Hallo,
meine Frage steht ja schon oben. Was kommt denn als nächstes? Er geht nicht auf meine Forderung ein und ich nicht auf seine. Beratungstermin beim Jugendamt hatten wir schon. Hat absolut nix gebracht. :(
Er soll seine Kinder ja sehen, aber bitte allein bzw. ohne seine Neue - die übrigens diejenige ist, der ich letztendlich die Trennung zu verdanken habe. Sie war so freundlich, sich an meinen Mann ranzuschmeißen, trotz 2 Kindern und Frau. Nett.
Er sieht das natürlich gaaaaaaaaanz anders, bzw. meint, dass er auf Dauer nicht Kinder von seinem Privatleben mit ihr trennen will. 
Ja, da wir uns nicht einigen können, bleibt ihm wohl nur der Schritt zum Anwalt und vor Gericht, oder gibts dazwischen noch was, das weniger kostenintensiv und radikal ist??
LG Steffi
Keine gütliche Umgangsregelung, was nun?
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Beitrag von steffi3009 - 25.11.11 - 14:15 Uhr
Beitrag von nina_1981 - 25.11.11 - 14:34 Uhr
Hallo Steffi,
ich verstehe deine Wut und deinen Zorn. Aber ich verstehe auch seinen Standpunkt.
Und eins sei mal gesagt: nicht SIE hat die Trennung verursacht, sondern ER hat die Trennung zugelassen bzw. beschlossen. Wäre eure Familie / Beziehung vorher intakt gewesen, wäre sie überhaupt nicht dazwischen gekommen. Also ER ist der Schuldige, nicht SIE.
Aber gut, das ändert ja nix an der Tatsache, dass du nicht möchtest, dass da ein gemeinsamer Umgang stattfindet.
Das wirst du aber (hoffentlich) nicht unterbinden können. Was und mit wem er an seinen Umgangstagen Zeit verbringt, wirst du nicht bestimmen können, es sei denn, es liegt nachweislich eine Kindeswohlgefährdung vor.
Und er hat recht: gehört sie zu seinem Leben dazu, gehört sie auch dazu, wenn er die Kinder hat.
Vielleicht könntest du ihn dazu bringen, zumindest für die Anfangszeit es so einzurichten, dass sie nicht die komplette Zeit dabei ist sondern nur teilweise, damit die Kinder sich langsam an die neue Situation und Konstellation gewöhnen können.
Wohnen die beiden schon zusammen? Dann wird das natürlich noch schwieriger.
Auf längere Sicht solltest du aber zu akzeptieren lernen, dass die Neue eben zu deinem Ex gehört und die Kinder auch mit ihr Umgang haben werden.
Alles Gute für euch, ich hoffe, ihr werdet die Kinder nicht vors Gericht zerren müssen.
LG
Nina
Beitrag von steffi3009 - 25.11.11 - 15:20 Uhr
Hm,
ich denke einfach, dass es für all das noch zu früh ist.
Ich bin noch nicht soweit, zu sagen, dass die Trennung kommen musste. Er gibt mir die Schuld an etwas, das er hätte ändern können. Für mich geht es dabei nicht nur um seine Neue oder darum, den Kindern den Umgang zu verweigern - ganz im Gegenteil: ich will ja, dass sie ihn sehen. Für mich geht es eher darum, dass er mal zugibt, dass er nicht richtig gehandelt hat und dass er es wieder gutmacht, oder es zumindest versucht. Ich bin einfach persönlich SEHR von diesem Menschen enttäuscht.
ER hat eine Grenze überschritten und SIE ebenso: verheiratete Männer mit Familie sind absolut tabu, und sich mit anderen Frauen zu treffen, während man in einer Beziehung ist, ebenso. Wenn er ehrlich gewesen wäre, hätte er unsere Beziehung beendet und sich erst dann auf was Neues eingelassen.
Nein, die beiden wohnen nicht zusammen (sind erst seit 2 Monaten zusammen und wir seit 2 Monaten getrennt).
Dennoch gehört er nicht mehr zu unserer Familie und die Kinder nur zum Teil zu ihm, aber nicht zu ihr. Sie hat da nix zu suchen. Ich kann es nicht verbieten, aber ich muss so einem Umgang für meine Kinder auch nicht zustimmen.
LG
Beitrag von scullyagent01 - 25.11.11 - 15:25 Uhr
"Ich kann es nicht verbieten, aber ich muss so einem Umgang für meine Kinder auch nicht zustimmen."
Doch, das wirst Du wohl müssen - es sei denn Du legst es darauf an teilweise das Sorgerecht zu verlieren.
