oder
der Friseur ist ja sooooo teuer!
Bedenke: Nicht nur DU möchtest leben !
Und sparen wo es nur geht, macht niemanden reicher, sondern trägt weiterhin dazu bei, dass jeder immer weniger Geld zur Verfügung haben wird. 
Arbeitnehmer sind Verbraucher, Verbraucher sind aber auch Arbeitnehmer.
JEDER hat es in der Hand mehr Geld zu verdienen.
Ich habe versucht, es so übersichtlich wie möglich zu gliedern und zu kopieren.
Alles Folgende aus
www.friseur-news.de
-Das Märchen vom Reichtum-
Kaum Kosten und Riesen-Gewinne...
...so sehen manche Kunden die Friseurbranche
Gewinne sind ein wichtiger Faktor für die Existenzsicherung und
den Wohlstand eines „Salons“.
Die Gewinne von heute sind die Investitionen von morgen.
Wenn ein Salon Verlust macht, muss er zwangsläufig schließen.
Dabei verliert jeder: die Kunden, die Inhaber und insbesondere diejenigen, deren Arbeitsplätze verschwinden (werden!).
Eine gesunde Finanzlage sichert das Fortbestehen der Salons und ermöglicht bessere Löhne und Arbeitsbedingungen sowie zweckmäßige Investitionen, was zu einer qualitativen Verbesserung der Dienstleistungen und höheren beruflichen Standards führt, wodurch wiederum die Kundenzufriedenheit und -treue aufrechterhalten werden.
Ferner wird dadurch die Möglichkeit geschaffen, umweltbezogenen Fragen sowie der Einrichtung des Friseursalons, einschließlich der Arbeitsausrüstung, angemessene Aufmerksamkeit zu widmen.
Gewinne können nur dann erzielt werden, wenn eine Reihe von Bedingungen erfüllt sind, und zwar im Zusammenhang mit Löhnen, Arbeitsbedingungen, Ausbildung, Umgang mit Kunden, anspruchsvollen Dienstleistungen und Professionalismus, die allesamt gemeinsame Anstrengungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern erfordern.
Das Ziel eines jeden Unternehmens ist es, Gewinne zu erwirtschaften.
Der Rubel muss rollen, es müssen genügend Kunden/innen in die Salons kommen um Einnahmen in ausreichender Höhe zu erwirtschaften.
Hiervon müssen dann sämtliche Kosten für Ware, Raum und Personal bestritten werden. Des weiteren stehen Abgaben für den Fiskus an, Rücklagen müssen gebildet werden.
Letztendlich bleibt ein Teil der Einnahme übrig der dem Chef und seiner Familie als Lebensunterhalt dienen muss. Über die Höhe des Gewinnes gibt es viele Spekulationen, manche glauben: ein wenig Miete, Wasser und etwas Haarspray, da müssen ja von dem 50,-€uro teuren Haarschnitt 45,- €uro als Gewinn übrigbleiben, die Realität ist anders:
Von 100,- € die ein Kunde im Salon bezahlt, bleiben dem Unternehmen lediglich 4,30 € als Gewinn.
Mehrwertsteuer 18,30€ öffentliche Hände
Lohnsteuer,Kirchensteuer,Soli,
auf Löhne einschließl. kalk. Meisterlohn 8,60€ öffentliche Hände
Soz.versicherung AG-Anteil und AN-Anteil,
Berufsgenossenschaft 17,50€ öffentliche Hände
Nettolöhne 23,30€ die Beschäftigten
Gemeinkosten ,Wareneinsatz 28,30€ die Lieferanten
Gewerbesteuer 1,70€ öffentliche Hände
Einkommensteuer,Kirchensteuer,
Soli-Zuschlag auf Gewinn 2,50€ öffentliche Hände
Nettogewinn 4,30€ der Unternehmer
Aus Kundensicht sind Friseurpreise oft teuer, aus Unwissenheit nicht nachvollziehbar und werden mit anderen Dienstleistungen verglichen.
Hier einige Zitate aus Internetforen wo Friseurpreise diskutiert werden:
"Letzte Woche war ich im Urlaub...
Für 13,- € bekam ich eine große Pizza, halben Liter Bier, und gebe sogar noch einen Euro Trinkgeld...
