Kind mitgeben für einen Weihnachtsmarktbesuch oder so?

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Beitrag von fiffifluffi - 05.12.11 - 22:53 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist 2,5 Jahre und hat keinen Bezug zu ihrem Vater, der war das letzte Mal vor 7 Mon. hier, davor 1 Jahr gar nicht.
Sie kennt ihn nur von Bildern und seit ner Weile ruft er auch alle 3-4 Wochen mal an und ich sag ihr dann es ist ihr Papa und somit sagt sie auch Papa, plappert aber eigentlich als wäre es die Oma.

So, nun schrieb mich heute seine neue Freundin an (die ich nicht kenne) das sie ihm zu Weihnachten einen Besuch in unserer Stadt schenken möchte damit er das Kind mal wieder sieht (er wohnt 400 km weit weg) und fragte halt ob es ok für mich sei und ob ich ihr Hotels empfelen könnt, find ich ja klasse von ihr, hab auch geschrieben das es ja auch im Interesse vom Kind ist und natürlich auch Hotels genannt, er soll es erst erfahren wenn sie schon unterwegs sind.

Soo, sie schrieb was von 2-3 Tagen, nun überleg ich, ob ich den beiden das Kind mitgeben kann ohne das ich dabei bin wenn sie z.B. auf den Weihnachtsmarkt gehen.
Es sind ja quasie beides Fremde für sie, würde ihnen sagen sie sollen 1 Tag zu uns kommen und sich mit ihr beschäfftigen und dann am nächsten Tag nach kurzem Aufenthalt bei uns losgehen.

Würdert ihr das machen? Oder doch mitgehen (worauf ich gar keine Lust habe)?

LG

Beitrag von senior777 - 05.12.11 - 23:13 Uhr

einem Menschen mitgeben den das Kind nicht kennt..... versuch mal klar zu denken...da ist betreuter Umgang angesagt.. Die "Neue " geht es einen Scheiss an

Beitrag von fiffifluffi - 06.12.11 - 09:38 Uhr

Wieso geht es die Neue eine scheiß an? Ohne sie würde es warscheinlich wieder noch ein halbes Jahr dauern bis er mal von sich aus kommt da er ja immer ne Ausrede findet die Strecke nicht zurück legen zu müssen!

Beitrag von senior777 - 06.12.11 - 10:58 Uhr

ich habe 2 Kinder und sollte ich eine neue Freundin haben geht es sie Nichts-Null-Nada an wie ich mit meinen Kindern umgehe!

Beitrag von parzifal - 06.12.11 - 16:42 Uhr

Kinder können also nur mit Menschen mitgehen, die sie gut kennen da sie sonst einen Schaden fürs Leben bekommen?

Hängt das nicht vom Kind ab was es will und wie es reagiert?

Beitrag von solpresa - 06.12.11 - 08:17 Uhr

Hallo,

ich finde Deine Idee, dass sie erst einen Tag bei Dir/Euch verbringen sollen, gut. Wenn Du merkst, dass alles gut klappt und sie sich gut versehen und kümmern, würde ich den Kleinen mit zum Markt gehen lassen (vorausgesetzt, dass er möchte)! Schließlich ist der Vater deines Kindes ja nicht fremd für Dich und viell. hat er auch gleich (sowie seine neue Freundin) einen guten Draht zum Kind. Auch, dass die neue Freundin die Vater/Kind-Beziehung unterstützen will, ist doch positiv (und, ich finde nicht, dass es sie einen Sch... angeht; sie unterstützt doch in die richtige Richtung)! Handel nach Deinem Gefühl...alles Gute Euch!

LG Sina

Beitrag von kulka74 - 06.12.11 - 08:23 Uhr

Oder geh einfach mit zum Weihnachtsmarkt! So wie ich es hier lese, hast Du mit Deinem Ex abgeschlossen und auch kein Problem mit seiner Neuen. Dann wurde ich einfach mitkommen. Du musst auch nicht die ganze Zeit dabei stehen, vieleicht lässt Du den Papa kurz alleine mit dem Kleinem, bist aber so zu sagen dann auch in der Reichweite...?

K

Beitrag von silbermond65 - 06.12.11 - 08:55 Uhr

Es sind ja quasie beides Fremde für sie, würde ihnen sagen sie sollen 1 Tag zu uns kommen und sich mit ihr beschäfftigen und dann am nächsten Tag nach kurzem Aufenthalt bei uns losgehen.

Ich finde deine Idee gut.

Schau dir an ,wie es läuft beim Besuch und entscheide dann.

Vertraust du dem Vater ,dann versuch es doch einfach.

Beitrag von emilyessi - 06.12.11 - 09:34 Uhr

Wie kannst du, auch noch von Dir aus, auf die Idee kommen dein Kind "wildfremden" Menschen mitzugeben?????????#aerger

Das du nicht interessiert bist, deinen Ex mit seiner Neuen zu sehen, OK ist noch nachvollziehbar, ABER wieso dein Kind mitgeben??????#sorry

Du schreibst selbst, daß die Beiden fremde Menschen für deine Tochter sind.
Ich gebe meine Kinder nicht so einfach in die Obhut anderer. Schon gar nicht, wenn das Kind noch so jung ist und der Kontakt nicht zu allererst mit MIR gewesen ist.

Tut mir echt leid, aber für solche Fragen habe ich KEIN Verständnis.#klatsch
Das ist m.E. ein Hirngespinnst.#bla

Lg.

