Hallo,
mein Sohn ist jetzt so alt und seid ein paar Wochen ist er wie ausgewechselt.
Er hört nicht mehr, will nicht mehr an der Hand laufen (an der Straße)
haut und schmeißt mit Sachen um sich, beißt, kratzt.
Ich erkenne ihn echt nicht mehr wieder.
Ich versuche immer ganz ruhig zu bleiben und erklär ihm das man das alles nicht machen darf, dann lacht er immer und sagt nur"Nico lieb"
Mir fällt es echt immer schwere ruhig zu bleiben, wenn ich gar nicht mehr weiter weiß setze ich Ihn in den Laufstall, er kann aber ja nicht ständig im Laufstall sitzen.
Haben Eure Kinder das auch?
Auch in dem alter und W A N N hört das endlich auf
Lg
gibt es eine Trotzphase mit 2 Jahren und 4 Monaten
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Beitrag von gleumdil - 16.12.11 - 21:25 Uhr
Beitrag von our_darkness - 16.12.11 - 22:03 Uhr
"Auch in dem alter und W A N N hört das endlich auf"
Wenn sie ausziehen...
Beitrag von gleumdil - 16.12.11 - 22:07 Uhr
na Du machst mir ja Mut
Beitrag von our_darkness - 17.12.11 - 17:49 Uhr
Bis heute - und mein Sohn wird im Januar 21 (einundzwanzig
) - hilft mir das Mütter-Mantra:
Es ist nur eine Phase!... Es ist nur eine Phase!... Es ist nur eine Phase!... Es ist nur eine Phase!... Es ist nur eine Phase!... Es ist nur eine Phase!... Es ist nur eine Phase!... 
Beitrag von gleumdil - 17.12.11 - 19:14 Uhr
das ist der Knaller!!!
Das werde ich jetzt auch anwenden
Beitrag von our_darkness - 17.12.11 - 21:30 Uhr
Genau! Ist ja auch im Grunde wurscht, wovon du plemplem wirst: Dem Affentheater deines kleinen Böckchen oder indem du irgendwann im Aldi an der Kasse diesen Satz vor dich hin brabbelst, während Knirpsi sich plärrend auf dem Boden wälzt... 
Im Ernst: Manchmal hilft es, einfach ein bisschen Humor auszugraben um gelassen zu bleiben. Damit meine ich nicht, das Kind auszulachen, sondern einfach verstehen, was andere hier schon erklärten. Sie beginnen, eigene Persönlichkeiten zu werden, einen Willen zu entwickeln. Und wer weiß, wie sauer man noch als Erwachsener werden kann, wenn man etwas unbedingt möchte, aber nicht bekommt - der kann sich vielleicht vorstellen, was in dem kleinen Wutgickel an Zorn tobt, der noch nicht gelernt hat, mit Enttäuschungen umzugehen.
Das "Schöne" ist: Kinder sind zumeist dort richtig offen "bockig" (zornig) und lassen es raus, wo sich am sichersten geliebt fühlen.
In diesem Sinne: Dein Kleiner macht dir mit seinen Ausbrüchen eine Liebeserklärung nach der anderen... 
LG und halt' dich tapfer!
Ch.
P.S. Meiner plärrte mich mit ca. drei mal völlig aufgelöst und erbost an: "Du bist so gemein, du... du... du... MAMA, du!"
So sauer er auch war, ein Schimpfwort in meine Richtung (welche er damals durch die KiTa durchaus kannte), das fiel ihm dann doch nicht ein. Oder er traute sich nicht.
Beitrag von haruka80 - 16.12.11 - 22:12 Uhr
Hallo,
das ist normal, die Trotzphase beginnt mit 1,5-2 Jahren und endet mit 3-3,5 Jahren
Anstrengend können sie immer sein und trotzig, wenn sie ausgezogen sind, wirds ruhiger-eventuell
Alles wird gut, schaff dir nen inneren Buddah an und zähl bis 10, das hilft
Beitrag von gleumdil - 16.12.11 - 22:18 Uhr
AHHHH das sind nicht die Antworten die ich hören wollte 
Ne war ein Scherz, hab´s mir fast gedacht
Beitrag von haruka80 - 16.12.11 - 22:49 Uhr

Ätzend oder, eigentlich will man ja wirklich hören: Es hört bald auf
Erst vorgestern hab ich meinen Sohn schreiend vor Wut in die KiTa gebracht, da hat er schon ne halbe Std rumgewütet und sackte erst in der KiTa in sich zusammen um mit mir zu kuscheln. Und ganz schlimm: je älter er wird, desto mehr erkenn ich mich in ihm wieder. Ich verlasse bei Wut den Raum und haue schon mal in ein Kissen oder schlage ne Tür hinter mir zu-war mir bisher nie so bewusst, meinem Sohn schon
der kanns bestens
Beitrag von die.caro - 16.12.11 - 22:32 Uhr
Hi,
mein Sohn ist 2;3 Jahre alt und Du sprichst mir aus der Seele. Bin eigentlich ne gelassene, ruhige Person, aber er schafft es in den letzten Tagen, mich extrem aus der Reserve zu locken. Es scheint sich wirklich um eine sehr anstrengende Phase im Trotzalter zu handeln. Wann es aufhört? Hoffentlich bald. Derzeit ist das Kind an sich das beste Verhütungsmittel für das eigentlich angedachte Geschwisterkind. 
