Hallo,
ruft mich nicht mein Ex gestern an um mir zu sagen, dass er unseren Sohn zu Silvester nicht zu sich nehmen kann, weil er lieber "ordentliche" feiern gehen möchte!!! 
Es wäre sein reguläres Wochenende (er hat den Kleinen alle 2 Wochen). Er hat es damit begründet, dass er unseren Sohn ja letztes Jahr auch schon zu Silvester hatte (Ja, sorry ich kann doch nichts dafür, das Silverster letztes Jahr an einem Freitag war und es halt auf sein Umgangswochende gefallen ist).
Natürlich nehme ich den Kleinen gerne an Silvester zu mir, aber über den Grund könnte ich mich echt einfach nur aufregen. 
Er hat den kleinen die nächsten 4 Jahre zu Silvester nicht, da Silvester dann in der Woche ist...
Aber wenn er halt lieber Party machen will, statt sich um seinen Sohn zu kümmern, bitte schön!!
für´s auskotzen
Silvester
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Beitrag von franzi315 - 09.12.11 - 08:06 Uhr
Beitrag von witch71 - 09.12.11 - 08:13 Uhr
Das kommt davon wenn man auf diese 14tägigen starren Umgangsvorgaben besteht.
Mein Ex hat unseren Sohn dieses Jahr, ich habe letztes Jahr mit ihm gefeiert und mache das auch nächstes Jahr wieder. Man kann sich doch abwechseln, unabhängig vom Wochentag, wo ist das Problem? Jeder möchte doch an Silvester ein bisschen feiern.
Beitrag von franzi315 - 09.12.11 - 08:19 Uhr
Tja an mir liegts nicht, dass der Rhytmus so starr ist. Er will nicht vom System abweichen und ihn ja nicht mal extra zu sich nehmen. Aber wie gesagt, er hat die nächsten Jahre Zeit feiern zu gehen. Ich wünsch ihm viel Spaß!!
Beitrag von witch71 - 09.12.11 - 08:29 Uhr
Er will nicht vom System abweichen, ihn aber jetzt ausserhalb dieser Regel nicht betreuen? Das ist unlogisch. Entweder starre Vereinbarung, dann muss er ihn nehmen oder flexibel, dann wäre er nächstes Jahr wieder an der Reihe.
Beitrag von lunacy - 09.12.11 - 08:14 Uhr
Weißt Du, es gibt solche und solche...
Wenn ich eines bei urbia gelernt habe dann dies: Schlimmer geht immer. Verständlich, dass Du Dich aufregst, aber sei froh, dass er 1. jetzt schon abgesagt hat und 2. den Kleinen nicht trotzdem nimmt und nen Babysitter engagiert um feiern gehen zu können.
Beitrag von franzi315 - 09.12.11 - 08:17 Uhr
Ist ja auch wieder wahr, sonst würder der Kleiner zur seiner Oma abgeschoben, damit der Herr feiern gehen kann
Beitrag von lunacy - 09.12.11 - 08:19 Uhr
Siehste, dann wirds Dir doch lieber sein, wenn er bei Dir ist, oder? 
Ansonsten, wenn Du auch feiern willst, kannst Du ihn ja immer noch zu Oma geben.
Beitrag von franzi315 - 09.12.11 - 08:21 Uhr
Nein, ich gebe ihn nicht zu Oma. Dann verzichte ich lieber auf´s feiern. Das kann ich das ganze Jahr machen, wenn der Sohnemann nicht da ist
Beitrag von lunacy - 09.12.11 - 08:23 Uhr
Würde ich genauso machen. Mal davon ab, dass man ja auch mit Kind schön feiern kann.
Aber das ist ja auch typabhängig. Mein Ex zum Beispiel feiert auch lieber in großer Runde mit viel Alkohol. Da ist natürlich ein Kleinkind nicht unbedingt am Besten aufgehoben.