Scully
Beitrag von steffi3009 - 25.11.11 - 15:34 Uhr
Vor Gericht vielleicht, aber nicht, wenn wir uns "gütlich" einigen wollen.
Er soll sie ja sehen dürfen, kein Thema.
Steffi
Beitrag von scullyagent01 - 25.11.11 - 15:43 Uhr
Offensichtlich ist eine gütliche Einigung doch im Moment nicht mit Dir möglich.
Geht Dein Ex Mann vor Gericht ist es sehr gut möglich das Du das Teilsorgerecht verlierst.
Bedenke, im Augenblick kriegt jeder Arschlochvater, gewaltärtig oder Drogensüchtig vom Gericht Zucker in den Hintern geblasen und seine Kinder auf dem Silbertablett präsentiert.
Was glaubst Du, wie ein Richter mit einer Frau umgeht die ihre gekränkte Eitelkeit auf den Rücken der Kinder austrägt?
"Er soll sie ja sehen dürfen, kein Thema."
Gut, aber Du hast nicht Recht den Umgang an Bedingungen zu knüpfen!
Steffi, mach bitte eine Therapie und versuche Deine Gefühle in den Griff zu bekommen, sonst verlierst Du noch sehr viel mehr....
Scully
Beitrag von nina_1981 - 25.11.11 - 18:07 Uhr
Aber du solltest versuchen, ihn nicht dafür zu bestrafen, wie er - wie sie sich benommen hat. Damit bestrafst du nämlich zeitgleich deine Kinder und das wird sicher nicht in deinem Sinn sein!
Ich glaube dir, dass es sehr schwer ist, das zu akzeptieren, dass da eine Neue ist, die jetzt "deinen" Platz einnehmen möchte. Aber du wirst es nicht ändern können, auch wenn du noch so enttäuscht von ihm bist (zu recht).
Klar wäre es ehrlich gewesen, erst eure Beziehung zu beenden und dann was Neues anzufangen. Aber das Kind ist in den Brunnen gefallen und so ist es nun mal, ob es dir passt oder nicht.
Ich finde den Tipp an dich gut, eine Gesprächstherapie zu machen. Für dich und - vor allem- für deine Kinder. Sie brauchen jetzt keine Mama, die Streit mit dem Papa sucht und versucht, den Umgang einzuschränken. Sie brauchen eine starke Mama, die ihnen die Sicherheit und Geborgenheit zurück gibt, die ihnen durch die Trennung genommen wurde.
Denk nicht an dich und deine verletzten Gefühle. Denk an das, was deine Kinder durchmachen mussten und noch müssen. Und sei für sie mit stark!
Alles Gute für Dich und deine Süßen,
Nina
Beitrag von steffi3009 - 25.11.11 - 23:09 Uhr
Hallo Nina,
Ja, ich versteh das schon, und möchte doch nur von ihm, dass er seine Neue erstmal außen vor lässt. Er muss jetzt einfach mal den Hintern hochkriegen und für seine Kinder der Papa sein (der er nie war), den sie verdient haben. Zeit mit den Kindern zu verbringen, heißt erstmal, dies allein zu tun. Denn das wollen die Kinder doch. Was sollen sie denn mit der Frau?? Sie soll nicht meinen Platz einnehmen - mal abgesehen davon, dass sie das für die Kinder niemals kann.
Ich muss das auch alleine hinkriegen und Ausflüge etc. allein bewerkstelligen. Mich hat niemand gefragt, ob das so okay ist. Ich bewältige unseren Alltag auch allein. Da wird er es ja für ein paar Stunden pro Woche hinkriegen, die Kinder alleine zu beschäftigen. Er will nur nicht - aus Prinzip.
LG
Beitrag von nick71 - 26.11.11 - 21:34 Uhr
"ER hat eine Grenze überschritten und SIE ebenso: verheiratete Männer mit Familie sind absolut tabu, und sich mit anderen Frauen zu treffen, während man in einer Beziehung ist, ebenso. Wenn er ehrlich gewesen wäre, hätte er unsere Beziehung beendet und sich erst dann auf was Neues eingelassen."
Du argumentierst auf der (nicht mehr vorhandenen) Paar-Ebene.
Deine Enttäuschung/Verletztheit hat aber mit den Kindern bzw. deren Umgang zu ihrem Vater überhaupt nix zu tun...und das wird dir ein Richter auch genau so sagen, sollte es zur Klage kommen.
Dass dein Anwalt dich offensichtlich nicht darüber informiert hat, dass du auf dem falschen Dampfer bist, kann ich nicht nachvollziehen. Der sollte eigentlich wissen, in welche Schwierigkeiten du dich bringst, wenn du deinem Mann -und dann auch noch aus solchen Gründen- den Umgang verweigerst.