Bei uns hilft es meist, richtig Programm zu machen, Schwimmen gehen, Leute besuchen, Zoo etc. (klar sollte man "unerwünschtes" Verhalten nicht noch mit nem tollen Ausflug belohnen, aber einfach mal raus und was schönes machen tut allen gut). Ansonsten versuche ich, konsequent zu sein, vorausschauend zu denken und zu handeln (klarer Rahmen, damit keine Trotzanfall-Auslösenden Missverständnisse auftreten), Verbote positiv zu formulieren und unsere "Streits" nach kurzem Donnerwetter wieder mit Vertragen und Darüber-Reden beizulegen und es dabei bewenden zu lassen, selbst wenn ich mich eigentlich noch stundenlang sauer fühle.
Ich wünsche Dir und uns allen viel Nervenstärke, es geht irgendwann vorbei und dann lachen wir vielleicht drüber...
Liebe Grüße,
Caro
Beitrag von gleumdil - 19.12.11 - 21:36 Uhr
bei uns ist das Geschwisterkind schon unterwegs, zu der Zeit war unser Stinker noch das liebste Kind der Welt.
Es tut mir natürlich leid das Ihr auch so ne blöde Phase habt, aber es tut gut zu wissen das es bei anderen auch so ist
LG
Beitrag von barbarelle - 17.12.11 - 08:42 Uhr
Hallole,
durchatmen, zählen bis 10 und noch tiefer durchatmen. Willkommen in der Trotzphase.
Eins ist sicher: Aufhören wird sie ... beim einen schneller, beim anderen weniger schnell.
Bei manchen Kindern kommt oftmals zwischen 4-5 noch eine verspätete Trotzphase nach, die aber nicht sehr lange währt.
starke Nerven wünsch ich dir und wenn du googelst, findest du sicher auch noch strategien wie du am besten damit umgehen kannst.
LG
B
Beitrag von marion2 - 17.12.11 - 11:18 Uhr
Hallo,
"Ich versuche immer ganz ruhig zu bleiben und erklär ihm das man das alles nicht machen darf, "
Du weißt doch schon, dass das nicht funktioniert. Warum machst du es trotzdem so?
Kinder in der Trotzphase wollen klare Ansagen und keine langen Erklärungen. Sie wollen auch Mütter, die sich aufregen.
Und bau den Laufstall ab. Ein fast dreijähriges Kind ist darin nicht mehr gut aufgehoben.
Es hört auf, wenn du anfängst, deinen Sohn wie einen dreijährigen zu behandeln und nicht wie eine Mischung aus Baby (Laufstall) und Erwachsenen (Erklärungen).
Gruß
Beitrag von gleumdil - 17.12.11 - 19:11 Uhr
Hallo,
ganz lieben dank für Deine Antwort.
Werd bestimmt auch einiges Beherzigen
Es dauert aber noch 8 Monate bis er drei wird, also noch nicht wirklich fast drei finde ich.
Lg
Beitrag von gleumdil - 17.12.11 - 12:05 Uhr
Vielen dank für Eure Antworten
Liebe Grüße
Beitrag von henzelinos - 17.12.11 - 13:58 Uhr
Auf die Frage WANN das wieder aufhört : Wenn sie ausziehen .... Ist leider so.
Mit 2 Jahren und vier Monaten da kann das Trotzen eben beginnen. Das ist dann eine Phase des Ausprobierens und sie verschwindet auch wieder. Um dann, eines schönen Tages aus heiterem Himmel wieder zu kommen. Er merkt jetzt eben langsam das er ein eigenständiges Persönchen ist und möchte eben auch so gerne selber entscheiden was gut und richtig ist. Das er das noch nicht kann ist klar und da musst du eben dran bleiben.
Augen zu und durch kann ich Dir nur als guten Tipp geben und Nerven wie Drahtseile .... die sind auch sehr nützlich.
Beitrag von gussymaus - 17.12.11 - 14:17 Uhr
"Auch in dem alter und W A N N hört das endlich auf"
ich hab mir sagen lassen, wenn sie ausziehen wird es weniger...
meine große hat sehr früh damit angefangen, ich dachte dann ist sie auch eher damit durch, aber nein.... bisher hat es sich nicht gelegt...
aber man gewöhnt sich dran 
also: lcoker bleiben - auch wenns schwer ist!
lg gussy
Beitrag von hedda.gabler - 17.12.11 - 22:25 Uhr
Hallo.
