Hallo Ihr Lieben,
ich bin seit über 2,5 Jahren alleinerziehend. Der Vater meiner Tochter hat sich 3 Monate nach der Geburt aus dem Staub gemacht. Kam dann noch zweimal und hat sich seitdem nie wieder blicken lassen.
Ich war damals so dumm und habe vor der Geburt einem gemeinsamen Sorgerecht und dem Nachnamen von ihm zugestimmt. Das alleinige Sorgerecht habe ich mittlerweile erfolgreich eingeklagt.
Wir haben damals, durch meine Anstrebungen, nach der Trennung an einem Vermittlungsgespräch durch eine Jugendamtsmitarbeiterin teilgenommen, zugunsten meiner Tochter. Nach dem ersten Termin ist er nie wieder erschienen.
Ich hatte im letzten Frühjahr beim Ordnungsamt einen Antrag gestellt, dass meine Tochter den Nachnamen von mir tragen möchte. Dieses ist allerdings nur möglich, wenn der Kindsvater zustimmt. Und was hat er gemacht, natürlich abgelehnt. Hat ein riesen Drama gemacht, seine ganze Familie hat sich reingehängt und Briefe wie: Ich rufe ständig an, sie geht nie ran oder legt auf, oder sie macht nie die Tür auf. Oder Aussagen seiner Mutter, sie hat das Kind über den Gartenzaun gehalten und gesagt guck sie dir genau an, du siehst sie nie wieder. Sowas kam an Briefen ans Ordnungsamt. Ich muss wohl nicht noch erwähnen, dass das absolut wie soll ich es formulieren die bösartigsten Lügen sind die ich je gehört habe. Also Fakt war einfach er lehnt ab, ich gucke doof aus der Wäsche.
Mittlerweile hat der Herr eine neue Familie gegründet mit Kind und Frau. Gehört haben wir auch seit diesen Vorwurfsbriefen nie wieder etwas von ihm. Ich bin natürlich auch nicht alleine geblieben, sondern habe einen "neuen" Partner (so neu ist der dann auch nicht mehr
) wir wollen im Jahr 2012 heiraten. (jippi)
Meine Tochter sagt Papa, die beiden sind wie gesucht und gefunden. Ich bin sehr erleichtert und auch glücklich. Nun möchte mein Partner unsere Kleine gerne adoptieren. Mir graut es jetzt schon vor dem Theater.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so einfach von statten geht.
Mit rein spielen noch Schulden in 4 stelliger Höhe die ich noch bekomme von meinem Ex, die er mir auch zahlen muss. Gibt es auch ein Gerichtsurteil von.
Unterhalt zahlt er mittlerweile wieder regelmäßig.
Wie geht man vor, erstmal persönlich nett und freundlich anschreiben. Bitte bitte machen oder erstmal in Angriffspostion gehen und gleich zum Anwalt.
Ich meine an der Sache, dass er der leibliche Vater ist, wird sich mit einer Adoption auch nichts ändern. Er ist und bleibt immer ihr leibliche Vater.
Puh das war jetzt lang, aber vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen und kann mir weiter helfen.
LG equorum
Namensänderung / Adoption
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Beitrag von equorum - 14.12.11 - 14:53 Uhr
Beitrag von lunacy - 14.12.11 - 16:26 Uhr
Sag ihm, dass er keinen Unterhalt mehr zahlen muss, wenn er der Adoption zustimmt 
(Statt dessen kann er dann mal seine Schulden in Raten abzahlen aber DAS würde ich ihm auch erst sagen wenn die Sache durch ist
)
Beitrag von yvschen - 14.12.11 - 19:54 Uhr
Hallo
das problem an einer adoption ist das der leibliche Vater absolut keine Rechte mehr an seinem Kind hat. Klar er muss nicht mehr zahlen, das ist das positive für ihn.Aber irgendwie wäre es doch traurig wenn er nur wegen dem zahlen der adoption zu stimmt.
Das mit der Namensänderung versteh ich. Warum du das möchtest.
