Wir beziehen einen klitzekleinen Betrag an Wohngeld und haben deswegen Anspruch auf das Bildungspaket für unsere vier Kinder, so kam das Schreiben im Juni bei uns an. Inzwischen bin ich so genervt von der Antragstellung und Warterei, dass ich nächstes Jahr diese Mittel nicht mehr beantragen werde.
Anfang Juli habe ich diverse Anträge auf Leistung zur Teilhabe..... gestellt. Zunächst einmal die Anträge und diverse Belege beigefügt, wie z.B. das Schreiben des Fördervereins, wie hoch die Fahrtkosten zur Schule sind, eine Bestätigung vom Schachverein, ein Schreiben des Klassenlehrers bezüglich Klassenfahrt usw.
Als wir Anfang September "zwei Monate später" aus dem Urlaub kamen, haben wir von den Anträgen noch nichts gehört. Also erstmal versucht, zu ermitteln, wer zuständig ist. Die Anträge hatte ich beim Wohngeldamt abgegeben, von dort wurden sie direkt weitergeleitet. Wie es so bei Behörden ist, telefonisch niemand erreichbar
Also bin ich persönlich hingefahren. Immerhin 16 km hin und 16 km zurück. Dort erfuhr ich dann, dass die Anträge noch unbearbeitet im Schrank lagen. Man versicherte mir aber, sie würden dann nun bearbeitet werden. Zwei Wochen später bin ich wieder hingefahren, weil ich immer noch nichts gehört hatte. Inzwischen lagen die Anträge unbearbeitet immerhin auf dem Schreibtisch der Person. Sie schaute die Unterlagen durch und meinte dann, alles sei vollständig, ich würde Bescheid bekommen. Den bekam ich auch, nämlich dass noch diverse Nachweise fehlten, Kontoauszüge usw. Ich suchte alles zusammen und faxte diese am selben Tag noch hin. Dann bekam ich Teilbescheide. Weil man für jede Zahlung einen Kontoauszug sehen wollte, ich sollte eine Stellungnahme schreiben, warum wir uns entschlossen haben unsere Tochter auf ein Mädchengymnasium einzuschulen, um die Fahrtkosten erstattet zu bekommen, einen Nachweis vom Schachverein, einen Nachweis vom Klassenlehrer über die bereits stattgefundene und bezahlte Klassenfahrt, ebenso über den Ausflug. Wohngeldbescheide für das ganze Jahr, damit die Musikschule bezahlt werden kann usw. Ich also wieder los, alle Unterlagen besorgt, kopiert usw. Habe dann wieder ein Schreiben aufgesetzt und dachte nun ist gut. Wir bekamen dann, inzwischen hatten wir den 8. November die restlichen Bescheide. Geld haben wir von 1.200 EUR erst 320,- EUR gesehen. Angeblich haben die Probleme mit ihrem EDV-System und es kann bis zu vier Wochen dauern...... Also warten, warten, warten und die Bürokratie läßt grüßen.
Nun wundert mich aber auch nicht, warum dieses Paket so selten in Anspruch genommen wird, sind doch gerade schon die Anträge auf andere Leistungen so aufwendig. Für ein Paket das angeblich schnell und unbürokratisch geleistet werden soll, ziemlich viel Aufwand.
Patte





Der lange Weg zum Bildungspaket
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Beitrag von pattegiftzahn - 25.11.11 - 16:57 Uhr
Beitrag von mama2003-2009 - 25.11.11 - 17:48 Uhr
Hallo
kann deiner Ärger sehr sehr gut nachvollziehen.
Bei uns gibt es auch totale Probleme damit so das ich von vielen Eltern die dieses in Anspruch nehmen könnten gehört habe das Sie für den ganzen Antrags wirrwar keine Nerven haben. Alles muss mehrmals hingeschickt werden weil was verloren gegangen ist etc.