Mein Kind ist pünktlich, nachdem sie lange ein zauberhafter pflegeleichter (das ist sie meistens zum Glück immer noch) Engel war, zum 2. Geburtstag in die Autonomiephase eingetreten ... okay, vor 2,5 Jahren habe ich es noch wohlwollend Autonomiephase genannt, inzwischen fallen mir wahrlich andere Begriffe ein
Auch ich benutze seit dem Kreißsaal das berühmte Mütter-Mantra: "Es ist eine Phase, es ist eine Phase, es ist eine Phase ... ".
Und das klappt mal mehr mal weniger gut
Und leider muss ich Dir sagen, dass es schlimmer wird ... nämlich dann, wenn Dich Dein Kind auch noch in Grund und Boden redet, teilweise so, dass Du nur noch mit offenen Mund da sitzt.
Nicht nur mein Kind hat ein paar Regeln, die es zu befolgen hat ... wenige, aber nachvollziehbare ... und wenn nicht nachvollziehbar, nehme ich es mit Jesper Juul: "Kinder können es gut aushalten, wenn man mal sagt: Ich kann Dir nicht sagen, warum ich Nein sage, weil ich es selbst nicht weiß. Ich weiß nur, dass es mir ernst ist, also musst Du bis aus weiteres damit leben.", sondern auch ich habe mir ein paar Regeln auferlegt (bei einem Kind, dass es einen gerne mit "Mama, warum bist Du immer so sauer?" spiegelt - da ist man dann sehr klein mit Hut und sehr demütig - musste das sein):
- Liebe
- Humor
- Gelassenheit
- ab und an den Weg des geringsten Widerstandes, das wissen die Kleinen irgendwie zu schätzen
- und auch mal ausflippen, nochmals Jesper Juul, ob Eltern auch mal durchdrehen dürfen: "Unbedingt und aus vollem Herzen. Das Recht auf unangemessenes und irrationales Verhalten sollte in die Menschenrechtskonventionen der Vereinten Nationen aufgenommen werden."
Ein Buch, dass ich Dir ans Herz legen möchte:
http://www.amazon.de/Warum-unsere-Kinder-Gl%C3%BCck-sind/dp/3407858795/ref=sr_1_sc_1?ie=UTF8&qid=1324157070&sr=8-1-spell
Und etwas zum Lachen, mit viel Wahrheit:
http://jako-o.mm-onlinemotion.de/vortrag_rogge.html
LG
Beitrag von qayw - 19.12.11 - 12:25 Uhr
Hallo,
ähm, mit 2 Jahren und 4 Monaten ist er mitten in DER Trotzphase, also der, die jeder kennt. 
Unsere Tochter ist mit 4 1/2 Jahren angeblich da raus, aber dafür ist sie in die "Ich provoziere meine Eltern mit Schimpfworten und mache ein Riesen-Theater, wenn es entsprechende Konsequenzen dafür gibt."-Phase übergewechselt. 
Sei streng und nicht lieb. Wenn Du immer nur lieb bist, denkt er, daß es nicht schlimm sein kann, was er macht.
Sachen, die weggeschmissen werden, kommen erstmal weg.
An der Straße wird an der Hand gegangen oder er muß in den Buggy.
Wer beißt, kratzt oder haut, wird festgehalten, ausgeschimpft und muß sich entschuldigen. Unser Sohn weiß genau, daß wir dann ein "gung" von ihm hören möchten oder daß er "ei" machen soll. Wenn das nicht hilft, darf er eine Weile alleine in seinem Zimmer sitzen.
Einen Laufstall hat unser Sohn (gerade 2 geworden) schon seit einem halben Jahr nicht mehr.
Bei Kindern wechseln nur die Phasen. So richtig aufhören tut es nicht. (Bei uns jedenfalls nicht.) 
LG
Heike
Beitrag von herbst103 - 26.12.11 - 19:47 Uhr
Hallo
.
Ich denke Dein Sohn ist eben in der "Trotzphase" angekommen.
Er entdeckt seinen Willen und testet nun seine Grenzen aus.
Es wird sicher noch eine Weile dauern und es verläuft meist "wellenartig", also es wird nicht jeder Tag gleich scheußlich sein
.
Habe ihn einfach weiterhin ganz lieb und erfreue Dich an seinem starken Willen, den er für sein zukünftiges Leben braucht.
Man kann versuchen sich als Eltern über die vielen positiven Dinge zwischen den Phasen mehr zu freuen, als sich ständig über die negativen Gedanken zu machen.
Meine Tochter kam glaube ich schon als "Trotzphase" zur Welt.
Sie wird im März 2012 7Jahre alt und ist da leider immer noch nicht ganz rausgewachsen.
Aber wir sind mit ihr mitgewachsen und können meist gut damit umgehen.
Wünsche Dir noch ganz viel Kraft.
Gruß herbst
