Gibt es hier eigentlich Eltern, die noch NIE eine Strafe verhängt haben? Meine Tochter ist 7 Jahre alt, sie hatte noch nie Fersehverbot, Stubenarrest, Hauarrest, Spielverbot oder ähnliches. Sie ist auch mal frech, schlägt im Ton über die Stränge, motzt oder nölt. Ich habe dennoch noch nie einen Anlass gesehen, dafür eine Strafe zu verhängen. Ich versuche, immer eine natürliche Konsequenz zu finden. Gibt es mehr Eltern, bei denen das ausreicht. Ich weiß, dass ich sicher auch Glück mit meinem Kind habe, sie hat viele Freundinnen, macht sich gut in der Schule und hat auch noch nie außergewöhnlichen Blödsinn gemacht. Ich überlege mir in der Regel: warum handelt sie so, wie sie gerade agiert? Was ist die Ursache? Ich versuche neutral zu sein und eine konstruktive Lösung zu finden. Strafen empfinde ich eher als destruktiv.
Ich bin aber sicher nicht perfekt, fahre auch gerne mal aus der Haut und ärgere mich dann über mich. Schreien will ich eigentlich nicht...
da arbeite ich dran.
FG H.
Noch nie eine Strafe verhängt?...!?!?!...
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Beitrag von galeia - 15.12.11 - 21:46 Uhr
Beitrag von binecz - 15.12.11 - 23:41 Uhr
Klingt gut.
Ich schließe mich da an....aber meine Tochter ist auch erst 16 Monate alt
Beitrag von asimbonanga - 16.12.11 - 01:02 Uhr
<<ie hatte noch nie Fersehverbot, Stubenarrest, Hauarrest, Spielverbot oder ähnliches. <<
Stubenarrest und Hausarrest laufen auf das selbe hinaus?! Spielverbot? Was soll man darunter verstehen? Wird dann ein Spielzeug entzogen?Fernsehverbot ist klar.
So gesehen habe ich noch keine dieser Strafen verhängt.Was nicht heißt , das ich den TV Konsum bei meinem Sohn nicht überwacht hätte, eine Zeit lang war das bei ihm nötig.
Kürzlich musste meine Jüngste einen Krankengymnastik-Termin aus eigener Tasche zahlen, sie hatte den Termin mutwillig versäumt.Das halte ich allerdings mehr für eine Konsequenz.
Ich hatte dann wohl auch dreimal Glück.
L.G.
Beitrag von dominiksmami - 16.12.11 - 09:57 Uhr
also bei meiner Cousine gab es damals ( als wir noch jung waren, also praktisch gestern oder so *hüstel*) schon einen Unterschied zwischen Hausarrest und Stubenarrest.
Bei Hausarrest durfte sie sich im ganzen Haus frei bewegen, beim Stubenarrest mußte sie in ihrem Zimmer bleiben..
>>Kürzlich musste meine Jüngste einen Krankengymnastik-Termin aus eigener Tasche zahlen, sie hatte den Termin mutwillig versäumt.Das halte ich allerdings mehr für eine Konsequenz.<<
eben, das ist eine logische Konsequenz und keine Strafe.
lg
Andrea
Beitrag von asimbonanga - 16.12.11 - 10:32 Uhr
Stimmt.Mich hat das Wort Stube wohl irgendwie verwirrt.
Aufs Zimmer schicken gab es bei uns auch schon.
Beitrag von marion2 - 16.12.11 - 07:40 Uhr
Hallo,
"fahre auch gerne mal aus der Haut und ärgere mich dann über mich. Schreien will ich eigentlich nicht...
da arbeite ich dran."
Für meine Kinder wäre das die Höchststrafe.
Ich versuche nicht neutral zu sein (nur wenn sich die Kinder streiten). Schon gar nicht bei: "Sie ist auch mal frech, schlägt im Ton über die Stränge, motzt oder nölt."
Wenn mein Kind mich anmotzt und rumnölt, sehe ich keinen Grund, weiter freundlich zu sein.
Ich sehe übrigens keinen großen Unterschied zwischen "natürlichen Konsequenzen" und Strafen. Nicht wenige Kinder fühlen sich auch mit "natürlichen Konsequenzen" ungerecht behandelt.
Wir reden in der Regel über das Fehlverhalten und gut ist's.
