Bissel Ärger auf der Frühchenstation.... Wie läuft es bei euch ab?

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von sharlely - 14.12.11 - 21:01 Uhr

Hallo,

wollt mal fragen wie es bei euch auf Station ist. Wir fühlen uns auf der Frühchenintensivstation sehr wohl, aber mich stören die starren Rythmen die dort herrschen.

Wickeln und füttern, alle drei Stunden, vorher nicht um die Babys nicht zu stressen und am liebsten wäre es der ein oder anderen Schwester, wenn man die Baby`s auch vorher nicht aus dem Bett auf den Arm nimmt.

Folgendes ist heute passiert, das hat mich geärgert:

Heute als ich kam, war die Windel unserer Maus total knall voll.Also hab ich sie rausgenommen und gewickelt. Es war alles voll Stuhlgang, Body,Strampler....bis zur Halskrause.... *schüttel* Und die letzten zwei Tage als ich kam, war es auch schon so.

Dann kam gleich die Schwester angerannt und meinte ich dürfe die Kleine ohne zu fragen nicht rausnehmen (durfte ich bis jetzt immer, bei der anderen Schwester). Auf meine Frage warum ich das nicht dürfte,meinte sie, das es zuviel Stress für die Kinder wäre und die Kleine ja vor ner Stunde gewickelt worden sei und solang der Po nicht wund ist und das Baby schläft, ist alles in Ordnung. Außerdem ist sie ja erst wieder in zwei Stunden dran.

Hab dann ganz deutlich gesagt, das es mein Kind ist und ich mein Kind grundsätzlich dann wickel, wenn die Windeln voll sind. Ob es gerade schläft oder nicht. Man muss so einen Wunden Po ja auch nicht provozieren. Finde ich.... Wenn die Damen es aufgrund ihrer Arbeit anders machen, dann muss ich mich wohl oder übel fügen. Doch wenn ich da bin, seh ich das gar nicht ein, das unsere Kleine knallvolle Windeln hat. *kopfschüttel*

Ist auch mit dem essen so. Mir ist aufgefallen das Mausi oft schon vor ablauf der drei Stunden Hunger hat und jammert und schmatzt, trotzdem gibts erst punkt genau Nahrung. Macht man zuhause ja auch nicht....

Naja später kam dann noch mein Mann, die Kleine schlief gerade wieder, er hat sie vorsichtig rausgenommen und dann gleich wieder: "Nehmen sie ihr Kind immer raus wenn es schläft, tragen sie ihr Kind daheim auch ständig durch die Gegend?" Mein Mann meinte dann ganz cool:"Ja, schläft ja eh den ganzen Tag, wir halten nichts davon ein Kind allein, ohne Körperkontakt schlafen zu lassen, hier ist sie schon genug allein. Zuhause tragen wir unsere Kinder den ganzen Tag im Tragetuch."
Das mit dem Tragtuch, entsetzte die Gute dann ein bisschen. Gesünder wär der Kinderwagen. #ole Meinte dann zu ihr nur Augenzwinkernd: "Naja jeder wie er mag oder? Studien belegen was anderes." (im übrigen bin ich ein absoluter Kinderwagen Fan, aber zuhause wird eben getragen).

Wie seht ihr das, übertreibe ich? Wie ist das bei euch auf der Frühchenstation? Will dort ja auch nicht aufmucken und mich unbeliebt machen, ein gutes Verhältnis find ich schon wichtig....

LG S. ( mit Maus geboren bei 30+2 und heute genau zwei Wochen alt)

PS: Heute das erste Mal gestillt, obwohl jeder meinte, das wird nichts. Unsere Maus hat es allen gezeigt und 50 ml (20ml mehr als aus der Flasche) aus der Brust getrunken. Es hat also sehr gut geklappt. :-)

