Hallo
ich erzähle euch mal den Beginn einer "Geschichte" und ihr schreibt mir bitte wie es bei euch weiter gehen würde. Vielleicht bekomme ich so anregungen, wie ich das in Zukunft effektiver reagieren könnte.
Nico spielt Lego, ich habe mit gespielt nun hat die kleine Durst. Ich sage es ihm kurz und lege sie an die Brust. Nico geht zu den Esszimmerstühlen und wackelt drauf rum. Der kippt langsam nach vorne weg. Zu Nico sage ich er soll ihn langsam ablegen, ich stelle ihn später wieder auf. Aber anstatt da weg zu gehen versucht Nico rauf zu klettern. Drei mal sage ich er soll da weg gehen, denn er könnte sich am Metallständer die Finger quetschen und oder den Laminat verkratzen. So - wie würdet ihr weiter reagieren?
LG
Melanie
Wie reagiert ihr?
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Beitrag von jenny133 - 27.11.11 - 19:01 Uhr
Beitrag von jenny133 - 27.11.11 - 19:02 Uhr
Hätte ich die kleine nicht an der Brust würde ich hin gehen. Das ist aber grade nicht das Problem, sondern, das er selten auf das hört was ich sage. Eine richtige Konsequenz finde ich in solchen Fällen auch keine...
Beitrag von widowwadman - 27.11.11 - 19:08 Uhr
Die Kleine kurz abdocken. Den Stuhl wieder hinstellen und das Kind mit was anderem beschaeftigen.
Wo ist das Problem?
Beitrag von jenny133 - 27.11.11 - 19:03 Uhr
Ach so - Nico wurde im November vier und hat früher besser gehört
Beitrag von tauchmaus01 - 27.11.11 - 19:20 Uhr
Ich würde Nico vorschlagen den Stuhl abzulegen und sei Lieblingsbuch zu holen. Dann würde ich Nico in meinen freien Arm nehmen, mit dem anderen das Baby stillen und dann gemütlich vorlesen.
Für das nächste Stillen würde ich mir genau das von vornherein vornehmen und so das Stillen für alle zu einem entspannten Erlebnis machen.
Gerade jetzt in der WEihnachtszeit, würde ich einmal am Tag, z.B. Nachmittags, noch einen kleinen bunten Teller für Nico herrichten ( nicht viel, ein paar Kekse eben) und diese dann zur Still- Geschichtenvorlesezeit, neben mich stellen.
Mona
Beitrag von jenny133 - 27.11.11 - 21:06 Uhr
Geschichte lesen ist im Moment für ihn nicht so interessant. Und mir kommts vor als ob er im Moment mehr Wert auf die Konfrontation legt. So wie eine verspätete Trotzphase. Das mit dem nicht hören ist nicht nur beim Stillen so, sondern auch wenn Alissa mal gar keine Rolle spielt weil sie schläft oder so...
LG
Melanie
Beitrag von juniorette - 27.11.11 - 20:00 Uhr
Hallo,
als Mutter von kleinen Kindern habe ich sicher kein zerkratzbares Laminat oder irgendwelche Metallständer, an denen sich die Kinder die Finger quetschen können 
Und Mehrfachmütter müssen so oder so mehrmals am Tag das Problem lösen, dass man gerade mit dem einen Kind beschäftigt ist, während das andere Kind etwas Gefährliches macht.
In deinem Fall:
das zu stillende Kind irgendwo ablegen und das ältere Kind da runterholen oder eben das ältere Kind die Erfahrung machen lassen, vom Stuhl auf den Boden zu knallen.
Auch als Einzelkindmutter konnte ich meinen Sohn nicht immer von allen Gefahren fern halten. Wenn ich auf dem Klo saß, konnte mein Sohn theoretisch auch auf Stühle klettern und sich gefährden.
Wobei ich denke, dass es deinem Sohn eher darum ging, deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Hättest du in einem anderen Zimmer gestillt, wäre es für ihn wohl uninteressant gewesen, sich mit Stuhl-Beklettern in Gefahr zu begeben.
Wie eine Vorschreiberin gesagt hat, wäre es gut, wenn du deinen Sohn zukünftig in das Stillritual einbeziehst.
Also nicht: ICH muss unser gemeinsames Spiel jetzt unterbrechen, sondern WIR müssen uns jetzt um die Kleine kümmern und können danach weiterspielen.
LG,
J.
