Hallo,ich bin ziehmlich verzweifelt,bin jetzt 34 Jahre alt und in der 13+2 SSw, letzte Woche war ich bei der Nackenfaltenmessung, der Arzt sah eine Diocke von 3,2mm, ausserdem einen kurzen Femur und empfahl mir deshalb eine Choriozottenbiopsie,am Folgetag kam das Ergebnis, freie Trisomie 21....Im ersten Moment brach für mich eine Welt zusammen...der Arzt und alle mit denen ich seither über das Thema gesprochen habe, raten mir fast zur Abtreibung.Im ersten Moment dachte ich mir auch....nein..so ein Kind möchte ich nicht.Gestern habe ich mir im Internet Fotos angesehen und bei Wikipedia die Erklärung von Down Syndrom gelesen, ich fand so schrecklich sehen diese Kinder gar nicht aus, ich wüßte gern ob es hier jemanden gibt der ein Kind mit Down Syndrom hat und ob Ihr das Leben wirklich als so schrecklich und belastend empfindet, wie viele Menschen,die sicher keine Ahnung haben reden.Ich muß dazu sagen, ich habe bereits 4 gesunde Kinder und diese Schwangerschaft war nicht mehr geplant, sicher wäre es schon mit einem"gesunden" Kind schwierig gewesen.....aber trotzdem ist es doch mein Sohn und ich würde mir wohl nie verzeihen, wenn ich ihn nicht auf die Welt kommen lasse.
Wer kennt sich aus mit Down Syndrom?
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Beitrag von mausi-1977 - 17.12.11 - 12:35 Uhr
Beitrag von ungeheuerlich - 17.12.11 - 12:39 Uhr
Hallo,
ich kenne Kinder die davon betroffen sind und völlig normal leben, und sogar auf eine normale Schule gehen.
Ganz im Ernst? Hör auf Dein Herz, Du liebst Dein Kind und es wird Dich lieben!
Wenn Du der Aufgabe gewachsen bist und über dieser Krankheit stehen kannst, dann lass Dein Kind zur Welt kommen.
Alles Liebe und Gute für euch!
Kerstin
Beitrag von aberalleachtung - 17.12.11 - 13:22 Uhr
hallo...wirklich auskennen tue ich mich mit trisomie 21 nicht...
meine leni
hatte trisomie 18...irgendwann bin ich aber auf diese seite gestossen, von einer ganz wunderbaren kleinen maus...seitdem lese ich ihren blog
http://sonea-sonnenschein.blogspot.com/
liebe grüsse andrea
Beitrag von zahnmaus - 17.12.11 - 16:33 Uhr
Hallo,
erstmal Herzlichen Glückwunsch zur SS. Ich habe selber einen ungeplanten Sohn mit Translokations(erbliche Form) Trisomie 21.
Diese Kinder sind absolut Lebens und Liebenswert. Ich würde mir in den Ar... beißen, wenn ich ihn nicht bekommen hätte. Zum Glück brauchte ich mich da nicht entscheiden: 1. hätten wir ihm trotzdem gewollt und 2. wussten wir es erst 4 Std. nach seiner Geburt.
Ich will hier nix verschönern und sagen, das es nicht echt anstrengend wird, aber wir können ALLES mit ihn gemwinsam machen und müssen auf nix verzichten. Für die Großen geschwister wird es sicherlich auch nicht einfach, weil er natürlich immer mehr Aufmerksamkeit braucht als die anderen, aber ich habe z. B. alle Therapien vormittags gemacht, als meine Große im KiGa war. Die hat davon garnix mitbekommen.
Für mich hört es sich schon so an, als würdest du schon wollen, nur fehlt dir vielleicht noch ein wenig Mut, anders als andere Familien zu sein.
Ich kann dir nur sagen, ich würde mich wieder für ein Downie entscheiden. Sie sind nicht hilflos und nehmen am Leben richtig teil!!!!
Kannst mich gerne auch über P.N. anschreiben.