Beitrag von knutschkugel4 - 14.12.11 - 21:08 Uhr

lass dir von dem #drache nix gefallen -dein kind
und wenn es muffelt wird gewindelt -wenn es hunger hat -wird gefüttert(dafür gibt es prenahrung;-))
und wenn kind oder auch eltern kuschel wollen -dann wird gekuschelt;-)

lasst euch da nicht ne bären aufbinden-zur not gibt es noch die klinikleitung(ja beschwerde)
dein zwerg scheint ja nur zum aufpäppeln da zu sein -also warum an einen gewissen ablauf der station halten;-)

lg dany

Beitrag von hsi - 14.12.11 - 21:12 Uhr

Hallo,

nicht aufregen, ich kenne sowas. Genau aus dem gleichen Grund hab ich mich auch schon mit einer Schwester "angelegt". Ich bin gekommen und hab gerochen das Tim wie Windel voll war. Hab die Scwester ganz nett darum gebeten, mir bitten den Monitor auszumachen damit ich ihn wickeln kann. Die Schwester dann auch nur, ob ich zu Hause auch bei jedem pups gleich wickel und das er ja erst vor 1. Std. eine frische bekommen hat. Ich hab sie angeschaut und gemeint, sobald mein Kind die Windel voll hat wickel ich, egal ob nach 1 Std. oder 10 Minuten und wenn sie den Monitor nicht ausmacht wickel ich ihn eben im Bett. Sie hat es dann gemacht. Wegen dem raus holen aus dem Bettchen hat keiner was gesagt, es hat mich nur genervt wenn sie mir vorschreiben wollten wann ich mein Sohn zu versorgen habe. Und willst du was wissen? Tim hatte zwei mal einen richtig wunden Po gemacht der blutig war und es ihm richtig weh gemacht hat sobald man ihn sauber gemacht hat bzw. Stuhl dran war! Und genau aus dem Grund hab ich ihn lieber öfters gewickelt und als er entlassen worden ist hatte er auch einen extrem wunden Po #augen. Gut die Schwester können nicht immer gleich, aber wenn man es schon riecht und wirklich alle Kinder zufrieden sind, dann kann man ja das geschwind erledigen. Ich würde echt so weiter machen und es ihnen eben ruhig erklären so wie es ist. Du bist die Mutter und du entscheidest auch auf der Neo wann du dein Kind wickelst. Nach dem vorfall mit der Schwester hatten wir keine Probleme mehr gehabt und Tim lag etwas mehr als 12 Wochen auf der Neo.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 5 J. & Nick 4 J. mit Tim 9 M. (Geb. 26+4 SSW/korr.6 M.)

Beitrag von esha - 14.12.11 - 21:14 Uhr

Ich finde du hast absolut Recht, es ist dein Kind...du machst das schon...und mit dem Stillen...klasse...das ist so genial was die Kleinsten schon packen...kannst ganz Stolz sein.
LG Lena mit zwei Engeln im Herzen und Jonathan schlummernd im Bett

Beitrag von yvschen - 14.12.11 - 21:19 Uhr

Hallo

erstmal muss ich dazu schreiben, das so eine schwester oft 3-4 kinder versorgen muss.Sie hat nicht immer zeit zwischendurch dinge zu machen. Ok das mit der windel würde mich auch stören. Aber auch unsere mädels lagen schon länger in einem haufen drin. Die schwestern gehen dort auch nicht andauernt hin und shcnüffel dran. Die kleinen brauchen wirklich verdammt viel ruhe.

Aber mitn essen müssen sie nunmal warten.Was soll die gute Frau machen wenn 3 kinder gleichzeitig hunger haben?

Also ich bin immer zur versorgungszeit gekommen.Somit habe ich die schwester entlastet und konnte nach dem wickeln und essen geben noch ganz lange mit dne kleinen kuscheln..

lg yvonne

Beitrag von sharlely - 14.12.11 - 21:25 Uhr

Das versteh ich ja..... klar haben die viel zu tun. Hab ich ja auch geschrieben, wenn die meinen das so machen zu müssen ok, muss ich mich fügen. Aber wenn ich da bin und merke die Windel ist voll, dann versteh ich nicht, warum ich nicht wickeln darf und mich an starre Zeten halten muss. Das macht Zuhause auch kein Mensch.

Vor allen, wusste die Schwester ja das die Windel voll ist. Sie meinte auch, sie hat es schon gerochen, aber noch ist eben keine Zeit zum wickeln. Das find ich blöd....