Beitrag von mamavonyannick - 27.11.11 - 20:14 Uhr
"als Mutter von kleinen Kindern habe ich sicher kein zerkratzbares Laminat oder irgendwelche Metallständer, an denen sich die Kinder die Finger quetschen können"
Was, wenn Laminat und Stühle schon Jahre vorher angeschafft worden sind?
Beitrag von jeanie25 - 27.11.11 - 20:29 Uhr
Dann hast du das als Mutter von kleinen Kindern eben abzuschaffen und deine Wohnung in eine Gummizellen Knuddelsoftzone umzugestalten 

Beitrag von juniorette - 28.11.11 - 08:00 Uhr
Hach, bist du aber witzig 
Mein Haus war sicher keine "Gummizellen-Knuddelsoftzone", aber in der Tat hatten wir in den ersten Jahren z.B. Kakteen und dornige Pflanzen aus unserem Wohnzimmer verbannt.
Und teure Sachen, die beschädigt oder zerstört werden konnten, waren außer Reichweite meines Sohnes. Laminat kann man zwar nicht außer Reichweite positionieren, aber sicher irgendwie vor Kinder-Kratzern schützen (siehe meine andere Antwort).
Und wenn man nicht bereit ist, diesen "Aufwand" zu betreiben (für uns war es kein Aufwand), muss man halt mit Kratzern im Laminat und mit gequetschten Kinderfingern leben.
Beitrag von juniorette - 28.11.11 - 07:52 Uhr
"Was, wenn Laminat und Stühle schon Jahre vorher angeschafft worden sind?"
Dann kann man das für die Zeit, in der Kinder noch nicht einschätzen können, wie schnell Laminat zerkratzt werden kann, sicherlich durch Teppiche oder Matten o.ä. schützen 
Und ein Stuhl, mit dem sich ein Kind die Finger quetschen kann (im Gegensatz zu einem "normalen" Stuhl), würde ich eben auch kindersicher aufbewahren.
Oder aber, das Kind macht eben einmal eine schmerzhafte Erfahrung mit gequetschten Fingern.
Beitrag von sillysilly - 27.11.11 - 20:50 Uhr
Hallo
tja, in so einem Fall lernt mein Kind, daß die Mama auch sauer werden kann, wenn es nicht hört ...
ich erkläre es ihm erstmal nett
dann erkläre ich es ihm mit deutlichem Ton nochmals - und das ich dies aus besagten Gründen nicht möchte -
und wenn er gar nicht hört- mich gezielt provoziert - erkläre ich ihm, daß ich gleich mit dem Stillen fertig bin, wir gerne danach was zusammen machen können ich aber erst das Kind in Ruhe fertig stillen möchte
und wenn er mich jetzt provoziert und nervt - das ich mich dann ärgere und ich dann auch nicht gleich mit ihm spielen werde
ich mich freue wenn er mir jetzt hilft indem er lieb ist, und mich schnell weiter stillen läßt
daß sein Geschwisterchen Hunger hat und das jetzt leider nicht aufschiebar ist
und er gerne sich zu uns dazu setzen kann, wir kuscheln oder so
ABER
wenn er mich jetzt provozieren will, doch blöd ist wenn ich dann sauer werde
Kinder in dem Alter sehen schon Ursache und Wirkung
sprich - er möchte dich dazu zwingen sich um ihn zu kümmern, und zwar jetzt
entweder kannst du an sein Verständnis bauen, ihm es erklären und ihn damit von seinem Kurs abbringen ....
oder er muß lernen, daß es ihm nichts bringt, wenn er da provoziert .....
ich habe 2 Kinder gestillt - während jeweils größer Kinder um mich waren -
ich hatte immer einen Altersabstand von weniger als 2,5 Jahren
und es war nie ein Thema wenn ich gestillt habe
sie haben verstanden, daß das Baby Hunger hat ..... und ich eben diesen kurzen Zeitraum keine Zeit für sie hatte ......
und ehrlich gesagt war ich auch nicht bemüht sie auch noch in dieser Zeit zu beschäftigen .....
meine Kinder kannten es auch so vom Alltag her - das sie mal Warten mußten .... oder Mama auch mal keine Zeit hat
Grüße Silly
Beitrag von jenny133 - 27.11.11 - 21:11 Uhr
Hallo nochmal
jetzt wird hier ziemlich auf dem Stillen herumgeritten. Aber das ist grade nicht das Problem - war nur ein Beispiel, weil ich hier eben nicht körperlich eingreifen konnte (und wollte?!) . Denn er hört auch absichtlich weg, wenn die kleine friedlich im Wagen liegt und ich ihm sage er soll her kommen, damit ich ihm beim anziehen helfen kann. Oder in anderen Situationen in denen eben die kleine keine Rolle spielt.
