Hallo,
und zwar habe ich mich mit einer Freundin neulich über dieses Thema unterhalten.
Sie war der Meinung heut zu Tage reicht es völlig aus eine private Rentenversicherung zu haben und später in paar Jahren noch etwas Geld anzulegen. Sie und ihr Mann gehen beide arbeiten, haben eine Tochter und haben (laut ihrer Aussage) kein flüssiges Bargeld. Was verdient wird, wird auch wieder ausgegeben. Das hat mich echt erschrocken!
Ich dagegen denke meine private Rentenversicherung ist keine Sparinvestition!
Mein Mann und ich haben jeder private RV, Risikolebensversicherungen, einige Bausparer (die wir bei Fälligkeit wieder in unser Haus investieren) und einige kleine Anlagen.Aber außer dem Geld das wir angelegt haben fällt meiner Meinung nach davon nichts unter Sparen.
Wir legen monatlich noch ein paar hundert € auf ein gesondertes Konto und davon werden dann größere Ausgaben bezahlt, z.B. neue Waschmaschine, Autoreparatur, Urlaub etc.
Das ist für mich SPAREN! In dem Gespräch kam ich mir vor als hätte ich schon totale Paranoja und würde extrem übertreiben. Ich weiß das auch nicht jeder so ein großes Sicherheitsbedürfnis hat wie ich, aber mit 35 so unbedacht an das Thema heranzugehn finde ich doch ganz schön erschreckend! Selbst meine Tochter mit 10 Monaten hat mittlerweile ihr eigenes Sparbuch auf das wir ihr, ihr Geburtstags und Weihnachtsgeld einzahlen.
Also, bin ich wirklich so spießig oder meine Freundin einfach zu locker?
Wie macht ihr das?
LG
Kerstin mit Ida
im Bett und MADITA, LEO &
im
Wie wichtig ist Euch Vorsorgesparen und wie definiert ihr es?
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Beitrag von kerstini - 03.12.11 - 14:25 Uhr
Beitrag von witch71 - 03.12.11 - 14:43 Uhr
Ich wüsste gar nicht, woher ich monatlich "mehrere hundert Euro" nehmen sollte, die ich sparen könnte.
Beitrag von miau2 - 03.12.11 - 14:45 Uhr
Hi,
der Begriff "Vorsorgesparen" ist mir außerhalb der Werbung für irgendwelche Produkte irgendwie noch nicht bewusst untergekommen, daher habe ich keine Definition.
Ich habe eine Altersvorsorge, die sich bei mir aus drei Bausteinen zusammensetzt:
- gesetzliche Rente
- betriebliche Altersvorsorge aus Entgeltumwandlung und arbeitgeberfinanzierter BAV (wobei man dafür natürlich einen AG braucht, der das auch anbietet
, also den AG-finanzierten Teil - die Entgeltumwandlung muss er ja (zumindest ansonsten) anbieten))
- und eben das private Ansparen fürs Alter.
Zu letztem Punkt zählen für mich meine schon ewig laufende Kapitallebensversicherung (würde ich heute keine neue mehr abschließen, aber wie gesagt - läuft schon sehr lange, wenn ich richtig rechne dürften es schon so 15 Jahre sein) und mein Riestervertrag (bitte keine Diskussionen über Riester an dieser Stelle
). Mein Mann hat die gleichen Bausteine (bis auf Riester, bei ihm wäre der Blödsinn, dafür nutzt er die Entgeltumwandlung erheblich mehr aus als ich).
DAS ist für mich Altersvorsorge.
Dann gibts den Punkt HInterbliebenenvorsorge. Dazu zählt, dass ich eine Lebensversicherung habe mit einem Todesfallschutz im 6-stelligen bereich. Dazu zählt die Risiko-LV, die den kompletten Hauskredit abdecken würde (nur für meinen Mann - mein Einkommen wäre da eh zu vernachlässigen, außerdem bekomme ich keine neue RLV mehr). Dazu zählt aber auch, dass unsere betrieblichen AVs auch einen Hinterbliebenenschutz beinhalten. Ich bin neu, da kann man das erst mal vergessen, aber bei meinem Mann ist das schon einiges.
ABER - das hat nichts mit Ansparen zu tun, sondern eben mit der Absicherung vom Tod von einem von uns beiden (oder auch Invalidität, dazu haben wir beide Invaliditätsversicherungen).
