Hallo,
mein Mann ist seit fast 1 Monat (Probezeit 1 Monat) bei einer Maschinenbaufirma beschäftigt.
Jetzt wurde er schon im ersten Monat 1 Woche auf Montage geschickt. Dies ist weder im Vertrag niedergeschrieben, noch wurde im Vorstellungsgespräch darüber gesprochen, dass dies so sein würde.
Wenn es alle 6-8 Wochen mal vorkommen würde, wäre es kein Problem, aber im 2-wöchentlichen Rhtythmus kann er sich das nicht vorstellen.
Wir haben 2 kleine Kinder (knapp 2 und 5 Monate).
Kann man es aus privaten Gründen ablehnen auf Montage zu gehen, wenn es andere Mitarbeiter in der Firma gibt, die ebenfalls gehen können (die keine kleinen Kinder haben)?
Danke
MFG
amarilla
Kann man Montagearbeit aufgrund familiärer Situation ablehnen?
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Beitrag von amarilla1979 - 26.11.11 - 21:41 Uhr
Beitrag von zwiebelchen1977 - 26.11.11 - 21:45 Uhr
Hallo
Bist du auch am arbeiten? Wenn nicht, verstehe ich es nicht so ganz. Und nur weil andere keine Kinder haben, haben sie trotzdem ein Privatleben.
Ich glaube kaum, das er es nur wegen der Kinder ablehnen kann.
Bianca
Beitrag von amarilla1979 - 26.11.11 - 22:01 Uhr
Ich fange ab Januar wieder stundenweise an zu arbeiten und genau eben zu den Zeiten in denen mein Mann dann zu Hause wäre - daher wäre das dann hinfällig.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 26.11.11 - 22:05 Uhr
Hallo
Mmh. Habt ihr keine Oma oder Opa? Denn so einfach ablehnen kann er es wohl kaum. Es sei denn, er will sich nach einem neuen Job umsehen.
Nur weil man Kinder hat, ist es kein Grund.
Bianca
Beitrag von shampoo - 26.11.11 - 21:45 Uhr
Ohne Worte !
Beitrag von seikon - 26.11.11 - 21:58 Uhr
Klar kann er es ablehnen. Aber dann wird er sich wohl noch in der Probezeit nach einem neuen Job umsehen dürfen.
Beitrag von dore1977 - 26.11.11 - 21:59 Uhr
Hallo,
wen er keinen Wert auf seinen Arbeitsplatz legt kann er das ganz sicher ablehnen.
Aus Erfahrung kann ich Dir sagen man gewöhnt sich dran.
LG dore (seit über 10 Jahren WE-Ehe)
Beitrag von vwpassat - 26.11.11 - 22:45 Uhr
Der arme Familienvater.
Jetzt soll er die Familienbrötchen auch noch fernab von Frau und Kindern verdienen, und der böse, böse Arbeitgeber hat dies nicht vorher gesagt und im Vertrag steht es natürlich (angeblich) auch nicht.
Seit wann sind kleine Kinder ein privater Grund, nicht auf Montage zu müssen?
Ich kenn mich zwar mit Maschinenbau wenig aus, bin aber der Meinung, dass es in dem Job einfach dazugehört, bei Kunden Maschinen aufzubauen. Ist doch logisch, oder? Genauso logisch ist es, dass diese Kunden nicht alle um Euren Kirchturm herum ansässig sind, oder?
Vielleicht will der AG ja Deinen Mann auch mal hinsichtlich seiner Belastbarkeit testen, wenn die Probezeit schon bloss 1 Monat beträgt?
Wenn er sich dann auf Arbeit entsprechend artikuliert hat wie Du hier, dann ist er eh raus.
Das Ganze errinert mich an folgende wahre Begebenheit: Ehefrau ruft am Probetag ihren Mann um 15 Uhr an, wo er denn bleibe bzw. wann er heim kommt. Der Ehemann konnte sofort heim.
Beitrag von sandra7.12.75 - 26.11.11 - 22:46 Uhr
Und mußte auch nicht wiederkommen,oder???
Beitrag von vwpassat - 26.11.11 - 22:48 Uhr
Natürlich nicht. 