Früher bin ich eben IMMER auch hin gegangen und hab ihn wo weg gezogen. Muss man das ernsthaft bei einem 4 jährigen Kind immer noch machen oder kann man nicht erwarten, das er einleuchtende Erklärungen und verbote respektiert?
Wie setze ich etwas durch ohne, das ich hin gehen muss und ihn dort weg ziehen?
LG
Melanie
Beitrag von sillysilly - 27.11.11 - 21:18 Uhr
Hallo
eben du bist früher IMMER hin gegangen
das ist für ihn neu
und eine Umstellung
er ist es gewöhnt, daß er nicht zu Dir kommen muß
sondern du zu ihm
daß er gebeten wird .....
er wird deine Erklärungen und Regeln akzeptieren .... und respektieren .....
wenn er sich daran gewöhnt hat, daß du jetzt ein bißchen anders bist
wie ich schon schrieb
aus diesem Grund lernten meine Kinder schon vorher im Alltag, daß Mama nicht immer Zeit - eben Warten zu können
In dem Alter kannst du mit ihm ja in kleinen Schritten dran arbeiten, daß er selbständiger wird, bzw. Grenzen die eine Situation ergibt zu akzeptieren.
In dem Alter ist es auch völlig normal, daß er mehr austestet - mehr seine und deine Grenzen wissen will
und bestärke ihn darin wenn er sich richtig verhält - lege das Augenmerk darauf wenn es gut läuft ..... lob ihn viel, und bestärke ihn in der Rolle des großen Bruders .... wir toll du das findest wie er ist .....
Grüße Silly
Beitrag von hailie - 30.11.11 - 00:31 Uhr
>>Früher bin ich eben IMMER auch hin gegangen und hab ihn wo weg gezogen.<<
Dann kennt er das ja gar nicht anders. Ich habe immer wert darauf gelegt mich durchzusetzen, ohne körperlich werden zu müssen. Durch Erklärung, Alternativen oder Konsequenzen. Das klappt zumindest meistens.
LG
Beitrag von jenny133 - 30.11.11 - 21:30 Uhr
Bevor ich ihn angebrüllt habe oder ausfällig wurde bin ich nach ein oder zwei Ermahnungen hin und hab ihn weg genommen. War wohl ein Fehler! Hoffentlich lernt er es bald, das es jetzt so gehen muss!
LG
Melanie
Beitrag von mathildarosine - 27.11.11 - 21:32 Uhr
Hallo,
hilfreich für mich war folgender Vorschlag meiner Hebamme:
eine "Stillkiste". Ich habe besonderes Spielzeug in einer Kiste gehabt, diese Kiste hat Lorenz immer bekommen, wenn ich gestillt habe.
Er war dann immer für diese Zeit abgelenkt, weil es immer was Besonderes war mit diesen Sachen zu spielen.
In der zeit machte er dann keinen Unsinn.
Gruß,
Simone
Beitrag von jazzbassist - 27.11.11 - 23:19 Uhr
Also als Kind bin ich dort ziemlich autoritär aufgewachsen. Ich wusste, dass bei »David, putzt du dir jetzt bitte die Zähne« noch genügend Spielraum für mich vorhanden war, da einfach auch mal meinen kindlichen Dickschädel durchsetzen zu können und weiter zu spielen … und bei »David Nathaniel, wenn du jetzt nicht auf der Stelle die Zähne putzen gehst, dann…« war klar, dass da null Spielraum mehr existierte und »nicht gehorchen« sofort zu einer total doofen Strafen und einer ziemlich wütenden Mami geführt hätte.
Bei meinem Sohn … grundsätzlich habe ich dort die Erfahrung gesammelt, dass, wenn ich ihm irgendetwas zweimal sage und das dann immer noch nicht funktioniert, ich die Frage auch noch 5 mal hätte wiederholen können und meinem Kurzer dass immer noch piep egal gewesen wäre. Wie ich dann reagiert hätte … kommt ganz auf die Situation an. In Ihrem Falle würde ich da mal auf Ursachenforschung gehen, warum sich ihr Sohn so verhält. Bei Kindern in dem Alter (und mit jüngeren Geschwisterkindern) geht es da im Regelfall um »Aufmerksamkeit der Mutter zu bekommen, weil man total Eifersüchtig ist und denkt, dass Mama jetzt viel zu wenig Zeit mit mir verbringt und das Baby auch sowieso viel viel lieber hat« Die Konsequenz sollte dann sein … stöbern sie einfach mal in einer Buchhandlung, zu dem Thema »Eifersucht« gibt es ganz viele Bücher, die sich mit typischen Problemen und Konflikten (und deren Lösungen) beschäftigen.
