Hallo, ich muss mich mal bei euch "auskotzen".
Mein Partner hat vor 3 Wochen schon Urlaub für heute beantragt. Gestern Nacht (Nachtschicht) hieß es, der Meister weiß nichts mehr davon mein Partner muss heute kommen oder er hat jemand der ihn vertritt.
Er war für eine bestimmte Maschine eingetragen. Heute hat er mit dem Obermeister telefoniert, dieser sagte das die Maschine heute Abend nicht läuft und er wo anders eingeteilt wird. Daraufhin hat er Ersatz für die andere Maschine gesucht und auch jemanden gefunden.
Als er dann wieder angerufen hat um das mitzuteilen hieß es plötzlich die erste Maschine läuft doch, er muss kommen oder für diese Ersatz finden - was er natürlich so kurzfristig nicht mehr konnte.
Das kann doch nicht sein! Der Obermeister hat ihm das mitgeteilt das die Maschine stehen wird am Abend.
Es kann doch wirklich nicht sein das nur weil die innerhalb von einem Tag dreimal umplanen er den Urlaub nicht bekommt obwohl er Ersatz hat und dieser plötzlich nicht mehr passt.
Was würdet ihr tun?
Lg
Absolute Sauerei! Arbeitgeber
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Beitrag von naschoori - 09.12.11 - 20:04 Uhr
Beitrag von marion2 - 09.12.11 - 20:19 Uhr
Hallo,
ich würde mir das nächste Mal meinen Urlaubsantrag schriftlich genehmigen lassen.
Gruß
Beitrag von naschoori - 09.12.11 - 20:22 Uhr
Bringt nichts, das gab es bei einem Kollegen auch schon. Urlaubszettel war ausgefüllt und genehmigt, er kam logischerweise nicht in die Arbeit - gab eine Abmahnung da er keinen Ersatzmann gebracht hat. Obwohl der Urlaub genehmigt wurde.
Sauladen, sorry!
Beitrag von marion2 - 09.12.11 - 20:25 Uhr
Hallo,
wenn die schriftliche Genehmigung ordentlich zu Hause abgeheftet hat, können sie ihm Abmahnungen schreiben so viele sie wollen. Die sind dann nichts wert.
Gruß Marion
Beitrag von naschoori - 09.12.11 - 20:28 Uhr
Dieser Urlaub hat er leider nicht schriftlich. Er stand daneben als der Meister es eingetragen hat und sollte keinen ausfüllen. Die Eintragung ist dann einen Tag vorher wohl einfach ausgetragen worden. Hätte er dem Meister nicht nochmal Bescheid gegeben das er nicht kommt hätte er gar nicht gewusst das er wieder ausgetragen wurde.
lg
Beitrag von naschoori - 09.12.11 - 20:32 Uhr
Der Kollege hat den Zettel natürlich noch zuhause mit dem genehmigten Urlaub.
Lg
Beitrag von sassi31 - 10.12.11 - 03:22 Uhr
Gegen diese ungerechtfertigte Abmahnung kann man vorgehen.
Seit wann muss ein stinknormaler Arbeitnehmer selber seine Vertretung organisieren? Das ist doch wohl Aufgabe des Schichtführers oder Vorgesetzten.
Beitrag von windsbraut69 - 10.12.11 - 09:29 Uhr
Doch, "bei uns" ist es auch so geregelt, dass jeder eine Vertretung hat und sich abstimmen muß und beide gleichzeitig dann nur in Absprache mit dem Vorgesetzten fehlen dürfen. Im direkt produktiven Bereich, wie hier im Beispiel, ist ja auch nachvollziehbar, dass jeder Platz zwingend besetzt werden muß.
Das ist in meinem Fall aber gleich Voraussetzzung, um den Urlaub überhaupt einzutragen.
LG;
W
Beitrag von naschoori - 10.12.11 - 21:33 Uhr
Mich hat es nicht so aufgeregt das der Urlaub plötzlich nicht mehr eingetragen war, sondern das man sich innerhalb ein paar Stunden x mal umentscheidet.
Mein Partner ist der Einzige in seiner Schicht der alle Maschinen bedienen kann. Er hat ja für die eingetragene Maschine Ersatz gesucht. Nachher wurde ihm dann mitgeteilt das er für eine andere Ersatz suchen muss, da die erste am Abend nicht laufen wird. Daraufhin hat er dann auch wieder jemanden gefunden und plötzlich heißt es das die 1. Maschine doch läuft und der Ersatzmann nicht gilt.
Die anderen können alle nur 1 Maschine bedienen. Somit ist mein Partner absolut im Nachteil. Denn er kann es bei der Regelung ja gar nicht richtig machen. Teilweise muss er in einer Schicht seinen Arbeitsplatz 3-4 mal wechseln.
Die anderen Mitarbeiter haben das Problem ja nicht, denn sie haben eine feste Maschine. Nur er ist der Depp der eben alles kann und den Springer spielen darf und es ist somit unmöglich Ersatz zu besorgen!
Lg
Beitrag von sassi31 - 12.12.11 - 13:21 Uhr
Also ich kenne das so, dass vorgegeben ist, wer wen vertritt. Und bevor man Urlaub beantragt, klärt man ab, ob die Vertretung in dem Zeitraum anwesend ist. Bei uns musste die Vertretung den Urlaubsantrag sogar mit unterschreiben. Dann konnte hinther nicht gesagt werden, man hat von nichts gewußt.
Aber so etwas wie die TE hier beschreibt, hab ich noch nie erlebt.
LG
Sassi
Beitrag von anatoli - 10.12.11 - 22:39 Uhr
Hört sich sehr unorganisiert an. Bei uns ist es so, wenn jemand Urlaub haben möchte, dann wird es mit den Kollegen abgesprochen. Dann erst geht der Urlaubsschein zum Chef, der dann auch noch mal nachfragt ob es ok ist. Da gab es noch nie Probleme.
LG
Anatoli
