Hallo,
ich heirate im Dezember, mein Mann ist privat versichert. Bin ich danach auch automatisch privat versichert ?
VG
kurze frage Privat versichert.....
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Beitrag von mallorca31 - 08.12.11 - 22:06 Uhr
Beitrag von zwiebelchen1977 - 08.12.11 - 22:14 Uhr
Hallo
Nein, bist du nicht. Du bist weiter so versichert, wie jetzt. Bei privat gibt es keine Familienversicherung.
Bianca
Beitrag von diana1101 - 08.12.11 - 22:16 Uhr
Hallo,
schliesse mich Zwiebelchen an.
Wünsche Euch aber noch eine schöne Hochzeit.
MfG Diana
Beitrag von mallorca31 - 08.12.11 - 22:17 Uhr
Ich kann mich demnach bei Ihn mitversichern für einen geringeren Beitrag ?
Beitrag von zwiebelchen1977 - 08.12.11 - 22:21 Uhr
Hallo
Du must einen eigenen Vertrag abschliessen.Und das wird nicht billiger sein. Und du wirst nach Vorerkrankungen etc gefragt. Und Frauen sind generell teurer in der Privaten. Da kannst du mal locker auf 300-400 Euro kommen.
Wieso bleibst du nicht in deiner KK?
Bianca
Beitrag von diana1101 - 08.12.11 - 22:22 Uhr
Nein, das geht nicht solange du arbeiten gehst.. wenn du in Elternzeit bist, würde das gehn, aber dann müsstest du deine KK-Beitrage aus eigener Tasche bezahlen, da du dann nicht Beitragsfrei versichert bist.
Wir haben die gleiche Konstellation.. für mich kam und kommt es nicht in Frage mich privat bei meinem Mann versichern zu lassen. Selbst unsere Tochter ist freiwillig gesetzlich versichert.
MfG Diana
Beitrag von mallorca31 - 08.12.11 - 22:26 Uhr
Ja er genießt viele Vorzüge und der Status ist beim Arzt ein anderer.
Naja erstmal schauen was so passiert.
Erstmal der Ehevertrag und dann entscheide ich mich, aber gesetzlich ist glaube ich auch besser.
Beitrag von diana1101 - 08.12.11 - 22:32 Uhr
Hi,
die einzigen Vorzüge die mein Mann als PKV versichert geniesst ist die, das er das ganze Geld wieder bekommt, von Untersuchungen ect.pp.
Mehr aber auch auf keinen Fall.
PKV-versicherte werde oft mit Mitteln behandelt, die überhaupt nicht nötig gewesen wären.. - hab es oft genug erlebt.
PKV-versicherte haben nur 5 Kind-krank-Tage, die vom AG bezahlt werden
PKV-versichert müssen ihre KK-Beiträge auch während der Elternzeit selbst bezahlen
Als Partner eines PKV-versicherten kann man niemals nur einen 400€ Job machen, da man sich dann freiwillig gesetztlich versichern lassen müsste - und dieser Beitrag wird am Familieneinkommen erfasst.
... u.s.w.
Überleg es dir wirklich sehr gut!!
MfG Diana
Beitrag von kati543 - 08.12.11 - 22:46 Uhr
"Als Partner eines PKV-versicherten kann man niemals nur einen 400€ Job machen, da man sich dann freiwillig gesetztlich versichern lassen müsste - und dieser Beitrag wird am Familieneinkommen erfasst."
Da muss sie sich ja schon überlegen, ob sie überhaupt heiraten will...sie ist ja dann die Partnerin eines PKV-Versicherten.
Beitrag von eisflocke - 09.12.11 - 08:02 Uhr



Beitrag von vwpassat - 09.12.11 - 10:38 Uhr
So makaber es klingt, aber u.U. kann es da durchaus günstiger sein, nicht zu heiraten.
Man muss in der Konstellation auch genau wissen, was man vorhat. Sonst kann das in den finanziellen Ruin führen.
Beitrag von diana1101 - 09.12.11 - 21:08 Uhr
Es ist aber so..
Stehe in der gleichen Konstellation - er PKV - sie GKV..
Ein 400€ wäre schlecht.. ab 401€ wäre man wieder gesetzlich GKV versichert.
Beitrag von ohiticawin - 09.12.11 - 10:06 Uhr
Ganz so ohne Vorteile bei der PKV ist man nicht... man bekommt schneller einen Termin, muss nicht so lange beim Arzt warten (und das kann mit einem behinderten Kind echt ne Erleichterung sein) und wenn man Einzelzimmeroption hat, kann sich ein frisch operiertes Kind besser erholen als in einem Mehrbettzimmer... Auch so bekommt man im KH die bestmögliche Behandlung und man bekommt keinen Lernenden Arzt vorgesetzt. Ach ja und manche Ärzte nehmen nur noch Privatpatienten auf...
Ob ich nun überflüssige Behandlungen aufgedrückt bekomme... naja das merke ich ja schon, lehne ab und wechsel dann den Arzt....da fühle ich mich reif genug...