Mit dem füttern, ja irgendwie müssen sie auch planen können. Ich hasse es aber wenn man ein Baby über ne Stunde schreien lässt. Da bekomm ich eine unglaubliche Wut. :-/

Beitrag von yvschen - 14.12.11 - 21:34 Uhr

ok das mit dem wickeln ist dann echt blöd gelaufen..kann dir aber gar nicht mehr sagen wie das bei uns war. Ich hab das oft selbst erst geroche wenn die windel offen war.

Weint deine kleine schon so lange? Meine haben erst zuhause richtig schreien angefangen. Ihr seit jetzt bei 3 stunden ? da kommt ja jetzt bald 4 stunden ? Das muss sie ja dann auch aushalten irgendwie.. Hm sicher das sie wegen dem hunger weint?

Ist halt echt schwer glaub für die schwestern da. Die haben ihre anweisungen und müssen es so machen.Klar anderes gehts halt nicht sonst kommen die ja auch total durcheinander.

Beitrag von sharlely - 14.12.11 - 21:41 Uhr

Unsere weint noch nicht so lange. Sie quengelt mehr und stopft sich die halbe Faust in den Mund, aber dabei weint sie ne Stunde lang immer wieder (aber nicht am Stück).

Bei den größeren Kindern hab ich das mitbekommen. Da möcht ich dann am liebsten ein: "Maannn füttert mal jemand dieses Kind, das geschrei nervt!!!" rausbrüllen.#hicks
Manchmal kommt dann jemand und trägt die Kleinen dann durch die Gegend, gut aber bei weinen tun sie trotzdem.

Die vier Stunden werden jetzt bald kommen. Bin ja mal gespannt wie sie das durchhält.....

Denke auch,das die Schwestern einfach ihre Anordnung haben an die sie sich halten müssen. Sollen sie ja auch, aber ich möchte gern mein Kind ordentlich versorgen wenn ich da bin.

Beitrag von yvschen - 14.12.11 - 21:47 Uhr

da geb ich dir recht

eigentlich sollten sie doch froh sein das die mama zum helfen da ist.
unsere waren immer froh. Es gab da genug eltern die nur selten zu ihren kindern gekommen sind. Ich hab dort kinder kennen gelernt wo ich nicht einmal ein elternteil gesehen habe

Beitrag von catelus.3 - 14.12.11 - 22:03 Uhr

#wolke

und dann wundert man sich daß soooooo viele frühchen probleme mit leisten op haben. wenn sie so lange schreien. welche mutter würde daheim ihr reifes, neugeborenes baby so lange schreien lassen wenn sie sich in der nähe befindet?????

ja klar das gewebe ist unreifer, Aber nicht nur.

hab die anderen mamas gefragt wann sie da sind und hab es immer versucht dann da zu sein wenn keine da waren. denn da hatten die schwestern schon viel zu tun mit 3,4,5 babys. hab versucht auch oft zu der 23 uhr fütterung noch reinzufahrn. wollten die schw. zwar nicht so gerne, wegen nachtruhe und so, hab immer wieder ein gutes grund dafür gefunden:-p. wollten mich auch immer heimschiken, sie müßen auch noch zur ruhe kommen#bla

mir war einfach wichtig da zu sein, wenn die station voll war und wenig mamas. auf intensiv war der reinste luxus 1 schwester für 1-2 kinder.

alles gute und hoffentlich dürft ihr auch heim. da ticken die uhren einfach anderst als bei den schwester#freu

Beitrag von loewe2010 - 14.12.11 - 21:23 Uhr

Du hast Recht. Es ist Dein Kind. Ich hätte meinen Zwerg auch nicht solange mit einer vollgesch... Windel liegengelassen. Ich kann aber schon verstehen, daß Sie feste Zeiten haben. Sonst wäre es wahrscheinlich gar nicht anders zu händeln bei denen.