Wir haben unseren Antrag im März gestellt mit viel Aufwand und alles tausend mal, erst hieß es wir sollen den Antrag FORMLOS beim Jobcenter stellen, dann wiederrum auf nachfrage sind die nicht zuständig dann das gleiche nochmal bitte beim Schulamt stellen.... Irgendwann im Juni waren erst Anträge da die wir dann eingereicht haben im Otober jetzt habe ich dann die Bewilligung erhalten. Im September habe ich dann für Fußball für meinen Sohn beantragt bis heute noch eine Bewilligung.
Meine Freundin hat gleichtzeitig beantragt und bis heute KEINE Bearbeitung zwischendurch fehlten Unterlagen die Sie aber schon eingereicht hatte etc.
Aber wir gesagt ich kann die sehr verstehen...
Danke
Beitrag von james10 - 25.11.11 - 18:36 Uhr
>> habe das Sie für den ganzen Antrags wirrwar keine Nerven haben <<
Was denn bitte schön für ein "Antragswirrwarr?
Die Anträge auf Teilnahme sind hier in NRW 2seitig.
Im Grunde braucht man nur den Antragsgrund, Name, Anschrift, Bankverbindung eintragen, kopien von Wohngeldbescheid und Zahlungsbelege beifügen und das wars.
Das ist eine Sache von max. 10 Minuten und kein Wirr Warr.
Wer zu blöde ist, sich diese Zeit zu nehmen, um eine Rückerstattung zu beantragen, der hat sie auch nicht verdient.
Wenn Belege abhanden kommen oder das Amt sie nicht bearbeitet, dann ist das natürlich was anderes. Aber auch da gibt es Mittel und Wege, sich zu beschweren.
Beitrag von james10 - 25.11.11 - 18:37 Uhr
sorry, meinte Teilhabe und nicht Teilnahme.
Beitrag von our_darkness - 25.11.11 - 20:11 Uhr
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Beitrag von our_darkness - 25.11.11 - 20:11 Uhr
BTW lagen die Anträge sicher nicht unbearbeitet herum, weil die SB sich die Nägel lackierten oder Tischkicker gespielt haben...
Beitrag von mamavonyannick - 25.11.11 - 18:30 Uhr
Hallo,
ja, es ist umständlich. ABER: Für 1200,-€ mehr würde ich aber sowas von rödeln... Und selbst wenn dann immer noch was fehlt... macht nichts. Für jeden Monat 100€ mehr würde ICH den Aufwand in Kauf nehmen.
1200,-€ mehr... wäre das genial
vg, m.
Beitrag von pollypo - 25.11.11 - 19:30 Uhr
Stimme dir da voll zu ![]()
Würd mir sowas von den A... aufreissen für so viel Geld 
LG Polly
Beitrag von berry26 - 25.11.11 - 19:50 Uhr
Im Ernst? Ich muss für 1200€ nicht über 2 Monate lang irgendeinen Mist zusammensuchen und kopieren und ich arbeite in einem Büro! Von geschenktem Geld kann hier wirklich keine Rede sein!
Beitrag von mamavonyannick - 25.11.11 - 19:59 Uhr
Irgendeinen Mist? Kannst du das beurteilen? Hast du schon mal probiert Gelder irgendwo zu beantragen? Da muss man überall "irgendeinen Mist" zusammen tragen. Ob es die Beantragung eines kredites ist (denke da an unser haus), Elterngeld, Baugenehmigung oder was auch immer. Auch in einem Leben ohne staatliche Unterstützung müssen Sachen zusammen getragen werden, wenn man etwas beantragen will. das ist mühsam und manchmal auch ätzend bzw. ärgerlich, wenn sAchen verloren gehen. Wer aber in der heutigen Zeit deswegen auf 1200 € verzichten kann, der scheint es auch nicht nötig zu haben. Ich würde für 1200€ GESCHENKT alles zusammen tragen was die möchten. Und wenn ich nächstes Jahr das wieder tun müsste, würde ich das tun. Mit dem Vorteil: Ich wüßte dann schon, was die wollten.
