Hallo zusammen,
ich brauch heute einfach mal euern Rat.
Unser Sohn bringt uns momentan echt zur Verzweiflung.
Er hört überhaupt nicht, er steht auf seine Spielsachen drauf, ich sag zu ihm, dass er bitte runter gehen soll, sonst geht es kaputt. Dann kommt nur eine freche Antwort, dass es ihm egal wäre... 
Im Allgemeinen bekomm ich momentan sehr häufig freche Antworten.
Kürzlich sagte er in einem total frechen Ton zu mir: "Sag mal Mama, bist du eigentlich blind ?? " 
Ich versuch ruhig zu bleiben, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem ich lauter werde. Vor allem wenn ich immer wieder die Antwort bekomm: "Ist mir doch egal " Das macht ich einfach nur wütend.
Momentan hab ich auch einfach das Gefühl, dass er keinen Respekt vor uns hat.
Wie kann ich denn damit umgehen? Ignorieren kann ich es einfach nicht und ich hab es ihm ja schon so oft erklärt.
Sagt mir einfach, dass es in diesem Alter normal ist, dann hab ich nicht das Gefühl alles falsch gemacht zu haben 


Grüße Nadja
Sohn 4,5 Jahre, brauch einfach mal Rat
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Beitrag von 130402 - 11.12.11 - 20:29 Uhr
Beitrag von 130402 - 11.12.11 - 20:43 Uhr
Ach so, dann hab ich noch vergessen zu schreiben, dass er seine kleine Schwester (19 Monate) einfach nicht in ruhe lassen kann und sie teilweise wirklich provoziert
Beitrag von julius1405 - 11.12.11 - 20:59 Uhr
Hi!
Wenn meine Große zu mir sagen würde, dass es ihr egal ist, ob es kaputt, würde ich es direkt aus ihrem Zimmer entfernen. Sowas gibts bei mir nicht. Wenn ich merke, dass sie absichtlich etwas kaputt macht, dann ist es weg.
Wenn sie frech zu mir wird, (neulich meinte sie zu mir im Auto, "Mama ich werf Dich gleich raus!", dann kommt bei mir: Wie redest Du eigentlich mit mir, was ist denn das für ein Ton? Da werd ich schon deutlich!
Vom ignorieren halte ich persönlich nichts, das funktioniert bei uns nicht. Unsre Große fliegt raus, wenn sie sich nicht benimmt.
Ich glaube nicht, dass Du etwas falsch machst. Ich denke es ist normal, und man muss nur konsequent und richtig reagieren.
LG
Beitrag von 130402 - 11.12.11 - 21:13 Uhr
Hallo 
Danke erstmal für deine Antwort.
Die Spielsachen hab ich ihm auch schon weg genommen, aber das ist im auch egal.
Ich hab ihm auch schon oft gesagt, dass ich nicht möchte, dass er so mit mir redet, denn das ist frech. Dann bekomm ich nur die Antwort, dass ich frech wäre 
Wie meinst du das? eure Große fliegt raus? Muss sie in ihr Zimmer? Wenn ja, für wie lang?
Beitrag von julius1405 - 11.12.11 - 21:51 Uhr
Hi!
Bei mir bleiben sie weg! Wenn ihm das egal ist, sind dann vielleicht zu viele da? Ich meine das nicht böse, wir hatten auch schon das Problem...aber wenn das Spielzeug dann weg ist, ist das Geschrei groß. Bei kleineren Sachen kommen sie auf den Schrank, sodass sie sie sehen kann, aber nicht ran kommt.
Zu Hause muss sie in ihr Zimmer...bevor jetzt von anderen Steine fliegen...nein ich mache die Tür nicht zu und sperr sie ein, aber sie muss dann kurze Zeit raus, dann kommt eigentlich immer eine Entschuldigung. Und wenn sie sich entschuldigt, frage ich wofür. Wenn sie mir das erklärt, dann darf sie wieder rein.
Bei meinen Eltern muss sie in den Flur und sich auf die Treppe setzen.
