Es sieht nicht gut aus,das der Vater meines Freundes überleben wird....

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Beitrag von jowomen - 07.12.11 - 13:07 Uhr

Guten Tag,

der Vater meines Freundes liegt im Koma und hat noch viele andere Probleme.
Nun rief der Chef Arzt an,und sagte nix gutes über die Überlebenschancen des Vaters,das man in den nächsten Stunden oder Tagen mit allem rechnen kann.

Mein Freund ist nun früher aus der Arbeit daheim,und total fertig mit den Nerven.
Er versucht sich mit dem Gedanken anzufreunden,das es bald um seien Dad geschehen ist :-(

Jetzt weiss ich nicht wie ich ihm beistehen soll,die letzten Wochen ware schon hart,weil eine schlechte Nachricht die nächste jagt. Und ich sehe wie er leiden tut,es tut mir selber so weh,wenn ich nur an den Gedanken denken sollte,das er nicht mehr sein sollte #heul

FRAGE: Wie kann ich ihm jetzt helfen?? Ich habe das Gefühl,egal was ich sage oder mache,es ist grad einfach falsch. Dann fehlen mir auch einfach die Worte....

Wie kann ich meinem Freund in so einer Situation einfach helfen?????

Es ist für mich auch nicht einfach,aber das was mein Freund grad durch macht..... :-(

Danke für eure Antworten

Beitrag von frandy - 07.12.11 - 18:50 Uhr

auch wenn es sich nach wenig anhört aber einfach nur da sein, reicht meistens.
du musst nichts sagen... was solltest du auch sagen was ihm jetzt helfen kann? Es gibts nichts was du tun kannst, was die Sache "besser" oder leichter erträglich werden lässt. Es tut einfach nur weh, und das muss es auch!

Ich weiß wie ohnmächtig man sich fühlt, weil man das Gefühl hat man müsste unbedingt etwas "tun". musst du aber nicht. Tu das was dein Herz und dein Bauch dir sagen. Das reicht. ;)

Vielleicht hilft es dir wenn du dir mal überlegst, wie man dir jetzt helfen könnte. Klar ist es sein Papa aber dir steht er ja auch nah, was würdest du dir denn jetzt zB von einer guten Freundin wünschen? Was würdest du dir in seiner Situation wünschen?

Ich habe das alles gerade durch. Das erste halbe Jahr haben wir gekämpft und seitdem trauern wir. Und in der ganzen Zeit war mein Freund einfach "nur" da. Er hat mir fast die komplette Hausarbeit abgenommen, hat sich nie beschwert das ich kaum hier war, er hat weiß ich nicht wie oft die selben Fragen von mir gestellt bekommen (Warum? usw.) und hat mich nachts fest gehalten weil er gehört hat wie ich weine.

Du brauchst in der nächsten Zeit einfach viel Verständnis und vielleicht auch selbst jemanden bei dem du deinen Kummer lassen kannst.

Ich wünsche euch und eurer Familie von Herzen alles Gute!

Beitrag von schlumpfine0108 - 07.12.11 - 22:35 Uhr

Als erstes wünsche ich euch ganz viel Kraft!

Sei für Ihn da.

Als mein Vater gestorben und meine Mutter im sterben lag, war mein Mann einfach für mich da. Er hat mir auch alles abgenommen und hat mich immer wenn ich es wollte oder brauchte fest gehalten. Das tat einfach nur gut.

Beitrag von naeuze - 08.12.11 - 16:27 Uhr

die anderen haben recht...sei für ihn da...geh auf seine Stimmung ein..umarme ihn und tröste ihn...geh mit ihm raus wenn er raus will und unter leute..aber sei auch da wenn er mitten drin sagt..genug! er braucht jetzt einfach eine wand an die er sich lehnen kann und die nicht umfällt..
als mein Vater vor einigen Monaten starb, dachte ich soviel kraft und stärke kann man gar nicht haben, wie die, die mein Freund auf einmal aufgebracht hat und tag und nacht nur noch für mich und meine Familie da war... und es tut so gut sich dann auf jemanden verlassen zu können und auch weinen zu dürfen... der verständnis hat.
Mein Vater lag auch im Koma, nach einem Herzinfarkt..es ist eine furchtbare Zeit..ein langes verabschieden von jemanden der nicht mehr wach wird und der eigentlich schon gestorben war, wo nur noch der körper agiert...

viel kraft !!

Beitrag von jowomen - 09.12.11 - 10:58 Uhr

Vielen Herzlichen Dank für eure lieben Antworten.

Damit habt ihr mir schon sehr weiter geholfen.Es ist keine leichte Zeit grade,aber da müssen wir halt durch.

Danke nochmal #blume