erics frau nochmal

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Beitrag von lilliane - 07.12.11 - 09:09 Uhr

hallo ihr lieben-

habe jetzt eine andere stelle gefunden- wo ich meine briefe an eric loswerden darf.

an alle, die mich so lieb unterstützt haben und mir trost und kraft gegeben haben- am dienstag, 13.12. um 11.00 uhr ist nun endlich die urnenbeisetzung von meinem eric. genau 8 wochen nach seinem versterben. das ist so lange, dass es in meiner trauerbewältigung so garnicht reinpasst- denn es zieht mich wieder zurück an den anfang. ich habe unheimliche angst es nicht zu schaffen, dass ich da zusammenbreche und nie mehr aufhören kann zu weinen. ist natürlich quatsch. aber es wird hart.
zu meiner frage- unsere große ist ja 6 jahre alt... sie will nicht mitkommen. sie sagt es wäre ihr zu traurig. aber es wird einem überall dazu geraten die kinder daran teilnehmen zu lassen, damit auch sie einen abschluss haben. ich sollte sie also überreden. oder zwingen. das widerstrebt mir sehr. ich hätte sie gerne dabei- würde eric gerne als familie , hand in hand verabschieden. was würdet ihr denn eurer tochter sagen, um sie möglichst ohne zwang dazu zu "überreden"?
und bitte bitte denkt an uns zu diesem termin- vielleicht kommt ein bißchen kraft bei uns an, das wäre lieb.

achja und an diejenige, die zwei e- mails an das hospitz geschrieben hat... das wurde mir ausgerichtet. und es war doch klar, dass die leute aus dem hospitz dir keine auskunft geben würden... hast du echt geglaubt, die würden dir als völlig fremder person auskunft geben? lach

das wars schon- und spart euch bitte jegliche anfeindungen und verleumdungen. danke- Lilli bzw Lovie

Beitrag von sparrow1967 - 07.12.11 - 09:26 Uhr

>>zu meiner frage- unsere große ist ja 6 jahre alt... sie will nicht mitkommen. sie sagt es wäre ihr zu traurig. aber es wird einem überall dazu geraten die kinder daran teilnehmen zu lassen, damit auch sie einen abschluss haben. ich sollte sie also überreden. oder zwingen. das widerstrebt mir sehr.<<

Wenn sie nicht möchte, zwinge sie nicht. Ich persönlich halte eh nichts von Kindern auf einer Beerdigung. Sie müssen nicht nur den Abschied verkraften, sondern auch die ganzen weinenden, trauernden Menschen. Man selbst ist - sofern die Kinder dabei sind- wieder die "starke", weil man es seinen Kindern nicht zumuten möchte, (wieder) eine aufgelöste Mama zu erleben.

Meine Kinder waren bei der Beisetzungs meines Paps nicht dabei. Die Große- damals 12, wollte nicht, die Kleine damals 8 - wollte ich nicht mitnehmen, das sie zu sensibel ist.
beide haben trotz allem realisiert, dass der Opa tot ist und haben auch ihren Abschluß gefunden. Wir reden fast täglich von meinem Paps- er ist immer in unserer Mitte. Von daher finde ich die Begründung: sie müssen einen Abschluß finden- nicht sonderlich toll.

Solltest du sie zwingen, kann das durchaus ein traumatisches Erlebnis werden und ihr noch lange nachhängen. Kinder wissen, was sie schaffen und sich zutrauen und was nicht. Das sollte man akzeptieren.

geh am Nachmittag mit ihr zum Friedhof.

sparrow

Beitrag von atebe3004 - 07.12.11 - 09:39 Uhr

Hallo Liliane

finde es schön, dass Du Dich noch mal meldest! Ich fand hier einige Beiträge dermassen unter der Gürtellinie, dass es schon an Fremdschämen grenzt.

Es tut mir sehr leid, dass die Beisetzung erst so spät statt findet. In meinen Augen ist das für eine Trauerbewältigung auch sehr schmerzlich, weil man alles wieder auf wühlt.

