Weiter arbeiten oder aufhören?

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Beitrag von nilsholgerson - 13.12.11 - 11:16 Uhr

Hallo!

Ich bin in einer Zwickmühle und hätte gern ein paar Meinungen.

Mein Mann ist selbständig, aber viel auf Montage. Ich bin also oft die Woche über allein mit zei Kindern (5 und 7). Ich mache die Buchführung und den allg Bürokram. Wir haben ein großes Haus mit Garten, also genug zu tun. Trotzdem arbeite ich seit ca. 1 Jahr 2 Vormittage die Woche bei einer Hausverwaltung. Ich habe mich dazu entschieden um mal raus zu kommen und was anderes zu sehen als nur mein eigenes Heim und das Büro was hier im Haus ist.

Langsam wird es mir aber zu viel denke ich oft. Das Büro zu Hause bleibt manchmal auf der Strecke neben arbeiten gehen, Kinder und Haushalt. Allerdings tut mir die Abwechslung gut. Finanziell ist es ein netter Hinzuverdienst, aber nicht nötig.

Früher hatte ich noch Zeit zum Sport machen. Ich bin morgens joggen oder in Fitnessstudio gegangen. Dafür ist jetzt keine Zeit mehr, wobei ich auch alleine joggen ging und ich am Ende nicht mehr so gern ins Fitnessstudio ging.

Eine Putzfrau, die mir Hausarbeit abnimmt, möchte ich nicht.

Was mach ich nur? Aufhören? Weiter machen wie bisher möchte ich auch irgendwie nicht, weiß aber nicht was ich sonst ändern kann.

Wer hat einen Tip für mich?

LG, Rita

Beitrag von thea21 - 13.12.11 - 11:17 Uhr

Also wenn du das gern machst und es für dich DER Ausgleich zu allem ist, wäre einzig die Putzfrau die Alternative.

Beitrag von marion2 - 13.12.11 - 11:17 Uhr

Hallo,

geh weiter arbeiten und nimm dir die Zeit fürs Fitnessstudio.

Gruß Marion

Beitrag von ninnifee2000 - 13.12.11 - 11:25 Uhr

Ich bin für weiter arbeiten gehen.

Ich bin gern (finanziell) unabhängig von einem Mann und kann mir deshalb nicht vorstellen, gar nicht arbeiten zu gehen. So wurde ich nicht erzogen und meine ELtern würden mir den Vogel zeigen, wenn ich mich auf den Lorbeeren von meinem Mann ausruhen würde.

Denn es kann folgendes Szenario passieren: der Hauptverdiener stirbt oder man lässt sich scheiden. Und dann? Den nächsten Melkesel suchen? Mit dem Alter immer schwieriger...

Du solltest mal deine Arbeitsweise überdenken. Sicherlich ist es blöd, dass dein Mann nicht viel da ist. Aber ich kenne auch Frauen mit Haus-Garten-2 Kinder, die gehen 40 Stunden die Woche arbeiten. Also hole dir Hilfe, falls du die Arbeit nicht schaffst.

Beitrag von sini60 - 13.12.11 - 11:40 Uhr

Was geht bei dir ab? Sie arbeitet, sie macht das Büro. Warum sollte es besser sein, dasselbe für jemanden Fremden zu machen? Außerdem hat sie noch Haus und Kinder. Wenn es finanziell nicht nötig ist waum sollte sie?

Du solltest mal überdenken, welchen Blödsinn du schreibst.

Beitrag von windsbraut69 - 13.12.11 - 12:27 Uhr

Der Unabhängigkeit halber?!

Beitrag von sini60 - 13.12.11 - 12:33 Uhr

Ich glaube nicht, dass man durch ein paar Stunden Arbeit schon unabhängig ist.

Beitrag von marion2 - 13.12.11 - 14:03 Uhr

Aber im Zweifelsfall wäre der Weg in die Unabhängigkeit deutlich ebener.

Beitrag von sini60 - 13.12.11 - 14:07 Uhr

#kratz

Beitrag von marion2 - 13.12.11 - 14:11 Uhr

Die Lücke im Lebenslauf ist kleiner.

Beitrag von nilsholgerson - 13.12.11 - 14:13 Uhr

Es geht hier doch gar nicht um Unabhängigkeit!

Das ist überhaupt nicht mein Ziel. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

Beitrag von bauchzwerg2012 - 13.12.11 - 12:37 Uhr

"So wurde ich nicht erzogen und meine ELtern würden mir den Vogel zeigen, wenn ich mich auf den Lorbeeren von meinem Mann ausruhen würde."

Da stellt sich mir die Frage, ob du alles machst, was deine Eltern wollen?

Nicht böse gemeint, aber Erziehung ist das eine und abnabeln etwas anderes. Du bist 30, oder?!

Beitrag von perserkater - 13.12.11 - 12:58 Uhr

Geht ja mal gar nicht! Finanziell unabhängig zu sein bedeutet für mich, dass man sich sofort alleine versorgen kann und das könnte die TE eh nicht. Dazu braucht man i.d.R. einen Vollzeitjob.

Ich verstehe diese Gerede von der Abhänigkeit nicht. Wenn man in einer Beziehung ist sollte man mutig genug sein um gewisse Dinge zu riskieren. Und dazu gehört auch die vorrübergehnde Abhängigkeit vom verdienenden Partner. So lange kleine Kinder da sind sollte einer von beiden beruflich etwas zurück stecken können ohne solche difusen Ängste zu haben. Wer das nicht KANN hat vielleicht falsch geheiratet.