Da sind Koch, Bedienung, Putzkraft, Ladenmiete, Materialien...
Ein gemütliches Essen mit Freundin dauert locker 30 Minuten!
Beim Friseur zahle ich für gute 15 Minuten Arbeit 18,- €
Ich finde Friseurpreise unverschämt teuer und gebe kein Trinkgeld mehr."
"Warum sind und waren Frisörpreise so
unverschämt teuer, wenn Frisöre
weinen, sie würden so wenig
verdienen?
Ich vergleiche das gerne mit einer KFZ
Werkstatt:
·Die Leute brauchen qualifizierte Ausbildung, das fortwährend. Beim Frisör: Das kann ich mir für einen Männerschnitt nicht vorstellen. Da sind keine komplizierten Schnitttechniken, Styles oder Zubehör notwendig.
·Werkstatt und Gebäude. Eine Werkstatt muss entsprechend groß sein. Miete, Energie und Wasserkosten, etc… Ein Frisörladen kommt mit 50 qm aus...
·Zubehör für Werkstatt. Für eine Werkstatt ist eine hohe Anzahl an technischer Ausrüstung bereitzustellen. Da kostet ein Schraubendschlüssel teils soviel wie ein elektrischer Rasierer. Und eine Meisterstunde, bei dem sich der Schrauber auch die Finger dreckig und das Kreuz krumm macht und sich über, unter oder neben das Auto legt, liegt bei ca 85€ Hochgerechnet wollen Frisöre 60€ die Stunde. Das kann es nicht sein, oder?"
VERHALTENSKODEX - LEITLINIEN FÜR EUROPÄISCHE FRISEURE
Gewinne müssen sein!
Auch die preiswertesten Salon müssen die Kosten decken.
Fans von 10,- € Preisen müssen sich ganz einfach fragen in wie weit sie selber zum WIN-Prinzip beitragen oder ob sie es aushöhlen und Dumpinglöhnen Vorschub leisten!
Jedes (Friseur)Geschäft hat Kosten.
Man kann reduzieren und sparen.
Vertretbar ist das beim Service, bedenklich wird es bei gesparter Weiterbildung oder sozialem Arbeitsumfeld.
Verwerflich wird der Sparzwang bei untertariflichen Löhnen, nicht abgeführten Sozialabgaben, Schwarzbeschäftigung oder re-importierten Produkten die in Deutschland aus dem Handel genommen wurden.
(z.B. Haarfarben - so lassen sich bis zu 80% der Kosten sparen)
Verbraucher sollten hinterfragen: 10,-- € bezahlen Sie für eine Dienstleistung (30Min.)
- 1,90 € 19% müssen an Umsatzsteuer abgeführt werden.
- 4,30 € brutto Entgelt für 30 Min. (Tarif NRW)
- 1,08 € Lohnkosten AG-Anteil 25 % (30Min.)
- 2,50 € 25% allgem. Kosten : Miete ,Energie usw.
- 1,-- € Wareneinsatz
_______________________________
10,78 € Kosten insgesamt !
Aber 10,- € bezahlt ???
So gesehen würde dieser Betrieb bei jeder halbstündigen Dienstleistung Verlust machen. Leerlaufzeiten ( Kosten!) haben wir hier noch nicht einmal eingerechnet. Damit trotzdem Gewinn gemacht werden kann muß also irgendwo gespart werden.
Allerdings: einer bezahlt immer die Zeche, selbst wenn es die Allgemein- heit ist wenn Sozialabgaben "gespart" werden oder Mitarbeiter ergänzende Sozialhilfe bekommen weil der Lohn zum Leben nicht reicht.
Von der Geringschätzigkeit und Respektlosigkeit gegenüber der Leistung der Mitarbeiter einmal abgesehen...
Gedanken zu: Arbeit muss sich lohnen...
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Beitrag von shampoo - 10.12.11 - 20:40 Uhr
Beitrag von mamavonyannick - 10.12.11 - 21:14 Uhr
Ach, jetzt verstehe ich, warum die Chefin meiner Freundin (Friseurin von Beruf) für eine 30 Stundenwoche nur ca. 580€ mtl. netto zahlt. Und ich dachte, mit ihren ca. 10 Filialen und mindestens 50 Mitarbeitern, geht es ihr ganz gut. Dabei scheint es ihr nach dieser Rechnung hier noch schlechter zu gehen, als meiner Freundin und ihren Kolleginnen. Die arme Frau....