Bei Deiner Tochter kannst Du nur mit liebevollen Argumenten bitten - zwingen würde ich Sie niemals. Trotz aller Erkenntnisse, dass Abschied nehmen wichtig ist - zwingen oder überreden ist sicher falsch.

Den letzten Absatz will ich weder glauben noch kann ich ihn verstehen. Es haben sich fremde Menschen an das Hospitz gewendet, um die "Wahrheit" heraus zu finden?? Ich finde es abscheulich, grässlich und die, die das getan haben, sollten sich in Grund und Boden schämen.

Langsam beginne ich zu verstehen, warum einige fraglichen TV Formate hohe Einschaltquoten haben. Es gibt genug Menschen, die sich am Leid anderer ergötzen - hier fehlt ein RIESEN Pfui Urbini!!

Ich wünsche Dir Kraft für die nächsten Tage und höre immer auf dein Herz. Deine Kinder werden es Dir ein Leben lang danken - das kannst Du Dir ganz sicher sein!!

Liebe Grüss
Beate

Beitrag von lilliane - 07.12.11 - 09:53 Uhr

doch. es hat tasächlich jemand eine e-mail an das hospitz geschrieben um zu erfahren ob wirklich zu dem datum und der urzeit mit der krankheit ein eric verstorben ist. der/die jenige hat sich als mitarbeiter von urbia ausgegeben. urbia war es aber nicht. nachdem das hospitz sich aber auf ihre schweigepflicht berufen hat, kam noch eine weiter e-mail- mit der bitte um auskunft ob denn überhaupt jemand an diesem tag dort verstorben sei. daraufhin hat das hospitz bei mir angerufen um mich darüber zu informieren bzw mich zu warnen. schon echt dreist. LG Lilli

Beitrag von naeuze - 07.12.11 - 10:12 Uhr

..wenn ich das lese wird mir wirklich schlecht. Jeder der nicht glaubt was hier geschrieben steht, sollte doch einfach die schnauze halten.. sorry..eigentlich wollte ich fresse halten schreiben.

Klar kann in einem virtuellen Forum wie dieses hier, jederzeit irgendwo ein Fake auftauchen..aber mal im Ernst.. hier treffen sich Menschen die trauern..die nicht mehr wohin wissen mit ihrem schmerz. die Wahrscheinlichkeit das Lilli tatsächlich eine Trauernde ist...ist 50:50. aber wenn sie wirklich echt ist... wie sehr haben sie einige hier gekränkt..noch zusätzlich verletzt, anstatt ihr beizustehen...denn wollen das nicht alle hier die hier täglich mitlesen? scheinbar nicht. scheinbar gibts hier doch einige die ihre perfide neugier stillen müssen am Leid anderer. denn eigentlich geht es nicht darum ob Lilli echt ist...ob Eric echt war oder ob die beiden Kinder hatten... es geht darum das es hier einigen wichtiger ist, erstmal von einer Lüge auszugehen. anstatt sich mal zu fragen womit man mehr Unheil anrichten kann...mit einem Knüppel in der Hand denjenigen niedermachen den man als Lügner entlarven will..oder einfach mal fresse halten, wenn man demjenigen einfach nicht glaubt. DAS wäre besser gewesen als draufzuschlagen..

Es ist völlig egal, ob Du echt bist oder nicht Lilli... ich denke an Dich.. und zu Deiner Frage..ich denke deine Kleine wird es eventuell irgendwann bedauern nicht zur Beerdigung gegangen zu sein.. aber egal wie sie sich entscheiden wird... ich wünsche Euch eine friedvolle und auch wenn es blöd klingt...wunderschöne Urnenbestattung... mein Vater wurde vor 4 Monaten in einem Friedwald beerdigt...und es war eine wunderschöne Urnenbestattung...sehr friedlich..sehr liebevoll und sehr warm...