Beitrag von berry26 - 25.11.11 - 20:11 Uhr
Naja normalerweise geht so eine Beantragung RuckZuck! Habe schließlich auch Elterngeld, Kindergeld usw. beantragt sowie die jährliche Einkommenssteuererklärung. Zudem haben wir ein Haus gekauft und viele Autos und bisher war nichts wirklich so schlimm wie das hier geschilderte.
Und ja ich habe damals auch gerne auf meine Ausbildungsförderung verzichtet weil mir der Papierkram einfach zuviel war! Mag bei anderen vielleicht anders sein aber ich muss mich für 1200€ in der Arbeit nicht monatelang ärgern. Das habe ich wesentlich schneller und auch müheloser verdient.
LG
Judith
Beitrag von mamavonyannick - 25.11.11 - 20:24 Uhr
Das Gute ist ja: Man MUSS nichts beantragen.
Beitrag von berry26 - 26.11.11 - 11:51 Uhr
Genau und wenn man vorher schon weiß was da auf einen zukommt, versteh ich jeden wenn er es nicht tut.
Beitrag von zwillinge2005 - 25.11.11 - 20:07 Uhr
Hallo,
dass Anträge lange Zeit unbearbeitet rumliegen ist sicher ärgerlich, aber auch dafür wird es Gründe geben.
Aber dass Ihr im nächsten Jahr bereit seid auf die 1200,- Euro zu verzichten - schön, werden die schonmal nicht von unseren Steuergeldern bezahlt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir ZUschüsse beantragen könnten - können wir nicht, da wir arbeiten bzw. vor der Elternzeit gespart haben....
LG, Andrea
Beitrag von pattegiftzahn - 25.11.11 - 21:26 Uhr
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wir zahlen auch Steuern und gehen arbeiten, und kümmern uns um die Behinderungen unserer Kinder, um die eigene Gesundheit (krebs) und und und.... weil wir ein wenig Wohngeld erhalten (33,-) haben wir ein Schreiben bekommen, dass wir dieses Bildungspaket beantragen können. Dein Sarkasmus kannst Du Dir sparen. Ich bin seit Jahrzehnten dabei, hinter Anträgen und Gelder herzulaufen, die auch von unserem verdientem Geld bezahlt werden, aber irgendwann ist halt der Kanal voll. Gerade weil wir arbeiten, können wir von unserem wenigen Geld nicht alles bezahlen. Ich muß für alle meine Medikamente, die ich gegen meine Krebserkrankung einnehme, selber aufkommen, weil dies von der Krankenkasse nicht übernommen wird. Ich laufe seit Jahren hinterher, damit meine 20-jährige mehrfach Behinderte Tochter eine Ausbildung machen kann, auch hier alles mit Anträgen und Bürokratie verbunden. Dass Ihr euch das leisten könnt, auf diese Gelder zu verzichten, schön für Euch, wenn ihr soviel verdient. Aber nicht jeder ist Großverdiener. Ich kann nicht mitarbeiten, weil ich jeden Tag damit rechnen muß, in die Schule gerufen zu werden, um meinen Sohn, der Asperger hat, abzuholen, weil es einfach nicht mehr ging. Habe bereits mehrere Arbeitsplätze verloren, weil kein Arbeitgeber dafür Verständnis aufbringt.
Und wenn man dann noch jemanden vor sich hat, der auf seinem Behördenschimmel sitzt und dem immer wieder neue Sachen einfallen, die fehlen, kann man nicht anders als die Krätze bekommen.
Beitrag von cgwkmg - 26.11.11 - 08:13 Uhr
Huhu,
weicht etwas vom Thema ab aber ich frage mich als Apotheker so aus Interesse, welche Krebsbmedikamente nicht von der Kasse bezahlt werden sollten sie zu einer anerkannten, fundierten und studienbasierten Behandlung gehören.......