Da belibt ihr ja gar nichts anderes übrig, als noch eine Filiale auf zu machen, damit wenigstens etwas über bleibt.
Und das alles nur, weil der Verbraucher so geizig ist.
vg, m.
Beitrag von mamavonyannick - 10.12.11 - 21:25 Uhr
Ach, ich muss mich korrigieren: Nicht der Kunde ist Schuld an den niedrigen Löhnen, sondern nach Meinung deiner Seite die Friseurin selbst: http://www.friseur-news.de/A_1918,32,136,001,0,0,0,0_warum.html
Soll sie doch einfach mehr Produkte an den Mann oder die frau bringen. " Fakt ist: so lange sich die durchschnittliche Friseurin mit 5,5 Kunden pro Arbeitstag zufrieden gibt und nicht in der Lage ist durch Können, Beratungskompetenz und Fachwissen den Umsatz zu steigern - so lange wird sie auf besseren Verdienst warten müssen."
Und außerdem soll sie mal nicht meckern, schließlich bekommt sie ja Trinkgeld. Und klar, das gehört nicht zum Lohn, aber wie schreiebn die Macher deiner Seite so schön "Fakt ist aber: man hat es!!! In anderen Berufen gibt es keine Trinkgelder,eine Bürokraft oder Verkäuferin mögen vielleicht 200.- € mehr verdienen. Allerdings sind diese dann Brutto und es verbleiben lediglich 100,- €."
Ist also alles klar: Kunden und Friseurinnen sind Schuld. Sonst keiner
Beitrag von ohiticawin - 10.12.11 - 21:30 Uhr
naja bei diesem Stundenlohn der Mitarbeiter (4,50€/std) dürfte es der Chefin ja auch ganz gut gehen ...
Sooo bleibt sie natürlich wettbewerbsfähig und kann den Verbrauchern Tiefstpreise anbieten. Kein Wunder dass sie so viele Filialen hat, das Konzept funktionniert (für die Chefin). Die Mitarbeiterinnen werden aber sicherlich aufdie paar Euro, die sie verdienen besonders achten müssen und somit auch lieber die Billigangebote nutzen... Da lachen die Unternehmer und wir heulen über Hungerlöhne ...
Beitrag von mamavonyannick - 10.12.11 - 21:48 Uhr
Nun, ich kann nicht behaupten, dass ich waschen, färben,schneiden, fönen für mindestens 50 € (ja nach Länge) besonders "billig" finde.
Beitrag von hippogreif - 10.12.11 - 22:50 Uhr
Hmm, wieviel verdient sie denn BRUTTO?
Nur das ist entscheidend. Was sagt denn ein Nettolohn aus? Ganr nichts. Woher soll man wissen, ob Deine Freundin LSK 3 oder 6 hat? Das ist schon ein Unterschied, oder? Genauso, ob und in welcher Höhe Trinkgelder anfallen.
usw. usf.
Beitrag von mamavonyannick - 11.12.11 - 06:53 Uhr
Warum bekommt eine Friseurin denn Trinkgeld? Von mir bekommt sie das, weil ich weiß, wie wenig sie verdient. Aus keinem anderen Grund. Würde sie genug verdienen, würde sie von mr gar kein Trinkgeld bekommen. Damit wird die Verantwortung des Chefs auf die Kunden abgewälzt. Ich zahle lieber ein paar Euro am meinem Haarschnitt mehr, wenn ich wüßte, dass das der angestellten zu Gute kommt. Denn dann hat sie wirklich was davon. Schließlich geht sie irgendwann in Rente und was ist dann?
Und dann hat sie weder Steuerklasse 3 noch Steuerklasse 6. Meines Wissens hat sie Steuerklasse 2, aber das möchte ich nicht beschwören. Fakt ist, dass sie nicht mal eine Steuererklärung machen muss, da ihre Gesamteinkünfte unter dem Betrag liegen, ab dem eine Steuererklärung gemacht werden muss.
Beitrag von ayshe - 12.12.11 - 09:24 Uhr
##
Und das alles nur, weil der Verbraucher so geizig ist.