Gruß
Beitrag von brotli - 16.12.11 - 08:37 Uhr
hallo
hausarrest fand ich früher schon dumm. kennen meine kinder gar nicht.würde ich nie machen.
fernsehverbot auch nicht.
ich brech mir auch nichts dabei ab, wenn ich mal nachgebe und den kindern recht gebe.
und bei nörgeligem motzigem ton , sage ich auch nur, das ich so schließlich auch nicht rede.
wobei auch kinder schlechte laume haben dürfen und dann halt rumnölen.
also ich war immer bemüht lösungen zu finden und kompromisse einzugehen und es hat auch immer gut geklappt.
geschrien habe ich in den ganzen jahren nie.
l.g.
Beitrag von thea21 - 16.12.11 - 09:14 Uhr
Ich verhänge nur logische und sinnvolle Konsequenzen.
Meine Tochter sieht das aber meist anders.
Beitrag von clementi - 16.12.11 - 09:15 Uhr
Hallo H.,
ehrlich gesagt, nein, ich habe noch nie eine derartige Strafe verhängt. Nicht, weil meine Tochter nun ein Engel wäre, beileibe nicht, sondern weil ich glaube, dass Fernsehverbote u.ä. nun gar nichts mit den Verfehlungen zu tun haben, die es im Alltag mit Kindern so gibt.
Ich gebe zu, ich schreie manchmal sehr laut
Und in der Zeit, als mein Mann anfing fremd zu gehen (was ich erst nicht wusste), war ich manchmal so frustriert, dass ich, wenn meine Tochter was angestellt hat, nahe dran war, sie zu schlagen
Aber das habe ich nie getan.
GLG
Beitrag von dominiksmami - 16.12.11 - 09:55 Uhr
Huhu,
da kann ich mich anschliessen.
Mein Sohn ist aber auch ein Sonderfall, denke ich. Er hat ja eine Entwicklungsverzögerung und dazu autistische Züge ( beides wird von Jahr zu Jahr weniger).
Wir sind einfach nie in Situationen gekommen die so etwas gefordert hätten.
Sicher, als er klein war hat er sich mal im Supermarkt auf den Boden geschmissen. Aber was hätte das Androhen von Strafen da gebracht? Nichts...eben!
Ich habe einfach gesagt "tschüß mein Schatz" und bin ums nächste Regal verschwunden....keine 20 Sekunden später war mein Sohn bei mir, ich habe ihn getröstet und er hat das nie, nie wieder gemacht.
Frech hmm er ist jetzt 10 und probiert es ab und zu mal aus, aber so richtig frech sein kann er glaube ich gar nicht.
Gemotzt hat er schon viel, eben auch durch die autistischen Züge. Aber wozu dabei Strafen verhängen? Ich habe immer in der Situation gehandelt.
Entweder habe ich seinem Motzen nachgegeben ( wenn es für mich nachvollziehbar und machbar war), ich bin darüber hinweggegangen ( wenn es wichtig war etc.) oder, wenns ganz schlimm war, habe ich ihn beiseite genommen und leise ( muß ja nicht jeder mitbekommen) mit ihm geredet. Da habe ich ihm gesagt dass das so nicht geht und das er da nun eben durch muß, oder auch mal getröstet und gesagt das wir ja dabei sind wenn es etwas war wovor er Angst hatte etc.
Das hat eigentlich immer gewirkt.
Wenn er jetzt ( O-Ton mein Sohn: ich glaub ich habe schon Pubertät") mal über die Stränge schlägt, dann weiße ich ihn kurz zurecht und schon läuft es wieder rund.
Nein, wenn ich recht überlege...Strafen gabs hier wirklich noch nie.
lg
Andrea
Beitrag von fbl772 - 16.12.11 - 10:38 Uhr
Hallo,
mein Sohn empfindet auch (für mich) logische Konsequenzen mitunter als Strafe bzw. ungerecht. Das ist wie alle Gefühle, sie werden individuell von jedem Menschen anders wahrgenommen.
Wann sind Kinder in der Lage die Schlußfolgerung zu ziehen, ja das ist eine LOGISCHE Konsequenz und keine Strafe, die aus meinem Verhalten resultiert ??? Wir Eltern wissen ja häufig auch selbst gar nicht, was eine logische Konsequenz auf bestimmtes Verhalten wäre und was nicht. Wieso muss er MEINER Logik folgen und kann sich nicht einfach nur drüber ärgern ....