Beitrag von our_darkness - 07.12.11 - 21:55 Uhr

"es geht darum das es hier einigen wichtiger ist, erstmal von einer Lüge auszugehen. anstatt sich mal zu fragen womit man mehr Unheil anrichten kann...mit einem Knüppel in der Hand denjenigen niedermachen den man als Lügner entlarven will..oder einfach mal fresse halten, wenn man demjenigen einfach nicht glaubt. DAS wäre besser gewesen als draufzuschlagen.."

#pro

Siehe auch mein Post in intern: http://www.urbia.de/forum/1-urbia-intern/3401954-wie-steht-ihr-denn-dazu/21602767

Auch die vermeintlich "witzigen" Schreibseleien neulich in einem anderen Thread zu diesem Thema, mit denen sich einige hochgeschaukelt haben, waren mehr als geschmacklos.

LG
Ch.

Beitrag von jill1979 - 07.12.11 - 10:14 Uhr

Also das finde ich auch unterste Schublade..Aber irgendwie habe ich sowas geahnt,dass so etwas passieren könnte.Aber ich finde es gut von dem Hospitz,dass sie dich angesprochen haben.So kannst du dir einfach deinen Teil dazu denken.
Klar ist es immer eine Gradwanderung im Internet.Hinter jedem geschriebenen Wort steht ein Mensch,eine Familie..aber leider auch viele seltsame Leute,die sich einfach einen "Spaß" aus andere Leutes Kosten erlauben wollen.das ist makaber,aber es ist leider so.Dass da so einige skeptisch sind vermag ich nicht zu beurteilen.Aber das was da so los war bei dir ging wirklich über all das hinaus.Du bist sehr gut damit umgegangen.Meinen Respekt dafür.

Beitrag von atebe3004 - 07.12.11 - 10:24 Uhr

Das ist traurig

Das ist einfach ohne Worte
Das ist einfach unbegreiflich

Zudem ist es eine Unverschämtheit!
Wie gesagt - dieserjenige sollte sich schämen!

Beitrag von sternenschnee - 07.12.11 - 11:57 Uhr

Hallo,
auch wenn ich am Anfang sehr skeptisch war und ob du nun echt bist oder nicht,aber das geht zu weit,was sich hier einige geleistete haben,beim Hospiz an zu rufen um dort was raus zu bekommen.Menschen dürfen zweifeln aber das ist eine massive Grenzüberschreitung.Warscheinlich habt ihr keine Möglichkeit raus zu bekommen wer das war,sonst hätte ich Anzeige erstattet.Es gab Dinge die ich auch nicht verstanden habe und Zweifel hervor gerufen haben,aber soweit darf keiner gehen.Krank!
Ich wünsche dir alles gute für die Zukunft und hoffe das die Menschen hier dich im Privatem endlich in ruhe lassen.

Beitrag von lilliane - 07.12.11 - 12:13 Uhr

sie haben nicht angerufen- es waren e- mails. LG lilli

Beitrag von sternenschnee - 07.12.11 - 13:22 Uhr

Hey,
egal wie ich finde ist das völlig daneben und vielleicht hast du Glück und hier verplappern sich welche.Ich wünsche dir alles Gute und das es damit jetzt endlich aufhört.#winke

Beitrag von redrose123 - 08.12.11 - 13:40 Uhr

Denk ich auch, ich denke das geht zu weit, und es geht keinen was an. In einem solchen Forum geh ich von mir aus aus, das es wahr ist und gehe entweder auf die Person ein und habe tröstende worte oder ich halte mich zurück. Zumindest wenn es um eine Person geht die Trauert um jemanden oder der Gewalt angetan wird...Denn sicher kann man sich nie sein wie man sieht.