Das mit dem, Du bist frech, hatten wir auch schon. Das ist dann der Punkt, wo sie raus muss. Ich sag ihr dann, dass ich mich auf diese Weise nicht mit ihr unterhalte, weil WIR so nicht miteinander reden. Das wirkt normalerweise, ausser sie ist total übermüdet, dann lass ich auch mal Fünfe grade sein.
Ich persönlich finde es besser, sie raus zu schicken, als stundenlang mit ihr zu disskutieren, das überblickt eine 3 jährige auch noch nicht.
Ich würde ihm konsequent sagen, dass Du Dich in diesem Ton nicht mit ihm unterhälst, und ihn dann rausschicken, wenn er nicht geht, ihn ruhig an der Hand nehmen, und ihn in sein Zimmer bringen. Vielleicht funktioniert es ja.
Alles Gute
Beitrag von lisasimpson - 13.12.11 - 07:28 Uhr
"Die Spielsachen hab ich ihm auch schon weg genommen,"
so lange du ihm keinen reskept vor eigentum beibringst wird er keinen lernen.
Wenn er seine sachen kaputt machen würde- was wäre die konsequenz: es wäre nicht mehr zu gebrauchen. er würde direkt die folge seines handels erleben.
Wenn du ihn strafst, weil dir sein verahlten nicht gefällt, indem du ihm einfach seine sachen wegnimmst, dann muß es ihm egal sein, weil er keinerlei verfügunggewalt hat. ansonsten wäre er ja nur frustiert.
daß er seine sachen nicht wertschätzt kann ich daher gut verstehen, es sind ja nicht wirklich seine sachen, sondern von dir großmütig für bestimmte zwecke ausgehändigte gegenstände, über die du aber jederzeit verfügen kannst, wie du magst
wenn du dein kind zu einem verantwortungsbewußten und selbständigen menschen erziehen möchtest, dann muß er Fehler machen dürfen und die Konsequenzen der fehler erfahren. er muß entscheidungen selbst treffen können und dann mit dem ergebnis leben lernen.
das kan ner natürlich nur immer schrittchenweise. aber SEIN spielzeug wäre doch ein guter schritt um damit anzufangen
Beitrag von marion2 - 13.12.11 - 14:58 Uhr
Ich meine, du irrst.
"Wenn er seine sachen kaputt machen würde- was wäre die konsequenz: es wäre nicht mehr zu gebrauchen."
Nur, wenn ihm wenig Spielzeug zur Verfügung steht.
Ansonsten wird die "Konsequenz" sein, dass er sich einem anderen Spielzeug widmet.
Beitrag von lisasimpson - 13.12.11 - 15:51 Uhr
NEIN
vollkommen unabhängig davon ob ihm 2 oder 1000 Spielsachen zur Verfügung stehen.
wenn er eines kaputt macht ist es nicht mehr zu gebrauchen (oder eben nur noch teilweise/ anders...)
Beitrag von marion2 - 14.12.11 - 08:13 Uhr
"wenn er eines kaputt macht ist es nicht mehr zu gebrauchen"
Das heißt doch aber nicht, dass es ihn juckt.
Beitrag von lisasimpson - 14.12.11 - 08:48 Uhr
das habe ich auch mit keiner silbe erwähnt und war in keiner weise sinn meines beitrages
Beitrag von marion2 - 14.12.11 - 09:59 Uhr
Dein Vorschlag war, das Kind das Spielzeug kaputt machen zu lassen, damit es aus den Konsequenzen lernt.
Bei derlei Vorschlägen muss man berücksichtigen, dass es Kinder gibt, die diese Konsequenzen nicht interessieren, da sie über ausreichend Alternativen im Kinderzimmer verfügen.
Das Resultat der von dir vorgeschlagenen Vorgehensweise wäre, dass das Kind lernt, dass es in Ordnung wäre, Spielzeug zu zerstören.
Beitrag von lisasimpson - 14.12.11 - 16:17 Uhr
marion, lies doch einfach was ich geschrieben habe.
