Mich interessieren Eure Meinungen:
Mein Sohn (3) hat seit letztem Freitag Magen-Darm mit Erbrechen und Fieber. Deshalb haben wir das Papa-Wochenende um eine Woche verschoben.
Gestern und Montag war ich mit dem Kleinen zu Hause (krankgeschrieben), sein Vater hatte schon angeboten, ihn zu betreuen, falls es ihm heute nicht so gut geht. Gestern Abend wollte der Kleine dann lieber heute zu Papa als in den Kindergarten - da hätte ich ihn auch nicht hingegeben, weil er einfach noch nicht fit genug ist für 7 Stunden Kiga-Alltag.
Also Papa angerufen und er betreut heute den Kleinen. Er ist in seinem Urlaub freiwillig um 7 Uhr aufgestanden, um seinen (wahrscheinlich ansteckend) kranken Sohn zu betreuen, damit ich arbeiten gehen kann.
Ich finde das toll und bin ihm dankbar. Jetzt bekomme ich von allen Seiten Reaktionen wie "Dankbar? Warum? Ist doch sein Sohn, da kann er sich auch mal kümmern, wenn es ihm nicht gut geht!"
Frage: Ist das wirklich selbstverständlich? Lese ich nur zu viel bei Urbia von den Vätern, die sich gar nicht kümmern?
Selbstverständlich?
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Beitrag von lunacy - 07.12.11 - 08:57 Uhr
Beitrag von 3erclan - 07.12.11 - 10:00 Uhr
Hallo
ich finde das klasse!!!
Natürlich sollte das normal sein aber du kannst stolz drauf sein.
lg
Beitrag von juliz85 - 07.12.11 - 10:06 Uhr
Hallo!
Es sollte meiner Meinung nach selbstverständlich sein, ist es aber oft nicht!
Ich finde es toll von deinem Ex!
lg julia
Beitrag von viwo - 07.12.11 - 10:09 Uhr
Guten morgen,
das ist klasse und das würde ich ihn auch sagen.
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, daß sich ein Vater um seine Kinder kümmert, aber leider ist das nicht die Regel.
Meine beiden Jungs haben da leider nicht so viel Glück wie Deiner. Ihr Vater schaft es ja noch nicht mal sich an die normal Kontakte alle zwei Wochen zu halten, geschwiege denn mal so 
lg virginia
Beitrag von anarchie - 07.12.11 - 10:10 Uhr
Hallo!
Glückwunsch zu dem Kinds-Papa!
das SOLLTE selbstverständlich sein - ist es aber nicht.
lg
melanie
Beitrag von redrose123 - 07.12.11 - 10:19 Uhr
Es sollte selbstverständlich sein ist es aber nicht immer. Dankbar kann man doch trotzdem sein auch wenn es sein Sohn ist
Ich finde das man auch als getrennt lebende Eltern sich dankbar sein kann und dies auch ausdrücken kann.
Beitrag von lunacy - 07.12.11 - 10:20 Uhr
Danke Euch allen für die Antworten 
Und ja, ich werde mich nachher auch bei meinem Ex bedanken, wenn ich den Kleinen abhole
Beitrag von comapo - 07.12.11 - 12:16 Uhr
Hi,
es ist nicht selbstverständlich, weil Du ja eigentlich die 20 Krank-Tage fürs Kind nun alleine hast und selbst Väter, die den Anspruch auf die Tage haben, kranke Kinder gern der Mutter überlassen.
Es zeigt, dass ihm sein Kind wirklich wichtig ist.
Ich finde, eine nette Geste von Dir in Form eines Mitbringsels (Schoki oder so) mit einem kleinen Spruch wie "Danke, dass Du auch an solchen Tagen für unseren Sohn da bist!" kann doch auch auf der Elternebene ein kleines weiteres positives Zeichen setzen.
Ich finde, euer Sohn hat tolle Eltern :)
LG
Beitrag von lunacy - 07.12.11 - 12:33 Uhr
Dankeschön 
Ich habe aber auch nur 10 Kind-krank Tage (an denen ich zudem noch weniger verdiene), weil ich nicht in Deutschland arbeite. Das weiß er auch.
Ein Mitbringsel ist mir heute nicht wirklich möglich, aber er bekommt "von seinem Sohn" wieder was Schönes zu Weihnachten, genauso wie seine Partnerin
Beitrag von comapo - 07.12.11 - 13:08 Uhr
Ich finde das super. Und euer Sohn wird euch das nicht nur danken, wenn ihr so erwachsen mit der Situation umgeht, sondern seine getrennten Eltern ohne "Klatsche" überstehen.
Bewahrt euch das gut!
Beitrag von a11ure - 07.12.11 - 21:39 Uhr
Die 10 Tage KÖNNEN vom KV auf die KM - oder auch umgekehrt - übertragen werden.
Es ist sollte selbstverständlich sein.
Dank schadet nicht, aber ein Tritt für die, die es nicht tun, fände ich auch hilfreich.
Mich kostet jeder Kind-krank-Tag neben Trouble im Job auch richtig Geld - da ist bei drei KK-Tagen pro Monat der unfreiwillig gezahlte Mindestunterhalt vom KV schon mal weg.
Beitrag von starshine - 07.12.11 - 12:19 Uhr
Es sollte selbstverständlich sein, aber das ist reine Theorie
Du hast da ein seltenes Exemplar von Vater!
Ich finde es toll von ihm!
Beitrag von kulka74 - 07.12.11 - 12:29 Uhr
Man kann auch für Sachen die slebstverständlich sind dankbar sein. Schadet nicht
Beitrag von badguy - 07.12.11 - 13:18 Uhr
Schön gesagt!
Beitrag von kulka74 - 07.12.11 - 14:21 Uhr
Danke!
Beitrag von witch71 - 07.12.11 - 15:10 Uhr
Meine Denke: Würde ich dankbar sein, wenn ich mit dem Vater meines Kindes noch zusammen wohnen würde? Nö. Ist er mir dankbar, dass ich seinen Sohn betreue, wenn er krank ist? Nö. Sagt er Danke, wenn ich in meinem Urlaub Nachts aufstehe und Bettwäsche wechsle, zu Trinken bringe, tröste? Nö.
Und wo ist jetzt der Unterschied mit getrennter Wohnsituation? Ist man dann weniger Papa? Hat man weniger Verpflichtungen? Nö.
Also muss ich ihm persönlich auch nicht dankbar sein. Allerdings freut es mich schon ungemein, dass mein Sohn einen Papa hat, der beispielsweise heute den Vormittag mit ihm beim Kinderarzt verbracht hat, so dass ich arbeiten konnte. So konnte ich ganz entspannt arbeiten und muss nicht meinen Job riskieren.
Beitrag von lunacy - 07.12.11 - 17:52 Uhr
Lieben Dank für Eure Antworten 
Ich habe mich bedankt, als ich den Kleinen abgeholt habe - und was sagt der Vater? "Ach, war doch selbstverständlich"
Beitrag von witch71 - 07.12.11 - 18:03 Uhr
Guter Mann!
Beitrag von manavgat - 08.12.11 - 13:16 Uhr
Es sollte selbstverständlich sein und daher auch nicht beklatscht werden. Leider kümmern sich die meisten KVs nicht mehr um ihre Brut von gestern.
Insofern hast Du Glück und besonders Dein Kind.
Ich wünsche Dir, dass es so bleibt.
Gruß
Manavgat
Beitrag von clautsches - 08.12.11 - 18:55 Uhr
Bei uns ist das auch selbstverständlich.. aber die Regel ist das wohl leider nicht.
LG