Es ging um einen Vertreterjob ohne pünktlichen Feierabend.
Passiert im näheren Bekanntenkreis. Über die Story lachen wir immer wieder gerne.
Beitrag von sandra7.12.75 - 26.11.11 - 23:07 Uhr
Na Hauptsache der Mann ist daheim und hilft beim
.

Kann ich nicht verstehen.
Beitrag von vwpassat - 26.11.11 - 23:41 Uhr
Nee, nee
Der ist nicht daheim. Der arbeitet, hatte aber Flausen im Kopf, dass er sich beruflich verändern (verbessern?) könnte. Hat er sich nun einen freien Tag versaut und die Ehefrau hat dem noch die neue Stelle vergeigt.
Der macht auch alles, was seine Frau sagt.
Beitrag von sandra7.12.75 - 26.11.11 - 22:45 Uhr
Hallo
Das ist eurer Problem.
Ich habe mit meinem Mann +5 Kinder schon viele Dinge gebacken bekommen.
WE Ehe,arbeitslosigkeit und nun noch Schichtdienst.
Sein Job ist fest und somit werde ich mich jetzt um eine Tagesmutter kümmern und einen Krippenplatz um eine Fortbildung machen zu können,da ich selber im Schichtdienst nicht mehr arbeiten kann.Geht nicht mit 5 Kindern.
lg
Beitrag von our_darkness - 26.11.11 - 22:46 Uhr
Diese Frage ist nicht dein Ernst?!!! 



Beitrag von liki - 26.11.11 - 23:39 Uhr
Hallo Amarilla,
nein, das kann er wohl nicht bringen, es sei denn, er ist die absolut gesuchte Top-Kraft, die sie unbedingt und um jeden Preis halten wollen.
Mein Mann reist auch extrem ungern geschäftlich und nachdem er beim letzten Arbeitgeber einige Reisen machen musste, die für ihn sehr belastend waren, hat er sich nach einem neuen Arbeitgeber umgesehen, bei dem er nur kleinere und kürzere Dienstreisen unternehmen muss.
Dort ist er jetzt sehr zufrieden und unglaublich erleichtert, nicht mehr auf die Schnelle nach Indien oder Thailand zu müssen.
Sollte sich das also als Dauerzustand herausstellen, wünsch ich Deinem Mann viel Erfolg bei der erneuten Jobsuche - oder aber Euch Beiden den Gleichmut, Euch darauf einzustellen.
Gruß, liki
Beitrag von mausmadam - 26.11.11 - 23:52 Uhr
Lächerlich.
Ich hatte hier eine trotzige 3-jährige, ein Säugling, der Spuckkind war und jeden Tag mehrmals gebrochen hat, einen weiteren Säugling, der Schreikind war (8-10 Std tgl Schreien!), die beiden Säuglinge waren krank, der eine von beiden wurde operiert, viele Arztbesuche etc. Dazu kam, dass ich selber krank war (Herz und Lunge) - mein Mann fuhr Montags zur Arbeit und kam Freitags wieder. JEDE Woche!
Über eine Frage wie Deine kann ich echt nur lachen,.....
Soll er ablehnen ... aber dann kann er gleich wieder zum Arbeitsamt laufen,.....
Beitrag von liki - 27.11.11 - 00:02 Uhr
Bravo! Du bekommst den Orden für die Super-Duper-Mutter überreicht und kannst mit einem selbstzufriedenen Lächeln schlafen gehen!
Liki, die nie begreifen wird, was das für ein Mechanismus hier bei urbia ist, der stets die Top-Mütter auf den Plan ruft, die der TE jeweils beweisen, was für eine Versagerin sie doch in ihren Augen ist und was für Helden sie selbst doch sind.
Beitrag von mausmadam - 27.11.11 - 00:04 Uhr
Den Orden bekommst Du zurück.
Was ist denn das für eine Frage?!
2 kleine Kinder - weisst Du, wie viele diese Situation haben und auch die ganze Woche auf ihre Männer verzichten müssen?
In der heutigen Zeit muss man doch froh sein, wenn man einen guten Job hat und dabei leider oft auch Sachen akzeptieren, die zu Lasten der Familie gehen.
