Minijob---Ja oder Nein?

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Beitrag von angelinchen - 14.12.11 - 09:37 Uhr

Hallo
nachdem ich in meinem gelernten Beruf (Firmenreisedienst) aufgrund mangelhafter Kinderbetreuung und Standort keine Stelle (TZ) finde, habe ich mich nun bei DM hier im Ort beworben (Kleinstadt). Online hatte ich ne Absage bekommen auf die 25 Stunden-Stelle, das war vor 1,5 Monaten. Der Markt hier hat ganz neu eröffnet und die Stelle steht nun dort an der Tür ausgeschrieben. Nunja, ich hab da heut nachgefragt, und die haben offenbar Bewerbungen ohne Ende, schaut eher schlecht aus, so als völlig Branchenfremder.

Allerdings haben die eine 8-Stunden-Stelle auf 400€ ausgeschrieben, was ich als Einstieg eigentlich super fände. Zumal ich direkt um die Ecke wohne. Problem dabei ist nur, dass man dann ja def. NIX bekommt dafür, KV auch selber zahlen muss.

Wer von euch befindet sich in einem "nur" Mini-Job (also ohne Hauptbeschäftigung) und bleibt dann überhaupt was übrig von dem Geld?

Ich sehe das im Moment so, dass ich so ja in die Branche erstmal reinkomme, und später vll. doch mal ne TZ Stelle bekomme.
Aber so ganz ohne Sozialversicherungen dazustehen ist auch ganz schön doof.

Was meint ihr? Lohnt sich sowas?

LG Anja

Beitrag von susannea - 14.12.11 - 09:44 Uhr

Bist du verheiratet? Und wie bist du denn jetzt versichert? Denn diese Versicherung bleibt doch bei 400-Euro-Job dann so, wie sie jetzt ist. Also keine zusätzlichen Kosten!

Aber natürlich ist für die Rente und ALGI usw. eine sozialversicherungspflichtige Stelle besser.
Aber evtl. wird das ja dann da draus.

Also ich würde sie wohl schnell annehmen und sehen, ob du damit in eine Teilzeitstelle reinrutschst und in der Zeit weiter suchen!

Beitrag von angelinchen - 14.12.11 - 09:49 Uhr

Hallo
ja, ich bin verheiratet. nur isses hier komplizierter, weil er selbstständig ist. Mom. bin ich noch übers AA versichert, krieg ALG1---noch bis Anfang Februar.
Wenn ich den 400€ job annehme, muss ich mich selber krankenversichern, was sicher mit etwa 140€ zu Buche schlagen wird.

aber auf der anderen Seite ist es eben zumindest eine CHANCE auf ne TZ-Stelle irgendwann.

Ich hab halt auch 2 Kinder, die zwar bisher fast nie krank werden, aber sowas weiss man ja nie. Wenn die dann mal echt krank sind, verdien ich ja nix, oder wie das?

Hach, echt ne blöde Situation. Vll. lass ich mich bei meinem Mann anstellen, zahl da meine Beiträge, und nehm den 400€ als Nebenjob an. Das wär wohl die kostengünstigste Variante...

LG Anja

Bin echt am rechnen, weil 8 Stunden die Woche ist ja ein Traum! und dann noch gleich um die Ecke....

Beitrag von susannea - 14.12.11 - 10:02 Uhr

DA du ja nur eine 8 Stunden-Woche hast, könntest du weiterhin ALGI beziehen und wärst somit noch bis Anfang Februar versichert und evtl. dann schon was finden.

UNd das wären wie gesagt ja keine zusätzlichen Kosten dann, die müsstest du eh tragen.

Ist er denn als selbstständiger in einer privaten Versicherung? Denn in der GKV köntnest du ja trotzdem mit rein.

Beitrag von angelinchen - 14.12.11 - 10:28 Uhr

Hi
ja, er ist privat versichert, da er deutlich über dem Höchst-Einkommen für die GKV liegt.

Momentan bin ich bei ihm auf 165,-€ gemeldet.

wie schon geschrieben, ist alles bissel komplizierter als normal.

ich frag jetzt nochmal bei unserm Steuerberater nach, wie es finanziell am günstigsten geht. aber ich hab eig. beschlossen, mich dafür zu bewerben, da ich nich denke, die ausgeschriebene TZ-STelle zu bekommen. Wenn so viele Bewerbungen da liegen, und ich noch dazu ungelernt bin, werd ich sicher gleich aussortiert.
Ich reich jetzt mal für beide Stellen die Bewerbung ein, mal sehen was bei rauskommt. Hernach krieg ich für beide ne Absage, dann war die Aufregung vorher ja völlig sinnlos.

LG und danke fürs "mitdenken" ;)
Anja