Hallo,
Also wenn ich hier so in die runde sehe und mir die EInträge durch lese,
dann schäme ich mich ein wenig, weil ich dachte mich hat es schlimm getroffen...
Klar sagt man, dass jeder sein "Päckchen" für das größte, schwerste und schmerzvollste
hält was man mit sich rumschleppt...
Ich bin schon zeimlich lang hier angemeldet, obwohl ich noch gar kein Kind habe und auch noch nicht verheiratet bin.
Ich habe mich damals bei der Schwangerschaft meiner Mutter hier angemeldet, weil ich diese begleitet habe.
Dieses Jahr ist ein sehr prägendes für mich, ich habe Anfang diesen Jahres mich für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden mit dem ich mittlerweile nicht mehr klar komme,
hinzu kommt, dass ich nun auf Grund dessen, den Vater des Kindes, also meinen Freund, mit dem ich auch erst 1,5 Jahre zusammen war, auch noch verloren habe.
Durch den Abbruch habe ich mich sehr verändert, ja sehr.
Damit kam er nicht mehr klar, kann ich verstehen, würde ich auch nicht..
Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll,
ich bin einfach nur noch leer.....
ich schäme mich...
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Beitrag von sasa07 - 09.12.11 - 16:20 Uhr
Beitrag von witch71 - 09.12.11 - 18:39 Uhr
Es gibt überall sogenannte Trauerbegleiter, die auch bei Schwangerschaftsabbrüchen helfen, die Trauerarbeit zu machen. Falls Du dann merkst, dass das nicht das Richtige ist, solltest Du über eine Gesprächstherapie nachdenken.
Es ist möglich, über den Abbruch hinweg zu kommen. Aber ich glaube dass Du das nicht alleine schaffst.
Beitrag von honeybee187 - 10.12.11 - 21:11 Uhr
Zuallererst einmal: Du brauchst dich nicht schämen!
Niemand kann deine Last beurteilen - jeder kommt mit seinen Schicksalsschlägen anders klar. Und es gibt keine "leichteres" oder "schwereres" Leid - Leid ist Leid!
Ich würde dir raten professionelle Hilfe zu suchen, da du da anscheinend nicht alleine raus kommst. Dein Verlust tut mir leid und ich hoffe dass es dir bald wieder besser geht!
Gib nicht auf, das wird wieder!
Beitrag von blaue-rose - 11.12.11 - 14:30 Uhr
Hallo sasa,
schäme dich bitte nicht wegen deinem AB. Du hattest deine Gründe dafür und wirst auch nicht leichtfertig gehandelt haben.
Ein Abbruch ist nicht einfach zu verarbeiten und er verändert auch einen. Darf ich fragen ob du den AB wolltest oder ob du dich gegen das Kind entschieden hast weil du deinen Freund nicht verlieren wolltest?
Es kommt oft vor das Beziehungen an einem Ab zerbrechen und es einem vorkommt das man hinterher alles verloren hat.
Lass bitte deine Trauer zu. Versuch dich von deinem Sternchen zu verabschieden. Ich meine aber mit Abschied nicht das du dein Sternchen vergessen sollst, denn es wird immer ein Platz in deinem Herzen haben.
Überlege bitte ob du bereit bist professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Du kannst dich an eine Konfliktberatungsstelle wenden, denn sie bieten auch eine Betreuung nach einem AB an. Genauso kannst du einen Psychologen oder Psychotherapeuten aufsuchen.
Wenn du möchtest kannst du dir auch folgenden Club anschauen:
http://www.urbia.de/club/Abtreibung
Freundliche Grüße blaue-rose
Beitrag von starshine - 12.12.11 - 13:15 Uhr
Hallo Sasa
Du musst Dich wegen gar nix schämen. Angesichts des Elends in vielen Teilen der Welt wäre ja sonst jedes Problem einfach nur peanuts!
Du bist noch soooo jung und hast einen AB hinter Dir und nun auch noch eine Trennung - bester Stoff für eine Depression! Du brauchst dringend Hilfe!
Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können lernen damit zu leben. Du wirst nicht mehr die selbe werden, aber das solltest Du auch gar nicht. Aber Du solltest lernen wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Sicherlich mit einem anderen Blick auf das Leben, aber auch wieder die Schönheit im Leben sehend.
Scheue Dich bitte nicht, Dich einem Psychologen anzuvertrauen. Er kann Dir helfen Deine Gedanken in die richtige Richtung zu lenken.
Ich wünsche Dir viel Kraft für Deinen Weg!
