Hilfe....sie möchte nicht mehr zum Papa!!! was tun???

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Beitrag von puffel1907 - 08.12.11 - 12:32 Uhr

Hallo ihr Lieben, hoffe mir kann einer von euch eien Rat geben.
Folgende Situation, bin seit 4 1/2 Jahren getrennt. Papawochenenden alle zwei Wochen. Meine Tochter wird im Feb. 7 Jahre alt. Der Papa ruft ganz selten an, zeigt ausserhalb seines We kaum Interesse für sie.
Seit längerer Zeit hat meine Tochter grosses Heimweh, wenn sie bei ihm ist. Haben sie (ich habe einen neuen Partner seit 3 Jahren!) schon oft spät abends abgeholt, weil sie nicht bleiben wollte. Nun sagt sie immer sie möchte nicht bei ihrem Papa schlafen, sie würde uns dann vermissen und Heimweh bekommen. Einmal habe ich dann mit ihm eine Vereinbarung getroffen, dass er sie Sonntags morgens holt und abends wieder nach Hause bringt. Was meiner Tochter gut gefallen hat für ihn war es wohl zu stressig. Das letzte Mal allerdings hat er sich geweigert uns anzurufen....beide erzählten beim Bringen sie habe geweint und wollte nach Hause. Er sagte daraufhin zu ihr:"Nein es ist Papawochenende, da musst du jetzt durch!" Jetzt rückt das We wieder näher und sie möchte genau aus diesem Grund gar nicht mehr hin..... Ich möchte sie natürlich auch nicht zwingen, aber er schiebt mir dann die Schuld in die Schuhe, ich würde ihr das einreden etc.

Vom Jugendamt habe ich mir Hilfe oder einen Rat erhofft, doch die Wimmeln mich nur ab und leiten mich weiter und die die dafür zuständig ist ruft nicht zurück. HIIIILLLLFFFFEEEE wie oder was sollte ich jetzt tun?

lieben Gruss

Beitrag von coffea - 08.12.11 - 12:51 Uhr

Hallo,

Deine Tochter ist ja schon älter, kannst Du sie denn mal fragen, was das Problem ist? Vielleicht kannst Du ihr ja ein T-Shirt, welches Du getragen hast, mitgeben?
Eigenes Kuscheltier?

Ich habe das durch, meine Tochter hatte Angst vor ihrem Vater, es kam irgendwann, nachdem ich intervenierte auch raus, was passiert war.

Wie wäre es denn, wenn Du sie zum Beispiel Sonntag früh hinfahren würdest, so dass der Vater nur einen Weg fahren müsste? Wäre das ein Kompromiss mit dem ihr alle drei klar kommen würdet?

Nun ist mir noch was anderes eingefallen, was sagst Du ihr, wenn sie zum Papa geht? Also bezüglich DEINER Gefühle und bezüglich dessen, was ihr vorhabt während IHRES Papa-Wochenendes?

LG coffea

Beitrag von puffel1907 - 08.12.11 - 13:13 Uhr

Das mit den Sachen mitgeben haben wir schon versucht....es bringt nix...Sie hat Fotos Kuscheltier etc alles dabei. Bezüglich der Gefühle meinerseits gibt es nicht viel zu besprechen, sie freut sich immer hinzugehen und da es ja schon jahrelang so läuft ist das bei uns zur Gewohnheit geworden. Ich geniesse natürlich auch die "freie" Zeit....ganz klar

Beitrag von coffea - 08.12.11 - 13:16 Uhr

Sagst Du ihr das auch?

Meine Lütte fragt mich, "Mama, was machst Du, wenn ich bei xx übernachte" (xx= Schulfreunde oder Kiga oder Ausflug mit der Schule etc).
Meine Antwort ist IMMER, ich gehe dann ins Kino oder Essen oder oder oder.

Sprich, meine Tochter weiss, dass ich nicht zu Hause sitzen werde und sie "vermisse", sondern die Zeit genauso geniessen werde, wie sie es auch "darf"!!

Wenn das nicht nicht das Problem ist, würde ich wirklich, wie eine andere hier schrieb fragen, was sich denn beim Papa ändern müsste, damit sie wieder gerne dahin gehen würde...

Beitrag von puffel1907 - 08.12.11 - 13:24 Uhr

Ja sie weiss das ich hier nicht auf sie warte....wir erzählen darüber natürlich! ich weiss nicht wie man die situation entspannt es ist ja auch nur ne phase denke ich!

Beitrag von lunacy - 08.12.11 - 12:56 Uhr

Was passiert denn, wenn sie woanders übernachtet? Also, ist "Heimweh" ein generelles Problem von ihr, gegen das man gezielt angehen sollte oder ist "Heimweh" nur vorgeschoben, weil sie nicht bei Papa schlafen möchte?

Wie schläft sie bei ihrem Vater? Würde sie sich da eine Veränderung wünschen?