Dann haben wir jeder eine (relativ niedrige, aber gleichbleibende) Sparrate jeden Monat. Das Geld geht in Fonds und ist daher in der Praxis nicht eben jeden Monat verfügbar bzw. wenn man irgendeine Wahl hat sollte man schon ein wenig auf den Zeitpunkt achten, wann man das Geld abhebt. Hat bisher aber geklappt. das ist eher so eine mittelfristige Anlage von uns, wobei es natürlich (halt immer der Zeitwert) jederzeit verfügbar wäre.
Und als letzten Baustein haben wir ein Tagesgeldkonto, wo der "Überschuss", der im Monat bleiben sollte drauf kommt. Das ist für Urlaub, Waschmaschine und was sonst noch so anfällt.
Was ansonsten noch übrig bleibt wird nicht auf Gedeih und Verderb gespart, sondern da angelegt, wo es uns weit mehr als die "normalen" 2,x% Zinsen bringt - als Sondertilgung für den Hauskredit.
Geplant ist noch ein Bausparer, da kommt demnächst die Beratung auf uns zu.
Ich finde allerdings diese Beurteilung von anderen immer merkwürdig. Weiß ich, ob sie ein Haus hat für das sie Rücklagen bilden sollte? Oder wohnt sie zur Miete und kann im Zweifel den Vermieter anrufen? Oder wie genau ist ihre sonstige Situation (also, mal abgesehen davon dass es mich herzlich wenig angeht...)? Wenn sie mit dieser Einstellung bis heute schuldenfrei ist kann es ja nicht soooooo falsch sein (was die kurzfristige Sparerei angeht), was sie macht. Oder hat sie noch nie im Leben ungeplante Ausgaben gehabt? Schwer vorstellbar.
Also, von mir gibts nur eine Beschreibung, was wir in genau UNSERER Situation machen und warum wir es tun. Es gibt von mir keine Bewertung, wie gut oder schlecht ihr oder dein Verhalten ist. Denn irgendwelche Pauschalitäten von sich geben nach dem Motto "man sollte dies und jenes und überhaupt..." finde ich in dem Bereich unmöglich.
viele Grüße
miau2
Beitrag von kerstini - 03.12.11 - 16:31 Uhr
Du weist freilich nicht ob sie ein Haus hat oder zur Miete wohnt, aber ich 
Und eine Beurteilung kann ich mir durchaus erlauben, ich VERurteile sie ja nicht für ihren Lebensstil. Ich vertrete einfach nur meine Meinung. Ich fühle mich durch ihren Lebensstil einfach nur Übervorsichtig und möchte wissen wie es andere eben so machen und ob ICH übertreibe?! Rein Interessehalber! Darf ich mich das selbst nicht fragen?
Weil ich eben weiß das sie durch diverse unvorhergesehene Schulden einige Kleinkredite haben wundert es mich einfach das der Lebensstil so beibehalten wird.
LG
Beitrag von miau2 - 03.12.11 - 21:26 Uhr
Hi, deine Aussagen lesen sich wie eine Wertung. Selbst mit dem, was du hier über deine Bekannte weitergibst werde ich mich dem nicht anschließen.
Wenn du dich aber so einfach beeinflussen lässt scheinst du ja auch nicht wirklich überzeugt zu sein.
Vielleicht solltest du überlegen, was Dir (und nicht deiner Bekannten) wichtig ist und dann überzeugt danach vorgehen. Und dann kann es dir genau doch total schnuppern sein wie andere leben.
Was letztendlich das Ideale ist lässt sich hält nicht vorhersagen. Mir ist es hält ziemlich egal wie es unsere Nachbarn mit dem Sparen halten oder andere Bekannte. Ich denke unser Weg ist für uns gut, 7bd das reicht mir. Ganz ehrlich, es gibt auch nur wenige Menschen die Details über unsere Finanzen kennen wie du über deine Bekannte. Hat natürlich den Vorteil, dass sie niemand in aller Öffentlichkeit diskutieren wird.
Wie gesagt, vergleichen bringt dich nicht weiter. Entscheidet was Euch wichtig ist und handelt danach, und nicht nachdem was irgendjemand macht.
Viele Grüße
Miau2
Beitrag von kerstini - 03.12.11 - 21:45 Uhr
Klar ist es eine Wertung! Wer macht das nicht?! Aber ich verurteile sie nicht dafür. Trotzdem finde ich sie in manchen Sachen leichtsinnig und das weiß sie auch. Wir sind da recht offen zueinander. Ich denke das Ideale werden sowieso die wenigsten für sich finden.