Ich habe übrigens auch einen Sohn, der bislang ein kleiner frecher Sonnenschein ist 
VG
B (die auch häufig über den Unterschied nachgrübelt
)
Beitrag von miss-bennett - 16.12.11 - 10:50 Uhr
Hallo!
Hier, ich! Aber nur weil ich 6 Kinder habe und EINER davon wirklich noch nie für irgendetwas bestraft werden "musste". Mein kleiner Sohn ist ein Engel im wahrsten Sinne des Wortes, er eckt nirgendwo an, geht jedem Ärger aus dem Weg und ist absolut pflegeleicht
Die anderen 5 kann man bei einer Frechheit-Skala von 1 bis 10 zwischen 4 und 9 verteilen
und zwar sehr dynamisch!
Das ist aber alles egal, hauptsache man hat immer ein Ohr für sein(e) Kind(er) und ist in der lage ihnen die Liebe zu geben, auch wenn man nicht immer die gewünschte Geduld hat
LG
Beitrag von jazzbassist - 16.12.11 - 11:44 Uhr
"Noch nie" ist bei einem 12-Jährigen ein soooo unendlich langer Zeitraum
. Also im Kleinkindesalter sind wir mit Konsequenzen total gut klargekommen. Wie logisch die IMMER waren (oder ob die auch mal eher "konstruiert" wirkten ... thea21 hat hier etwas sehr schönes geschrieben: "Ich verhänge nur logische und sinnvolle Konsequenzen. Meine Tochter sieht das aber meist anders") ... absolut keine Ahnung, schließe mich da aber Thea21 definitiv an. So mit der Einschulung und den immer größer werdenden kindlichen Freiräumen ... da gab es m.E. ab und an einfach nichts mehr, was man noch großartig als (angemessene) "Konsequenz" hätte bezeichnen könnte ... das hatte dann schon ab und an mal eher "strafenden" Charakter. Konnte man - bis zum 10. Lebensjahr - aber noch definitiv an einer Hand abzählen, wo er mal Stubenarrest o.ä. bekommen hat. Mit dem Eintritt in die Pubertät ... also wir versuchen es schon immer auf den friedlichen Weg ... im absoluten Regelfall funktioniert das auch ganz wunderbar. Mir fallen - für ganz viele Alltags oder nicht Alltagsprobleme auch viele tolle Konsequenzen ein, die erziehenden (aber nicht strafenden) Charakter haben. Aber - wir standen in den letzten 2 Jahren schon durchaus mal vor Situationen, wo wir uns dachten: "Und nun?"
Sagen wir es so: Strafen wären für mich das ultima ratio; so das für mich nicht in Frage käme, damit irgendein alltägliches Problem "Zimmer aufräumen o.ä." zu lösen oder zu erpressen. Ich hätte das total toll gefunden, wenn wir in den letzten 12 Jahren gänzlich ohne ausgekommen wären ... ist leider nicht gelungen. Meine Frau war schuld
. Ich weiß aber, dass sich mein Kurzer trotzdem zu einem ganz tollen Teenie entwickelt hat, der seine Eltern täglich stolz macht ... ich denke aber, dazu haben eher Umfeld, Umgebung, Freunde und Familie als Konstrukt beigetragen und keine Strafen oder konstruierte Konsequenzen.
Beitrag von asimbonanga - 16.12.11 - 15:36 Uhr
<<Aber - wir standen in den letzten 2 Jahren schon durchaus mal vor Situationen, wo wir uns dachten: "Und nun?"
<<<
Das kenne ich sehr gut.Ich bin wirklich froh, das sie so wenig anstellen.
Beitrag von risala - 16.12.11 - 12:30 Uhr
Hi,
wir haben bei unserem Sohn bisher ein einziges Mal eine Strafe verhängt.
Fabian bekam in der ersten Klasse die ausgemusterte Playstation zwei von seinem Onkel geschenkt. Diese haben wir Sonntag Abend aufgestellt und Fabian wollte am nächsten Tag spielen. Wäre auch alles ok gewesen. Bis ich im Büro einen Anruf der Schule bekam, ob Fabian zu Hause wäre? Er wäre nicht in die Betreuung gegangen und sie hätten keinen Zettel von uns, dass er früher gehen kann. Fabian hätte wohl einer Mitschülerin gesagt "ich gehe heute nicht in die Betreuung - ich will zu hause Playstation spielen". Glücklicherweise war mein Mann schon zu Hause und Fabian ebenfalls. Seinem Papa erzählte er, es wäre keine Betreuung....