Der Verlust des Partners durch Scheidung oder tot ist ist genauso unvorsehbar wie die meisten Dinge im Leben. Dann muss man sich eben neu orientieren. So überproportional unmöglich ist es doch gar nicht.

Beitrag von ein-ein-halb - 13.12.11 - 13:22 Uhr

Du sprichst mir aus der Seele!!!!!

Beitrag von nilsholgerson - 13.12.11 - 14:04 Uhr

Hallo ninnifee2000'

mein Mann ist kein Melkesel für mich, sondern mein Partner, den ich sehr liebe.

Er hat sich mit meiner Unterstützung selbstständig gemacht und ich leiste meinen Beitrag durch die Arbeit von zu Hause aus, denn sonst müsste er sich ne teure Angestellte Bürokraft nehmen.

Was ist wenn er mal stirbt oder wir uns trennen? Zunächst wäre ich sehr traurig. Wie ich dann mich und die Kinder versorge? Darüber mache ich mir dann Gedanken. Aber eine gewisse Vorsorge für beide Seiten ist getroffen und einen Job würde ich immer finden, selbst wenn es als Putzfrau wäre.

Ich gestalte mein Leben nicht nach der Frage, was wenn was schlimmes passiert!

Wenn man zusammen eine Firma betreibt, ist es schwierig bzw finanziell unabhängig zu sein. Ich verstehe auch nicht, warum das sooo wichtig ist. Im Idealfall bleibe ich mit meinem Mann zusammen bis der Tod uns scheidet.

Beitrag von lichtenstein - 13.12.11 - 16:00 Uhr

Mein Mann ist selbständig mit eigener Firma - gerade das ist für mich Grund genug, Geld ins Haus zu bringen, das mit dieser Firma nichts zu tun hat. Ich bin da ein gebranntes Kind: mein Vater war selbständiger Handwerksmeister mit eigenem Betrieb, meine Mutter hat dort mitgearbeitet. Wenn ich mir ihre heutige Situation als Renter so anschaue.... danke, nein.

Beitrag von myimmortal1977 - 13.12.11 - 11:28 Uhr

Wenn der Zeitaufwand andere liebgewonnenen Dinge auffrisst, würde ich das wegstreichen, was ich für mich am Unnötigsten empfinde.

Die Entscheidung, was Du für Dich selbst am Unnötigsten empfindest, musst Du für Dich allein treffen. Dabei kann Dir niemand helfen.

Nur eine bestimmte Frage kann Dir den Weg auf die richtige Antwort ebnen:

Was ist Dir denn wichtiger? Wieder Zeit zum Sport und für Dich selbst zu haben oder die 2 Vormittage, bei denen Du den anderen Job erledigst?

Manchmal kann man auch ein Hobby mit erfüllenden Aufgaben verbinden, die einem wieder einen Sinn neben dem Hausfrauenleben geben.

Dir alles Gute!

Janette

Beitrag von lichtenstein - 13.12.11 - 12:51 Uhr

Du gehst zweimal die Woche just for fun arbeiten und stellst jetzt fest, dass Arbeit doch eher Arbeit als Spass macht? Tja, so kann's gehen.

(alle anderen Bemerkungen verkneife ich mir)

Beitrag von nilsholgerson - 13.12.11 - 14:10 Uhr

Stell dir vor, es gibt Arbeit, die macht auch Spaß! Aber mehr Zeit hat man deshalb auch nicht.

Beitrag von lichtenstein - 13.12.11 - 15:44 Uhr

Lass mal stecken. Du machst Deine Prioritäten in Deinem Ausgangsposting sehr deutlich.

Beitrag von perserkater - 13.12.11 - 13:00 Uhr

Hallo Rita

Ich würde den Job behalten und mir tatsächlich eine Putzfrau im Gegenzug anstellen. Selbst wenn dadurch plusminus Null raus kommt, deine Wohnung ist sauber und du hast trotzdem was anderes gemacht außer den Wischer zu schwingen. Ich finde geistige Abwechslung sehr wichtig.

LG

Beitrag von lumi1980 - 13.12.11 - 15:48 Uhr

Deine Probleme hätte ich gerne!

Beitrag von sanny23 - 13.12.11 - 21:42 Uhr

#pro#pro#pro

Beitrag von nilsholgerson - 14.12.11 - 09:01 Uhr

Tja, shit happyends.

Woher kennst du mich so gut? Meinst du durch einen Threat alles über mich zu wissen?

Beitrag von dumbina - 13.12.11 - 16:06 Uhr

Hallo,

du hast mehrere Möglichkeiten.

1. Du überdenkst deine Situation nochmal und schaust wie du die Zeit, wie du sie jetzt hast, sinnvoll nutzt und trotzdem zum Sport etc. kannst.

2. Du stellst eine Putzfrau ein. Muss ja nur einmal in der Woche sein. Gehst in der Zeit joggen.

3. Dein Mann stellt für sein Büro eine (zusätzliche) Kraft ein, die dich entlastet.

4. Du lässt das mit deinem Minijob sein.

5. So weitermachen und nichts ändern und unzufrieden sein.

LG, d.