Beitrag von amma1211 - 16.12.11 - 20:43 Uhr

hallo beate,

Den letzten Absatz will ich weder glauben noch kann ich ihn verstehen. Es haben sich fremde Menschen an das Hospitz gewendet, um die "Wahrheit" heraus zu finden?? Ich finde es abscheulich, grässlich und die, die das getan haben, sollten sich in Grund und Boden schämen.

weißt du, ob es wirklich stimmt?

ich gehöre nicht, zu denen, die den wahrheitsgehalt in frage stellen. ich habe auch ihre briefe gelesen und vor traurigkeit geweint. habe an meinen mann, den liebevollen vater meiner kinder gedacht. wie meine kinder den verlust verkraften könnten usw.

ich will nur drauf aufmerksam machen, dass man mit solch äußerung, dass sich welche im hospiz per mail gemaildet haben sollen, die echtheit untermauern kann. ob es so war, weiß keiner.

lg

an die tE: ich würde meine tochter, wenn sie nicht möchte, nicht mitnehmen.
am montag, wird meine schwiegeroma beigesetzt.
ich persönlich kann mir vortstellen, sollte ich bei der beisetzung nicht dabei sein, trotzdem abschied nehmen zu können.
der letzte schritt ist bestimmt nicht immer von absoluter wichtigkeit, zumal deine kleine erst 6 jahre alt ist.

Beitrag von milla5 - 07.12.11 - 10:21 Uhr

Liebe Lilli,

zuerst einmal wünsche ich Dir alle Kraft diesen Tag zu überstehen. Denk daran, danach kannst Du wieder nach vorne schauen und versuchen, Euren Alltag in den Griff zu kriegen.
Du schaffst das!
Was Deine Tochter betrifft, ich würde sie auch nicht dazu zwingen. Gibt es vielleicht eine liebe Spielkameradin bei der Du sie für den Zeitraum der Beerdigung unterbringen kannst?
Jeder Mensch hat sein einen eigenen Weg Trauer zu bewältigen. Sie dazu zu überreden geht mit Sicherheit nach hinten los.
Ich würde auch erst später, wenn sie dazu bereit ist, mit ihr auf den Friedhof gehen. Lass die Kleine selbst entscheiden, das wird Euch beiden helfen.
Ich wünsche Dir trotzdem, dass Du die Kraft aufbringst, den Kindern auch ein schönes Weihnachtsfest zu schenken und drücke Dich ganz lieb.

Eine #kerze für Eric,

Milla

Beitrag von jill1979 - 07.12.11 - 10:26 Uhr

Ich sehe es wie meine Vorrednerinnen.Du solltest dein Kind nicht überreden oder gar zwingen.Sie zeigt dir mit ihrem "nein",dass sie nicht bereit ist dafür.Sie kann es nicht...Du solltest das tolerieren.ich finde die Idee gut,dass du mit ihr nach der Beisetzung zum grab gehst.So hat sie auch eine Verbindung an den Tag des Abschiednehmens und kann das ganz für sich alleine tun.Nur mit dir an ihrer Seite.Ich glaube es ist der Horror für ein Kind die Erwachsenen so am Rande ihrer Selbst zu sehen.Sie verstehen das nicht und sie möchten doch weiterhin aufschauen können zu den "Großen".Wie sollen sie verstehen,dass "Große" in Ausnahmesituationen furchtbar "klein" sind?

Ich hatte soetwas mit meiner Tochter.Sie war bei der stillen geburt ihrer Schwester 7 Jahre alt.Sie kam damit so gar nicht klar.sie hat dann angefangen es überall zu erzählen..In der Schule sagte sie,dass Mama nun doch kein baby bekommt und dass es tot sei.Sie hat sich für sich damit auseinandergesetzt.Ich habe sie aber nie zu etwas gezwungen(gemeines Wort)Sie hat den Zeitpunkt selbst gewählt.Es fiel mir so schwer mich ihr gegenüber normal zu verhalten und sie nicht Teil meiner Verzweiflung und meiner Tränen werden zu lassen.Bis heute weine ich im stillen bei mir,nicht aber im beisein meiner Kinder.Sie sind Kinder und ich halte meine Grenzen meiner Gefühle fern von ihnen.Sie könnten damit nicht umgehen mich so zu sehen und das will ich ihnen nicht zumuten..Vielleicht dies einfach als Denkanstoß für dich.