Daraufhin haben wir - eben mit der Info der Schule im Hintergrund - eine Woche Playstationverbot verhängt. Dies haben wir ihm auch genau so erklärt.
Normalerweise verhängen wir solche Strafen nicht, aber in diesem Fall kamen zu viele Dinge zusammen:
- Schule (Hausaufgabenbetreuung) schwänzen wg. Playstation spielen
- keinem Lehrer Bescheid sagen, sondern nur im Vorbeigehen der Mitschülerin
- Papa bezüglich Betreuung anlügen
Fabian hat die Strafe problemlos und ohne weinen akzeptiert, weil die entsprechenden Erklärungen dazu geliefert wurden (siehe oben und es hätte auf dem Weg nach Hause auch was passieren können).
Ansonsten haben wir wirklich großes Glück mit unserem Filius. Klar muss man mal schimpfen (ich arbeite auch daran, nicht so schnell zum HB-Männchen zu mutieren), aber insgesamt ist er ein wirklich lieber Junge!
Hausarrest, Taschengeldentzug, Spielverbot, etc halte ich für eine absolut sinnlose Strafe - diese Sachen stehen ja in keinerlei Zusammenhang mit dem, was ein Kind gemacht hat.
Gruß
Kim
Beitrag von hanni123 - 16.12.11 - 13:13 Uhr
Ehrlich gesagt finde ich die Unterschiede wirklich fliessend.
Wenn mein zweijähriger aus Wut mit Spielzeug geworfen hat, dann habe ich zu ihm gesagt: "Wenn Du nochmal wirfst, kommt das Spielzeug weg. Spielzeuge werden nicht geworfen. Das Spielzeug oder der beworfene Gegenstand geht davon kaputt."
Mein Sohn hat das sicherlich als Strafe verstanden.
Als mein vierjähriger Sohn bei einem Wutanfall extrem laut geschrien hat, habe ich ihn in sein Zimmer geschickt, wo er sich in Ruhe ausschreien kann. Ich habe ihn vor die Wahl gestellt: Entweder aufhören zu schreien oder im eigenen Zimmer weiterschreien. Strafe oder Konsequenz?
Wenn mein Sohn zuviel fern sieht, wird er extrem hibbelig. Also reduziere ich das Fernsehen aufs Wochenende. Vielleicht empfindet er das als eine Art Strafe.
Ich sehe durchaus einen Zusammenhang von zu viel Medienkonsum und übermütigem Verhalten, zumindest bei meinem Sohn. Und wenn ein Kind generell auffällig wird, hilft die Auswirkung von einem Fernsehverbot doch irgendwie auch. Das ist zwar eine andere Ebene, aber weniger Fernsehen ist doch generell zu begrüßen, oder nicht?
LG
Hanna
Beitrag von zahnweh - 16.12.11 - 16:26 Uhr
Hallo,
versuchen ja! Geklappt hat es nicht immer. Allerdings versuche ich realistisch zu bleiben. Als ich mal über die logische Konsequenz hinaus ging (der Schreck hat mich geleitet), erklärte ich das meinem Kind und wollte den Strafteil zurücknehmen - sie protestierte und wollte ALLES "versprochen ist versprochen"
Beitrag von vam-pir-ella - 16.12.11 - 17:32 Uhr
Hi!
Würde ich meinen Kindern Hausarrest aufbrummen wäre in erster Linie ICH bestraft ...
Strafen gibts bei uns keine, nur logische (zumindest für mich logisch, meine Kinder sehen das i.d.R. anders
) Konsequenzen.
Aber einen gepflegten Anpfiff kassieren sie, wenn auch äußerst selten, auch mal.
Gruß,
v.