Mit dem Trinken würde ich schon versuchen es einzuhalten. Am Anfang war es bei uns sogar alle 4 Std. Aber das hatte den Grund, das man so Blähungen vermeiden wollte, weil der Darm ja bei jeder Mahlzeit arbeiten muß (meinte auch meine Hebamme später). Auch war es so, daß man die zwerge auch nicht einfach aus dem Bett nehmen sollte. Er war ja auch immer verkabelt. Also von daher schwer. Ich hab ihm dann immer die Hand gehalten oder aufm Kopf gelegt. Und später dann lange und ausgiebig gekuschelt. Kam eben auch auf die Schwester drauf an.

Was mich gestört hat: ich habe unseren Zwerg nie gebadet. Und er lag 7 Wochen dort. Ich hatte irgendwie immer das Gefühl als wenn er nicht so beachtet wurde, wie die Frühchen, die vor der 30. SSW kamen bzw. halt unter 1000 g hatte (war eine Frühchenstation ab 24. SSW). Bei ihm gab es keinerlei Probleme und er mußte nur Gewicht zunehmen, damit seine Leistenhernie operiert werden konnte. Hat die Zeit quasi abgelegen (gut hatte auch Probleme mit Wärmehalten und Trinken, aber das eben am Anfang). Klar haben sich die Schwester auch um ihn gekümmert, aber das Gefühl war halt da.

Eine andere Mutter durfte Ihre Kleine (geboren bei 26+x) mal nach draussen nehmen und für 30 Min. mit dem Kinderwagen durch den Park schieben. Sowas gab es eben bei uns nicht.

Und zum Trinken an der Brust.... Bleibt dran. Bei mir hat es 4 Monate gedauert, bis ich ihn an der Brust hatte. Davor war abpumpen angesagt und ein harter Kampf ihn ranzubekommen. (Er mit Hütchen probiert, dann ohne). Danach war es so, als hätte er nie was anderes gemacht.

LG Mama mit Frühchen (32+5 und 1220g)

Beitrag von froehlich - 14.12.11 - 21:33 Uhr

Hmmm - ich denke, das ist irgendwie Gefühlssache.. . Ich kann Dich total gut verstehen, aber auch die Schwester. Ich habe kein Frühchen, aber mein erster Sohn war sehr klein und zart (knapp 2700g). Ich hab ihn am Anfang wirklich auch bei jedem kleinen Pupsi gewickelt und praktisch IMMER (nach Anleitung) vor dem Stillen - egal, ob er geschlafen hat oder nicht. Das war aber dann wirklich einfach irgendwann sehr stressig für ihn (und für mich), weil er eben oft aufgewacht ist beim Wickeln, klar....irgendwie nicht optimal. Später wurde ich dann lockerer und habe ihn einfach schlafen lassen, notfalls auch mal mit voller Windel - das war für uns beide besser. Bei unserem Zweiten habe ich es dann von Anfang an so gemacht. Ich denke, ihr müsst das einfach abwägen. Ich denke ich weiß, was die Schwester meint (vielleicht hat sie ihren Punkt auch einfach blöd rübergebracht). Probiert's einfach auch mal für Euch aus.

Liebe Grüße, babs

Beitrag von .ka-ka-du - 14.12.11 - 21:38 Uhr

Hallo sharlely,

ich kann beide Seiten verstehen. Ich weiss nicht mal, wie es versicherungstechnisch ist aber es ist doch egal.
Die erste Station war, wie du sie beschreibst, da war der wunder Po wirklich normal! Es war aber hektisch, laut.

Bei der zweiten habe ich geschätzt, dass man sehr auf die kleinen geachtet hat. An sich war sie auch böse, wenn man es wild rausnehmen wollte und da war mein Kind wesentlich älter. Es ist aber auf der anderen Seite nie passiert, dass ein Kind nur bißchen nass war. Das von dir geschilderte Problem war da ein Fremdwort.

Ich habe auch lernen müssen, dass es unterschiedliche Schwestern gibt. Am Anfang war ich so überempfidnlich, dass ich dachte - ich bin nicht normal, ich bin irgendwie Schuld.

Du bist aber shcon eine Mama, du weißt, wie man es tun muss. Bei uns handelte es sich um Tage, wenn ich wüßte, mein Kind würde da noch länger bleiben, hätten wir es irgendwann ansprechen müssen - man soll es wirklich nciht provozieren.