Selbst einem kleingeist dürfte doch mittlerweile aufgefallen sein, daß ich die welt vollkommen anders wahrnehme als du.
ich habe auf einen beitrag geantwortet der sich um respekt vor Eigentum drehte.
mir ging es kein einziges mal darum, daß das kind DEIN weltbild erlernt, mir ging es nicht darum, mit Konditionierung zu arbeiten, mir ging es nicht um eine Euphemisierung von konsequenz
wenn du vielleicht ein klitzekleines bißchen über deinen sehr beschränkten tellerrand hinausschauen würdest, dann könnten wir eventuell in eine diskussion eintreten über den unterschied von strafe uns konsequenz, über die idee von Selbstbestimmung von verantwortung, über respekt vor eigentum und vor der entscheidung von Menschen über ihr eigentum oder über ein weltbild, das den menschen anders sieht als skinners tauben- im moment jedoch sehe ich mich leider außerstande dazu.
Beitrag von marion2 - 15.12.11 - 09:16 Uhr
"Selbst einem kleingeist dürfte doch mittlerweile aufgefallen sein, daß ich die welt vollkommen anders wahrnehme als du."
Du nimmst die Welt gar nicht wahr.
Beitrag von lisasimpson - 15.12.11 - 09:21 Uhr
die sache ist folgende:
ich weiß genau, was du meinst- du verstehst allerdings nicht ein stück von dem was ich schreibe..
jeder der bereit ist, einen moment seine sicht zu verlassen- mag sie noch so eingeschränkt sein- kann aus meinen beitrag entnehmen, was ich gemeint habe.
nur du mußt bereit sein, die scheuklappen kurzzeitig abzunehmen- was dir sicher nicht leicht fallen dürfte
Beitrag von marion2 - 15.12.11 - 09:29 Uhr
Ich verstehe die Theorie deines Vorschlages sehr wohl und weiß auch, wann sie funktioniert und wann nicht.
Du müsstest jetzt nur noch verstehen, dass sie eben eine Theorie ist.
Praktisch nur anwendbar, wenn es sich um ein ausgesprochenes Lieblingspielzeug ODER um ein realtiv leeres Kinderzimmer handelt.
Beitrag von lisasimpson - 15.12.11 - 10:18 Uhr
NEIN-
verstehe es doch- es geht NICHT darum, daß das kind lernt, wie DU die welt siehst (kinder dürfen nie spielzeug kaputt machen, weil sie sonst böse sind/ höchstens dann ,wen nsie es kaputt machen und dann furchtbar traurig darüber sind- dann haben sie nämlich nach marion auch was "gelernt" daraus)
Das ist NICHT mein ansatz gewesen!
mein einwand richtete sich darauf, daß es einen Unterschied gibt zwischen Konsequenz und strafe.
wenn mein ziel ist, daß kinder lernen sollen, verantwortungsvoll mit ihren sachen umzugehen, müssen
1. ihre sachen auch unter ihrer Verfügungsgewalt stehen
2. sie tatsächlich die verantwortung dafür tragen
das ergebnis dieses lernprozesses ist offen, wei les sich NICHT an einer vorgefertigten Theorie (am ende muß stehen: "ich darf meine spielzeuge nicht kaputt machen") orientiert sondern an der REALITÄT
gibt es da wirklich keine flexibilität in deinem denken, die einen solchen gedanken zuläßt?
Beitrag von marion2 - 15.12.11 - 10:48 Uhr
Nein, verstehe einfach, dass dein rosarotes Weltbild nicht in ein hellblaues Kinderzimmer passt.
"kinder dürfen nie spielzeug kaputt machen, weil sie sonst böse sind/ höchstens dann ,wen nsie es kaputt machen und dann furchtbar traurig darüber sind- dann haben sie nämlich nach marion auch was "gelernt" daraus"
Du hast offenbar GAR nichts verstanden, denn das war nicht meine Aussage.
Welche Konsequenz ergibt sich daraus, dass ein Spielzeug zerstört wurde?
Es steht nicht mehr zur Verfügung.
Gut. Damit kann man als Mutter sicher leben und das Kind auch - das Spielzeug war ihm ja schon egal.
Wie sieht die Konsequenz aus dieser Konsequenz aus?
Die Mutter ärgert sich. Das Kind nicht.