Egal ist es mir z.B. nicht wie meine Bekannten sparen. Ich bin jetzt was solche Sachen angeht nicht besonders geschickt und bin immer froh und interessiert wie es andere machen. Wie gesagt, mich interessiert es eben auch wie es andere Handhaben, vielleicht ist ja der ein oder andere gute Tipp dabei. Die meiste Zeit mache ich mir keine großen Gedanken um unser Erspartes. An anderen Tagen habe ich ein wenig Angst irgendwann Schulden machen zu müssen oder zu sterben ohne was vom Geld gehabt zu haben. Und du hast sicher Recht, 100% bin ich nicht von unserem "Konzept" überzeugt. Aber damit kann ich gut schlafen und somit belassen wir es eben erstmal dabei 
Danke dir!
Beitrag von myimmortal1977 - 03.12.11 - 14:46 Uhr
Jeder hat das Recht, es so zu machen, wie er selbst es für richtig hält. Das nur mal vorweg gesagt. Meine Meinung.....
Der eine hat halt ein hohes Sicherheitsbedürfnis, der nächste lebt halt nach dem Motto: Kann morgen schon mein letzter Tag sein, deshalb will ich jetzt genießen und möchte nicht an morgen denken.....
Tue das, womit DU DICH SELBST am Wohlsten fühlst! Die Endabrechnung, wer richtig und wer falsch lag, wird so wie so, wie immer im Leben, erst am Schluss gemacht.
Ein weiterer Aspekt sind auch die finanziellen Möglichkeiten des Sparens, die je nach Einkommenslage nicht bei jedem gleich (gut) sind.
Es nützt auch nichts, wenn ich mich kaputt spare, aber monatlich kaum Geld übrig habe, um eine Familie ordentlich zu bekochen.
Ein jeder hat ja unterschiedlich hohe Fixkosten monatlich. Beim einen reicht es dann halt für das Sparen, beim nächsten wieder nicht....
Mein Vater hat nur für seine Familie gebuckelt, meine Mutter alles Geld weg gespart. Geleistet haben sie sich kaum was, alle möglichen Versicherungen gehabt, Lebensversicherungen etc....
Die einzige, die sich freuen durfte, war ich.... Und der Staat. Beide vor Renteneintritt verstorben, über Jahre ordentlich einbezahlt, fast nie dem Staat am Pott gerührt, die Konten vollgehabt ABER:
Selber fast gar nicht wirklich gelebt.... Nur am Malochen gewesen und am Wegsparen. Könnte ja noch mal was Größeres im Leben passieren... Die Welt könnte vielleicht morgen untergehen....
Ist das toll???? NEIN!!!! Ist es nicht!
Und weißt Du was.... Man könnte ja jetzt sagen, was beschwer ich mich eigentlich.... Der Lebensstil war ja nur für mich von Vorteil, weil ich ja als Begünstigte im Nachhinein allein da stand....
Nur es ist ein Erbe, was ein derbes schlechtes Gewissen mit sich bringt.....
Da ICH mir für meine Eltern mehr gewünscht hätte, sie hätten intensiver gelebt.
Meine Meinung!
Beitrag von kerstini - 03.12.11 - 16:24 Uhr
Hallo,
ich sage ja nicht das sie es so machen soll wie ich!
Aber ich denke es ist unvernünftig jeden Monat hunderte von € für irgendwelchen Käse rauszuhauen. Aber wie ich schon sagte, ich bin da eben eher der Sicherheitsbedürftige.
Was das Leben angeht hast du Recht! Ich möchte nicht mein Leben lang buckeln und mir nix gönnen! Aber gewisse Notgroschen (wenn es denn im Bereich des möglichen liegt) sind nunmal von Vorteil!
Danke für deine Meinung
Beitrag von michi3005 - 03.12.11 - 19:34 Uhr
Aber jeder kann nicht mehrere hunderte € im Monat wegsparen , wenn Ihr so gut verdient ist es doch prima.
Beitrag von kerstini - 03.12.11 - 21:37 Uhr
Das ist mir schon klar! Und jeden Monat klappt das bei uns auch bei weitem nicht. Wir bringen dafür z.B. auch andere "Opfer". Das heißt wir gehehn selten Essen etc.
Aber WENN ich die Möglichkeit dazu habe finde ich persönlich es einfach nur leichtsinnig jeden Monat 200 oder 300€ für Klamotten, Essen gehn und Spielzeug auszugeben.