Wenn Meiner in dem Alter anfing, plötzlich irgendwo dran rumzuklettern (oder sonst wie aufgedreht wirkte), hat es auch total gut funktioniert, ihn warm anzuziehen, auf einen Spielplatz oder im Garten zu gehen und ihn ordentlich austoben zu lassen. Also wenn es da bei diesem »Nicht hören« eher um Bedürfnisse geht, würde ich schon versuchen, einem Kind da dann schon irgendeine Alternative anzubieten, wo man sich dann nicht die Finger zerquetschen oder den Laminat verkratzen kann. Ansonsten kann man einem 4-Jährigen da sicherlich auch einfach mal eine Strafe androhen - wenn es da gerade keine logische Konsequenz gibt und einem das gerade zu weit geht (oder man da gerade keine Kraft mehr hat, das pädagogischer zu lösen). Sollte dann halt nur etwas sein, was dann »sofort« eintritt und nicht erst in 6 Stunden, wenn der Sandmann im Fernseher läuft. Und dann, wenn sich das wieder beruhigt hat, da unbedingt mit dem Kind drüber sprechen und gemeinsam überlegen, wie man das in Zukunft vermeiden kann. Was bei Kindern in dem Alter auch total gut funktionieren kann, ist, solche Situationen mal mit einem Rollenspiel zu lösen. Wenn ihr Sohn z.B. total begeistert von Spielzeugsoldaten ist, kann ihr Sohn den Soldaten spielen und die Mama den General. Und wenn der General sagt: »Soldat Nico, antreten« kann ein Kind, dass die letzten 10 bitten einfach mal ignoriert hat, in dieser Rolle durchaus sofort angerannt kommen und lieb und artig sein.
Auch würde ich versuchen, da ganz klar Situationen zu trennen, wo es jetzt einfach nur sehr schön wäre, wenn er hören würde … und wo es ihnen wirklich wichtig ist, dass er jetzt - am besten sofort - auf sie hört. Im ersteren Falle kann ja durchaus auch mal das Kitzelmonster ausrücken und das unartige Kind ein wenig durchkitzeln, bis es sich ergibt und dann doch hört … gibt ja durchaus mal spielerische Situationen, wo das funktioniert. Im letztgenannten Fall sollte Ihr Sohn hingegen von Ihnen das klare Feedback bekommen, dass Sie das jetzt ernst meinen, indem sie da einfach mit einer ganz anderen Mimik, Sprache/Stimme und Körpersprache rangehen. Und dann sollte er schon auch auf Konsequenzen stoßen, die ihm auch einfach mal sagen: »Hier hätte ich jetzt auf Mami hören sollen«. Denn, um ihre letzte Frage zu beantworten … ja, grundsätzlich kann man einem 4-Jährigen erwarten, dass es im Regelfall schon einleuchtenden Erklärungen folgen und Verbote grundsätzlich erstmal respektieren sollte. Immer klappen wird das nicht … ob ein Kind nun 4 ist, oder ein 12-Jähriger pubertärer Quälgeist … ändert daran nichts. Aber, es sollte schon eher die Ausnahme sein, und, wenn Sie da bei Ihrem Großen gerade das Gefühl haben, dass das eher die Regel ist, wird es dafür einen ganz plausiblen Grund geben. An einfachsten ist da immer, diesen zu finden und auszumerzen...
Beitrag von karin3 - 28.11.11 - 09:14 Uhr
Hallo,
zum stillen braucht man nur einen Arm mit dem zweiten hättest du also dein Kind wegziehen können.
"Aber anstatt da weg zu gehen versucht Nico rauf zu klettern"
wieso versucht? Kann er das noch nicht? Dann sollte er dringend üben.
Gruß Karin
Beitrag von jenny133 - 28.11.11 - 13:38 Uhr
Hallo
der Stuhl lag ja quer. also nach vorne gedreht. Wir haben so Freischwinger und er hat eben geschaut wo er am besten hoch kommen könnte..