Was hat das Kind gelernt? (Ohne Zweifel lernen gesunde Kinder ständig)
Die Mutter ärgert sich über kaputtes Spielzeug.
Beitrag von lisasimpson - 15.12.11 - 11:35 Uhr
"Wie sieht die Konsequenz aus dieser Konsequenz aus?
Die Mutter ärgert sich. Das Kind nicht."
wer weiß...
das ist eine variante..
es gibt hundert andere auch.
In jedem fall hat das kind gelernt- ICH bestimme über mein spielzeug und ICH muß damit leben.
Eine mutter, die emotional stärker am spielzeug ihres kindes hängt als dieses selbst, sollte das vielleicht dann nicht so machen.
meine kinder haben gelernt: ich bin selbst verantwortlich für meien sachen. Wenn etwas kaputt geht, dann darf ich traurig sein und drüber weinen, ich darf bitten, daß mir jemand bei der Reparatur hilft, denn ich verliere mein gesicht nicht, (was ichj tute, wenn mama noch einen drauf setzt, schimpft und spielzeug wegnimmt, straft und mißachtet)
sie konnten lernen, daß sie vielleicht in dem moment des zerstörens dachten: ist mir doch egal- aber einen moment später schon ganz anders dachten.
sie konnten lernen, daß nur sie entscheiden, welches spielzeug wichtig ist und welches nicht und daß ihr Umgang mit ihrem spielzeug nicht darauf gerichtet ist, mir zu gefallen.
bei uns geht übriges so gut wie nichts kaputt.
ich habe aber auch noch nie gehört : das ist mir doch egal, wen ndas spielzeug weg/ kaputt ist.
denn meine kinder können gefahrlos sagen, daß ihnen das was ausmacht, daß sie traurig wären oder sich ärgern würden, wenn das spielzeug weg ist.
Andererseits reden wir viel darüber, daß es kinder gibt, die nicht so viele spielsachen haben, wie sie selbst und wir räumen regelmäßig die sache naus, die sie nicht mehr bespielen. SIE entscheiden dann aber, welche das sind und was mit ihnen passiert - in aller regel verschenken wir die Sachen an eine befreundete Familie, an kinder in einer Gemeinschaftsunterkunft, an ein mutter- kind- heim, ein kinderheim oder andere Menschen, die sich darüber freuen (gleiches mit ihren Klamotten).
Meine kinder ermahnen daher auch besucherkinder sorgfältig mit den sachen umzugehen, da sie immer sehr stolz darauf sind, wenn ihr sachen nach gebrauch noch in Einsatz kommen können.
Aber wenn etwas kaputt geht, dann ist das auch kein drama- denn so ist es eben (in der Realität in der ich lebe)- dann können wir versuchen es in ordnung zu bringen, was mich zu eingier kunstfertigkeit in der reparatur von spielsachen gebracht hat und meine kinder zu der überzeugung, daß man fehelr auch wieder in ordnung bringen kann- oftmals zumindest, oder eben mit den folgen leben muß.
wenn man aber davon ausgeht, daß ein kind niemals die erfahrung machen darf: ich mache etwas kaputt und das ist mir vollkommen wurscht- dann ist das sicher ungeeigent.
Aber ich muß sagen, daß mir durchaus auch sachen kaputt gehen (auch weil ich nicht immer alles super pfleglich behandle) und oftmals merke ich danach: mensch, das ist mir ja vollig egal- ich kann gut ohne gegenstand XY leben.
Das befreit mich ein stück mehr von der materiellen abhängigkeit- und manchmal bin ich froh, wenn die häßliche vase, die ich von tante berta zum geburstag geschenkt bekommen haben endlich in tausend scherben liegt.
das sind Erfahrungen, die mich nicht zu einem schlechten menschen machen, sondern zu einem menschen in einer Überflussgesellschaft.