Ich kann es so verstehen,dass du sie dabei haben willst.ihre Hand halten und euch verabschieden.Aber ihr Wohl musst du leider als Mama über deinen Wunsch stellen..also zumindest würde ich es so tun..

Ich wünsche dir soviel Kraft wie du aufbringen kannst.Und viel Stärke deinen weg weiter zu gehen.Für mich noch immer unvorstellbar die Situation in der Du steckst.Nur der gedanke an den Verlust meines Mannes läßt in mir ein Kopfkino starten mit dem ich gar nicht umgehen kann.Wir sollten mehr dankbar sein für die Zeit die wir glücklich beisammen sind.Wir fressen uns so in unseren Alltag rein,dass wir unser Leben gar nicht mehr zu schätzen wissen...

deine heute sehr nachdenkliche Jill mit Familie..

Beitrag von jill1979 - 07.12.11 - 10:46 Uhr

Achso,auch ich werde am 13.12 an euch denken..auch wenn ich an diesem Tag eine große Kieferop habe.Aber am Abend wenn ich wieder klar bin wandern meine besten Wünsche zu dir!

Beitrag von tauchmaus01 - 07.12.11 - 10:27 Uhr

Liebe Liliane,

ich bin erschüttert dass es echt jemanden hier unter uns gibt, der Deine Geschichte sogar kontrollieren wollte. Wie verbittert un gehässig muß man sein um so etwas zu tun? Ich wünsche dieser Person 100 Nächte die schlaflos sind weil sie an ihrem schlechten Gewissen nagt.

Ich stell am 13.12. eine echte Kerze für Euch auf, keine virtuelle! Wir kennen uns gar nicht und trotzdem werden an diesem Tag sicher viele Urbianerinnen und Urbianer an Euch denken und bei Euch sein.#liebdrueck

Zwing das Kind nicht mitzugehen. Meine Oma starb als ich noch klein war und ich war auch nicht dabei, das war auch gar nicht nötig, denn meine Oma und ich hatten eine so feste Bindung und für mich war es sternenklar, dass der hellste Stern am Himmel der ist, von dem aus meine Oma auch mich achtgibt. Der Abschied fand in meinem Herzen statt, dazu brauchte ich keine Beerdigung und auch das Grab war für mich nie eine echt Anlaufstelle, sondern jeden Abend der Stern am Himmel, bis heute!

Vermutlich könnte die Beerdigung für das Kind auch psychisch negativ sein, der Papa in einer kleinen Urne...wer weiß was für ein Kopfkino so ein Kind dann hat auch wenn man alles erklärt?
Die Vorstellung dass meine Mama mal verbrannt werden soll, läßt mich als Erwachsener erschauern und ich stell mnir vor wie das sein wird......und ich bin aufgeklärt.

Lass ihr die Entscheidung offen, vielleicht findet sich jemand der mit ihr zwar auf dem Friedhof ist aber nur soweit herangeht wie sie selber es möchte, nur für den Fall dass sie es spontan dann doch möchte.

Sollte ich Dir Kraft wünschen? Bringt das was? Ich weiß es nicht.........aber ich werde da sein, ein kleines Blatt im Wind, nur ein Hauch wird ein klein wenig Trost an diesem Tage sein, Ihr seit nicht allein!

Und bitte, bitte......vergiss diese gehässigen Antworten hier. Es ist für manche vielleicht einfach absolut unvorstellbar dass jeder Mensch eine ganz eigene Art der Trauerbewältigung hat, andere waren noch nie in der Lage oder haben eben so anders reagiert, dass sie nichts anderes akzeptieren können.

Du schaffst es und mit der Zeit wird es leichter sein, der Schmerz wird Dich nicht mehr so schlimm peinigen und sicher kannst Du bald wieder lachen wenn Du an die schönen Zeiten denkst!