##
Naja, man kann nicht sagen, es ist alles zu teuer, aber vieles kostet viel Geld, das manche eben auch einfach nicht so zur Verfügung haben.
Und manche sind bereit, nur für bestimmte Sachen viel auszugeben, für manches nicht, zb auch Nachhilfe oder anderen Unterricht, die meisten wollen oder können nicht genug dafür zahlen.
Beitrag von mamavonyannick - 12.12.11 - 14:01 Uhr
Weißt du, was mich an die ganzen Geschichte hier stört: Das hier jemand, der scheinbar selbst als Friseur selbstständig ist, Sachen aus dem Internet abkopiert. Warum in alles in der Welt läßt sie nicht ihre eigenen Zahlen sprechen? Denn mal ehrlich: So schlimm kanns nicht sein, wenn man trotz angeblichen Gewinns von nur 4,30€ in den Urlaub fahren kann. Nicht, dass ich ihr den Urlaub nicht gönne. Aber sie kann ihn sich - im Vergleich zu vielen anderen - doch leisten. Meine Freundin oben fährt nicht in den Urlaub. Aber auch da weiß ich Dank dieser tollen Seite ja, woran es liegt: Sie ist einfach zu faul, weil sie nicht genügend berät und verkauft. So einfach ist das. Hier wird nicht gesagt, wie man seinen Angestellten mehr Lohn zahlen könnte, was dafür zu tun ist, wie man Mitarbeiter motiviert. Nein, es werden Gründe vorgelegt, die diesen niedrigen Lohn rechtfertigen und dem schwarzen Peter (wieder) jemandem anders zu geschoben. Aber rum tönen, dass ja diese "Geiz-ist-geil"-Mentalität der Ursprung allen Übels ist. Stimmt. Ist er tatsächlich.
Eine Website, die nur für eine Seite spricht, ist nicht wirklich representativ, damit ich mir eine eigene, objektive Meinung bilden kann.
Beitrag von shampoo - 12.12.11 - 19:38 Uhr
"Weißt du, was mich an die ganzen Geschichte hier stört: Das hier jemand, der scheinbar selbst als Friseur selbstständig ist, Sachen aus dem Internet abkopiert. Warum in alles in der Welt läßt sie nicht ihre eigenen Zahlen sprechen? Denn mal ehrlich: So schlimm kanns nicht sein, wenn man trotz angeblichen Gewinns von nur 4,30€ in den Urlaub fahren kann. Nicht, dass ich ihr den Urlaub nicht gönne. Aber sie kann ihn sich - im Vergleich zu vielen anderen - doch leisten. Meine Freundin oben fährt nicht in den Urlaub. Aber auch da weiß ich Dank dieser tollen Seite ja, woran es liegt: Sie ist einfach zu faul, weil sie nicht genügend berät und verkauft. So einfach ist das. Hier wird nicht gesagt, wie man seinen Angestellten mehr Lohn zahlen könnte, was dafür zu tun ist, wie man Mitarbeiter motiviert. Nein, es werden Gründe vorgelegt, die diesen niedrigen Lohn rechtfertigen und dem schwarzen Peter (wieder) jemandem anders zu geschoben. Aber rum tönen, dass ja diese "Geiz-ist-geil"-Mentalität der Ursprung allen Übels ist. Stimmt. Ist er tatsächlich.
Eine Website, die nur für eine Seite spricht, ist nicht wirklich representativ, damit ich mir eine eigene, objektive Meinung bilden kann."
1. Gehen Dich MEINE Zahlen einen feuchten Kehricht an, denn wer nicht in der Lage ist, einen Text gesamtheitlich zu lesen und durch einen Link die Möglichkeit besitzt sich dort über den AUSZUG einer gesamten Friseur-Seite umfangreich zu informiern - denn dort wird die Thematik von allen Seiten beleuchtet: Unternehmer (und seine dringende Verpflichtung zu motivieren etc.), Kunden (wie empfinden Kunden, was wollen sie, etc.) , Mitarbeiter (Information ,Weiterbildung, faire Löhne etc.), dem brauche ich hier nicht meine Zahlen zu präsentieren, da sie ja nicht einmal in einem RECHENEXEMPELE mit prozentualen Anteilen (die durchschnittlich einen Friseursalon betreffen) von Dir verstanden werden.