Wow, GLÜCKWUNSCH bei der Trinkmenge - da geht es bald nach Hause#fest

Beitrag von zeyp - 14.12.11 - 22:13 Uhr

Hallo,

ja ich kann dich verstehen und finde es gut, dass du deine Meinungs sagst. Es gibt auf so ner Station immer ein bis zwei Drachen die meinen einem was vorschreiben zu müssen und ich habe es bereut dass ich damals nichts gesagt habe.
Mein Kind hatte große Darmprobleme hatte eine Zeit lang einen künstlichen Darmausgang dementsprechend waren wir mehr oder weniger drauf angewiesen auf Harmonie zu machen denn sonst wären die 11 Wochen ITS noch unerträglicher gewesen. Ich muss aber auch sagen dass der größte Teil der Schwestern sehr nett und fürsorglich waren aber es gab halt auch ein paar die hätte ich an die Wand klatschen können.

Nun ja als es dann zur RückOp vom Darm ging hab ich es nicht mehr ausgehalten wieder mit diesen Menschen zusammensein zu müssen und habe mich bei der Pflegedienstleitung beschwert und es hat mir echt geholfen den Frust loszuwerden so dass mein Kind von den bestimmten Schwestern nicht mehr versorgt wurde.

Ich drücke Dir die Daumen dass ihr bald nach Hause könnt und wünsche euch viel Geduld.

LG Zeynep (mit Pandabär geboren bei 30+4 mit 1170gr und nun 9 Monate alt und ein 8kg Brocken #baby)

Beitrag von sternenschnee - 14.12.11 - 23:24 Uhr

Hallo,
ich kann dich verstehen.Ich selber hatte damals nur eine Schwester die ein#drachewar.Ich habe geheult wie ein Schlosshund weil ich dachte ich mache alles verkehrt.Dann war es so das ich stillen wollte und es auch gut klappte.War sie aber zu ihren Zeiten nicht wach wurde sie sondiert im schlaf.Da wurde ich dann sauer,weil ich war ja da und hätte gewartet ob sie noch wach wird oder dann halt wach gemacht.Aber ich kann auch die Schwestern verstehen.Sie haben viele kleine Zwerge und ja nur wenig Zeit.Aber ich habe dann wenn ich da war,es so gemacht wie mein Mamaherz mir das sagte und ja wenn ich nicht da war,musste meine kleine dann mit dem wie die Schwestern es machen zurecht kommen.

Beitrag von chidinma2008 - 14.12.11 - 23:56 Uhr

hallo
mein sohn war kein früchen lag aber auch auf der Neo, bei uns war es so erst wickeln dann flasche .
Hatte er die windel Voll wurde erst nach 3 stunden gewickelt habe da schon babys gesehen die lagen teils mit offenen Po im bettchen oje die Mäuse taten mir so leid.

Naja ich war sehr viel da ,und habe gewickelt sobald ich merkte das was drinnen war,darfst du den kleinen nicht alleine von Monotier abstöpseln?

Uns hatten sie es ziemlich schnell erklärt wie man es macht zum anstöpseln mussten wir ne schwester rufen .
wen er schlief habe ich ihn meistens schlafen lassen da er die ruhe brauchte ,sobald er wach war spielte seine Atmung wider verrückt.

Zum Thema essen dort gab es strikt alle 4 h was ,Da mein sohn bei den Mahlzeiten wider alles erbrochen hatte ,wurde bis er entlassen wurde alle 2 stunden was gegeben .
Aber ich durfte ihn immer anlegen egal ob er gerade 10 minuten Vorher was zu essen bekommen hat .

du machst das richtig so wickel dein würmchen das kann dir keiner verbieten .

lg

Beitrag von maschm2579 - 15.12.11 - 10:05 Uhr

Hallo,

ich gebe Dir im Grunde zu 100% Recht. Denke aber das die Schwester auch ein Stück weit recht hat. Die Maus wurde 10 Wochen zu früh geboren und ist 2 Wochen auf der Welt. Sie braucht viel Schlaf und Ruhe um zu gedeihen und zu wachsen.

