Der Vater meines Kinder ist selbstständig und ich arbeite auf Teilzeit, meistens arbeite ich von 14 bis 19 uhr. Unsere Tochter ist bis 15 Uhr in der Krippe und geht dann bis 19 Uhr zu einer von beiden Omas. Am Wochenende arbeite ich nicht.
Wenn wir uns jetzt trennen, muss ich dann meinen Job aufgeben? Eigentlich nicht, oder? Wir müssen uns dann nur einigen, bei wem unsere Maus schläft und wie wir es mit den Wochenenden klären?
Sorry, ich bin noch so durcheinander.
Beide berufstätig
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Beitrag von yogurette85 - 05.12.11 - 11:51 Uhr
Beitrag von starshine - 05.12.11 - 14:39 Uhr
Ja klar! Ihr habt ja schon ein gutes Betreuungssystem gefunden und arbeitet beide. Daran müsst Ihr gar nix ändern.
Viel Glück!
Beitrag von kaoh - 05.12.11 - 18:59 Uhr
Meine Gedanken.....
Melde bei deiner Gemeinde an das du in Trennung bist und eine Tagesmutter benötigst. Hier bei uns kostet die das selbe wie die Kita. Du bekommst auch deine dir zustehenden Stunden, könntest sie aber besser einteilen..in Absprache mit der Tagesmutter. Du hast ja überhaupt nichts von deinem Kind wenn du es schon früh in die Kita bringst obwohl du erst Nachmittag mit arbeiten anfängst. Auch die Kinderzeit geht schnell vorbei und du verpasst das ?
Bei einer Tagesmutter könntest du dein Kind zum Beispiel ca 11:00 Uhr kurz vorm Mittagessen hinbringen und der Vater/Oma könnte dein/euer Kind dann abholen. So würdest du deine Großeltern entlasten und dein Kind hätte mehr von euch.
Nun eine Idee zur Regelung des Aufenthaltes. Es ist doch nicht dein Ernst dein kleines Kind im täglichen Wechsel hin und her zu schieben oder doch? Wenn dein Exmann selbstständig ist dann kann er auch seine Termine so legen das er 17:00 euer Kind von der Tagesmutter abholt, es bis 19 Uhr beaufsichtigt und du dann euer Kind dort abholst, nach Feierabend. Zu Oma/Opa kann es am Wochenende immer noch. Mein Gatte ist auch Selbständig und bekommt das auf die Reihe, vielleicht nicht immer aber meistens. Und schon hätte euer Kind täglich Kontakt zum Papa und schläft dennoch bei der Mama in seinem eigenen Zimmer.
Mein Exmann(getrennt seit 2003) und ich(verheiratet und noch 2 Kinder dazu) regeln die WE und Feiertage so:
Er ruft mich an ob wir am WE was vorhaben und wenn es passt dann holt er sich die Kinder sofern sie das möchten. Manchmal hat er auch die Zeit bei uns daheim verbracht und "nur" mit den Kids gespielt. Bei uns entscheiden das die Kinder selber, ist schließlich auch deren Leben. Zu den Feiertagen wechseln wir uns meistens ab. Weihnachten sind sie bei mir, ab dem 1. Feiertag bis Silvester bei ihm. Silvester bringt er sie zu mir und wir feiern zusammen ins neue Jahr. Jedes Jahr macht er mit den Kindern die möchten 14 Tage Urlaub. Das wichtigste ist ...kein Kampf ums Kind! Das geht immer schief.
Wenn du noch Fragen hast dann schreib!
Beitrag von comapo - 05.12.11 - 19:52 Uhr
Hallo,
nur weil ihr euch trennt, müssen doch die Omas nicht aufhören zu betreuen? Im Gegenteil, umso weniger sich für die Kinder ändert, desto besser.
Streng genommen "darfst" Du auch Deine wirtschaftliche Situation nicht mutwillig verschlechtern. Heißt: Wenn arbeiten während der Ehe drin war, muss es auch nach der Ehe gehen. Sicherlich gibt es immer mal Einschränkungen, aber normalerweise solltet ihr euch ja in Bezug auf die Kinder gegenseitig - im Sinne der Kinder - zur Hand gehen.
Wäre das Wechselmodell was für euch?
LG
