Pfarrerin fliegt bei der Kirche raus...weil sie einen Muslim geheiratet hat!

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Beitrag von hinterwaeldlerin09 - 15.12.11 - 15:35 Uhr

Hallo Leute,

ich bin immer ein gläubiger Mensch gewesen, habe zu der evangelischen Kirche gestanden, sie verteidigt, mich in ihr zuhause gefühlt...aber so langsam frage ich mich, ob ich eigentlich noch bei Trost bin!

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Die-mit-einem-Muslim-verheiratete-Vikarin-soll-gehen-_arid,153583.html

Sind die noch ganz dicht? Wie intolerant kann man sein? Da kann man die Mitglieder auch gleich mit der Latte vor der Kirchentür wegtreiben...

Ich fasse soviel Dummheit und Intoleranz nicht.

Kopfschüttel
die hinterwäldlerin

Beitrag von clementi - 15.12.11 - 16:46 Uhr

Hallo hinterwäldlerin,

es gibt ein Kirchenrecht. Auch eine Vikarin muss das kennen, wenn sie einen Beruf dieser Art ergreift. Also wusste sie auch, dass sie damit die Kündigung riskiert.

Es gibt die Möglichkeit, vorab eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen, aber das hat sie gar nicht versucht.

GLG

Beitrag von nobility - 15.12.11 - 17:18 Uhr

Jeder der einer Sekte, bei größeren Sekten nennt man diese ja Religion, klingt etwas besser, also jeder der sich solch einem Hinrgespinnst verschreibt, ist nicht bei Trost.

Im 21. Jahrhundert müssten Menschen wissen, dass sämtliche Religionen eine Erfindung von Menschen ist.

Die Wissenschaft hat längst alle Religionen überholt.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 - 15.12.11 - 18:14 Uhr

Die Wissenschaft hat längst alle Religionen überholt.

Was meinst du damit?

Beitrag von nobility - 16.12.11 - 13:03 Uhr

Nehmen wir das Leben auf unserem Planet Erde und die Erde im Universum. Die Wissenschaft sucht nach erklärbaren für uns nachvollziehbaren Antworten.

Religionen können das nicht.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 - 17.12.11 - 20:32 Uhr

Der Vergleich ist total absurd. Es geht nicht um Wissen, es geht um Glauben.

Es geht doch bei Religion nicht um Erklärung der Welt und ihrer Phänomene.

Es geht um TROST. Die Wissenschaft kann uns erklären, warum unser Vater an Krebs stirbt...aber das tröstet uns - oder viele - nicht. Und da kommt dann der Glaube ins Spiel. Das Bild, dass unser Vater jetzt im Himmel sei, es ihm gut gehe, er beim lieben Gott sitzt und dort auf uns wartet...das gibt manchen Menschen Trost. Darum geht es. Trost.

Was soll das mit Wissenschaft zu tun haben?

Unverständlich und nicht weiterführend.

lg die hinterwälderin

Beitrag von nobility - 21.12.11 - 12:16 Uhr

Hinterwälderin,

entweder du hast meine Worte nicht verstanden oder ich habe die falschen Worte gebraucht.

Dann versuche ich es nochmal anders zu sagen.

Religionen haben die Entwicklung ( damit meine ich auch geistige Entwicklung ) der Menschen von jeher behindert. Religionen haben den Geistigen Fortschritt und den Wissenschaftlichen Fortschritt der Menschen nachteilig behindert. Ohne diese Religiöse Behinderung könnten wir bereits im Jahre 3Tausend leben.

Wissenschaft hat schon etwas mit Religionen zu tun. Insofern nähmlich, als das Wissenschaft, soweit sie erkennbar ist, nachgewiesen hat, dass es keinen von Menschen erfundenen Gott - und es gibt deren rund zwei Dutzend - gibt. Was beweißt, dass Religionen samt ihren Gott von Menschen frei erfunden sind.

Ich nehme einmal den Anfang aller Anfänge der Kirchenlehre. Das Alte Testament fängt mit der Aufzählung an, wie Gott in 6 Tagen die Welt erschaffen hat. Die Wissenschaft hat dieses Märchen längst als Absurdum widerlegt. Und so könnte ich auf diese weise fortfahren bis zur Himmelfahrt von Jesus.

Es ist gibt keinen Gott, der die Vermischung von Glauben, Herkunft, Hautfarbe verbietet. Dies tun allein die Menschen.

LG
Nobility

Beitrag von daddy-69 - 21.12.11 - 15:24 Uhr

"Insofern nähmlich, als das Wissenschaft, soweit sie erkennbar ist, nachgewiesen hat, dass es keinen von Menschen erfundenen Gott - und es gibt deren rund zwei Dutzend - gibt."

Oh, das wäre mir neu. Nennst Du mir bitte noch die Quelle? Ich dachte immer, die Beweisführung etwas nichtexistenten wäre recht schwierig.

Beitrag von nobility - 21.12.11 - 16:50 Uhr

Meine Quelle ist mein Verstand.

Wissenschaft ist Existend. Gott nicht. Für mich ist das nicht neu.

Wissenschaft erlegt Menschen keine Zwänge auf. Religion aber tut das.

Beitrag von daddy-69 - 21.12.11 - 16:53 Uhr

Also redest Du über Deinen eigene Definition der Wissenschaft? Und nicht die Wissenschaft, wie sie ein Wissenschaftler definieren würde?