Beitrag von liki - 27.11.11 - 00:18 Uhr
ich will den Orden nicht, denn ich habe ihn nicht verdient.
Ich bin nicht ansatzweise so belastbar, wie viele Mütter hier bei urbia.
Ich kriege Vieles nicht hin und ich bin leicht gestresst. Ich war mit 2 kleinen Kindern 7 Jahre lang alleinerziehend und es ist mir sehr schwer gefallen und ich habe das alles nicht mit links gemacht, sondern war oft total verzweifelt.
Was mir allerdings nicht einfiele, wäre, eine andere Frau deswegen niederzumachen, weil sie etwas nicht leisten kann, was ich vielleicht leisten kann/konnte. Die Menschen sind so unterschiedlich, gerade auch in ihrer Belastbarkeit und in ihren Grenzen.
Beitrag von liki - 27.11.11 - 00:22 Uhr
PS: und im Gegensatz zu Dir finde ich, darf man die Frage schon stellen.
Und Deinen letzten Absatz "in der heutigen Zeit muss man froh sein, etc.." kann ich so auch nicht stehen lassen - das hängt immer vom Bereich ab, in dem man arbeitet und wie gefragt man gerade mit seiner Qualifikation ist. Man muss nicht unbedingt alles mit sich machen lassen, bzw. je nachdem, was man kann/macht, kann man sich was Passendes suchen.
Außerdem gibt es Menschen, die reisen total gerne beruflich (ich kenne mehrere) und welche, denen fällt es eben schwer.
Ich finde da grundsätzlich nichts Verwerfliches dran.
Beitrag von mausmadam - 27.11.11 - 00:35 Uhr
Ich habe nie gesagt, dass es mir nicht schwer gefallen ist....
Aber diese Frage empfand ich als reine Provokation!
Beitrag von carrie23 - 27.11.11 - 11:34 Uhr
Das stimmt schon, ich selber hab drei kleine Kinder und mein Mann ist Schichtarbeiter, Weihnachten und Sylvester hat er Nachmittagsschicht von 13-22 Uhr-wird also NACHgefeiert.
Aber wichtig ist ja nicht unbedingt WAS für einen Job man hat sondern DAS man einen hat, wenns ne Alternative gäbe die genauso viel Geld bringen würde und ein genauso sicherer Job wäre ohne Schichtarbeit, würde mein Mann sicher auch die Alternative wählen.
DU nicht?
Beitrag von alex_22_nrw - 27.11.11 - 10:08 Uhr
Da hätte ich auf alles Geld der Welt verzichtet und mein Mann hätte im nächsten rewe anfangen müssen zu arbeiten :p
Ne ne, das leben geht vor...nicht die arbeit
LG
Beitrag von engelchen1989 - 27.11.11 - 20:43 Uhr
Wer drauf steht unter Dauerstress zu stehen und gerne die Gesundheit hinter die Arbeit stellt kann das ja so handhaben wie ihr. Das heißt aber nicht, dass andere genauso blöd sein müssen.
Ja, ein Job ist wichtig und man kann sich glücklich schätzen wenn man eine feste Stelle hat. Aber um jeden Preis wäre das nichts für mich und für viele andere auch nicht. Es gibt noch Menschen denen sind Familie und die eigene Gesundheit ein bisschen wichtiger.
Beitrag von kati543 - 27.11.11 - 23:27 Uhr
Ehrlich gesagt, wenn deinem Mann das Leben seiner Frau und seiner 3 Kinder weniger Wert wert ist als sein Job musst du nicht noch stolz darauf sein.
Du lässt von jemanden dein Kind ins Kh bringen wegen der OP. Selber kannst du ja nicht hin wegen deiner eigenen Erkrankung und der Ansteckungsgefahr. Dann muss dein Kind die ganze Zeit dort allein bleiben. In der Zeit, wo andere Kinder mit ihren Müttern kuscheln, hat dein Kind niemanden. Du bist zu Hause mit Herz-Lunge und 2 weiteren Kindern und dein Mann verdient Geld. Und dann hast du deine 3-jährige und einen Saeugling zu Hause und denkst doch tatsächlich, du bist die beste Mutter auf dieser Welt und verausgabst dich völlig.
