Nochmal ich: Maßnahme oder 400 EUR-Job. Benötige Hilfe!

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Beitrag von hellokitty225 - 03.12.11 - 10:53 Uhr

Hallöchen ihr Lieben,

ich hatte schonmal gepostet wegen meiner Maßnahme von JC und meines 400 EUR-Jobs.

Nun möchte ich den ganzen Sachverhalt nochmal darlegen, und benötige danach einen Rat/Tipp:

Es ist folgendermaßen: Ich arbeite im Einzelhandel auf 400 EUR-Basis, laut Arbeitsvertrag auf 13 Stunden/Woche, 6,50 EUR pro Stunde.

Meine Maßnahme ist 1 Mal die Woche, und hat das Ziel, mich in einen Teilzeitjob zu vermitteln. Momentan sieht es so aus, dass ich mir bis Januar ein Praktikum suchen soll und im Februar bekomme ich eine Weiterbildung bewilligt.

Die Dame der Maßnahme meinte zu mir, ich solle den Job dann ab Januar kündigen, damit ich das Praktikum machen kann.

Soweit, sogut. Allerdings arbeite ich ca. 18 Stunden die Woche, auch Samstag ab und an, und baue dadurch Überstunden auf, die ich dann laut Chef "abfeiern" kann. Weniger arbeiten geht nicht, da er anscheinend jetzt nicht genügend Mitarbeiter hat.

Nun bin ich in einer Zwickmühle: Praktikum und Weiterbildung möchte ich unbedingt, toll wäre es natürlich auch, durch die Maßnahme eine Teilzeitanstellung zu finden.

Meine Arbeit ist mir auch wichtig, habe mich dort anfangs auch sehr reingesteigert und engagiert, allerdings ist es nun mit Hinblick auf Januar für mich nur noch ne Überbrückung, bei der mir zum Schluß nicht wirklich etwas bleibt.

Schließlich muss ich nun eine Praktikumsstelle finden, Gespräche wahrnehmen und mich um mein Kind kümmern, welches momentan auch noch krank ist :(

Nun meine Frage: Kann ich den Job jetzt schon kündigen (wie mir ja letzte Woche von der Dame nahegelegt wurde), ohne dass mir Sanktionen drohen? Versteht mich nicht falsch, ich arbeite gerne, aber nicht mit der Aussicht, dass ich im Januar kündigen muss und mir von meinen Überstunden nichts bleibt. Und ich soviel dort arbeiten muss, dass ich mich weder richtig auf die Maßnahme, noch auf die Praktikumssuche konzentrieren kann.

Ich hoffe, der Text ist einigermaßen verständlich... Bin momentan nur sehr aufgewühlt, ich bitte das zu entschuldigen.

Danke euch schonmal!

LG

hk225

Beitrag von muppi75 - 03.12.11 - 15:30 Uhr

Ich persönlich würde auf Anraten irgendeiner Maßnahmentante garnichts kündigen, sondern das schriftlich mit meiner zuständigen "Arge", oder wie die jetzt heißen abklären.

Quasi anschreiben mit Aktenzeichen, die Situation schildern und auch ruhig dazuschreiben, dass die Dame (mit Namen) Dir gesagt hat, Du solltest Deinen 400 € Job kündigen, da Du aber dadurch Deine Bedürftigkeit vergrößern würdest, würdest Du Dich eben gerne vorher absichern und sie mögen Dir doch bitte schriftlich bestätigen, dass Du Deinen 400 € Job aufgeben sollst zu Gunsten der Maßnahme.

Bevor das Schreiben nicht bei mir wäre, würde ich nicht kündigen, denn die Tante von der Maßnahme weiß am Ende von nichts und Du sitzt mit ner Sanktion da, außerdem hat die Frau von der Maßnahme absolut kein Mitspracherecht bei der Geschichte.

Beitrag von imzadi - 03.12.11 - 19:43 Uhr

Wenn dein Chef nicht will du einmal die Woche zu dieser Maßnahme gehst soll er dich fest anstellen. Dann juckt es das Arbeitsamt nicht mehr. Dein Hauptarbeitgeber ist im moment eben das Arbeitsamt, und solang du von denen das Geld willst musst du eben auch gewisse Leistungen bringen.

Beitrag von muppi75 - 04.12.11 - 07:20 Uhr

Das Amt schon, aber nicht die Tante von der Maßnahme, die ist einfach nur ne Null, sonst nichts.

Beitrag von zwillinge2005 - 03.12.11 - 21:30 Uhr

Hallo,

wieviele Stunden pro Woche möchtest Du denn Teilzeit arbeiten? 18, 20, 30h/Woche?

Ab 18 Stunden/Woche, die Du offiziell arbeitest bist Du doch Teilzeit beschäftigt.

Warum stellt Dich Dein Arbeitgeber nicht einfach als Teilzeitkraft ein? Dann kannst Du die 18h oder auch mehr arbeiten und bekommst dafür auch den vollen Stundenlohn?

LG, Andrea