Mit keiner Silbe habe ich behauptet, dass ICH arm bin, dass ich am Ende 4,30 € habe oder ähnliches.
Das entspringt einzig und allein seit Anfang des Threads DEINEN Ausführungen.
2. Na sicherlich fahre ich in den Urlaub, denn stell Dir vor, dass ich und auch andere Unternehmer, dafür auch entsprechendes leisten. Meine Arbeit hört nicht um 18.30 Uhr auf, wenn ich das Geschäft verlasse und sie beginnt bereits mindestens 1 1/2 Stunden vor Geschäftseröffnung.
Da ich keine Maschine bin, die Auszeiten benötigt, muss auch ich mal in den Urlaub. Dieser ist mir zuhause nicht möglich, also fahre ich weg. Wie übrigens etliche normale Arbeitnehmer oder Familien , wo nur der Mann arbeiten geht.
Sollte ein Unternehmer Deiner Meinung nach in Sack und Asche gehen, sich keinen Urlaub leisten können, nur um nicht unangenehm aufzufallen?
3. Dein unterschwelliger Neid zieht sich durch jeden Deiner Beiträge. Aber weißt Du, neidisch musst Du nicht sein, denn im Gegensatz zu mir, hast Du wenigstens Zeit um Bücher zu lesen. 
Bei mir reichts nur dazu nach einem 9-10-stündigen Tag im Salon (ohne Pause) Statistiken auszuwerten, Mitarbeiter-Motivationen auszuarbeiten, Mitarbeiter zu schulen und sie zu betreuen, Warenbestellungen zu organisieren, Aktionen auszuarbeiten, Homepage und Aushänge zu komplettieren, nebenher noch ein bißchen im Netz weiterinformieren, was sich rechtlich und fachlich alles verändert, Seminarreisen für Mitarbeiter zu planen... Zum Glück kann ich schnell lesen , somit bleibt mir sogar noch Zeit mir ab und zu mal das Vergnügen zu gönnen, andere daran teilhaben zu lassen, wie sehr man sich in einigen Berufsgruppen doch täuschen kann und zu versuchen etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
ABER: Für ganz gerissene und clevere User in diesem Forum, die scheinbar nichts großartiges leisten, außer irgendwelchen Nonsens in die Welt zu setzen, Texte zu verdrehen und sich so richtig schön in Rage zu bringen, indem sie ihre verdrehten Geschichten immer und immer wieder in einem Thread noch absurder gestalten, habe ich einen Tipp:
Werde Unternehmer, mach Dein eigenes Ding, dann hast Du andere Gedanken, als den Mist den Du hier schreibst.
Der Link www.friseur-news.de beinhaltet so viele weiterführende Links, die den gesamten komplexen Inhalt (Ja, auch für mich war es lang zu lesen - und ich stecke mittendrin in der Thematik) aufführen, woraufhin sich ein gesamtes Bild mit KEINER Art von Schuldzuweisung in eine bestimmte Richtung aufzeigt.
Dort werden u.a. Unternehmen angesprochen, die viele Dinge nicht berücksichtigen und die dazu aufgefordert sind, sich in denMitarbeiter hineinzuversetzen, sowie den Kunden nicht außer Acht zu lassen, welche Bedürfnisse er hat. Aber auch Mitarbeiter, die sich nicht mit dem Geschäft identifizieren und sich selbst durch Schwarzarbeit die Arbeitsplätze (und somit spätere Renten) gefährden. Dazu ist unter anderem auch die Auflistung wichtig gewesen, was bei 100,-€ Umsatz prozentual weggeht. Umso mehr Umsatz, desto mehr geht wieder zurück in die öffentlichen Hände, wovon ALLE Bürger proftieren. Umso mehr Umsatz, desto mehr bleibt auch für den Mitarbeiter (sofern der Unternehmer, dieses auch tut -wofür ich persönlich mich selber stark mache). Und umso mehr umsatz, desto mehr kann auch in den Fortschritt, Weiterbildung, den Salon (Hygiene ist immer ein ganz heikles Thema) etc. investiert werden. Und natürlich wird auch der unternehmer selber besser verdienen. Logisch. Fair muss es sein. Für Mitarbeiter, Kunden und auch den Unternehmer. ( www.der-faire-salon.de/ Dort bin ich mit meinem Salon Mitglied - und das nicht ohne Grund )
Noch einmal ganz klar und deutlich:
JEDER kann etwas tun, damit er selber besser verdient.