Wenn die Maus schläft würde ich sie liegen lassen. Daheim reist man ein schlafendes Kind auch nicht hoch, wir würde ja auch knurrig werden wenn uns einer immer weckt. Wie soll man so lernen mehrer Stunden am Stück zu schlafen?

Bzgl. des Essen habe ich genauso gedacht wie Du. Heute ärgere ich mich darüber weil ich daheim dann meine Maus nicht mehr alle 3 bzw 4 Std gefüttert habe sondern nach Bedarf. Ende vom Lied war das ich im ersten Jahr alle 20-40 Min stillen durfte bzw die Flasche geben. Ich war ein körperliches Wrack weil ich ein Jahr lang nicht länger als 1 Std geschlafen habe.... ich hätte mal lieber den Rhytmus behalten vom KH. Erst mit 3 Jahren schlief meine Maus durch und bis zum 2ten Jahr wurde sie Nachts 3x wach.

Heute würde ich es anders machen.

Ich denke die Schwester meint es nicht böse und im Grunde wäre die Maus noch im Bauch. Dort würde sie schlafen wann sie will und keiner würde sie wecken. Sie würde im Bauch wachsen und hätte nicht ständig jemanden der an Ihr rum fummelt.

Ich kann verstehen das man sein Kind ganz viel auf dem Arm haben will und Körperkontakt aber ein wenig an die Zeiten halten wäre sinnvoll. Stell Dir vor Ihr kommt immer wann Ihr wollt und in der Zeit wo Ihr nicht da seit lassen die die Maus wimmern und weinen. D.h. die haben einen 3 Std Rhytmus und Ihr einen 2 Std Rhytmus den Ihr ihr antrainiert. Dann würde sie evlt dort "leiden" weil sie verwirrt ist.

Ist nicht böse gemeint, sondern nur ein lieb gemeinter Tip!

Euch alles alles gute und eine schöne Weihnachtszeit

Beitrag von rowan855 - 16.12.11 - 21:06 Uhr

Hi Du :-)

Genau das ist unserer Maus auch passiert. Sie war so sehr daran gewöhnt an den gleichen Zeiten gefüttert zu werden, das sie zu Hause, nach Bedarf gefüttert, total verwirrt war. Nach 4-6 Wochen riet uns meine Hebi dazu, schweren Herzens, sie wieder nach festen Zeiten zu füttern. Ab da bekam sie erst einen 2, dann 3 und schließlich 4 Stunden Rhytmus, den sie auch nach Einführung des Breis von alleine beibehielt. Es war das Beste, was wir alle machen konnten.

Bei uns auf der Station wurde zwar auch nach fester Uhrzeit gefüttert und gewickelt, doch eine volle Windel wurde nach kurzer Zeit erneuert. Es wurde auch so gemacht, das das hungrigste Kind zuerst etwas bekam. Komischerweise war das immer unsere Maus, auch wenn sie immer schnell satt war, aber wehe es gab nichts wenn sie den dann Hunger hatte, hehe ;-)

Wir hatten auch schon so einige Ergaurung sammeln müssen wegen zu oft rausnehmen, und das noch mit der Stationsschwester. Zum Schluß leuchteten ihre Argumente, von wegen Energie, ein und wir trennten uns schweren Herzens von den lieben Leuten.

Und zwar meinte die Schwester es so: jedes Herausnehmen, selbst das Kuscheln strengt die Kleinen unheimlich an und sie verlieren viel Energie, die sie eigentlich besser für das Wachsen bräuchten. Wobei sie allerdings auch die erste war, die den Eltern ihre Kinder auf den Bauch legte, weil die das halt auch brauchen!!!! :-D

bye Rowan

Beitrag von pinklady666 - 15.12.11 - 14:58 Uhr

Hallo

Lass dich nicht verrückt machen.

Ich denke viele hier haben ähnliches durch.

Bei uns waren die Schwestern froh, wenn die Eltern ihnen etwas Arbeit abgenommen haben. Als mein Felix belastbar war habe ich ihn auch komplett selbst versorgt. Mit einer Schwester bekam ich daraufhin auch so richtig ärger (hab mich damals auch hier ausgeweint #winke). Trotzdem hab ich mein Ding durchgezogen. Kann ja auch nicht so verkehrt gewesen sein, wenn die anderen Schwestern es toleriert haben und auch der Chefarzt nie was zu mir sagte.

