Hallo,
der Tag ist gekommen. Mein Leben wurde bis jetzt von Todesfällen nahe stehender Menschen verschohnt. Heute morgen dann der Anruf.. Mein Opa ist gestorben 
Ich weiß garnicht wie ich damit ungehen/klarkommen soll.
Da er seid ein paar Jahren weit weg von uns wohnt konnten wir uns nichtmal von ihm verabschieden.
Es tut so weh zu wissen das ich ihn nie wieder sehen werde, das er niewieder mit seiner ruhigen und gemütlichen Stimme mit mir sprechen wird, das er nich ein einziges mal seinen Urenkel auf dem Arm hatte.
Ich könnte die ganze Zeit heulen, möchte aber natürlich für meinen Kleinen da sein und keine schlecht gelaunte trauernde Mama sein.
Er hatte nach einem Motorradunfall vor ein paar Jahren probleme mit seiner Lunge und er hat so tapfer gekämpft. Nie hätte ich gedacht das es so früh passieren würde.
Warum er? 


Jenny
Wie soll ich damit nur klar kommen?
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Beitrag von jeeenny - 26.11.11 - 16:36 Uhr
Beitrag von 2mama - 26.11.11 - 16:44 Uhr
Hallo Jenny,
mein herzliches Beileid 
.
Du darfst weinen, und auch vor deinem Sohn. Ich weiß jetzt nicht, wie alt er ist, aber es ist ok, wenn er sieht, dass Mama traurig ist. Ich kann dich allerdings verstehen
.
Ich habe einen Beitrag über dir gepostet, ich muss mich auch extrem zusammenreißen, nicht zu heulen, aber ich weiß auch, dass es heute abend, wenn die kids im bett sind, rauskommen wird.
Also wenn du es jetzt nicht möchtest, dann lass es wenigstens raus, wenn dein Zwerg schläft
.
Ganz viel Kraft für die kommende Zeit
Kathrin
Beitrag von erdbeer-hase - 27.11.11 - 18:32 Uhr
Hey Jenny
Es tut mir unsagbar leid, dass dein Opa gestorben ist 
Trau dich und weine auch vor deinem Kleinen. Es ist wirklich befreiend.
Als meine Oma im September starb, wusste ich nicht weiter.
Sie durfte ihren Urenkel kennenlernen, leider nur 7 Monate aber immerhin ein bisschen.
Ich habe tag- und nächtelang geweint aber erst als alles einbrach. Ich wollte auch stark sein für meinen kleinen Schatz, habe es verdrängt. Das war jedoch der falsche Weg.
Das erste Mal geweint habe ich noch im KH (unser Sohn war an dem Tag sogar dabei) Er schlief als meine Omi von uns ging. Als er wach war wollte ich nicht mehr weinen, seinetwille, ich konnte es nicht.
Bei der Beerdigung brach ich fast zusammen da ich die Tränen unterdrückte.
Doch plötzlich konnte ich nichts mehr halten und weinte. Ich wusste nicht wieviel und wielange aber es tat so gut. Auch da war der Kleine mit dabei.
Die Tage danach habe ich immer wieder geweint - auch wenn mein Sohn dabei war.
Er merkte, dass ich traurig war und versuchte mich "zu trösten"
Mit seinen geraden 7 Monaten war er schlauer als ich je dachte.
Deswegen: Weine, lass alles raus auch wenn dein Kind bei dir ist.
Eine
für deinen Opa
Gruß Erdberr-
& Hosimatz (9 1/2 Monate)