Überlegt und respektvoll mit den ressourcen die uns zur Verfügung stehen umzugehen ist daher nicht immer leicht. es ist eine große Herausforderung unserer Zeit.
wen nein kind aber erlebt, daß es überhaupt keine verfügungsgewalt über seien gegenstände hat- dei mutter diese als wegstellt, versagt, oder hergibt, wie es ihr beliebt, die also die spielsache nnur fü ganz bestimmte zwecke zur verfügung stellt, die verhindert, daß kinder sich wirklich auf dieses spielzeuig einlassen ,es vielleicht auch anders nutzen als gedacht (meine jungs haben z.B.die kleinen fußballtore auseinander genommen und bauen nun mit den stangen andere gebilde- ist es nun kaputt oder kreativ?) oder eben verantwortung dafür übernehmen.
etwas, was mir jederzeit wieder weggenommen werdne kann, ist nicht MEINS- dazu werde ich tunlichst keine emotionle bindung eingehen,denn das ist gefährlich und ich werde sher verletzlich.
Kinder, die also sich dagegen verschließen müssen, haben keinen besondern grund sorgsam mit etwas umzugehen, sie können nicht solz darauf sein, sie können kaum kreativ damit sein, sie können nicht lernen, Verantwortung zu tragen, denn die hat ja die mama- dei einschreitet, sobald ihr etwas nicht paßt.
So- und vielleicht ist das sogar für jemanden wie dich nun verständlicher, auch wenn ich das bezweifle.
in deinem leben muß es dir bisher sehr geholfen haben, die welt in schwarz und weiß zu malen und voller angst darauf zureagieren, wenn etwas nicht nach "schema f" läuft.
Daher wird es dir schwer fallen zu verstehen, daß es menschen gibt, die anders leben als du und die dennoch nicht schlechter leben - die eine andere sicht der welt haben, und für die grundsätze, die dein leben stark bestimmen nicht für gott- gegeben halten.
da ich aber vermute, daß es dir eher um stänkerei geht und daß ein prozess des nachdenkens über eine alternative sicht der welt für dich zu gefährlich ist- glaueb ich kaum, dßa ich dich damit erreiche.
Von daher nochmal:
Falles es dir darum geht, deinen horizont zu ereitern bin ich gerne zu einer diskussion bereit- falls es dir darum geht immer und immer wieder deine phrasen zu wiederholen, die in diesem fall daaruf hinauslaufen deine idee:
"wenn ein kind etwas kaputt macht und nicht bestraft wird, wird es immer wieder alles zerstören und damit zu einem wahnsinnig schlimmen und schrecklichen kind werden"
dann muß ich leider passen
Beitrag von marion2 - 15.12.11 - 11:52 Uhr
""wenn ein kind etwas kaputt macht und nicht bestraft wird, wird es immer wieder alles zerstören und damit zu einem wahnsinnig schlimmen und schrecklichen kind werden""
Ich glaube nicht, dass ICH das je behauptet hätte. Insofern wäre es nett, wenn du aufhören würdest, mir beständig irgendwelchen Mist zuzuschreiben und das dann "Diskussion" zu nennen.
Ich habe übrigens viele Freunde mit vielen Kindern und jeder erzieht sein Kind anders, aber keiner nimmt es kommentarlos hin, wenn ein Kind ein Spielzeug "einfach so" zerstört.
Beitrag von lisasimpson - 15.12.11 - 11:56 Uhr
danke für das gespräch
Beitrag von kaekae - 11.12.11 - 22:30 Uhr
"...neulich meinte sie zu mir im Auto, "Mama ich werf Dich gleich raus!", dann kommt bei mir: Wie redest Du eigentlich mit mir, was ist denn das für ein Ton?..."
"...Unsre Große fliegt raus, wenn sie sich nicht benimmt..."
Wie witzig. Merkst Du das gar nicht?
Beitrag von monab1978 - 12.12.11 - 02:05 Uhr
"Ich sag ihr dann, dass ich mich auf diese Weise nicht mit ihr unterhalte, weil WIR so nicht miteinander reden."
Und dann noch mit DER Begründung, kein Wunder, dass die Kinder nichts kapieren, ich verstehs ja auch nicht....