Beitrag von steffi3009 - 26.11.11 - 22:44 Uhr
Hallo,
Ja, mir ist durchaus klar, dass es dabei um ein Ding zwischen ihm und mir geht...
Moment mal, mein Anwalt hat damit nix zu tun, das ist mein Wunsch an ihn. Es ging dabei um das Wechselmodell, das mein Ex anstrebt.
Er hat nie gefragt, ob er die Kinder besuchen kann, also verweigere ich den Umgang nicht. Ich würde auch nix dagegen sagen, dass er die beiden mal trifft. Es bestünde auch die Möglichkeit zu telefonieren, aber dazu müsste er den Mund aufmachen.
Bis vor kurzem wollte er die beiden sogar weniger sehen und hat sogar mir die Entscheidung überlassen, wie die Wohnsituation zukünftig aussehen soll. Ich vermute, dass sein Interesse vor allem finanzieller Natur ist. Sorry.
Er müsste nur einen Ton sagen und es wäre möglich, dass er sie sehen kann. Aber das traut er sich nicht. Ich könnte ja "nein" sagen...
Kampflos aufgeben und alles hinschmeißen beherrscht er ja in Perfektion. Typisch für ihn. Aber nicht mein Ding...
LG
Beitrag von blaue-rose - 25.11.11 - 14:59 Uhr
Hallo,
du solltest versuchen deine Enttäuschung, dein Frust und deine Wut aus der Umgangsreglung raus zuhalten. Was du betreibst läuft auf dem Rücken eurer Kinder.
Die Kinder haben ein Recht auf Umgang mit ihrem Vater und der Vater hat Recht auf Umgang mit seinen Kindern. Solange keine Kindeswohlgefährdung von der neuen Partnerin ausgeht hast du in meinen Augen kein Recht den Umgang zu behindern.
Ich denke wenn du nicht einlenkst wird es vor Gericht entschieden und ich denke der Kv hat sehr große Chancen den Streit zu gewinnen.
Versuch im Sinn eurer Kinder eine vernünftige Lösung zuzustimmen.
Freundliche Grüße blaue-rose
Beitrag von scullyagent01 - 25.11.11 - 15:14 Uhr
Auch wenn ich menschlich deine Wut gut nachvollziehen kann:
Mit wem die Kinder während ihres Umgangs mit dem Vater zusammentreffen obliegt der alleinigen Entscheidung deines Ex - Mannes.
Und das ist auch richtig und gut so. Denn für Dich gilt das Gleiche!
Und ja, es gibt etwas was - für Dich - weniger Kostenintensiv ist als der weg übers Gericht.
Nimm Dir einen Therapeuten, der dir hilft das Trennungstrauma aufzuarbeiten. Das wird sogar von der Krankenkasse bezahlt und ist eine lohnende Investion in das Glück Deiner Kinder.
Scully
Beitrag von juliesunshine - 25.11.11 - 16:04 Uhr
Hallo Steffi,
darüber, ob Deine Kinder die Neue Deines Ex-Mannes sehen, kannst Du (meiner Meinung nach zum Glück) nicht entscheiden.
Es wurde ja schon mehrfach geschrieben, daß Dein Mann ein Besuchsrecht hat. Die Neue gehört nun mal zu seiner neuen Familie, auch wenn es Dir nicht passt.
Ich bin selbst so eine "Neue", mein Schatz hat sich auch nach langer Überlegung und 11 Jahren Ehe (1 Sohn) getrennt. Ich vermeide jeden unnötigen Kontakt mit seiner Ex, weil ich sie einfach nicht mag und total blöd finde. Ich weiß, daß ich nicht der Trennungsgrund war - wohl aber der Auslöser. Er hat mir erzählt, was vorher schon alles im Argen lag. Ich habe kein schlechtes Gewissen, eine Beziehung zerstört zu haben, weil diese Beziehung einfach keine mehr war.
Und ich würde es überhaupt nicht gut finden, wenn ich die Wochenenden allein verbringen müßte, während mein Schatz mit seinem Stiefsohn zu Hause ist. Eine getrennte Betreuung würde gar nicht funktionieren, wir wohnen in einer gemeinsamen Wohnung. Ich verstehe mich sehr gut mit dem Jungen, wir machen gerne viel gemeinsam. Sollen wir alle darauf verzichten?