Beitrag von michi3005 - 04.12.11 - 08:30 Uhr
Ich verstehe Dich schon, wielange müsst Ihr noch abbezahlen ( Haus)?
Beitrag von kerstini - 04.12.11 - 12:45 Uhr
Noch 15 Jahre, außer wir sind (was ich bezweifle) durch ein paar Sondertilgungen schon früher fertig.
Beitrag von michi3005 - 05.12.11 - 06:47 Uhr
Das ist natürlich noch ganz schön lange, O.K. da würde ich auch mehr sparen.
Beitrag von whitewitch - 04.12.11 - 22:49 Uhr
Aber wer sagt dir, dass du das Rentenalter erreichst. Du gehst an 100 Läden vorbei verkneifst dir 100 Träume und Wünsche, sagst nein das kauf ich nicht, ich muss sparen, damit ich wenn ich 70 bin gut leben kann. Du fährst mit dem Auto nach Hause, landest im Straßengraben, merkst das dein Leben bald zu Ende sein wird, dann fragt man sich sicher warum man dieses und jenes nicht gemacht hat, warum man sich diesen und jenen Traum nicht erfüllt hat, oder??
Ich bewunder die Leute die finanziell asketisch leben, ich kann das nicht. Ich sehe jeden Tag, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Ich will gelebt haben, ich will meine Träume erfüllt haben. Ich will mal sagen können, ok ich habe viele meiner Wünsche und Träume erfüllt ich kann gehen ohne der Meinung zu sein etwas im Leben verpasst zu haben.
Ich gebe zum Beispiel ca. 100- 200 Euro im Monat für Stoffe, Kurzwaren und sonstiges Nähzubehör aus. Ob das sein muss weiß ich nicht, aber es macht mich richtig glücklich.
Beitrag von michi3005 - 03.12.11 - 19:35 Uhr
"Da ICH mir für meine Eltern mehr gewünscht hätte, sie hätten intensiver gelebt."
Genau das hätte ich mir für meine Oma auch gewünscht, jetzt wo sie gestorben ist.
Beitrag von vwpassat - 03.12.11 - 15:22 Uhr
Angesichts der ständig neuen Vorkomnisse an den Finanzmärkten würde ich mir eher Sorgen machen, ob die ganzen Versicherungen und Banken mir das, was ich jetzt einzahle, überhaupt jemals wiedergeben können.
Beitrag von shiningstar - 03.12.11 - 17:20 Uhr
Ihr müsst ja total viel Geld verdienen, dass man so viel anlegen und dann noch "mehrere hundert Euro" zur Seite legen kann 
Wir haben das Haus als Altersvorsorge :)
Wenn wir alt sind, Kinder aus dem Haus sind, dann brauchen wir es ja vielleicht gar nicht mehr (so viel Platz). Mein Mann hat eine Risiko-Lebensversicherung, er hat ein paar Aktien (die aber gar nichts mehr wert sind
) und wir versuchen, jeden Monat ein bisschen was zurück zu legen. So lange wir aber nur ein Einkommen haben, ist da nicht viel mit sparen.
Er ist Beamter, daher machen wir uns da gar keine Sorgen, auch seine Rente wird gut sein. Ach ja, er hat noch eine Berufsunfähigkeits-Versicherung. Wenn ich arbeiten gehe, werde ich mir auch was für das Rentenalter zulegen, weiß aber noch nicht was.
Unser Sohn -7 Monate -hat sogar schon zwei Sparbücher, weil die Paten das zur Taufe angelegt haben. Das eine haben wir, da zahlen wir Geldgeschenke für den Zwerg ein, auf das andere Sparbuch wird monatlich was eingezahlt.
Beitrag von kerstini - 03.12.11 - 17:38 Uhr
Das täuscht
Leider!
Aber gerade deshalb weil wir keine Großverdiener sind versuche ich einfach was zur Seite zu legen. Klar das mit der EZ brauchst du mir nicht zu sagen! Da war ich schon das ein oder andere mal froh das wir unser Polster hatten 
Naja und wenn man weiß man bekommt man später mal ne anständige Rente lebt sich´s doch auch gleich ein wenig sorgloser
Das vermute ich mal wird bei uns ein wenig ander sein.
Danke für deine Meinung
Beitrag von twins - 03.12.11 - 20:51 Uhr
Hi,
Wir haben solche Vorsorge getroffen, das wir keine Finanzlücke im alter haben. Haus ist dann schon längst abbezahlt und dann kann man den gesparten Antrag wieder sparen für Renovierung, etc.