Alles Liebe Mona

Beitrag von dariafer - 07.12.11 - 11:48 Uhr

Hallo Lilli,

ich freue mich wieder von Dir zu hören. Ich glaube ich würde die Kinder auch nicht mitnehmen, wenn sie es nicht wollen. Lieber hinterher nochmal irgendwann in Ruhe das Grab besuchen. Ich wünsche dir alle Kraft dieser Welt und denke an Dich, besonders an diesem Tag.#liebdrueck

Übrigens wundert es mich gar nicht, dass diejenigen die hier schon so dreist waren, es wirklich fetrig gebracht haben in diese Sache zu spionieren. Eigentlich verdienen sie sogar Mitleid, denn für mich sind das ganz arme Schweine, die menschlich nichts zu bieten haben.

Ganz liebe Grüße

Daria

Beitrag von kulka74 - 07.12.11 - 11:58 Uhr

Hi Lilli,

ich kann sie auch gut verstehen, Beerdigungen sind auch nichts für mich, ich fühle mich da immer so "gezwungen" mitzumachen.

Wenn sie nicht möchte, dann zwinge sie nicht. Dennoch glaube ich dass so ein Abschied für die Kinder wichtig ist...

Wie wäre es mit einem eigenem Abschied? Irgendwas symbolisches, dass nur Euch 3 betrifft? Ihr geht zu 3 noch mal hin und macht irgendwas, als symbol für den Abschied wie z.B. einen Stein auf den Grab hinlegen oder so, keine Ahnung...

Sagte sie warum sie nicht mit möchte? Könnte es sein dass sie kein Abschied nehmen möchte? Dass si ihm so zu sagen nicht gehen lassen will....

Ich Drücke Dich! Werde an Dich denken!!!!

K

Beitrag von i.a. - 07.12.11 - 12:22 Uhr

erstmal toll, das du dich wieder mal gemeldet hast.Finde ich toll.

Zwing deine Tochter zu nichts, was sie nicht will.Das ist nicht gut.Sprich mit ihr einfach offen darüber, was du denkst....

UND wer ist denn hier daneben und ruft im Hospitz an um Auskunft über Eric zu bekommen?
OH Gott, nein....#klatsch

Ich wünsche dir viel viel Kraft für die Beerdigung.Du packst das schon.Endlich wird er seine Ruhe haben.........

Beitrag von lilliane - 07.12.11 - 12:24 Uhr

nein- nicht angerufen- e- mail. LG Lilli

Beitrag von hanuta-lulu - 07.12.11 - 12:46 Uhr

Hallo Lilli,

ich würde deine große Tochter nicht zwingen mit zur Beerdigung zu gehen. Gehe lieber nochmal alleine mit ihr zum Friedhof. Dann kann sie sich in Ruhe verabschieden.

Ich drück euch ganz doll und werde am Dienstag an euch denken und ganz viel Kraft schicken.

GLG

Lulu

Beitrag von .ka-ka-du - 07.12.11 - 14:36 Uhr

Weder Anfeindung noch Verleumdung. Es ist so schlimm, wie weit jemand gehen kann aber was kannst du tun ? Nichts. Ich würde mir so wünschen, die Person würde es lesen und sich bis zum Boden schämen. Ganz schlimm.

Also, liebe Lovie!

Ich wünsche dir aus ganzem Herzen alles Gute. #klee Ich schrieb es dir unter anderem Usernamen - für mich spielt es immer noch keine Rolle , ob ....... Ich halte dir tausend mal die Daumen#pro, dass du und deine Familie deinen Frieden finden #kerzekönnt und du jedezeit hier schreiben kannst.

Aus ganzem Herzen alles Gute!!!!#winke

Beitrag von kittythecat - 07.12.11 - 15:47 Uhr

Hallo,

schön von dir zu lesen! Hab bei deinen anderen Beiträgen eher still mitgelesen und dir erst zu deinem letzten Beitrag geschrieben. Da ich auch aus München komme, habe ich bei vielen Orten von denen du geschrieben hast gleich ein Bild vor Augen gehabt und fühlte mich dadurch gleich irgendwie innerlich verbunden. Schön, dass du dich nicht von dem Forum von deinem Weg abringen lässt, aber das hab ich auch nicht erwartet, denn du liest sich einfach wie eine sehr starke Frau, die genau weiß oder fühlt, was für sie gut ist!