Nur aus Interesse.......
cgwkmg
Beitrag von pattegiftzahn - 26.11.11 - 14:44 Uhr
Ich habe mich gegen die schulmedizinische Behandlung entschieden und bin den antroposphischen Weg gegangen, nachdem ich mich eingehend mit dem Thema auseinandergesetzt habe. Ich habe an einer Studie teilgenommen, die etwas über das rezidivrisiko aussagt (bei mir sehr gering) und verschiedene Ärzte und Krankenhäuser aufgesucht und dann für mich diese Wahl getroffen. Es sind antroposophische Medikamente und Mistelpräparate. Bis September wurde zumindest noch die Mistel von den Kassen übernommen, aber seit dem Urteil des BSG (welches die Regresspflicht bewertete und nicht eine Entscheidung über die Wirksamkeit der Medikamente traf) werden die Mistelpräparate nicht mehr auf Kassenrezept verschrieben, obwohl nachweislich wirksam. Interessanterweise darf die Mistel in der Palliativmedizin weiterhin verordnet werden. Auch etwas das für mich nicht nachvollziehbar ist. Jedem sollte die Möglichkeit gegeben werden, wie er sich behandeln läßt und wenn man sich für die kostenkünstigere alternative Behandlungsmethode entscheidet, und dieses wird nicht von den Kassen getragen, aber die vielen unnötigen Verordnungen bezüglich Chemotherapie, die in einigen Fällen sogar therapeutisch garnicht angesagt wird, kann ich einfach nicht mit klar kommen.
Beitrag von zwillinge2005 - 26.11.11 - 09:22 Uhr
Hallo "pattegiftzahn" - der Name ist wohl Programm,
einen wunderschönen Guten Morgen.
Ich bin durchaus des Lesens mächtig! Aber in den unteren Einkommensklassen sind die Steuerlichen Abzüge (also nach der Einkommensteuererklärung) doch eher gering. Und Du gehst nicht arbeiten, sondern Dein Mann. Also schreib nicht Ihr würdet arbeiten gehen und Ihr bezahltet Steuern.
Ausserdem schreibst Du, dass Ihr im nächsten Jahr auf die 1200,- Euro verzichten wollt - nicht Ich habe das behauptet. Auch wir könnten zusätzliches Geld gebrauchen. Wer könnte das nicht?
Welche Medikamente gegen Deine Carcinomerkrankung bezahlt denn die KK nicht? Ich bin Ärztin und ähnlich wie der Apotheker weiter unten durchaus daran interessiert. Denn wenn es sich wirklich um eine wichtige und wirksame Therapie handelte, wäre vielleicht mal RTL interessant.....
Ich habe auch eine Carcinomerkrankung - damit würde ich aber nicht hausieren gehen. Und wir haben keine schwerstbehinderten Kinder, die ausserhalb unserers Haushaltes leben - richtig. Unsere Kinder wohnen noch alle zuhause. Und den täglichen Spagat zwischen Berufstätigkeit und Versorgung von Kindern und Schulkindern kennen wir genauso wie viele andere.
Dass Ihr 33,- Euro bekommt ist doch schön. Und wenn Euch 133,- Euro zustehen auch. Aber dieses Gejammer, dass man Anträge ausfüllen muss finde ich einfach unmöglich.
Du hast den Thread eröffnet und musst dann auch mit Antworten rechnen. Auch, dass jemand eine andere Meinung hat als Du.
Ich möchte sicher nicht mit Deiner Situation tauschen. Zum einen bin ich 10 Jahre jünger - und darüber bin ich froh. Zum anderen haben wir nur drei Kinder und Ihr irgendwas zwischen fünf und sechs (ergiebt sich aus der VK nicht eindeutig). Zumindest das sind alles freie Entscheidungen. Dass Ihr zusätzlich mindestens zwei (vielleicht sogar alle) behinderte Kinder habt, tut mir leid - aber auch da war wohl ein Wille dabei, die Familienplanung nicht den eigenen finanziellen und körperlichen Kräften anzupassen. Ich habe Achtung vor der Entscheidung zu vielen (behinderten) Kindern. Aber die Belastung muss man schaffen können. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist da hilfreich.