Wir haben mehrere Lebensversicherungen, Riester, etc . etc.
Für uns ist es auch wichtig, das die Kinder abgesichet sind, wenn uns etwas passiert. Wenn mein Mann stirbt bin ich abgesichert, wenn mir was passiert ist mein Mann mit den Kids abgesichert.
Sicherlich, man kann es auch übertreiben aber oftmals finde ich es blauäugig zu sagen, uns passiert schon nichts und die Rente ist ja noch lang hin.
Viele sehen das Haus als Absicherung und Bedenken aber nicht , das auch im alter Sanierungen, etc. anfallen.
Wir haben doch kein luxusurlaub, etc. Sondern sparen lieber was für die Zukunft.
Meine Eltern konnten es sich damals nicht leisten, mich aufs Gymnasium zu schicken....das soll meinen Kindern nicht passieren.
Grüße
Lisa
Beitrag von clementi - 04.12.11 - 11:37 Uhr
Hallo Kerstin,
im Moment sieht es mit Sparen bei uns auch eher mau aus.
Ich und meine Tochter leben quasi von der Hand in den Mund. Unterhalt und Kindergeld reichen gerade mal für die laufen Ausgaben.
Ich habe auch keine private Rentenversicherung.
Das hat aber weder was mit Lockerheit oder Unbedarftheit zu tun, sondern ist einfach den Umständen geschuldet.
GLG
Beitrag von kerstini - 04.12.11 - 12:49 Uhr
Dann sind es ja einfach ganz andere Umstände. Wie ich ja geschrieben habe wird in der Familie meiner Freundin einfach alles ausgegeben weil sie denkt es wird schon werden.
Beitrag von anarchie - 04.12.11 - 12:04 Uhr
Hallo!
Zuerstmal sollte Einem klar sein, dass sehr viele menschen heute trotz zwei Gehältern einafch nicht viel übrig haben.
Dann ist es auch so: egal, wass du vorsorgst, es kann alles ganz anders kommen und du hast trotzdem nichts davon.
Und man lebt ja auch heute...und wenn man heute nur knausern muss, um was wegzupacken, dann kann ich mir gut vorstellen, dass man leiber dem Kind ein schönes Leben anbietet...
Wir leben ganz gut, haben aber auch wenig übrig(zumindest noch 2 jahre lang, dann wir des etwas besser).
Mein Mann ist Beamter und wird eine gute Pension bekommen.
Ich habe eine private Altersvorsorge und einen Riestervertrag.
Unser Haus ist in 14 Jahren abbezahlt.
Und zumindest ich werde wohl mal ganz gut erben(keine Millionen, aber ein abbezhaltes recht neues EFH in hamburg und Einiges an Barem).
Achso, und nen Bausparer, der wird aber ins Haus gesteckt.
Die Kinder haben jeweils nen kleinen Sparvertrag, da bekommen sie mit 18 um die 12TSD EUR(falls ich meine, sie wissen dann schon damit umzugehne
)
Das muss reichen.
Wir haben 4 Kinder und möchten ihnen gern ermöglichen ihren (teils recht teuren)Hobbys nachzugehen, ich möchte mein Pferd weiterhin behalten, wir wollen Urlaub und gutes (BIO-)Essen, Ausflüge nach Lust und Laune und sponatn essen gehen...das Alles ist mit 6 Personen sehr teuer.
neben den normalen Sachen wie der PKV, versicherungen, NK, etc..
So, und da bleibt eben nix über.
Und dabei verdient mein Mann schon wirklich ziemlich gut.
Zudem haben soooo viele menschen immer brav in die rentenkasse gezahlt - und werden jez kaum genug für ein menschenwürdiges leben bekommen - klar , dass das die Vorsorgemotivation nicht gerade anheizt.
lg
melanie
Beitrag von platon - 04.12.11 - 12:42 Uhr
Leg es in Festgeld (Sparbrief) an. Nimm von einer Rentenversicherung abstand.
Vergiss bitte nicht , dass du zpäter mit dem Gewinn in die Nachversteuerung gehen wirst, da bleibt u.U. nicht mehr viel übrig.
LG
Plato
Beitrag von kerstini - 04.12.11 - 12:47 Uhr
Kennst du dich denn damit aus? Danke für den Tipp! Werd mich mal informieren
Beitrag von platon - 05.12.11 - 15:06 Uhr
Ja
LG
Plato
