Hallo...
ich mache gerade Hausaufgaben für die Uni und soll je 3 Vor - und Nachteile für Einwanderungsländer bzw. - gesellschaften...!!
habe bisher bei Vorteilen:
-kulturelle Vielfalt
-demographischer Bedarf
und bei Nachteilen
-Differenzen/Konflikte entstehend aus oben genannten Vorteilen
-Drücken der Löhne...
irgendwie fällt mir sonst nichts ein was ich schreiben könnte...vielleicht hat hier jemand eine Idee...
LG
vor- und nachteile Einwanderungsland??
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Beitrag von juki - 04.12.11 - 10:52 Uhr
Beitrag von rosalia53 - 04.12.11 - 14:06 Uhr
Hallo,
es gibt eigentlich nur Nachteile durch zu viele Migranten in Deutschland. Bei Vorteilen könnte man noch schreiben, dass Sie jeden Job annehmen, bei denen ein Deutscher nur müde lächeln würde. Und das Sie den Herausgebern der Kriminalstatistiken arbeit geben *ironie off*.
Liebe Grüße
Beitrag von juki - 04.12.11 - 15:17 Uhr
Huhu...
das fiel mir eben auch ein, aber wollte ich nicht schreiben ;)
LG
Beitrag von rosalia53 - 04.12.11 - 15:22 Uhr
Wieso?
dein Professor wird bestimmt erstaunt über soviel Ehrlichkeit sein.
Liebe Grüße
Beitrag von devadder - 04.12.11 - 16:16 Uhr
Ich sehe da leider keine Ironie sondern die reine Realität. Weiterhin lächeln die "Einwanderer" eher über Jobangebote und lehnen sie ab, wie manch ein Deutscher, da sie es ja so einfach gemacht bekommen. Sie haben vorher nie deutschen Boden betreten und bekommen die gleichen- und noch mehr Sozialleistungen wie einer der hier bereits 30 Jahre gearbeitet hat, unverschuldet arbeitslos geworden ist und aufgrund seines Alters keinen Job mehr bekommt.
Beitrag von widowwadman - 04.12.11 - 17:34 Uhr
Ausgemachter Schmarrn
Beitrag von devadder - 04.12.11 - 17:57 Uhr
Ständig erlebte und stets praktizierte Realität.
Beitrag von widowwadman - 04.12.11 - 19:53 Uhr
Inwiefern erlebst *du* denn die Realitaet von Einwanderern?
Beitrag von syldine - 14.12.11 - 13:40 Uhr
da müssen wir in zwei verschiedenen Ecken des Landes leben: ich kenne tatsächlich nur die Seite, bei der Deutsche müde lächelnd Drecksarbeiten für 6 Euro die Stunde ablehnen, in der deshalb überwiegend Ausländer arbeiten (klar kenne ich auch die schwarzen Schafe unter Ausländern, aber der überwiegende Teil derer, die ich kenne, tut alles, um wenigstens etwas zu verdienen... und lange musste auch mein Ehemann mit Studienabschluss die miesesten Drecksarbeiten erledigen....)
Beitrag von la1973 - 04.12.11 - 21:25 Uhr
Welche zusätzlichen Sozialleistungen bekommen die denn noch?
Würde mich mal interessieren.
Beitrag von vifrana58116 - 04.12.11 - 14:17 Uhr
Das mit der kulturellen Vielfalt trifft aber eigentlich nur zu, wenn das auch angenommen wird. Wenn Einwanderer ihre Kultur nur für sich leben, hat das m.E. mit kultureller Vielfalt nicht viel zu tun. Interessant wird es nur dann, wenn es Begegnungen zwischen Einheimischen und Einwanderen gibt und sich auch die Einheimischen für anderen Kulturen interessieren, z.B. über Veranstaltungen, Feste o.ä. Das findet aber einfach zu wenig statt.
Vorteilhaft kann Einwanderung sein, wenn z.B. Fachkräfte fehlen. Je nach Branche muss das auch nicht maßgeblich mit Lohndumping zu tun haben. Mein Nachbarn z.B. sind aus Südafrika und beide bei einem großen Konzern in leitender Position tätig. Ich denke mal, da geht es in erster Linie nach/um Qualifikation.
Oder wenn du nur mal die Erntehelfer nimmst, für die sich kein deutscher Arbeitnehmer findet, weil angeblich - wenn man den TV-Berichten glauben kann - die Arbeit zu schwer ist. Wie sollten die Landwirte ihre Ernte einbringen?