Zu deiner Frage: Normalerweise würde ich auch sagen, dass sie mitgehen sollte um sich noch einmal zu verabschieden, aber normalerweise sind die Trauerfeiern ja auch zeitlich näher, als bei euch. Gerade wenn noch nicht so viele Tage ins Land gegangen sind, dann kann das "begreifen können" und das Abschied nehmen wichtig sein um sich in die neue Situation überhaupt einzufinden. Ich kann mir bei euch dagegen gut vorstellen, dass sich eure Tochter da einfach über die letzten Wochen schon ein wenig in der Situation eingerichtet hat und deswegen nicht das Bedürfnis nach einem nochmaligen Abschied hat, weil sie ihn für sich still und eben ohne äußeren Rahmen vollzogen hat.

Du weißt doch eh, dass Eric immer bei euch ist und dass der Abschied bei der Urnenbeisetzung kein Abschied mit dem Herzen ist. Natürlich ist es für dich ein wichtiger Tag, weil es eben erneut eine Manifestation nach außen ist, wenn die Urne beigesetzt wird, aber diese Urne enthält nur eine menschliche Hülle, alles andere von Eric lebt in dir, in euren Kindern, egal an welchem Ort ihr euch aufhaltet. So sehr ich deinen Wunsch nach einem gemeinsamen Abschied nach außen hin verstehen kann und dir sonst auch immer raten würde, da zu machen, was dir gut tut, so sehr würde ich dir nun auch raten, deine Tochter auch das tun zu lassen, was ihr gut. Da Trauer ja etwas sehr persönliches ist, traue ich sogar einem 6-jährigen Kind zu, zu verstehen, was es heißt, wenn sie dort mit hin geht, oder eben nicht.

Vielleicht könnt ihr ja einen Kompromiss machen, dass ihr zu 3., also du und deine Kinder nach der Trauerfreier, wenn ihr wieder unter euch seid zum Friedhof zu fahrt und dann so Hand in Hand Abschied nehmt.

Ich denke jedenfalls an euch und wünsche euch viel Kraft und weniger Wolken als jetzt grade, damit Eric dann auch freie Sicht hat und mitbekommt, dass bestimmt sehr viele Menschen in diesen Stunden ganz fest an ihn und auch an dich und eure Kinder denken.

Herzliche Grüße,

K.

Beitrag von .doctor-avalanche. - 07.12.11 - 16:27 Uhr

"achja und an diejenige, die zwei e- mails an das hospitz geschrieben hat... das wurde mir ausgerichtet. und es war doch klar, dass die leute aus dem hospitz dir keine auskunft geben würden... hast du echt geglaubt, die würden dir als völlig fremder person auskunft geben? lach"

Anhand solcher Seitenhiebe frage ich mich: Trauerst Du jetzt primär oder führst Du hier in erster Linie eine kleine Privatfehde gegen Leute, die des Mitgefühls generell oder nur in diesem Fall nicht mächtig sind oder nicht mächtig sein wollen?

"aber es wird einem überall dazu geraten die kinder daran teilnehmen zu lassen, damit auch sie einen abschluss haben. ich sollte sie also überreden. oder zwingen. das widerstrebt mir sehr."

Nicht einfach. Wenn sie dediziert nicht will und das äussert, wäre Zwang schlecht. Andereseits gehört der Tod zum Leben und diese Erkenntnis dürfen Kinder haben und sind auch wohl mehrheitlich in der Lage, es zu verstehen. Der Wunsch von Eltern Unangenehmes von Kindern fernzuhalten erspart den Kindern trotzdem nicht, diese Erfahrungen eines Tages sammeln zu müssen.