Ich bleibe eh lieber zu Hause, gemütlich mit ein paar Freunden, Raclette und Spielen. Ergo wird der Kleine die nächsten Jahre wohl bei mir feiern und dafür später, wenn ihm das langweilig ist, mit Papa.
Beitrag von kruemlschen - 09.12.11 - 08:34 Uhr
Magst Du mir noch diese Doppelmoral erklären?
Wenn der KV feiern möchte und darum das Kind zur Oma gibt ist er der Böse, wenn die KM aber feiern möchte und das Kind zur Oma gibt ist das in Ordnung?

Gruß K.
Beitrag von lunacy - 09.12.11 - 08:41 Uhr
Erklärst Du mir, wo ich geschrieben habe, dass er der Böse ist?
Ich meinte lediglich: Wenn der Vater das Kind zu sich nimmt, weil er "muss" und es dann zur Oma in Betreuung gibt, dann nimmt er ja der Mutter die Möglichkeit, mit dem Kind zu feiern. Logisch, oder?
Das gilt übrigens auch umgekehrt: Wenn die Mutter das Kind fremdbetreuen lässt ohne den Vater vorher zu fragen, ob er nicht lieber mit dem Kind feiern möchte.
Beitrag von kruemlschen - 09.12.11 - 11:49 Uhr
Das liest sich so aus dem Kontext, aber schön dass Du nun aufklärst wass Du eigentlich gemeint hast ;)
Beitrag von lunacy - 09.12.11 - 12:02 Uhr
Schuldigung, ich dachte, das sei selbsterklärend
Beitrag von thea21 - 09.12.11 - 08:46 Uhr
Wo ist das Problem, das alles flexibel zu gestalten?
Wir zB. wechseln uns ab. Jedes Jahr!
Das Zauberwort heißt auch hier Einfühlsamkeit und Rücksichtnahme.
Ich denke da auch an den Vater meiner Tochter, der vielleicht auch mal ohne Kind(er) feiern will, genausp denkt er an mich.
PS: Du solltest nie nie nie nie(!!!) Flexibilität verlangen dürfen, solltest du mal in eine prekäre Situation gelangen.
Beitrag von franzi315 - 09.12.11 - 09:38 Uhr
Von ihm kann ich eh keine Flexibilität verlangen. Er kann ihn immer nur abgeben, aber nie zusätzlich nehmen!!!!
Und nächstes Jahr an Silvester hat er bestimmt auch nen gaaaaaaaanz wichtigen Grund, warum er seinen Sohn nicht nehmen kann. Darauf kannste wetten!
Beitrag von thea21 - 09.12.11 - 09:56 Uhr
Wieso gehst du automatisch davon aus? Letztes Jahr Silvester hatte er doch schon euren Sohn und DU konntest dich amüsieren, oder nicht?
Beitrag von luje - 09.12.11 - 09:46 Uhr
Ich freue mich immer, wenn mein Sohn Silvester bei uns ist und nicht bei seinem Papa - mir fehlt er nämlich an diesem "besonderen" Tag.
Dieses Jahr ist es tatsächlich so, dass er bei seinem Papa sein wird und ich bin schon ein wenig wehmütig, weil das unser letztes Silvester zu dritt sein wird - nächstes Jahr kommen die Zwillinge zur Welt.
Sicher ist die Art und Weise, wie er das begründet hat, etwas "daneben", aber ich finde, es ist kein Grund, sich darüber so aufzuregen.
Wir haben auch eine relativ feste Umgangsregelung alle 2 Wochen, aber wenn einer von uns ein Problem hat, haben wir bisher so gut wie immer eine Lösung gefunden und mein Ex und ich haben nicht wirklich ein gutes Verhältnis zueinander.
Da hilft oft nur: Arschbacken zusammen kneifen und durch!!
Genieß den Abend mit Deinem Sohn und freu Dich, das ist besser, als diese blöde Wut, die nur unnötig Kraft kostet!!
Beitrag von juliesunshine - 09.12.11 - 10:02 Uhr
Hi Franzi,
verstehen kann ich Dich schon. Warum wechselt ihr euch nicht ab mit den Feiertagen?