Nachteile gibt es aber definitiv auch: Kuren zu bekommen ist schwer und auch Hilfsmittel zB für meine behinderte Tochter sind nicht so einfach zu bekommen, wie bei der GKV.
Und man zahlt für jedes Kind zusätzlich und in der Elternzeit heftig weiter
Insgesamt bin ich aber (noch) froh privat zu sein ...
lg
Beitrag von kati543 - 09.12.11 - 11:22 Uhr
Also ich kann mit 2 behinderten Kindern nicht behaupten, dass es irgendwelche Vorteile gibt, bei der PKV zu sein.
Ich bleibe teilweise ewig auf Rechnungen sitzen, (lebensnotwendige) Therapien werden abgelehnt oder mal nach einem Jahr genehmigt...
Beitrag von ohiticawin - 09.12.11 - 11:34 Uhr
das tut mir leid, als hätte man mit einem behinderten Kind nicht schopn genug Sorgen!
Möglicherweise hängt das an der Krankenkasse: Bei uns wird zwar auch vieles erstmal kategorisch abgelehnt (spart geld, denn manche schlucken das), aber bei einem Widerspruch sind wir bis jetzt IMMER zu unseren Hilfsmitteln gekommen...
Und LEBENSNOTWENDIGE Sachen ablehnen, das dürft ihr euch nicht gefallen lassen!!!! Lasst euch da von der Lebenshilfe vor Ort Rückenstärkung geben!
Blöd ist dass man mit Allem in Vorkasse gehen muss... aber bisher konnte ich dann mit den Rechnungsstellern einen ZahlungsAufschub vereinbaren ohne Aufpreis.
ALLES GUTE!
Beitrag von kati543 - 09.12.11 - 19:05 Uhr
Tja, es ging um eine Esstherapie meines Sohnes. Er war schon im Januar (Antrag der Therapie erfolgte im Januar) anämisch. Und nun - nach unzähligen Widersprüchen von mir und den Ärzten - kam Ende November tatsächlich die Kostenzusage. Mein Sohn ist 3(!!!). Die haben 1/3 seiner Lebenszeit dafür verplempert.
Bei Hilfsmitteln waren sie bisher "großzügig". Da kann ich nicht meckern. Ich meine, Sachen die nicht im Katalog stehen, werden eben nicht gezahlt. Aber wir haben ja noch den Pflegekatalog, der manches abdeckt (er hat PS1) und z.B. bei der uK hat die Versicherung auch die Hälfte der Kosten (auf Kulanz) übernommen.
Wir haben hier noch ein "nettes" Sozialamt, was dann ab und an mal in die Bresche springt, wenn die KK nicht zahlt.
Beitrag von demy - 09.12.11 - 08:49 Uhr
Hallo,
wie ist denn die genaue Konstellation?
Manche sagen ja auch, mein Partner ist privat versichert, obwohl sie nur privat TEILversichert sind.
Ist dein zukünftiger Mann privat VOLL versichert, weil er entweder selbstständig ist, oder über der Beitragsbemessungsgrenze verdient?
Oder ist er privat TEILversichert, weil er Beamter, Polizist, Richter etc. ist.
Da hat man nämlich einen Anteil Beihilfe und einen Anteil Privatversicherung.
Diese Unterscheidung ist deshalb wichtig, weil Ehepartner und Kinder auch einen Anspruch auf Beihilfe haben.
Man kann dann günstiger privat versichern.
Wenn man nicht exorbitant über der Beitragsbemessungsgrenze verdient, ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung absolut NICHT zu empfehlen.
Ich zahle den Höchstsatz von zur Zeit 304,44€ Krankenversicherung im Monat.
Mit diesem Beitrag sind aber Frau und Kinder (bald 3) komplett mitversichert.
Wer gerade so über der Bemessungsgrenze "rumkrepelt" sollte wirklich die Finger von einer privaten KV lassen.
Ich war 3 Jahre privat versichert, ich habe in meinem Leben noch nie soviele unnötige Behandlungen bei Ärzten erlebt wie in dieser Zeit.
Das denken vieler, privat ist man medizinisch besser versorgt, ist ein völliger Trugschluss.
Für viele ist die private KV nichts weiter als ein teures Prestige und Statussymbol.
Habe viele Bekannte, die jetzt Mitte vierzig sind und Familie haben, ganz schön am kotzen sind 
Sie haben den "Point of no return" um in die gesetzliche zurück zu können überschritten.
Gruß
Demy
Beitrag von twisterdister - 09.12.11 - 09:22 Uhr
Sehe ich nicht so, für uns ist eine private Krankenversicherung kein Statussymbol, schon daher nicht, weil wir es nicht rumposaunen, es hat aber einige Annehmlichkeiten und man ist manchmal vielleicht doch besser versorgt. Wenn Du unnötige unnötige Behandlungen hattest und Dich beschwerst verstehe ich auch nicht, da jeder über seinen Körper selbst bestimmen kann und da entscheide immer noch ich, welche Behandlung ich mache oder nicht. Wer sich eine PKV leisten kann, sollte dies machen, meine Meinung.