Aber das mit der Adoption seh ich anders.
lg yvonne
Beitrag von yvschen - 14.12.11 - 19:55 Uhr
Achso noch dazu, wenn der leibliche vater Nein sagt zur Adoption, dann hast du keine Chance. Es ist SEIN kind
Beitrag von jeannine1981 - 17.12.11 - 14:29 Uhr
....stimmt so nicht ganz, natürlich könnte bei vorliegenden Voraussetzungen auch die Zustimmung des Vaters, vom Fam.Gericht ersetzt werden.
http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1748.html
Ob der Vater von diesen Voraussetzungen etwas erfüllt, würde ich nach Ablehnung des Vaters von einem RA prüfen lassen (beraten).
Lg
Jeannine
Beitrag von redrose123 - 14.12.11 - 19:59 Uhr
Er will doch gar keine rechte haben soweit ich gelesen habe. Und deshalb ist es so gesehen piep egal oder
Was ich nur schade finde ist für das Kind wenn es mal kapiert das der Erzeuger, was er dato ja nur ist, sie nicht wollte nie Interesse hatte.
Beitrag von yvschen - 14.12.11 - 20:06 Uhr
ich versteh schon was du sagen willst---Aber eine adoption kann man nicht rückgängig machen.
Immerhin zahlt er ja anscheinend shcon mal unterhalt jetzt.Das macht mein ex z.b. nicht.
Aber bei uns ist es so, das meine freund halt mein freund ist.Und das obwohl er ein viel besserer "Papa" ist
Ich hab selbst ein Halbbruder.Aber mein papa hat ihn nie adoptiert, obwohl mein bruder sein vater noch nie gesehen hat. Aber das war nicht wichtig.Er war trotzdem "mein" Bruder und er hat auch papa zu meinen papa gesagt.
Beitrag von redrose123 - 14.12.11 - 20:08 Uhr
Handhaben tut das jeder für sich oder? Ich denke wenn ein "Vater" kein Vater sein will kann er genauso gut alles abgeben. Erstmal muss er ja zustimmen, nur weil wir die Tipps geben sagt das nichts.
Aber ich denke das er dem Angebot sicher nicht widersprechen wird/kann/tut. Beim Geld hört sogar Rache auf
Beitrag von yvschen - 14.12.11 - 20:11 Uhr
Klar der Vater kann dem ja zustimmen
Ich wollte ihr auch nur erstmal schreiben, das wenn er Nein sagt, sie dagegen nix machen kann
Aber mein EX würde dem nicht zustimmen. Er stimmt ja nicht mal der Namensänderung zu.(wir haben alle noch den gleichen nachnamen, hätte aber gern mein geburtsname wieder und für die kinder dann auch) Und das obwohl er Haufen unterhaltsschulden hat.
Beitrag von redrose123 - 14.12.11 - 20:18 Uhr
Klar ist mir auch bewusst 
Mein Mann hat bei unserer Hochzeit seinen Namen haben wollen, nur wegen den Kindern wegen ich kann beide seiten irgendwie verstehen, aber die Ex meines Mannes will sich glaub gar nicht mehr umbenennen
Beitrag von redrose123 - 14.12.11 - 19:57 Uhr
Zahlt dein Ex Unterhalt? Versuch es wenn er es tut über die Schiene das er dann nicht mehr zahlen muss. Wenn es so ist das er null wissen will schadet es der Beziehung ja nicht da keine vorhanden ist.
Beitrag von proseccobarbie - 14.12.11 - 20:46 Uhr
Erfahrungen hab ich damit keine persönlich, aber ich weiß, dass Du ihn lieber freundlich fragen solltest. Weil ohne seine Zustimmung kannst Du ihn beanwalten wie Du willst-
Beitrag von a11ure - 14.12.11 - 22:25 Uhr
Am besten wäre, wenn die Idee mit der Adoption von ihm käme, nicht von Dir... 
Mit der anstehenden Heirat hast Du u.U. noch eine Chance auf "Einbennung" Deines Kindes, mach Dich mal schlau.
Beitrag von equorum - 16.12.11 - 10:55 Uhr
Nein auch da muss der Vater sein Einverständnis geben. -.-