Beitrag von witch71 - 25.11.11 - 19:56 Uhr
"Ja, da wir uns nicht einigen können, bleibt ihm wohl nur der Schritt zum Anwalt und vor Gericht, oder gibts dazwischen noch was, das weniger kostenintensiv und radikal ist??"
Schritt zum Anwalt und vor Gericht ist dasselbe. Wenn Ihr Euch nicht einigen könnt, dann muss er seinen Umgang einklagen. Was bedeutet, dass er Mindestumgang (14tägig) bekommt und Du sanktioniert wirst, wenn Du diesen dann verhinderst.
Wie lauten denn Eure Forderungen genau? Gehe ich Recht in der Annahme, dass Du ihm uneingeschränkt Umgang gewähren würdest unter der Prämisse, seine Neue ist nicht anwesend?
Beitrag von steffi3009 - 25.11.11 - 22:32 Uhr
Er will, dass sie 50 % bei ihm (ihnen?!) leben. Das würde heißen, dass meine Kleine (2) in ne Ganztagesbetreuung käme und er unser Baby (März 2012) dann auch irgendwie mitnehmen würde. Was er mit dem Großen anstellen würde, wenn er nach der Schule Betreuung braucht, weiß ich nicht. Das alles ist für mich aber Utopie, da er sich seit seinem Auszug nicht für die Kinder interessiert hat und nur da war, wenn ich ihn gebeten habe (Auszug war Anfang September). Ganz klares nein, auch von meinem Anwalt und der Beratung beim JA.
Ich möchte, dass er die Kinder jederzeit sehen kann, allerdings (wie du schon richtig geschrieben hast) unter der Voraussetzung, dass diese Zeit dann den Kindern gehört. Ich möchte den Umgang mit der Neuen nicht ganz einschränken, kann ich auch nicht, aber ich hatte gehofft, dass er zustimmen könnte, dies für 6 Monate so zu handhaben. Er wollte nur 3 Monate warten, ehe sie ins Spiel kommt.
Angedacht waren - da er keine Wohnung hat, in der die Kinder schlafen und essen könnten - von uns, dass er sie ein oder zwei Tage unter der Woche für 2-3 Stunden sieht und am WE alle 14 Tage für etwa 4-5 Stunden. Er möchte sie auch nicht jedes WE, was er gesagt hat!!!! (Da kommt dann die neue Beziehung ins Spiel und es wird klar, wer den Kürzeren zieht!)
Dass Anwalt = Gericht ist, ist klar. Es sei denn, sein Anwalt rät ihm davon ab. Wer weiß.
Im Endeffekt ist es an der Dauer des Nicht-Umgangs seiner Neuen mit den Kindern gescheitert, ABER nur deswegen "damit er nicht all meinen Forderungen nachgibt". Tz.
Es geht auch nicht direkt um sie, eher das, wofür sie steht... Gegen eine Partnerin nach einer gewissen Zeit des Getrenntlebens hätte ich nix gesagt.
LG
Beitrag von bruchetta - 25.11.11 - 19:56 Uhr
Hallo Steffi,
versuche, ihm entgegen zu kommen, ich fürchte, Dir wird nichts anderes übrig bleiben.
Vielleicht ist es möglich, dass er die Kinder erstmal eine Weile allein sieht, und später dann seine Freundin mit einbringt.
Darauf solltest Du dich einlassen, ein Gericht wird nicht anders entscheiden und kostet nur unnütz Geld.
Stell Dir mal vor, Du hast einen neuen Freund und Dein Mann möchte nicht, dass seine Knder Umgang mit ihm haben.
Dem würdest Du doch einen Vogel zeigen, oder?
Beitrag von steffi3009 - 25.11.11 - 22:44 Uhr
Hallo Bruchetta,
ich bin bereit, ihn die Kinder sehen zu lassen. Die Zeit, in der er die Kinder allein sieht hatte ich auf 6 Monate datiert. Da im März Nr.3 auf die Welt kommt und er das Baby sicher nicht einfach so mitnehmen kann. Immerhin sind er und seine Neue erst seit Anfang/ Mitte September zusammen, da kann sie noch nicht so wichtig sein bzw. in nem halben Jahr hat sich die anfängliche Verliebtheit dann vielleicht auch mal gelegt und er kann besser einschätzen, was er bzgl. der Kinder will. Die 6 Monate waren ihm zu lange, daran ist unsere gütliche Einigung gescheitert.
Es geht ja eher darum, dass SIE die Person ist, die sich zwischen uns gedrängt hat, nicht dass er generell jemand anderen hat. Wenn ich einen neuen Partner hätte, ginge es gar nicht anders als dass die Kinder ihn nicht kennen würden. Ich kann sie ja nicht irgendwo abgeben und auf Partnersuche gehen, da sie ja im Moment komplett bei mir leben.