Aber Ihr habt das Glück, staatliche Hilfen zu bekommen.
LG, Andrea
Beitrag von pattegiftzahn - 26.11.11 - 15:03 Uhr
mal immer schön sachlich bleiben, dass Du Ärztin bist, bezweifel ich aber stark, denn RTL das wäre nicht mein Niveau...... schon garnicht als studierte Ärztin
Meine Kinder sind alle von mir zu Hause betreut worden und von den sechs Kindern sind zwei behindert, diese sind aber nicht behindert auf die Welt gekommen, ich habe mich von Schulmedizinern überzeugen lassen, sie zu impfen.......
Wenn du richtig gelesen hättest, hättest du auch gelesen, dass ich meinen Job aufgeben mußte, wegen meiner Kinder und wegen meiner Erkrankung. Doch das wirst du sicherlich nicht verstehen, denn Toleranz scheint nicht gerade eine deiner Stärken zu sein.
Was willst du über meine finanzielle Situation entscheiden? Wer gibt dir das Recht dazu?
Natürlich muß ich damit rechnen, dass ich auch andere Meinungen lese, wenn ich ein Thema eröffne, aber Fairness sollte wohl Selbstverständlich sein.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass du auch mal in die Situation kommst, deinen halben Alltag mit Antragstellungen zu verbringen und mit Bürokratie in den Behörden, mal sehen ob du dann immer noch so lautstark posaunst.
Ich sehe die Unterstützungen, die wir erhalten nicht als selbstverständlich an. Aber wir leben nun mal in einem Sozialstaat, in dem Bedürftige von der Gemeinschaft mit unterstützt werden. Dass du als angebliche Ärztin dafür keine Verständnis hast, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, denn gerade in diesem Beruf sollte Toleranz und Einfühlungsvermögen an erster Stelle stehen. Ich würde auch lieber heute als morgen arbeiten gehen und auf diese ganzen Anträge liebend gerne verzichten, leider erlaubt es unsere Situation nicht. Übrigens haben mein Mann und ich gut bezahlte Berufe, doch was heißt das heutzutage schon?
Mein Beitrag sollte nicht als Jammerei rüberkommen, sondern ich wollte einfach nur mal meinem Frust Luft machen, denn auch wenn man Steuergelder erhält, hat man trotzdem Anspruch auf Menschlichkeit.
Im Übrigen geht jeder ganz individuell mit seinem persönlichem Schicksal um, der eine trägt es mit sich selber aus und der andere bringt es nach außen, aber auch hier scheint dir wieder jede Menge Toleranz zu fehlen.
Beitrag von zwillinge2005 - 26.11.11 - 17:14 Uhr
Hallo "pattegiftzahn",
im Gegensatz zu Dir bleibe ich sachlich und halte mich auch an die normalen Regeln der Höflichkeit (Begrüßung und Verabschiedung).
Zweifel kannst Du gerne haben. Ich zweifele grundsätzlich an jeder Angabe hier im Internet und hinterfrage diese kritisch. Ich bin allerdings wirklich Ärztin - wie das allerdings meinem "Tipp" mit RTL widersprechen soll ist mir unklar. Auch die Sendung "markt" im WDR setzt sich für Zuschauerprobleme ein. Es sollte keine Werbung für einen bestimmten Sender sein. Dass Deine antroposophische Therapie eine Igelleistung ist - kann man nichts machen. Nicht jede Vitaminpille kann von der gesetzlichen KK übernommen werden. Da Eure Familie aber wohl grundsätzlich gegen Schulmedizin eingestellt ist und Du sogar der Ansicht bist der Asperger Autismus des einen Kindes sei eine Impffolge und selbst die mehrfache Schwerstbehinderung des anderen Kindes sei eine Impffolge werden wir wohl im medizinischen Bereich nur schwer eine übereinstimmende Meinung bekommen.