Beitrag von zeitblom - 21.12.11 - 17:01 Uhr

"Meine Quelle ist mein Verstand."

DAS ist schon das erste Problem....

"Wissenschaft ist Existend."

doch nur durch den Menschen...insofern existiert auch Gott ...naemlich in den Koepfen vieler Menschen...

"Wissenschaft erlegt Menschen keine Zwänge auf. "

Nicht? Ich dachte, wissenschaftliche Erkenntnisse seien so zwingend, dass man sie nicht leugnen koenne....

"Religion aber tut das. "

Welche Zwaenge werden DIR von irgendeiner Religion auferlegt??

Beitrag von daddy-69 - 21.12.11 - 19:01 Uhr

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"Meine Quelle ist mein Verstand."

DAS ist schon das erste Problem....
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Du hast ja aber nicht SEINEN Verstand. Was dann aber auch nicht Dein Problem ist.

Beitrag von nobility - 22.12.11 - 11:51 Uhr

Meine Quelle ist mein Verstand.

" DAS ist schon das erste Problem.... "

Das ist Unverschämt. Ich sage doch auch nicht, dass dein Verstand behindert ist. Was Dummheit nicht versteht, verspottet sie. Wieso also solltest du da eine Ausnahme sein ?

Beitrag von zeitblom - 22.12.11 - 11:58 Uhr

Ich habe nicht geschrieben, dass Dein Verstand "behindert" sei. Aber niemand sollte sich nur auf seinen eigenen Verstand verlassen... erst recht nicht, wenn Bescheidenheit und Realismus zur Einsicht fuehren muesste, dass der eigene Verstand (und ich schliesse mich nicht aus) nicht ueberdurchschnittlich ist....

Beitrag von nobility - 22.12.11 - 16:09 Uhr

Den eigenen Verstand für überdurchschnittlich zu halten, grenzt schon leicht an Arroganz.

Es spricht jedoch nichts dagegen, seinen Verstand d.h. sein Wissen, seine Logik und sein Gefühl für eine Beurteilung zu nutzen. Das dürfte in aller Bescheidenheit erlaubt sein.

Beitrag von zeitblom - 22.12.11 - 16:15 Uhr

ich geb's auf.... (Goethe hatte doch recht!)

Beitrag von nobility - 22.12.11 - 12:06 Uhr

" Welche Zwaenge werden DIR von irgendeiner Religion auferlegt?? "

Ich darf erinnern, dass genau dieses Problem der Inhalt dieses Thread´s war.

Und noch etwas, wie kann man in allem Ernst sagen wollen, weil die Wissenschaft Existent ist, ist auch Gott existent.

Noch einmal.

Wissenschaften erlegen keine Zwänge auf. Weder Gebote noch Verbote.

Religionen bestehen nur aus Geboten und Verboten. An dieser Stelle verweise ich nochmal´s auf den Ausgangsthread.

Beitrag von mopps - 22.12.11 - 14:47 Uhr

<<Wissenschaften erlegen keine Zwänge auf. Weder Gebote noch Verbote.>>

Diese Aussage lässt jedem Sozialdarwinisten die Hose vor Glück aufplatzen!

Beitrag von zeitblom - 21.12.11 - 15:50 Uhr

Soviel wortreiche Ignoranz macht mich sprachlos... und mir fehlt der Optimismus, Dich ueber Deine Irrtuemer bzw. Denkweisen aufzuklaeren. Vielleicht erbarmt sich ja jemand....

Beitrag von nobility - 21.12.11 - 16:45 Uhr

Wenn dir Verstand fehlt meine Worte zu kommentieren und dir deshalb nur Polemik und andere Unsachlichkeit einfällt so ist deine Kritik - falls man eine solche überhaupt als Kritik bezeichnen mag - absolut wertlos.

Beitrag von zeitblom - 21.12.11 - 17:05 Uhr

"absolut wertlos"

Stimmt.... Perlen wirft man ja auch nicht ....weg

Beitrag von daddy-69 - 21.12.11 - 16:54 Uhr

Es soll keiner sagen, dass wir nicht immer wieder versuchen mit ihm zu diskutieren.

Beitrag von nobility - 22.12.11 - 11:46 Uhr

Der Sinn einer solchen Antwort - falls ein zweifelhafter Sinn dahinter steckt - liegt wohl allein bei dir.

Eine der wesentlichsten Inhaltsformen von Diskussion ist die Einlaßform.

Beitrag von daddy-69 - 22.12.11 - 15:31 Uhr

Lieber nobility,

ich habe mich oft genug auf Deine Diskussionen eingelassen. Es hat aber nie zu etwas geführt. Ich werde Dir jetzt aber bestimmt nicht sagen, woran das liegt, denn ich werde Dich eh nicht überzeugen können.

Beitrag von nobility - 22.12.11 - 16:00 Uhr

dto.

Aber, schau nach Irland, schau nach der Türkei etc.etc., schau jetzt nach Irak. Das sind keine Meinungsverschiedenheiten von Religionen, das sind Religionskriege.

Da lobe ich mir die Wissenschaften. Die sind wesentlich friedlicher. Auch hierin hat die Wissenschaft Religionen überholt. Begreif doch das !