Beitrag von fiffifluffi - 06.12.11 - 09:43 Uhr

Mein Kind ist täglich bei Fremden Menschen undzwar bei der Tagesmutter, da ist es auch hingekommen ohne sie anfangs lange zu kennen und die war ihr noch fremder wie ihr Vater es ist.....

Es geht zudem um 1-2 Stunden und nicht um Tage!

Und es ist ebend nicht nur MEIN Kind sondern auch seins!

Es gibt auch Jugendamtbeschlüsse wo Eltern viel jüngere Kinder einem dem Kind fremden Vater mitgeben MÜSSEN!

Ich schrieb ja das ich das auch nur tun würde wenn sie 1 Tag zu uns kommen und am 2. Tag davor auch, zudem würd ich das Kind natürlich fragen ob es mitwill...

Beitrag von hedda.gabler - 06.12.11 - 09:53 Uhr

Hallo.

>>> Es gibt auch Jugendamtbeschlüsse wo Eltern viel jüngere Kinder einem dem Kind fremden Vater mitgeben MÜSSEN! <<<

Allein schon die Verwendung "Jugendamtneschluss" zeigt, dass diese Aussage von Dir frei erfunden ist, um irgendein Argument anzubringen ... das Jugendamt kann in Sachen Umgang nämlich überhaupt nichts beschließen, allenfalls zwischen den Eltern vermitteln.

Beschließen kann nur ein Gericht, das mit Sicherheit bei einem völlig unbekannten Vater zunächst einen betreuten Umgang anordnen würde.

LG

Beitrag von fiffifluffi - 06.12.11 - 10:48 Uhr

Ja mein Gott dann ebend das Gericht #augen

Aber auch das ist da manchmal ebend nicht so das es erst "betreuten Umgang" gibt! Denn das beste Beispiel ist meine Cousiene die ihren 1 jährigen Sohn OHNE vorherigen betreuten Umgang dem Vater mitgeben musste bei seinen Besuchszeiten!

Und nu lass deine Scheißlaune bei anderen aus!

Beitrag von unicorns - 06.12.11 - 10:51 Uhr

So war es beim Sohn meines Mannes auch, nachdem er gerichtlich den Umgang eingeklagt hat wurde er ihm gleich beim ersten Treffen mitgegeben obwohl die sich 3 Jahre nicht gesehen hatten.

Beitrag von hedda.gabler - 06.12.11 - 11:09 Uhr

Da dürften verschiedene Umstände eine Rolle gespielt haben ... Alter des Kindes beim letzten Treffen etc.

Beitrag von unicorns - 06.12.11 - 11:25 Uhr

Der Sohn war damals 4,5 Jahre, also hat er ihn mit gut 1,5 Jahr das letzte Mal gesehen, ab da wurde es von der Mutter ja unterbunden weil sie einen neuen Mann hatte der nun "Papa" sein sollte.

LG

Beitrag von hedda.gabler - 06.12.11 - 12:36 Uhr

Sag ich doch ... da haben für diese Gerichtsentscheidung verschiedene Faktoren eine Rolle gespielt.

Beitrag von hedda.gabler - 06.12.11 - 11:08 Uhr

Geil ... Gossenslang und mieseste Rechtschreibung ...

... und das Urteil bei Deiner Cousine ist mit Sicherheit jetzt auch sehr vereinfacht von Dir dargestellt.

Beitrag von jupp43 - 06.12.11 - 15:50 Uhr

>>Geil ... Gossenslang und mieseste Rechtschreibung ... <<

... wusste nicht, dass DU es nötig hast auf DIESEM Niveau zu argumentieren... #augen

Beitrag von thea21 - 06.12.11 - 14:09 Uhr

#rofl

Beitrag von white-blank-page - 06.12.11 - 15:57 Uhr

du machst das richtig. lass sie sich beschnuppern und dann entscheide. aber die beiden grossen müssen dann auch deine entscheidung akzeptieren.

ich finde, es ist ein guter zug von der neuen und du gehst offen an die sache heran. also, schau, was an dem ersten tag geschieht. ist dein gefühl dann schlecht, lass es bleiben.

liebe grüsse,

white

Beitrag von parzifal - 06.12.11 - 16:52 Uhr

Wenn es ohne die Sonne um die sich alles dreht nicht geht, dann kommt man natürlich zu Deinem Schluss.

Könntest Du mir erklären was am Mitgeben so schlimm ist, wenn das Kind selbst mitgehen würde?

Weil Du berechtigt fürchten musst, dass da Kind zu Tode kommt?

Oder einen Schaden fürs Leben bekommt?

Vermutlich ist für dich das Gleiche, ob ein fremder Mann von der Straße ein Kind mitnimmt oder der fremde Vater, richtig? Weil bei beiden die Gefahr, dass das Kind Schaden nimmt, gleich groß ist,richtig?

Falls Du anderer Ansicht bist wäre nett, wenn Du mir die Gefahren erläutern könntest die dem Kind realistisch drohen, wenn der Vater nebst Freundin (Vier Augen die wachen!) das Kind mitnimmt? Das es weint und Heim will und man dem Wunsch folgt?

Deine Pauschalität in Denken und Handeln ohne Rücksichtnahme auf den konkreten Einzelfall (insbesondere wie das Kind drauf ist und was es selbst will) ist mir vollkommen unverständlich.

Beitrag von october - 06.12.11 - 21:06 Uhr

Hallo,

ich würd es davon abhängig machen, wie der erste Kontakt verläuft, wie zugänglich dein Kind für fremde Personen ist und wie vertrauenswürdig der Vater und seine Freundin sind.

Vielleicht könntest du auch für Notfälle in der Nähe bleiben...

LG