Wie Du aus meinen Threads mangelnde Toleranz erlesen kannst ist mir unklar. Du hast eine behandelte Carcinomerkrankung ohne großes Rezidivrisiko (keine Ahnung, ob das stimmt - Ferndiagnose ohne ausreichende weitere Informationen) - ich kann nicht sagen, ob Du deshalb erwerbsunfähig bist.
Du hast sechs Kinder - da ist es wohl unerheblich, ob diese eine Behinderung haben oder gesund sind. Mit sechs Kindern wird wohl kaum jemand noch Vollzeit arbeiten können. Zum abarbeiten der Wäscheberge braucht man schon ausreichend Zeit. Selbst mit drei Kindern kann ich mir eine VZ Tätigkeit nicht mehr vorstellen - das meinte ich mit gesunder Selbsteinschätzung.
Ich will über Deine finanzielle Situation "entscheiden".
Wo habe ich das geschrieben bzw. wie sollte ich das tun?
Toleranz und Einfühlungsvermögen habe ich durchaus. Und ich bin froh darüber in einem Sozialstaat zu leben, in dem niemand verhungern muss. Aber doch, Dein Thread kam sehr als Gejammer rüber. Vor allem der Satz, dass Du im nächsten Jahr gerne auf die 1200,- Euro verzichtest stösst sauer auf. Dann kann die Bedürftigkeit nicht groß sein, wenn man für 1200,- Euro nicht ein paar Stunden investieren kann. Bei einem Nettolohn von 20,- Euro dürfte es Dich also ruhig 60 Stunden kosten - und Ihr seid noch im Plus.....
Weiterhin ein schönes Restwochenende mit Mann und fünf Kindern (plus eins ausser Haus)
LG, Andrea (mit Ehemann und drei Kindern daheim plus Berufstätigkeit)
PS: Vorsicht bitte nur Arte, ARD, ZDF und WDR schauen, alles andere ist unter Deinem Niveau.....
Beitrag von our_darkness - 25.11.11 - 20:09 Uhr
"Also warten, warten, warten und die Bürokratie läßt grüßen."
Vielleicht bedankst du dich lieber bei der Gebärmutter der Nation - Frau von der Leyen - die diese blödsinnige Makulatur (mehr ist dieses BuThP nämlich nicht!) schnell hingestrickt hat. Monatelang wusste keiner, wie wo was da passieren soll und dann wird das Dingen den Behörden vor die Füße geknallt nach dem Motto "Nun seht mal zu."
Im Übrigen wird dieses Paket nicht so wenig in Anspruch genommen, weil die "Rennerei" so groß ist, sondern aus ganz anderen Gründen! Ich weiß das deswegen, weil wir z.B. unsere Klienten mit Kindern ganz gezielt darauf angesprochen und sie darauf hingewiesen haben. Die meisten möchten nicht, weil sie ihre Kinder nicht als sozial schwach bloß stellen möchten (wegen des Wischs, den der Verein ausfüllen muss) oder aber weil ihre Kinder nicht in Vereinen sind oder oder oder.
Beitrag von schwilis1 - 25.11.11 - 20:22 Uhr
ich warte auch immer noch... hab die unterlagen im august abgegeben und nichts mehr gehoert... nun gut... ich weiß auch um ehrlich zu sein, gar nicht mehr wer da nun zuständig ist oder nicht...
ay...
Beitrag von silbermond65 - 25.11.11 - 20:24 Uhr
Die Leute ,die diese Anträge bearbeiten ,können auch nicht mehr als arbeiten.
Erst kamen kaum Anträge rein,weil keiner wirklich bescheid wußte und dann kamen sie alle auf einmal.
Beitrag von pattegiftzahn - 26.11.11 - 15:04 Uhr
Sorry, aber wenn nach zwei Monaten die Anträge noch unbearbeitet im Schrank liegen, kann man nicht davon sprechen, dass die ihre Arbeit tun.
Beitrag von our_darkness - 26.11.11 - 15:33 Uhr
Aha. Und du denkst also, es liegen außer deinen keine Anträge vor?!