Beitrag von troll3 - 16.12.11 - 17:37 Uhr
warte, ich hatte EINMAL 1 woche hausarrest, meine eltern brachen nach 3 tagen ab, sie sahen ein das es eine absolute selbstbestrafung war
+
nö von solchen strafen halte ich nichts, ganz ehrlich, situationskosequenz ist wichtiger, achso, ich werd auch schon mal laut, aber das sind eben phasen, momentan könnte ich den ganzen tag schreien, tu ich nicht, das stachelt sie nur mehr auf
Beitrag von r.le - 16.12.11 - 23:10 Uhr
Hallo Galeia,
zunächst mal was für Dich und die Riege der sich bisher beteiligenden, kurz vor der Heiligsprechung stehenden Schreiberinnen:
http://www.fun-forum.de/funshop/Media/Shop/uk-010.gif
Das habt Ihr euch redlich verdient. Ehrlich.
Falls noch ein halbwegs ernsthafter Beitrag erwünscht ist:
Unser Sohn ist auch sieben und kommt tatsächlich an die hier größtenteils beschriebenen engelsgleichen Musterkinder heran. Er ist unverständlicherweise Argumenten zugänglich und vermag das Aufzeigen möglicher Folgen seines Handelns nachzuvollziehen. Eine klare Ansage leitet ihn fast immer auf den Pfad der Tugend zurück. Die bange Frage, ob grausame Strafe oder logische Konsequenz folgen muss, stellt sich hier glücklicherweise nicht.
So weit, so gut, wäre da nicht noch ein zweites Kind. Vier Jahre älter, ein nach bestem Wissen und Gewissen von liebevollen, nach pädagogisch wertvoller Erziehung strebenden Eltern erzogenes Mädelein, welches jetzt der Pubertät zustrebt. Mit Riesenschritten.
Hier wandeln sich die im ersten Abschnitt beschriebenen Methoden grundlegend. Vergünstigungen und Strafen (gerne die von Dir beschriebenen Grausamkeiten wie Fernsehverbot oder Hausarrest) sind im Zweifel das Mittel der Wahl und erleichtern ehrlich gesagt das Miteinander für alle Beteiligten.
Bin ich nun ein Heiliger oder ein Drecksack?
Fragt sich
Ralf
Beitrag von marion2 - 17.12.11 - 11:21 Uhr
ein heiliger Drecksack
Beitrag von r.le - 17.12.11 - 16:28 Uhr
Beitrag von sandi1907 - 17.12.11 - 23:15 Uhr
Ich find deinen Beitrag super
Sandra,
die sich einreiht in deine kurze Reihe der strafenden Eltern
Beitrag von dominiksmami - 17.12.11 - 23:53 Uhr
Huhu,
ich weiß ja nicht genau wen du meinst, aber da ich auch vor dir geantwortet hatte:
ich hoffe du setzt eine Entwicklungsverzögerung und autistische Züge nicht mit einem sarkastischen Engelsgleich auf eine Stufe.
Mein Sohn IST anders als viele, viele andere Kinder aber das hat NICHTS mit einer Engelsgleichheit oder derartigem zu tun.
Er konnte nicht frech sein.
Da bin ich nicht stolz drauf, ganz ehrlich nicht...im Gegenteil, es hat mich oft sehr, sehr traurig gemacht.
Heiliger oder Drecksack?
Für was hälst du dich denn selber hm?
lg
Andrea
Beitrag von r.le - 18.12.11 - 16:05 Uhr
Hallo Andrea,
ich will versuchen, Dir meinen Beitrag zu erklären, ich dachte eigentlich, es ergibt sich aus dem Inhalt.
Der Ausgangsbeitrag startet mit Herzchen und schließt mit Glücksklee und ist gesättigt mit Mutterstolz und nach meinem Empfinden mit einer größeren Prise Selbstbeweihräucherung und fishing for complimets. Das sich da niemand hinstellt und dem Eingangsbeitrag vehement widerspricht, war ja auch verständlich. Deshalb habe ich etwas überzeichnet.
Was ich sagen wollte ist einfach, dass Kinder eigene Persönlichkeiten haben und dass Art und Umfang des Strafenverhängens nicht zwingend was mit elterlicher Kompetenz zu tun hat. Deshalb der Verweis auf die Erfahrungen mit meinen Kindern.
<ich hoffe du setzt eine Entwicklungsverzögerung und autistische Züge nicht mit einem sarkastischen Engelsgleich auf eine Stufe.>
Das liegt mir fern und lässt sich auch nicht aus meinem Beitrag herauslesen. Wenn Du dies für Dich oder Deinen Sohn so empfindest, entschuldige ich mich in aller Form.
<Für was hälst du dich denn selber hm?>
Drecksack, eindeutig.
Viele Grüße
Ralf