Jetzt, mit etwas Abstand kann ich es zwar immer noch nicht so ganz verstehen, warum die Schwester damals so reagiert hat. Aber ich sehe nun auch, dass sie ja mehr Kinder als nur meinen Knopf zu versorgen hatte. Sie konnte ihn nicht ständig beim kleinsten Pups nehmen und sich nur nach Felix richten.
Von ihr bekam ich damals auch den Spruch zu hören "Schweine zieht man sich selbst". Und ich muss sagen ich bin super froh mit meinem Schweinchen!!!

Liebe Grüße

Beitrag von jasifrosch - 15.12.11 - 16:29 Uhr

Hallo!

Ja man versteht sich nicht mit jeder Schwester........
Man ist halt auch etwas zart beseitet, wenn man gerade ein Frühchen bekommen hat....
Unsere Maus wurde 20 Tage nach Geburt mit 1600g von der INT auf die Normalstation verlegt. Da fing dann das Leben als Mama erst richtig an. Wenn ich am Morgen kam habe ich am Schwesternzimmer den Monitor ausschalten lassen und nach der 1. Flasche erst einmal für 2-3 Stunden eine Kuschelpause auf der Couch im Krankenzimmer eingelegt mit meiner Supermaus auf der Brust.Es war toll.
Zuvor auf der INT habe ich versucht mich zu arrangieren mit den Schwestern.
Windelprobleme gab es zum Glück nie....da wäre mir auch der Geduldsfaden geplatzt.
Ich wickele z.B. zu Hause bei jedem Pups....und???

Es ist Dein Kind und Du entscheidest mit!

Grüsse
Jasifrosch

Beitrag von 1.zwilling - 15.12.11 - 17:45 Uhr

Hallo meine Liebe,

Ich finde es voellig ok, was du sagst.
Deine Kleine soll ja gestillt werden, und dass ein Kind Hunger haben muss, dass gibt es doch wohl nicht mehr.
neugeborene trinken, wenn sie Hunger haben.
Wenn sie 3 oder 4 Stunden schlaeft , dann ist es ja okay, aber wenn sie Hungerzeichen zeigt?
Dann soll sie doch auch trinken! Oder soll sie erst so muede werden, dass sie nicht mehr trinken kann?
Bei einer nur vollgepuschten Windel wuerde ich auch warten, aber bei einer richtig vollen?
Ich dachte, die starren Schemen gibt es gar nicht mehr...

lg Zwilling, die auf eine PN mit dem Namen wartet :-))

Beitrag von maya2308 - 15.12.11 - 21:28 Uhr

Huhu!

Ich habe mir die ganzen Antworten hier nicht durch gelesen und werde mich höchst wahrscheinlich jetzt wiederholen!

Bei uns war es eigentlich ähnlich!!!! bloß bei uns hat es keiner so deutlich ausgesprochen! Mir ist aufgefallen, dass die einen generell nicht gerne auf der Station sehen, wenn das Baby nicht gerade gefüttert bzw. verpflegt werden muss. Man erahnte da immer ein Augenrollen! Ich habe mich teilweise trotzdem einfach an das Bett gesetzt und wenn es nur ums Gucken ging!

Ich meine, die machen sich das ja echt einfach! Andere Mütter haben ihr Kind rund um die Uhr aufm Zimmer und können gucken und kuscheln soviel sie wollen! Das können Frühchenmütter nun mal nicht!

Ich meine ...Klar, es kommt immer drauf an, wie es dem Kind geht! Wenn es echt Probleme hat seine Temperatur zu halten, dann ist es sicherlich im Wärmebettchen am besten aufgehoben! Aber deswegen kann Mama ja daneben sitzen und ein Liedchen singen oder einfach nur mit dem Baby reden! Aber nein: Schlafen heißt "Weg mit Mama!"