Und nochmal ich bin mir sicher, das es da nicht ums stillen ging! Er wollte nicht hören weil er seinen Kopf und seine Erfahrung jetzt durchsetzen wollte. Eigentlich schon verständlich aber eben manchmal nicht passend. Wir Erwachsenen müssen uns auch an Regeln halten ob wir wollen oder nicht. Ich verbiete meinem Sohn nicht alles, aber einige Dinge sind halt nicht ok bei uns zuhause!
LG
Melanie
Beitrag von karin3 - 28.11.11 - 16:15 Uhr
In deinem Beispiel gebrauchst du aber das stillen, als Ausrede warum du nicht zu ihm gegangen bist.
Wenn dein Sohn gerade nicht höhren kann, weil er mit seinem Dickkopf beschäftigt ist, solltest du ihn vom Stuhl wegflücken können. Aber ich verstehe immer noch nicht warum dein Sohn nicht auf den Stuhl gekommen ist. Ein normal entwickeltes Kleinkind kommt auch auf einen Freischwinger.
Zum Regeln einhalten, wie viele habt ihr denn? Und/oder wie lang sind deine Erklärungen? Vom beidem zu viel sorgt eher dafür das ein kind die Regel ignoriert als befolgt.
Beitrag von jenny133 - 28.11.11 - 18:29 Uhr
Wenn ich nicht irgendwann mal lauter geworden wäre, wäre er drauf gekommen. Erst ist er auf die Rückenlehne gestiegen, die waagerecht zum Boden stand, die kippte dann natürlich nach vorne. Dann hat er sich hinten an den Beinen zu schaffen gemacht. Bis er probiert hat wo er am besten sitzen kann hatte ich es unterbunden.
Es gibt ein paar Regeln. Hauptsächlich betreffend, das in unserem Haus nichts kaputt gemacht werden soll, wie eben der Laminat im WoZi, das Sofa... Dafür darf er in seinem Zimmer toben und auch klettern, hat draussen ein Baumhaus, Schaukel etc. Denke aber Regeln gibts ja überall. Das mit dem Anziehen (lassen) ist ja keine Regel da sollte er aber trotzdem kommen und stehen bleiben wenn ich rufe...
Beitrag von hippychick - 28.11.11 - 09:52 Uhr
ich hatte bei meinem zweiten Sohn dass Glueck, dass er sehr einfach zu stillen war.....ich haette gestillt und weiter lego gebaut ;)
Ansonsten finde ich die Idee mit dem Buch auch gut, also generell ablenken.
ich denke mit der Zeit wird er merken, dass er auch noch wichtig ist, und mit solchem Verhalten aufhoeren. Jenachdem was er macht wuerde ich es auch nach der Devise "wer nicht hoeren will muss fuehlen" machen, manchmal hab ich bei meinen Jungs den Eindruck, sie muessen sich erst den Finger klemmen um zu verstehn, was es heisst wenn ich sage, " lasst es, oder ihr tut euch weh"
Beitrag von jenny133 - 28.11.11 - 13:42 Uhr
Hallo
ihm ging es grade wirklich nicht ums stillen. War nur ein Beispiel warum ich eben nicht so wie früher hingegangen bin und ihn weg genommen habe. Muss man das bei einem 4 jährigen noch oder kann man auch mal verlangen, das er so auf einen hört?
Ein anderes Beispiel: Alissa liegt im Wagen - ist fertig und tatsächlich auch mal für ein paar Minuten geduldig. Ich sage zu Nico er soll sich bitte anziehen (das macht er grundsätzlich nicht) Dann möchte ich, das er her kommt, damit ich ihm helfen kann und er rennt weg. Auch hier: Klar kann ich sagen: "Dann bleibst du halt da" aber es ist ja klar, das ich einen 4-jährigen nicht alleine zuhause lassen kann. Mal davon abgesehen, das es zum Beispiel darum geht, das wir ihn in den KíGa bringen wollen, also ohne ihn brauch ich gar nicht losgehen. Hier greift keine sinnvolle Konsequenz. Es hilft nichts, wenn ich ihn bitte...
LG
Melanie
Beitrag von hippychick - 28.11.11 - 14:14 Uhr
Dann kann ich nur sagen "Herzlich Willkommen in der Welt der 4 Jaehrigen"
das geht vorbei, dann kommt was anderes, dann wird was besser gehoert, dann wieder nicht.....
GEDULD, das einzige was hilft....zumindest ist es bei uns so.
Ist schwierig, weil sie wollen so gross sein, alleine machen, dann klappts nicht, das ist frustrierend, um Hilfe fragen ist auch doof..... aber irgendwann wirds besser ;)