Wahrscheinlich wirst du jeden Vorteil auch in einen Nachteil uminterpretieren können, denn sicherlich gibt es z.B. in der Dienstleistungsbranche Lohndumping.
Beitrag von juki - 04.12.11 - 15:19 Uhr
Hallo,
ja das mit den Fachkräften hab ich vorhin noch aufgeschrieben...das ist das Problem, wenn mir ein Vorteil einfällt denk ich hinterher wieder, naja könnte auch ein Nachteil sein...sehr schwierig...
aber danke für deine Antwort...
LG
Beitrag von sybab - 04.12.11 - 18:11 Uhr
Wenn du eine Sache als Vor-.und Nachteil siehst, dann schreibe beides auf. Wenn wir aber nicht von solch einer laschen Einwanderungspolitik wie in Deutschalnd ausgehen, wo jeder ungelernte Trottel sein Plätzchen finden kann, dann ist das natürlich oft von Nachteil.
Wenn die Einwandereungpolitik aber nur Fachkröfte reinlässt, die auch wirklich gebraucht werden, ist das natürlich von Vorteil und drückt auch so nicht unbedingt die Löhne. Und so sieht es ja in den meisten Länder aus. Deutschland ist ja doch ein negatives Beispiel.
Geht es in der Hausarbeit nur um Deutschland als Einwandereungsland zum jetztigen Zeitpunkt oder allgemein um Einwandereungsländer- auch bezogen auf die Geschichte?
Bei Nachteilen: kultureller Verfall, Verfall/Verdrängung von Traditionen, unbekannte Krankheiten (siehe USA und die Indiander, die am Schnupfen starben, als die Europäer einwanderten)
Bei den Vorteilen: technische Innovation durch neue Möglichkeiten bzw. Gegebenheiten (USA), genetische Vielfalt (heute eher völlig irrelevant),
Beitrag von juki - 04.12.11 - 20:33 Uhr
Huhu...
es geht um die heutige Zeit, das Land wird nicht angegeben...
Zur Vergangenheit wären mir viel mehr Sachen eingefallen, aber es geht um die heutige Gesellschaft
LG
Beitrag von naschoori - 06.12.11 - 13:36 Uhr
Wenn ein Deutscher als Beispiel eine Autowerkstatt eröffnen möchte muss er nicht nur die Ausbildung gemacht haben, sondern auch seinen Meister.
Wenn ein "Ausländer" hierher kommt und nachweisen kann das er in seinem Land eine Werkstatt betrieben hat darf er diese hier auch ohne Ausbildung eröffnen.
Fachkräfte?
Beitrag von nele27 - 06.12.11 - 12:44 Uhr
So sieht es aus. Man muss da eben diffenrenzieren. Nicht jeder Einwanderer ist ein ostanatolischer Ziegenhirte 
Und genauso unterschiedlich, wie der Background der Einwanderer ist, sind auch deren Möglichkeiten hier Fuß zu fassen, Geld zu verdienen, sich zu integrieren whatever.
Selbstverständlich hat es der indische Computerspezialist (um mal bei Klischees zu bleiben) da einfacher als die Putzfrau aus Tschechien, selbst wenn diese nur von nebenan kommt.
Aber das ist eben überall auf der Welt so, bessere Quali eröffnet Horizonte und bessere Bildung erleichtert oftmals das Einleben.
Das soll natürlich nicht heißen, dass an einer gescheiterten Einwanderung nur der Einwanderer Schuld hat, da kommen schon mehrere Faktoren zusammen...
LG, Nele
Beitrag von zeitblom - 06.12.11 - 13:53 Uhr
"Man muss da eben diffenrenzieren"
Sicher, zynisch ist es aber, Menschen in diesem Zusammenhang (Einwanderung) nach ihrem "Nutzen" zu klassifizieren....
Beitrag von nele27 - 06.12.11 - 14:37 Uhr
Das war gar nicht zynisch gemeint. Das war eine bewusst ganz einfach gehaltene Auslistung, die nur nach Beruf klassifiziert hat (als Reaktion auf die Debatte, wie schwierig oder einfach es für Einwanderer ist, einen Job zu finden - das hängt ja wohl nicht nur vom Status Einwanderer ab).
Das es noch 100 andere Faktoren gibt, die beim Thema Migration eine Rolle spielen, ist mir schon klar.
Beispiel zum Thema "andere Faktoren", damit Du zufrieden bist: Ein Bekannter von mir ist Migrant und Lehrer (Mathe als Quereinsteiger - Diplom-Mathematiker) und unser sowie ein angrenzendes Bundesland machen ständig Panik in der Presse, es gäbe so einen eklatanten Lehrermangel und gleichzeitig laufen irgendwelche Initiativen, die Migranten in den Lehrerberuf bringen sollen...