Und auch klar ist, dass wenn der Arzt gerade zum Untersuchen bzw. zum Pieksen da ist, dass die dann die hysterischen Mütter nicht gerade gerne da haben! Aber so lange man sich nicht störend aufführt, weiß ich nicht was dagegen spricht, wenn man sich da mit seinem Baby in eine Ecke verzieht!!!!

Und zu deinem Fall: Wenn mein Baby randvoll zugeköddelt ist bzw. auch nur einen Miniköddel rein gesetzt hat, dann wird das Kind gewickelt! Klare Sache!!! Im übrigen hatte ich auch oft das Gefühl bei uns, dass die Schwestern häufig überfordert sind. Wir hatten ein Baby mit aufm Zimmer, der eigentlich rund um die Uhr geschrien hat, weil der einfach nur ständig Hunger hatte! Und die haben ihn teilweise echt ignoriert, so dass ich dann schon immer hin gegangen bin und ihm seinen Schnuller wieder gegeben habe, damit er wenigstens ein wenig Sauggefühl hat. Blöd!!!

Beitrag von jeannine1981 - 15.12.11 - 23:57 Uhr

Hi,

ich muss sagen dann kann ich rückblickend betrachtet, immernoch recht Stolz und zufrieden auf unsere ITS Leute sein.

Die Mama's und Papa's waren jederzeit willkommen und Windelnwecheln sowie füttern nach Bedarf kein Problem. Selbst Nachts haben die einen nicht von der ITS geschmissen. Selbst heute nach fast 4 Jahren werden wir jeden Sommer zum Frühchenfest geladen und unsere Mäuse dürfen sich die Lütten auf der ITS ansehen. Eine Rundum herzliche Betreuung.

Lediglich mit der einen Nachtschwester hatte ich meine Probleme, da diese Dame vom alten Schlag war (versorgte die Minis aber trotzdem nach Bedarf). Wenn sie die Kleinen umlagerte sah es immer aus als würde sie einen Braten wenden#zitter.

Die Schwestern waren für alle Sorgen und Nöte ansprechbar und hielten auch so gerne mal ein Schwätzchen.

Lg
Jeannine und Lena 3,5

Beitrag von xyladecor - 16.12.11 - 21:35 Uhr

Du bist nicht zufällig in Großhadern, oder? Dein Text hätte auch von mir sein können. Wir hatten auch viele Schwestern, die es am liebsten gesehen hätten, wenn wir unser Kind erst zum Entlasstermin wieder gesehen hätten. Wir waren in jeder Minute der Besuchszeiten da und mussten uns oft anhören, dass das Kind jetzt schläft und wir doch am besten draußen warten sollten, damit es nicht gestört wird. Hab dann jedes Mal nur gelächelt und hab mein Kind trotzdem gestreichelt oder gewickelt oder was auch immer. Ist ja mein Kind und solange es keine medizinische Notwendigkeit gibt, warum irgendwas nicht getan werden darf entscheide ich, wann ich mein Kind bekuschele.

Lass dich nicht abweisen, Neonatologien sind sehr oft recht arrogant zu den Eltern. Augen zu und durch.

Liebe Grüße

Beitrag von zausel679 - 20.12.11 - 13:49 Uhr

Hola,

mein Kleiner kam bei 32 +5, lag die ersten beiden wochen auf der Intensivstation und dann noch mal 2 Wochen auf der Frühchenstation. Ich fand es schrecklich. Die Pflegerinnen haben sich auch immer genau nach Plan gerichtet. Es musste sogar alle 2 Tage MIT BADEZUSATZ gebadet werden. Ich habe dann darauf hingewiesen, dass meine Große Neurodermitis hat, es meiner Meinung nach reicht, wenn mein Kleiner ein Mal die woche gebadet wird und auch keine Zusätze nötig sind. Das alles ist dann ignoriert worden!!! Dann immer diese Bettlerei, dass man das Baby aus dem Bettchen holen kann.

Aber es freut mich, dass es mit der Stillerei geklappt hat. Halte durch! Mein Kleiner war durch und durch Stillkind und hat nach meiner Abwesenheit immer die Flasche abgelehnt ;-).

LG
Katja