Hallo,
ich leite die Firma meines Schwiegervaters wenn dieser im Ausland ist und habe außerdem mein Büro in dem Haus, in welchem sich auch unsere Wohnung befindet.
Das hat sowohl vor- als auch Nachteile.
Das größte Problem für mich ist, dass ich die Dinge die ich beruflich zu erledigen habe in meiner Freizeit mit mir rum schleppe und die mich arg belasten.
Mir gehen dann Dinge durch den Kopf wie "morgen musst Du noch dass und das und das und das und das machen.....!" etc....
Inzwischen belastet es mich so sehr, dass es mir morgens schwer fällt aufzustehen und es mir an Antriebslosigkeit und Motivation fehlt.
Wie kann ich lernen Beruf und Privat zu trennen?
(Was ich in meiner Situation als besonders schwer empfinde da der Chef auch noch der Schwiegervater ist und die "Arbeit" sich im gleichen Haus befindet, in dem ich lebe)
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Situation und weiß Tipps und Ratschläge!
Danke
Beruf und privat trennen - aber wie?
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Beitrag von misslicious - 07.12.11 - 15:24 Uhr
Beitrag von sonne.hannover - 07.12.11 - 15:33 Uhr
wie wäre es mit umziehen ?
Beitrag von misslicious - 07.12.11 - 23:34 Uhr
Mal fix die Eigentumswohnung verkaufen und umziehen?!
Wir haben vor ein paar Wochen einen Umbau in Höhe von 15.000,- abgeschlossen!
Ich ziehe doch jetzt nicht um ...
Beitrag von shampoo - 08.12.11 - 20:18 Uhr
Wolltest Du eigentlich wirkliche Antworten oder nur mal eben mit irgendwelchen Status-Symbolen herumprahlen?
Beitrag von misslicious - 08.12.11 - 20:42 Uhr
Wenn Du mir jetzt sagst, welche von meinen Aussagen, Deiner Meinung nach ein Status Symbol ist, bin ich schlauer!
Beitrag von shampoo - 09.12.11 - 18:30 Uhr
Na, wenn DU es nicht weißt. 
Aber Dein Problem scheint sich ja auch in Luft aufgelöst zu haben...
Beitrag von misslicious - 09.12.11 - 21:07 Uhr
Der Indikator für diese Behauptung wäre welcher???
Mädchen, wenn Du hier bist um Deinen Frust an anderen auszulassen - dann sag es einfach!
Vielleicht hat jemand Mitleid!
Aber halt Dich aus meinem Thread raus, wenn Du nichts produktives zu sagen hast!
Beitrag von shampoo - 09.12.11 - 21:22 Uhr
Wie ich es geahnt habe: Dummdreistes Gewäsch ! 
ICH habe im Gegensatz zu Dir keinen Frust. Warum auch ? Hattest DU nicht das Problem?
Beitrag von shampoo - 07.12.11 - 15:36 Uhr
Seit wann machst Du das?
Beitrag von kati543 - 07.12.11 - 16:33 Uhr
Hallo,
Ich kenne das, was du beschrieben hast von meinem Vater. Nur mit dem Unterschied, dass mein Vater der Unternehmer ist (und Geschäftsführer) und nicht im selben Haus wohnt, wie die Firma ist. Du bist persönlich involviert in der Firma. Du bist nicht einfach eine Angestellte, die dort 8 Stunden arbeitet und danach nach Hause geht und alles vergisst, was war. Die Firma ist ein Teil von dir und von eurer Familie. Eure gesamte Existenz hängt vieleicht sogar daran. Ein Umzug würde absolut nichts bringen. Deine Gedankengänge wären immernoch die selben.
Ich habe während meines Praxissemesters bei meinem Vater gearbeitet. Es war genauso, wie du geschrieben hast. Sehr kompliziert. Damals habe ich beschlossen, niemals in einer Firma zu arbeiten, wo schon ein Familienmitglied von mir arbeitet.
Ansonsten kannst du nur versuchen das Ganze beim Schliessen der Wohnungstür immer zu switchen. Aber sowas muss man auch können und man muss konsequent sein.
Beitrag von cinderella2008 - 07.12.11 - 17:20 Uhr
"Mir gehen dann Dinge durch den Kopf wie "morgen musst Du noch dass und das und das und das und das machen.....!" etc....2
Diese Gedanken habe ich auch, obwohl ich weder im gleichen Hause arbeite und wohne, noch im eigenen Familienunternehmen arbeite. Ich denke, wenn man im Job eine gewisse Verantwortung trägt und den Anspruch an sich selber hat, den Job gewissenhaft und gut auszuführen, dann kann man Job und privat nicht 100 %ig trennen. Irgendwas nimmt man immer mit nach Hause.
Bedenklich finde ich allerdings, dass es Dir schwer fällt, morgens aufzustehen und dass du antriebs- und motivationslos bist. Macht Dir der Job keinen Spaß? Gibt es "innerbetriebliche" Probleme mit dem Schwiegervater-Chef? Das stelle ich mir belastender vor, als wenn man einen Chef hat, mit dem man nicht familiär verbandelt ist und da ist es sicher schwer, privat und Job zu trennen. Sollte das alles nicht der Fall sein, wäre es möglich, dass Du überlastet bist oder sonst irgendwelche Probleme hast? Das könnten auch Anzeichen für eine Depression sein.
LG, Cinderella
Beitrag von witch71 - 07.12.11 - 19:57 Uhr
Probier mal Folgendes: Am Ende jedes Arbeitstages oder gerne auch währenddessen machst Du Dir eine ToDo-Liste für den nächsten Tag. Fällt Dir privat etwas ein, was Du auch noch erledigen musst und was nicht notiert wurde notierst Du es sofort auf einen losen Zettel und wirfst den einfach in Deine Handtasche (oder in die Brotbox, irgendwohin halt, wo Du es bis zum nächsten Arbeitstag liegen lassen musst).
Aus den Augen, aus dem Sinn. Funktioniert.
Übrigens kannst Du diese ToDo-Liste mit der Zeit noch verfeinern. Beispielsweise farbig schreiben (Ampelsystem): Rot ist sehr wichtig, gelb/orange ist nicht so dringend und grün muss halt mal irgendwann gemacht werden.
Und noch was: Es geht vielen Menschen so, auch denen, die weit weg von ihrem Arbeitsplatz wohnen.