Ich habe auch einen Stiefsohn, der bei seiner Mutter lebt, aber alle 2 Wochen bei uns ist.
Letztes Jahr war er an Ostern und SIlvester bei uns, Weihnachten bei der Mutter. Dieses Jahr haben wir ihn über die Weihnachtstage, dafür war er Ostern bei seiner Mutter und wird dort auch Silvester verbringen.
Obwohl er letztes Silvester bei uns war, haben wir gefeiert. "Ordentlich feiern" muß ja nicht heißen, daß man sich bis zum Umfallen besäuft und Musik auf Lautstärke 10 hört. Wir hatten ein paar Freunde eingeladen und das Kind war durchaus in die Runde integriert. Nach dem feuerwerk ist er ins Bett gegangen und wir haben im WOhnzimmer noch ein bißchen gefeiert, dann aber leiser.
Dieses Jahr fahren wir an Silvester weg, aber wir wissen schon , daß der Kleine nächstes Jahr wieder bei uns sein wird und wir uns darauf einstellen müssen. Wenn man Kinder hat, muß man halt auch mal seine eigenen Interessen zurückstecken. Und: "Betreuung" des Kindes heißt nicht, daß der Ex-Partner ein Kindergarten oder Aufbewahrungsort ist, wenn einem die Anwesenheit des Kindes gerade mal nicht in den Kram passt! Aber das mußten wir der Mutter des Jungen auch erstmal beibringen...
Wie alt ist denn Dein Kleiner?
Liebe Grüße, Julie
Beitrag von nick71 - 09.12.11 - 10:24 Uhr
Also, ganz ehrlich: Silvester sollte man sich abwechseln...alles andere wäre ungerecht, zumindest für diejenigen, die auch mal raus wollen.
Beitrag von white-blank-page - 09.12.11 - 12:56 Uhr
Trefft einfach eine Regelung.
Zum einen die typische Wochenendregelung. Dann sind da eben ausserplanmäßig die Feiertage.
Da wäre dann Abwechslung die Devise. Ist das Kind Weihnachten bei dir, ist es Sylvester beim Papa und umgekehrt. Dann Ostern: Ein Jahr bei dir, das nächste Jahr bei Papa. Geburtstage kann man ebenso einplanen.
Dann gibt es bei niemandem Frust, wenn sich an solch einen Plan gehalten wird. Weil es gerecht ist, im Wechsel die besonderen Tage im Jahr abzuhalten.
Beitrag von auisa - 09.12.11 - 14:58 Uhr
Hallo,
habe ich richtig verstanden: Dein Ex hatte letztes Jahr euren Sohn an Silvester und DU möchtest, dass er ihn dieses Jahr wieder nimmt (damit Du feiern kannst...)?
Du bist egoistisch und verweigerst ihm seinen Sohn die nächsten 4 Silvester!
Wir tauschen jährlich. Egal auf welches WE es fällt, es findet sich für alle eine Regelung. Zumal so jedes Elternteil etwas von seinem Kind an solchen Tagen hat.
P.S. Verweigerst Du ihm auch Weihnachten, weil es auf dein WE fällt oder verzichtest Du wenn Weihnachten auf sein WE fällt???
Ohne WORTE!!!
Beitrag von krokolady - 09.12.11 - 15:47 Uhr
Und was tust Du wegen dieser starren Regelung wenn z.B. der Geburtstag des Kleinen auf ein Papa-WE fällt?
Oder Heilig Abend?
Oster-Sonntag?
Du gibts den Lütten dann anstandslos zu seinem Vater, feierst mit ihm nicht seinen Geburtstag......es gibt kein gemeinsames Heilig Abend etc.
Puh.....was bin ich froh das meine beiden Ex-Männer nie auf solch bescheuerte starre Regelung bestanden.
Wenn einem zeitlich was nicht passte wurde drüber geredet und gut war.....
