Hallo,
vor einiger Zeit habe ich hier eine Diskusion gelesen, wie Kinder mit dem Thema Tod umgehen und wie man es Ihnen verständlichen machen kann.
Dabei wurde hier ein link gepostet, ich denke es war eine PDF-Datei die dann aufging, in dem beschrieben war, wie Kinder in versch. Altersklassen mit dem Thema Tod umgehen. Ich habe den link zwar gespeichert, er ist aber trotzdem verloren gegangen.
Leider ist nun mein Papa schwer erkrankt und ich befürchte das Schlimmste. Mein Baby ist noch zu klein, aber ich hätte gerne diesen link, da meine Nichten und Neffen noch nicht so alt sind und wir gerne wüssten, wie wir ihnen gegenüber mit diesem Thema umgehen sollen, dass der Opa krank ist und vielleicht sogar bald im Himmel.
Kann mir da jemand helfen?
Vielen Dank schoneinmal!
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Beitrag von titania78 - 15.12.11 - 00:05 Uhr
Beitrag von titania78 - 15.12.11 - 00:25 Uhr
nach laaaangen stöbern in der Forensuche, habe ich ihnn glaube ich selbst entdeckt:
http://www.familienhandbuch.de/cms/Trauer.pdf
habs jetzt allerdings nur überflogen, ob es das Richtige ist weiß ich noch nicht. Ist zu spät um genauer zu lesen, werde ich mal morgen in Ruhe machen.
Falls aber noch jemand andere Tipps usw für mich hat, nehme ich die gerne an.
Grüße Tiatania....in der Hoffnung mit diesem Thema doch noch etwas verschont zu bleiben
Beitrag von silberlocke - 16.12.11 - 10:49 Uhr
Hi Du
es gibt eigentlich nichts besseres als ganz offen und ohne Umschreibungen mit den Nichten darüber zu sprechen. Eben daß der Opa gaaaanz krank ist und dann irgendwann das Herz des Opas vielleicht sooooo müde ist, daß es nicht mehr schlagen möchte und der Opa dann sterben könnte. Daß seine Seele, eben das, was Spaß mit ihnen gemacht hat, sie lieb hatte - schlüpft aus dem Körper und dann kannst Du Dir aussuchen, wohin die Reise geht und was Deine Nichten für ein Bild im Kopf haben sollen, wenn sie an Opa denken....
Ich weiß ja nicht wie alt Deine Nichten sind - meine Kinder sind fast 11, fast 9, 4,5 und nicht ganz 2. Und sie wussten und wissen auch jetzt, wo die Großtante im Sterben liegt grob über alles Bescheid und sie kommen immer mal wieder mit Fragen an. Ob der Mann dann wieder neu heiratet, wohin die Tante geht, ob wir dann alle traurig sind, ob wir alle dann weinen müssen, oh schade, dann können wir ja nie wieder "dies und das" mit Tante.... machen, was machen dann die M und die D (Töchter), wenn sie nicht mehr da ist, was macht man mit dem Körper,....
Beantwortet alles sachlich, mit einfachen Worten. Wenn ihr etwas nicht wisst, dann dürft ihr das auch so sagen! Aber erfindet keine Märchen oder redet darum herum. Je natürlicher man mit dem Tod umgeht, desto weniger Horror haben die Kinder davor. Es ist nunmal leider ein Teil des Lebens und so schlimm das Sterben manchmal ist - macht es nicht noch schlimmer indem ihr den Tod und das Sterben tabuisiert.
GLG Nita
Beitrag von seni81 - 20.12.11 - 13:51 Uhr
Hi,
es gibt ein Buch dieses heißt: "Oskar und die Dame in Rosa". Es hat mir geholfen, einfach offen damit umzugehen.
Gruß