Beitrag von juniorette - 12.12.11 - 08:30 Uhr
Hallo,
"ich sag zu ihm, dass er bitte runter gehen soll, sonst geht es kaputt."
wenn mein Sohn sich ungezogen benimmt, dann bitte ich ihn ganz sicher nicht darum, das sein zu lassen, sondern befehle es ihm. Und wenn er nicht hört, gibt es Konsequenzen.
In deinem konkreten Fall wäre das misshandelte Spielzeug für längere (!) Zeit weg.
""Ist mir doch egal "
Keinem gesunden Kind ist "alles egal".
Auch bei deinem Sohn wird es doch irgendetwas geben, was ihm wichtig ist (irgendein Spielzeug, irgendeine Beschäftigung).
Und wenn ihm sein ganzes Spielzeug egal ist, dann würde ich das auf jeden Fall wegräumen.
"Sagt mir einfach, dass es in diesem Alter normal ist, dann hab ich nicht das Gefühl alles falsch gemacht zu haben"
Was ist schon "normal"?
Mein Sohn hatte als 4Jähriger mit Sicherheit auch Phasen, in denen er überdurchschnittlich bockig, trotzig oder frech war und nicht auf mich gehört hat, aber das hatte für ihn dann auch immer Konsequenzen.
LG,
J.
Beitrag von thyme - 12.12.11 - 08:56 Uhr
Hallo
"Sagt mir einfach, dass es in diesem Alter normal ist, dann hab ich nicht das Gefühl alles falsch gemacht zu haben"
Ich würde schon sagen, denn hier steht alle zwei Tage ein Beitrag wie deiner. Unser Sohn war in dem Alter auch recht anstrengend. Also: Easy, manchmal brauchts halt mehr Nerven.
"Ich versuch ruhig zu bleiben, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt an dem ich lauter werde."
Nach 5 Jahren Muttisein habe ich eines begriffen: Wenn ich nicht ruhig bin, dann muss ich auch nicht vortäuschen. Das heisst nun nicht, dass ich rumschreie. Es heisst lediglich, dass ich meinen Kinder klar und deutlich zu verstehen gebe, dass mich ihr momentanes Verhalten sauer macht. "Komm JETZT vom Spielzeug runter!!"
Diese Erkenntnis war ungemein befreiend.
Einiges darf man ruhig mal ignorieren oder mit Humor nehmen. (Mama bist du blind? - Nein, du?)
Freche Anworten soll man daraufhin überprüfen, ob man sie vielleicht nicht selber gegen das Kind anwendet: "Verschwinde jetzt aus meinen Augen". Und falls nein reicht auch ein schlichtes "Ich mag diesen Ton nicht, rede anständig mit mir."
Nach ca. einem Jahr und 3 Millionen Widerholungen kommt dann alles gut - bis zur nächsten Entwicklungsstufe. :)
Beitrag von qayw - 12.12.11 - 10:51 Uhr
Hallo,
unsere Tochter (auch 4,5) versucht das mit dem egal auch - nur wenn man die entsprechenden Gegenstände wegräumt und die entsprechenden Aktivitäten streicht, erntet man ein Riesengebrüll.
So egal, ist das also doch nicht...
Mir ist übrigens egal, ob sie ihr Spielzeug kaputt macht, dann landet es eben in der Mülltonne, und sie sitzt ohne da - Pech für sie. Da sie das schon sehr früh gelernt hat, verkneift sie sich so etwas.
Bei frechen Bemerkungen, kommen von mir keine Erklärungen. Da kommt ein "Das will ich nicht hören!". Und wenn sie es nicht bleiben läßt, kann sie das in ihrem Zimmer den Wänden erzählen.
"Blöde Mamas" tun übrigens nichts mehr. Sie lesen nichts vor, helfen nicht und bringen ihre Kinder auch nicht ins Bett.
Daraufhin entschuldigt sie sich meistens ganz schnell.
Die Kinder fordern Grenzen ein und die bestehen nicht aus ignoriert werden oder Erklärungen für Sachen, die sie eh wissen, sondern aus klaren Ansagen, was die Konsequenz des Verhaltens ist (und natürlich dessen Durchsetzung) oder eben, was die Eltern als Umgangston tolerieren und wo Schluß mit lustig ist.
LG
Heike