Da könnte er lange was wollen oder nicht. Das würde einfach "passieren".
LG Steffi
Beitrag von anneelmas - 26.11.11 - 08:52 Uhr
Hallo Steffi
nun gut ....du befindest dich gerade echt in einer sehr schwierigen Trennungssituation. Du bist schwanger mit eurem 3 Kind und bist alleine schon deshalb seeeeeeeeeeeeehr verletzt. Ich kann das vollkommen nachvollziehen, du erwartest eine Menge von ihm und sagst klar das wenn du einen Partner kennen lernen würdest er das nicht verhindern könnte das dieser Kontakt zu euren Kindern hat. Ich finde du solltest egal ob er eine neue Partnerin hat oder nicht die Regelung des Umganges so schnell wie möglich ohne Gericht lösen.
Ich war gezwungen nun schon 2 Verhandlungen dort zu führen, weil der Vater vollommen uneinsichtig ist alles auf Kosten unseres Sohnes und meiner Töchter aus neuer Beziehung. Es ist sehr zeitintensiv und nervenzerreibend. Gerichte erwartet eine Einigung zwischen Euch, kein Richter wird anordnen wie der Umgang geregelt wird ! Er wird immer wieder an Euch appelieren eine Einigung zu erreichen.
Wie alt sind denn die Kinder Nr. 1 und 2 :D?
LG
Beitrag von steffi3009 - 26.11.11 - 09:34 Uhr
Hallo anneelmas,
die beiden sind 6 und 2 Jahre alt.
Wir haben nächste Woche noch einen Mediationstermin, um vielleicht mal das Ganze zwischen uns zu klären. Allerdings weiß ich nicht, ob das zu dem jetzigen Zeitpunkt überhaupt noch möglich ist. Nach allem, was er sich geleistet hat. Er hat einfach alles grad so genommen, wie er es gebraucht hat und hat dabei jeden um sich herum belogen und betrogen. Ich vertraue ihm gar nicht mehr und denke, dass wir uns auch in Erziehungssachen nicht mehr einigen werden können, weil er einfach alles gegen mich macht (aus Prinzip). Ob das nun gut ist oder einen Sinn hat, ist ihm egal. Deswegen beharre ich so darauf, dass er meine Regelung annimmt. Zur Not werde ich das auch vor Gericht verteidigen. Dann müsste er Geld in die Hand nehmen und sich einen Anwalt nehmen. Ob er diesen Schritt geht, wage ich zu bezweifeln. Noch wichtiger als seine Kinder ist ihm sein Geld...
Er muss jetzt mal auf mich zukommen, ehe er von mir irgendetwas erwarten kann. Ich habe mich in jeder Hinsicht korrekt verhalten und soll ihm nun auch noch einfach so zustimmen?! Nein. Er muss mir gegenüber endlich mal zugestehen, dass ICH (und nur ich) ein Recht darauf habe, sauer zu sein. Er hat alles, was er je wollte (bis vor 4 Monaten waren ihm seine Kinder noch eine Last, die er nicht mehr tragen konnte/wollte): eine Neue, Freiheit, Freizeit und kein Aufwand mehr mit seinen Kindern.
Ich habe nur noch die Überreste unserer FAmilie und muss die Scherben zusammenkehren. Ich muss alles alleine regeln und organisieren und kann das auch ohne ihn. Für mich steht alles auf Anfang, ob ich will oder nicht...
Und nur weil sich Milliarden von Menschen auf dieser Welt genauso verhalten wie er, ist das absolut keine Entschuldigung dafür, was er sich geleistet hat.
LG
Beitrag von nick71 - 26.11.11 - 21:20 Uhr
"Er soll seine Kinder ja sehen, aber bitte allein bzw. ohne seine Neue - die übrigens diejenige ist, der ich letztendlich die Trennung zu verdanken habe."
"da wir uns nicht einigen können, bleibt ihm wohl nur der Schritt zum Anwalt und vor Gericht"
Habe ich es richtig verstanden, dass du deinem Mann den Umgang verwehrst, so lange er sich nicht bereit erklärt, die Kinder ohne seine Partnerin zu sehen?
Bei allem Verständnis für deine Situation kann ich dir nur empfehlen einzulenken...denn wenn das vor Gericht geht, wirst du den Kürzeren ziehen.
In Bezug auf Umgangsverweigerung verstehen die Familienrichter i.d.R. keinen Spaß...
http://www.pigaris.com/2010/11/02/umgangsverweigerung-und-ihre-folgen/
