Hallo!
Ich bin verzweifelt. Ich habe 2 Kinder , 4 und 1 , und ich habe das Gefuehl mein Leben ist Dauerstress!!! Ich bin nUr noch am rumrennen, motzen und schimpfen denke ich manchmal und dann weinen weil ich mich selbst nicht wiedererkenne...Ich war mal Lebenslustig und fröhlich und jetzt habe ich das Gefühl im bin leer gesäugt und am Ende meiner Kräfte angelangt.
Ich weiß nicht mehr wie ich mit diesem Dauerbeschuss zurecht kommen soll und suche nach einem guten Buch über Stressbewältigung . Kennt jemand eines??? Ich muss was TUN!!!! Ich weiß nur nicht was....
Ich bin dankbar über jeden tip....
Alexa
Stressbewaeltigung???
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Beitrag von pixelhase - 29.11.11 - 09:07 Uhr
Beitrag von locke1910 - 29.11.11 - 10:15 Uhr
Hi.
Kopf hoch; ich kenne niemanden, der nicht mal die Nase voll hatte (mich selber eingeschlossen!).
Was hilft...?
Kleine Freiheiten, in denen man mal egoistisch ist (niemand darf mich beim Baden stören!), mal nicht immer alles schaffen wollen müssen (man muß auch mal etwas liegen lassen können; frag' mal meine Wäsche **gg**) usw.
Im Umgang mit den Kindern? Dran denken, sie sind klein - und daher eine Herausforderung, denn alles, was sie mal können sollen, muß man ihnen jetzt beibringen; kann sehr anstrengend sein, alles immer wieder und wieder und wieder und wieder und wieder zu sagen... Aber irgendwann können sie es
Und bloß nicht auf Sprüche hören wie "Du wolltest Kinder, also leb' damit, dass sie mal anstrengend sind!" - auch, wenn man seine Kinder um alles liebt, bedeutet es nicht, dass man den ganzen Tag auf Wolke 7 mit ihnen / dank ihnen schwebt
Das schlechte Gewissen, wenn man auf sowas hört, stresst noch mehr...
Nein, schaff' Dir Freiräume - so klein diese auch sind, sind sie wichtig, um wieder aufzuladen und mit neuer Energie ans Leben zu gehen!
Mal mit einer Freundin bummeln gehen, mal ungestört zu baden, ausschlafen... Wichtige Sachen, damit Dein Akku wieder voller wird!
Ganz liebe Grüße, Locke
Beitrag von browneyesgirl - 29.11.11 - 12:09 Uhr
autogenes Training und mal die Kids abgeben helfen immer
Denke jede Mutter hat das ab und zu ..
Beitrag von lisasimpson - 29.11.11 - 13:59 Uhr
bücher sind was feines- aber ich glaube damit du wieder auftanken kannst brauchste einen freiraum dazu- gibt es den?
wann hast du zeit nur für dich?
was hast du früher gemacht, um wieder ins lot zu kommen?
was macht dir spaß, was wäre eine gute Abwechslung?
und dann : organisiere daß du das REGELMÄSSIG machen kannst
ich habe zwei Kinder (3 und 4 jahre alt) - habe immer darauf geachtet, genug zeit für mich zu haben, zu arbeiten, ich ghe regelmäßig schwimmen, haben mindestens einen abend in der woche, der mir gehört, eine nacht am wochenende und einen morgen, den ich mit ausschlafen oder sonstigem verbringen kann.
ca ein mal im monat verbringen die kinder ca 24 stunden bei den großeltern und wir haben als paar mal ausgiebig zeit nur für uns.
manchmal reicht schon ne halbe stunde am tag, auf die man sich freuen kann, arbeit als ausgleich, ein sport der betrieben wird, regelmäßiges treffen mit freunden oder ein kurs der besucht wird.
ich glaube, wenn wir diesen ausgleich nicht schaffen, dann sind wir auf dauer eben auch nicht ausgeglichen, weil ständig einseitig beansprucht...
also- setz dich ran und überlege dir, was dir gut tut und schaffe dir dafür freiräume!
Beitrag von sunny42 - 29.11.11 - 14:12 Uhr
Ganz genau so ist es!
Beitrag von normalo-silvi - 01.12.11 - 13:47 Uhr
Hallo Alexa,
ich weiss, was Du meinst. Ich habe Zwillinge und diese Phasen auch schon durch.
Freiräume sind wichtig - da stimme ich "lisasimpson" voll und ganz zu. Manchmal hat man die leider nicht und ist am Ende, so wie Du gerade.
Dmein Mann viel auf Montage war, musste ich größtenteils allein mit meinen Kindern klar kommen. Viele haben mich gefragt, wie ich es schaffe, im größten Trubel noch zu lächeln.
Eigentlich kann man das gar nicht erzählen (einige werden das makaber finden), aber: In meinem Umkreis haben Eltern leider ihre Kinder verloren. Diese Eltern würden alles tun, um ihre Kinder wieder zubekommen. Ich bin so froh, meine zu haben (Wunschkinder) und dachte wenn mir sowas passieren würde (rein hypothetisch) und ich würde die Chance bekommen sie wiederzubekommen - unter der Bedingung, dass ich keine Ruhe mehr haben und unter Dauerstress stehen würde - ich würde trotzdem die Kinder (mit Auflage "Stress") wählen. Das klingt blöd, aber das hat mir die Kraft gegeben die Kinder auch in diesen Momenten "zu geniessen". Irgendwie ist dann alles an mir abgeprallt.
Mittlerweile habe ich mir einige Freiräume organisieren können und das tut wirklich gut... Ich bin sehr viel ausgeglichener geworden und das kommt auch meinen zwei Mäusen zu gute.