Und jeder kann auch etwas tun, damit es kein Lohndumping gibt.
Beitrag von mamavonyannick - 12.12.11 - 20:02 Uhr
au ja, ich bin neidisch. Und ja, ich bin unheimlich in Rage
Beitrag von shampoo - 12.12.11 - 20:38 Uhr
Ja, ist gut Carmen, ich weiß, dass Du sehr besonders bist !
Beitrag von mamavonyannick - 12.12.11 - 20:47 Uhr
Beitrag von ohiticawin - 10.12.11 - 21:20 Uhr
Oh mann, ist der Beitrag lang!
ich sag nur: DAS ist die GEIZ-IST-GEIL-Mentalität!
Und darunter leidet nicht nru die Friseur-Branche!
Mein Mann ist selbständig und berät die Kunden ausführlich.
Da kommt es schon vor, dass mein Mann berät, dann bemerkt der Kunde, dass er das passende Produkt woanders aber billiger bekommt und kauft lieber dort. DORT wäre der Kunde nicht beraten worden, aber dass die Beratung auch irgendwie mit eingepreist werden muss, das wird nicht gesehen.... und dazu gibt es 1000 andere Beispiele!
Ich habe das mittlerweile kapiert und probiere Qualität auch gut zu bezahlen. Das heißt ich gehe nicht (nur) nach Preis, sondern gucke mir an was/wer dahintersteckt und zahle dann auch gerne mal ein paar Cent/Euro mehr.
(Ich könnte zB über Schwarzarbeit (nicht über jede) kotzen, wobei ich die Auftraggeber noch bekotzter finde! Aber auch wieder anderes Thema)
Durch diese Geizerei sind wir in einem Teufelskreis: umso weniger wir (alle) verdienen, umso weniger wollen wir ausgeben und umso weniger wird wieder verdient etc...
Nicht aufregen, es hilft nix!
Beitrag von shampoo - 10.12.11 - 21:27 Uhr
Ja, richtig! Es betrifft JEDE Branche. Allerdings dort, wo man vor Ort für etwas bezahlt, wird am meisten gemotztweil man es sofort spürt. 
Jedoch sollte man sich auch mal über die Nutzung diverser ärztlicher Versorgungen etc. Gedanken machen...
Ich rege mich darüber nicht (mehr ) auf, denn ich habe die Preise entsprechend angepasst. Dieser Beitrag dient lediglich zur Aufklärung und zum kleinen Einblick, wie leicht man sich einiges errechnen kann, wenn man nur möchte. 
Fairness muss bei allen Beteiligten stattfinden:
Unternehmer-Arbeitnehmer-Endverbraucher
Beitrag von mamavonyannick - 10.12.11 - 21:51 Uhr
Deine zitierte Seite fängt mit ihrer Fairness vor allem bei den Unternehmern an. Oder warum wird sowohl den Kunden als auch den angestellten Friseurinnen der schwarze Peter zugeschoben?
Beitrag von shampoo - 10.12.11 - 21:53 Uhr
Du solltest einfach ALLES lesen !
Aber das wird Dir wohl zuviel sein.
Beitrag von mamavonyannick - 11.12.11 - 06:55 Uhr
Ja, tatsächlich. Nach dem ich mich durch deinen hier eingestellten Beitrag nd durch den von mir gefunden Artikel gewühlt habe, ist es mir einfach zu anstrengend, noch mehr von diesem Quatsch zu lesen. Wir wissen wer schuld ist: Die Kunden und die Angestellten.
Beitrag von marion2 - 10.12.11 - 21:50 Uhr
Hallo,
Gewinn ist das, was übrig bleibt, wenn ALLES bezahlt wurde.
Gruß
Beitrag von aptschi - 10.12.11 - 22:20 Uhr
Zitat: "Von 100,- € die ein Kunde im Salon bezahlt, bleiben dem Unternehmen lediglich 4,30 € als Gewinn"
Die durchschnittliche Umsatzrenditge bei deutschen mittelständischen Unternehmen lag in 2010 bei rund 4 %, also ist das von Dir aufgezeigte Ergebnis gar nicht so schlecht.