Beitrag von ich-habe-zwei-davon - 09.12.11 - 16:01 Uhr
wenn ihr umgangsregelung per familiengericht, jugendamt oder weis ich nicht wem alles festhalten würdet, würde dort mitunter als regelung drin stehen:
- an feiertagen, weihnachten, silvester und in den ferien wechseln sich die erwachsenen ab mit der betreuung des kindes.
erfreue dich das eure besuchsregelung statt findet, und ganz ehrlich ich kann deinen ex auch verstehen. im nächsten jahr nimmt er ihn wieder und du kannst feiern gehen.
wieso seit ihr so engstirnig und klammert euch an die 14tageregelung?
und wieder passt einer meiner lieblingssprüche: das leben könnte mit einander so verdammt einfach sein!
mfg
Beitrag von parzifal - 10.12.11 - 16:51 Uhr
Wer für Silvester, Weihnachten und Geburtstage keine individuellen gerechten Regelungen schaffen kann, sondern sich sklavisch nach 14 Tage-Regelungen richtet muss schon arm dran sein.
Mich erschreckt eine solche Unflexibilität zutiefst.
Du möchtest, dass er Euren Sohn jetzt zweimal hintereinander an Silvester hat und Du danach dann 4x hintereinander?
Ich sag besser nicht laut was ich von solcher Kleinkariertheit halte.
Was ich nicht verstehe? Weshalb glaubst Du, dass ein zu betreuendes Kind keinen Einfluß auf die Art des Feierns an Silvester hat? Wo lebst Du, dass Du darin keinen Unterschied siehst?
Falls Du diesen Unterschied doch kennst verstehe ich nicht, dass Du den angegebenen Grund nicht verstehst?
Vermutlich wolltest Du aber nur Stimmung machen, dass ein Vater statt mit seinem Kind zusammenzusein es vorzieht feiern zu gehen, richtig?
Für mich ist das der unangebrachte Versuch einen Schlechtzumachen.
An Silvester kommst Du bei mir mit so einer Leier nicht weiter. Da wechselt man sich ab, wenn beide Elternteile das Kind eigentlich nicht (bzw. es beide) nehmen wollen).
Auch wenn Du es nicht verstehen wirst. Ja, man darf feiern auch mal dem Vorzug vor sich kümmern geben, wenn es einen guten Grund gibt.
Letztlich verstehe ich aber Deine Beschwerde nicht. Da Du nun Gelegenheit hast Dich um Euren Sohn zu kümmern müsstest Du doch im siebten Himmel schweben?
Beitrag von rubinarubin - 10.12.11 - 17:34 Uhr
Ok, verstehe, du bist angepisst, dass er ihn nicht nehmen will, obwohl Silvester die nächsten 4 Jahre nicht aufs Wochenende fällt und der Kleine ihn sowieso nicht beim Feiern stören würde. Vielleicht hattest du auch schon andere Pläne, musstest jetzt aber kindgerecht umdisponieren. Ich verstehe, dass du sauer bist.
Was du jetzt tun solltest: das beste aus der Situation machen. Kindgerecht feiern, z.B. mit Raclett (das finden Kinder immer toll mit den kleinen Pfännchen), Bleigießen, ein paar Spiele am Abend, dann den Kleinen eventuell noch schlafen legen und ihn dann kurz vor 12 nochmal wecken, damit ihr zusammen ein paar Raketen abschießen könnt. Meine Kinder lieben (altersunabhängig) Raketenschießen und die älteren dürfen selbst zünden. Was auch gut ankommtbei den Kids sind diese "Kindersekts", die aussehen wie echte Sektflaschen, wo aber nur süßes Blubberwasser drin ist, natürlich im schönen Sektglas. Meine älteste war letztes Jahr so "erwachsen", dass sie richtigen Sekt trinken wollte, beim probieren aber festgestellt hat, dass es ihr nicht schmeckt, und doch beim Kindersektgeblieben ist.
Was das Raclett angeht: schön ist es, wenn es viele Zutaten gibt, für jeden Geschmack etwas, und wenn mehrere Leuts dabei sind.