Man sollte also meinen, mein Bekannter kann sich vor Jobangeboten kaum retten.
Leider nein, er ist arbeitslos, er ist nämlich einfach zu SCHWARZ (verkürzt ausgedrückt). Zufällig sind drei seiner Kumpels ebenfalls Lehrer und auch Afrikaner und arbeitslos.
An diesem Beispiel kann man gut lernen, dass es eben "gesellschaftsfähige Vorzeigemigranten" gibt (Europäer, evtl. Asiaten) und welche, die sind dann eben doch noch zu fremd sind - selbst für eine Initiative zur Vermittlung von Migranten
Beitrag von marion2 - 09.12.11 - 20:35 Uhr
"Leider nein, er ist arbeitslos, er ist nämlich einfach zu SCHWARZ (verkürzt ausgedrückt). Zufällig sind drei seiner Kumpels ebenfalls Lehrer und auch Afrikaner und arbeitslos."
Das ist doch Blödsinn.
Da muss es noch andere Gründe geben.
Gruß
Beitrag von vifrana58116 - 10.12.11 - 13:56 Uhr
Wie kommst du darauf, dass das Blödsinn ist und es noch andere Gründe geben müsse?
Du merkst wohl die latente Ausländerfeindlichkeit in Deutschland nicht, oder?!
Beitrag von marion2 - 10.12.11 - 17:02 Uhr
Sie schreibt, die Herren seinen Lehrer.
http://www.sueddeutsche.de/karriere/schuljahr-lehrermangel-gross-wie-nie-1.985276
http://www.schule-ohne-rassismus.org/
Ich glaube kaum, dass sich irgendein Schulamt freiwillig Ausländerfeindlichkeit nachsagen lassen würde.
Ich merke in der Tat keine "latente" Ausländerfeindlichkeit.
Beitrag von vifrana58116 - 11.12.11 - 21:30 Uhr
Ich unterstelle mal, dass du eine "reine" Deutsche bist? Ich habe väterlicherseits einen sogenannten Migrationshintergrund, den man mir glücklicherweise nicht ansieht. Dennoch habe ich mir schon im Kindergarten verschiedene Dinge anhören "dürfen" 
Jetzt bin ich 31, noch immer froh, dass man mir nicht ansieht, dass ich ein "Halbblut" bin.
Mein Vater ist hier perfekt integriert (ist seit über 30 Jahren da), mit Uniabschluss, Doktortitel, festem Job inkl. Personalverantwortung, spricht perfekt (hoch-)deutsch. Er hat mittlerweile die dt. Staatsbürgerschaft, aber davon natürlich noch keinen dt. Namen... Als er vor einiger Zeit in einen Unfall geraten ist (ihm ist einer rein gefahren), wurde er von der Polizei nach Ansicht der Persos gefragt "Seit wann du seien in Deutschland?" 

Noch Fragen? Und das ist leider, leider nur eines von ganz vielen Beispielen.
Bei mir ist es weniger geworden, da ich mittlerweile verheiratet bin und den (dt.) Namen meines Mannes angenommen hab (allerdings nicht wegen der Ausländerproblematik; ich habe an der Front ein äußerst gesundes Selbstbewußtsein).
Beitrag von daddy-69 - 12.12.11 - 09:07 Uhr
Scheinbar wohnst Du in Oberbayern, wie ich es aus Deiner VK entnehmen kann. Da bleibt Dir eigentlich nur der Umzug in eine zivilisierte Gegend. Das ländliche Bayern und Ostdeutschland sollten wir den rechten Gesellen überlassen. Die werden's schon richten.
Beitrag von marion2 - 12.12.11 - 09:41 Uhr
"Ich unterstelle mal, dass du eine "reine" Deutsche bist?"
Ich bin eine Deutsche zweiter Güteklasse.
"Ich habe väterlicherseits einen sogenannten Migrationshintergrund, den man mir glücklicherweise nicht ansieht. Dennoch habe ich mir schon im Kindergarten verschiedene Dinge anhören "dürfen" "
Und was hat das jetzt mit dem Schulamt zu tun?
Die sind froh, wenn sie einen Mathematiklehrer finden, der Mathematik kann.
Beitrag von vifrana58116 - 10.12.11 - 13:55 Uhr
Und dann unterscheiden wir bitte noch zwischen Osteuropäern und allen anderen Europäern 
Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass dein Bekannter wegen seiner Hautfarbe keinen Job bekommt.