Beitrag von puffel1907 - 08.12.11 - 13:18 Uhr

Heimweh tritt öfter bei ihr auf, auch wenn wir im Urlaub sind etc. Sie mag es nicht woanders zu übernachten. Das Problem ist auch erst aufgetretn, als es Alltagsproblemchen, wie ich es hier gerne nennen würde aufgetreten sind und sie diese Reaktionen von ihrem Vater nicht kannte. also dass er auch mal schimpfen muss.
Veränderung wünscht sie sich: werden aber nicht umgesetzt.
z.B. darf sie am We bei uns immer in unseremBett schlafen bei ihm geht das nicht, seine Frau sowie auch er möchten eine ruhige Nacht ohne einen Strampler lach im Bett.... Zuhause hört sie immer zum einschalfen eine BBGeschichte zum einschlafen über den MP3 Player mit lautsprechern.... Er verspricht ihr immer auch einen zu kaufen, weil sie das als Grund angegeben hatte etc. Aber das war ja nicht wirklich der Grund

Beitrag von starshine - 08.12.11 - 12:58 Uhr

Kenne ich nur zu gut. Wir hatten auch solche Phasen. Ich habe mit dann mal mit den Mädels hingesetzt und habe ihnen folgende Frage gestellt: was müsste sich denn ändern, dass ihr Euch beim Papa wohler fühlt?

Da kamen dann einige Dinge zur Sprache.

Im 2. Schritt habe ich mit dem Vater darüber gesprochen.

Er gelobte Besserung.

Er hat sich ne Weile bemüht, dann wieder gleiches Szenario.

Dann kam noch was anderes dazwischen und nun gehen sie beide nimmer hin...

Beitrag von redrose123 - 08.12.11 - 13:14 Uhr

Bei euch ist doch die Vorgeschichte komplett vermurckst schon, ich denke nicht das man das vergleichen kann ausser die TE hat ein paar wichtige Fakten weggelassen das der Vater was getan hat.

Beitrag von starshine - 09.12.11 - 13:39 Uhr

ich denke aber trotzdem, dass es wichtig ist herauszufinden warum das Kind nicht mehr hin möchte. Indem man fragt: "wie müsste es denn sein, damit Du wieder hin möchtest" verdeutlicht man, dass man Umstände auch ändern kann und es nicht reicht einfach zu sagen, dass man da nicht mehr hin will.

Beitrag von redrose123 - 08.12.11 - 13:10 Uhr

Naja meine Stieftöchter wollen auch mal früher heim aber nur dann wenn sie bei uns was nicht bekommen was sie wollen, und da sag ich auch nein gibts nicht, Heimweh muss er sie den einen Tag beschäftigen sind so ca. 10 stunden oder? Und sie ist 7 ich denke das man Ihr da mal gut zureden sollte das man das schaffen muss, kenn das so nicht.

Tut er was wo Ihr schadet? Denn es steht beiden zu dieser Kontakt. Und ich lese eigentlich nur raus das sie Ihren Kopf durchsetzen will.

Beitrag von puffel1907 - 08.12.11 - 13:21 Uhr

Nee er tut ihr nix...das ist klarzustellen!
Ja sie will ihren Kopf durchsetzen aber ich möchte ihre Gefühle auch nicht verletzen indem ich sie zwinge hinzugehen.

Beitrag von redrose123 - 08.12.11 - 13:23 Uhr

Gut zureden, ich kenn das mit nicht mitwollen/gehen meine Stiefkinder sind seit anfang Oktober nichtmehr gekommen, gemacht haben wir nichts.

Beitrag von lunacy - 08.12.11 - 13:27 Uhr

Dann versuch DU ihr doch den Aufenthalt bei Papa mit schön zu gestalten. Will meinen: Schenk ihr einen zweiten Player oder lass sie ihren mitnehmen.

Sprich mit ihr darüber, dass sie bei Papa besser allein in ihrem Bett schläft als mit den beiden zusammen (lass Dir halt was einfallen, warum es besser ist/nicht geht).

Dann kannst DU mit ruhigem Gewissen sagen "Papa Wochenenden finden statt. Punkt"

Dass die Zwerge mit zunehmendem Alter bei Ärger gerne wieder nach Hause wollen ist wohl normal. Mein Sohn brüllt bei Papa jetzt schon "Ich will zu meiner Mama" - wenn Papa schimpft. NOCH macht er das bei mir nicht, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Aber es fängt schon an mit "ich will lieber zu Papa als in den Kindergarten" #augen

Beitrag von puffel1907 - 08.12.11 - 13:33 Uhr

Ne mal ganz im Ernst irgendwie bin ich die jenige, die mein KInd nach einen Papawe wieder aufpeppelt und irgendwie zur ruhe kommen lässt und er macht nicht viel...wie gesagt er zeigt nicht wirklich viel interesse an ihr. Ich geniesse die freien WEs aber wenn sie zuhause ist, ist es für mich auch in Ordnung.....er sollte sich doch wohl auch mal überlegen, warum sie so ist, oder ob er was verändern muss nicht ich....

Beitrag von lavala - 08.12.11 - 22:35 Uhr

Hallo, schau Dir selbst noch einmal alles an, was Du geschrieben hast.

Ich habe den Eindruck, dass Deine Tochter ganz stark dabei ist, absolut ihren Willen durchzusetzen. Es ist nicht fair, wenn Du Dich derart in das Verhältnis zum Vater reinhängst, er muss das mit ihr selber klären und auch klären können. Wenn Ihr zusammen leben würdet, könntest Du ihm auch nicht vorschreiben, wie er sich der Tochter gegenüber verhalten soll.

Dass es Dir sicher schwerfällt, auf ihr "Leid" nicht einzugehen, kann ich verstehen. Du hilfst ihr aber damit nicht. Sie muss, wie alle andere Menschen auch, verhältnisse zu unterschiedlichen Menschen unter unterschiedlichen Bedingungen zu haben. Vielleicht schaffst Du es, ihr zu sagen:"Es ist Papawochenende und du gehst hin." Der Vater hat mit seiner Aussage völlig recht.

Du wirst sehen, es wird werden.