Beitrag von demy - 09.12.11 - 09:48 Uhr
Mal sehen ob diese Aussage in 15 Jahren von dir auch noch so getätigt wird!
Solltest du über 100k im Jahr verdienen und absehbar sein dass es so bleibt, dann kann dir das egal sein.
Bleibst du Single auch.
Ich behaupte mal pauschal, unter 75k Einkommen, wenn man eine Familie gründen will, lohnt eine private KV nicht.
Die scheinbaren Annehmlichkeiten stehen in keinem Verhältnis zu dem Preis einer privaten KV insbesondere im Alter.
Scheiß was auf Altersrückstellung, ab 60 Jahren hat man sehr "interesssante" Beiträge in der privaten KV.
Ich habe genug im Bekanntenkreis um die 50 und ihre Beiträge auf dem Papier gesehen.
Einige sind jetzt im Basistarif, weil sie sich den Luxus nicht mehr leisten können.
Gruß
Demy
Beitrag von babymaerz2012 - 09.12.11 - 13:27 Uhr
Im Übrigen ist ein Polizist Beamter, die Aufzählung ist hier also Quatsch
Beitrag von demy - 09.12.11 - 13:43 Uhr
Ja, ein Richter ist oft auch Beamter, ein Soldat ist auch Beamter.
Dennoch gibt es in ihrem Status Unterscheidungen warum ich sie extra aufgezählt habe.
Zum Beispiel habe ALLE Soldaten und manche Polizisten freie Heilfürsorge und die Behilfe ist nur Angehörige.
Ich habe mir schon was dabei gedacht 
Gruß
Demy
Beitrag von vwpassat - 09.12.11 - 13:58 Uhr
Deine gutgemeinten Tipps gehen beim Thema PKV wie so oft unter in Stammtischparolen, wie cool und toll das doch alles ist.
Ich persönlich möchte nicht die Dunkelziffer derer kennen, die kurz vor der Rente bzw. im Rentenalter diese einmal falsch getroffene Entscheidung zutiefst bereuen. Leider ist dieses Klientel hier nicht anwesend und äußert sich oftmals aus Scham gar nicht darüber.
Ich habe im Zuge meiner Selbständigkeit lange darüber nachgedacht, gerechnet, recherchiert, etc.. und bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich höchstens für einen männlichen Single (der dies auch zeitlebens bleiben wird) rechnet. Einige Unsicherheitsfaktoren, wie Erwerbsunfähigkeit etc.. mal außen vorgelassen. Oder bei einem exorbitantem Einkommen.................
Beitrag von babymaerz2012 - 13.12.11 - 14:01 Uhr
Ein Richter ist KEIN Beamter!! Noch so ein Quatsch!! Und ich meine micht ans Beamtenrecht zu erinnern, dass auch ein Soldat KEIN Beamter ist; vielleicht in einem ´beamtenähnlichen Status´ was wieder was GANZ anderes wäre.
Erzähl mir nix aus meinem Studium 
Und ein Polizist als Beamter ist NICHT privatversichert sondern genießt eben Freie Heilfürsorge, hat also in den Beispielen für Privatversicherte ÜBERHAUPT nix zu suchen; noch ein Faux-Pas 
Und die Anwartschaft, die du vielleicht gemeint hast spielt hier GAR KEINE Rolle.
Man man erst denken und/oder studieren, dann was von sich geben
Beitrag von demy - 16.12.11 - 09:01 Uhr
Du solltest dich mit deinen Antworten nicht so aufplustern und vorher vielleicht mal recherchieren.
Dann macht man sich auch nicht lächerlich wenn man so von oben herab rumposaunt.
Ich erzähle dir gerne etwas aus deinem Studium, da du anscheinend nicht ausreichend aufgepasst hast.
Polizisten haben nicht GRUNDSÄTZLICH freie Heilfürsorge, das ist nämlich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.
Manche Bundesländer lassen die Wahl ob man freie Heilfürsorge oder das Beihilfemodell möchte.
Manche Bundesländer haben für Polizisten NUR das eine oder das andere.
Das ist von dir also schonmal FALSCH geäußert worden.
Was sagt dein Studium dazu?
Nun zu den Richtern.
Ja ein Berufsrichter ist kein Beamter.
Es sind aber nahezu alle Richter vorher Richter auf Zeit bevor sie als Richter auf Lebenszeit ernannt werden.
Richter auf Zeit sind BEAMTE des höheren verwaltungstechnischen Dienst!
Wo warst du da in deinem Studium?
Also, bevor man Quatsch, nicht aufgepasst, von oben herab als "Stupidierter" (extra so geschrieben) marktschreierisch durch die Gegend posaunt, obwohl alles vorher sachlich vernünftig und auch RICHTIG formuliert wurde, sollte man sich lieber an Dieter Nuhr halten.
Gruß
Demy
