Ils oder Sgd lohnt sich das wirklich??

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Beitrag von icebabay7 - 14.12.11 - 07:28 Uhr

Hallöchen :)

meine Frage steht ja eigentlich schon oben,nur noch mal zur ausführlichen erklärung.

ich habe vor mein ABI nach zu holen und mir deshalb überlegt ein Fernlehrgang zu machen,da ich nebenbei noch arbeiten gehe und zwei kinder habe.

meine Frage lohnt es sich wirklich soetwas über die Sgd oder Ils zu machen?oder schmeißt man das Geld damit zum fenster raus?

weiß jemand wo diese Prüfungen stattfinden?
muss man mit zusatzkosten rechnen und wird das Abi überhaupt anerkannt bei Arbeitgebern?

wäre toll wenn jemand hierzu etwas schreiben würde,da ich mir nicht ganz sicher bin ob sich das abgesehen von "mehr Wissen" lohnt.

l.g. icebabay :)

Beitrag von mamavonyannick - 14.12.11 - 07:58 Uhr

Hallo,

ich mache ein Fernstudium über ILS. Allerdings in einem Fachbereich, den ich bereits während meines richtigen Studiums hatte. Sozusagen als Auffrischung und Vertiefung. Mein Lehrgang selbst besteht aus "nur" 13 Heften. Nach jedem halben Jahr findet ein Seminar und eine Prüfung in Wiesbaden statt. Die Seminargebühr muss dafür noch entrichtet werden. nach jedem Heft müssen Aufgaben beantwortet und abgeschickt werden. Insgesamt gehen dafür ca. 15 Wochenstunden drauf und insg. geht das Ganze bis zu einem 1,5 Jahren.
Da ich viele Freunde habe in diesem Fachgebiet, kann ich mir auch immer wieder Hilfe holen. Beim Abi ist der Stoff insgesamt sicher noch umfangreicher. Hättest du denn hilfe und Unterstützung?
Was die Anerkennung bei Arbeitgebern betrifft: Ich denke schon, dass es anerkannt wird, dass du dir Arbeit gemacht hast und hoffentlich auch mit einem guten Ergebnis abschließt. Inwiefern dich aber das Abi bei einem Arbeitgeber weiter bringen sollte, weiß ich ich nicht. Du hast dich ja nicht wirklich in deiner Ausbildung weiterentwickelt sondern theoretisch nur einen Abschluss gemacht, um einen höheren Bildungsweg einzuschlagen. Wenn es letzteres ist, was du willst bzw. du nur mit Abi Stellen bekommst, die du ohne nicht bekommen hättest, dann würde ich schon sagen, dass du damit gute Karten hast.

vg, m.

Beitrag von squadrat - 14.12.11 - 08:28 Uhr

Hallo,

ich habe mein Abi so gemacht da mein amerikanischer Schulabschluss in Deutschland nicht anerkannt wurde. Zu der Zeit, wo ich das Abi gemacht habe habe ich nur 15 Stunden pro Woche gearbeitet und hatte keine Kinder. Zudem macht mir lernen wirklich Spaß. Damit habe ich das Abi in viel kürzerer Zeit durchgezogen und es hat super geklappt.
Ich habe auch eine Mutter mit einem kleinen Kind kennen gelernt, die neben Arbeit das Abi geschafft hat - sonst habe ich eigentlich nur Mütter mit Kindern kennengelernt, die entweder schon größer waren oder die schon Ewigkeiten lernen und nur sehr langsam voran kommen - die Meisten brechen ab.

Lange Rede kurzer Sinn: es ist neben Arbeit und Kindern jedenfalls eine sehr große und zeitaufwendige Herausforderung und man sollte es nur tun, wenn man sich darüber im Klaren ist und den Wille hat durchzuhalten.
Zu meiner Zeit waren die Prüfungen alle im Hamburg - Zusatzkosten gibt es dafür jedenfalls (es sei denn du wohnst in der Nähe), denn die Seminare vorher sind sehr wertvoll und daher in meinen Augen unbedingt empfehlenswert (Prüfungsvorbereitungsseminar - besonders bei den mündlichen finde ich schon fast notwendig!). Das Ergebnis ist dann allerdings, dass man 3 Mal nach Hamburg fahren muss und jedes Mal etwa eine Woche dort übernachten muss. Die Seminare kosteten zu meiner Zeit etwa 150 Euro - die Prüfung selbst wenn ich mich recht erinnere etwa 50 Euro aber da kann ich mich täuschen.

Liebe Grüße,
Sonja