VG
Beitrag von lisasimpson - 10.12.11 - 22:21 Uhr
So ganz verstehe ich deinen beitrag nicht und ich kenne mich in der branche auch nicht aus, weiß daher nicht, ob friseurein den 10€ läden wirklich besser oder schlechter verdienen als anderswo- aber mal ein rechenbeispiel:
wenn ich zum friseur gehe, dann lasse ich, waschen, schneiden, lasse mir stränchen machen und föhnen.
jetzt kann ich das bei meinen friseur um die ecke machen, bei dem ich einen termin vereinbare, dar nur für mich zeit hat in der zeit, der dann ca 45 minuten mit mir beschäftigt ist (oder ne stunde) und dafür dann ca 80€
lasse ich das gleiche bei einem 10€ friseur machen (und die meisten verlange ja mittlerweile 13€), dann werden dort berechnet
- 10 (bzw. 13€) für Waschen und schneiden
- 10 (bzw. 13€) für föhnen
MINDESTENS zwei mal
- 10 (bzw. 13€) für stränchen (eher 2,5 mal)
und dann nochmal ca 5- 10 € für kur/ spülung, pflegeprodukte, gel o.ä:
komme ich auf ca 45- 60€
ABER da ich die haare von einem azubi gewaschen bekomme, die friseurin also effektiv mit mir nur ca 30 Minuten zu tun hat und in der zeit, in der meine farbe einwirkt noch mindestens einen weiteren Kunden- macht sie also in einer stunde etwa doppelt so viel umsatz!
von daher finde ich die idee dieser friseurketten rech clever, vor allem für Leute wie mich, die nicht vom Friseur belabert werden wollen, sondern in ruhe lesen wollen, weil mir ein so naher körperlicher kontakt zu einer fremden person sowieso schon unangenehm genug ist:)
Beitrag von shampoo - 10.12.11 - 22:40 Uhr
Anmerkung:
Wer genau liest , wird feststellen, dass ich lediglich Gedanken-Anregungen in ALLE Richtungen und ableitbar in etliche geringverdienenden Berufsgruppen eingestellt /kopiert habe.
Die Quelle:
www.friseur-news.de
Dort kann man sich auch in ALLE Richtungen informieren - sofern man das möchte,wie es zu den unterschiedlichen Preisen kommt, was man als Verbraucher beachten kann, und wie es sich dann auch in anderen Berufen verhalten kann/wird.
Ich habe nicht vor über Schuld oder Nicht-Schuld zu diskutieren. Ob der Friseur von nebenan nun mehr oder weniger verdient.
Das ist lediglich eine Info, über die man sich Gedanken machen kann oder nicht. 
Der eine geht zum Bliig-Friseur, der andere legt mehr Wert auf Qualität etc.
Mein Beispiel ist nun mal lediglich dies des Friseurs, weil ich mit der Thematik befasse.
Anwälte, Ärzte oder Haushaltshilfen können gerne andere Rechen-BEISPIELE aufführen.
Fakt ist und bleibt lediglich:
Wer Geld verdienen möchte, kann etwas dafür tun.
Entscheidungen trifft jeder für sich selbst, wie er vorgeht.
Und neidisch auf den Tellerrand des anderen zu schauen (wieviel Geld er wohl verdient), macht einen selbst nicht satt.
ICH habe für mich und im Interesse meiner Mitarbeiter und Kunden entsprechende Vorkehrungen getroffen, mit denen es uns allen gut geht. Das möchte ich hier auch nicht zum Diskussionspunkt machen.
Beitrag von shandor - 10.12.11 - 22:55 Uhr
Was-----du hast dir wirklich einen Urlaub gegönnt ??? 
Eva
Beitrag von shampoo - 10.12.11 - 23:04 Uhr
Ja Eva, stell Dir vor, ich war sogar schon 2 mal im Urlaub in den letzten 2 1/2 Jahren ! 
Und es war wunderbar. 
Und vielleicht schaffe ich es sogar, das nächste Jahr mal 10 Tage am Stück in Urlaub zu gehen.
Beitrag von shandor - 10.12.11 - 23:17 Uhr
Das gönne ich dir von ganzem Herzen.