Drück dich feste und hör auf dein 
LG Kerstin mit Finja, Luiz-D.S. und Maleen still geboren in der 18. SSW am 27.06.11
Beitrag von danny3012 - 17.12.11 - 20:27 Uhr
Hallo,
besser als meine Vorschreiberin Kerstin hätte ich es nicht ausdrücken können: Auch ich würde mir in den Hintern beißen, wenn ich meinen Noah - ebenfalls freie Trisomie 21 - nicht bekommen hätte! Immer wenn ich Beiträge wie deinen lese, wünsche ich mir, dass die betroffenen Mamas einfach mal einen Tag mit meinem Sohn verbringen, seine Lebensfreude erleben könnten... Wir haben keine NFM machen lassen und erst vier Tage nach Noahs Geburt den Verdacht auf Down-Syndrom mitgeteilt bekommen, der sich dann eine Woche später bestätigte. Klar, anfangs war der Schock groß, von daher kann ich deine momentane Verzweiflung gut verstehen, aber wir haben uns recht schnell damit "abgefunden". Ich hatte eine Großtante mit DS, eine meiner besten Freundinnen hat ebenfalls einen Sohn mit DS, so dass ich - auch wenn die Entwicklung von Kindern mit Down-Syndrom völlig unterschiedlich verläuft - schon Erfahrung mit dieser Behinderung hatte und ungefähr wusste, was auf uns zukommt. Unsere Verwandten und Freunde haben Noah genauso selbstverständlich und herzlich aufgenommen wie ein gesundes Kind, und ich habe von Anfang an alles mit ihm gemacht, was ich mit einem nichtbehinderten Kind auch gemacht hätte: PEKiP, Babymassage, Musikgarten, Kinderturnen. Zu Beginn dieser Kurse gab es immer erst bestürzte Mienen, wenn ich von Noahs Behinderung erzählt habe, aber wenn die Leute gemerkt haben, dass ich mit Noah ganz normal umgehe und offen für ihre Fragen bin, war das Eis schnell gebrochen. Noch heute treffen wir uns mit dem PEKiP-Kurs einmal wöchentlich zum Spielen, Noah gehört genauso selbstverständlich dazu wie die gesunden Kinder.
Noah ist inzwischen drei Jahre alt. Er läuft seit einem Jahr, ist geistig und motorisch sehr fit, spricht noch nicht viel, verständigt sich aber gut mit Gebärden. Zum Glück ist er körperlich gesund, hat keinen Herzfehler oder ähnliches. Unser Alltag ist eigentlich recht normal, denke ich - Noah war schon immer ein sehr fröhliches und pflegeleichtes Kind. Im Moment finde ich unseren Alltag nicht wesentlich anstrengender als den anderer Familien, auch wenn das bestimmt nicht immer so bleiben wird. Noah geht seit September in einen integrativen Kindergarten, in dem er sich sehr wohlfühlt, und bekommt dort auch seine Therapien, so dass wir damit auch keine Extratermine mehr haben. Vorher sind wir zur Physiotherapie und Logopädie gefahren, die Frühförderung kam zu uns nach Hause.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde mich jederzeit wieder für Noah entscheiden, ich möchte ihn auch gar nicht anders haben, als er ist. Ich bin nicht generell gegen Abtreibung, aber ein Down-Syndrom ist für mich kein Grund für eine Abtreibung - mir tut es leid um jeden Downie, der nicht zur Welt kommen darf... Ich habe auch den Eindruck, dass du dein Baby bekommen möchtest - hör auf dein Herz, nicht auf das,was die Leute sagen! Wie steht denn dein Mann dazu?
Wenn du magst, kannst du mich gern anschreiben.
Liebe Grüße und ganz viel Kraft für die nächste Zeit!
Daniela
Beitrag von romidogi - 17.12.11 - 20:50 Uhr
Hallo,
auch wir haben einen Sohn von 14 Monaten mit DS. Wir wussten es vor der Geburt nicht, worüber wir ganz froh sind. Denn ansonsten hätten wir vielleicht dieses goldige Kind nicht....
Unser Leben ist nicht wesentlich anders als es mit einem gesunden Kind wäre. Ich bin wie geplant nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen, wir gehen in den Spielkreis, waren in Urlaub, meine ältere Tochter kann ihren Interessen nachgehen und liebt ihren Bruder heiß und innig....
Anders ist nur, dass wir Frühförderung machen, d.h. Krankengymnastik und Heilpädagogik. Aber das empfinde ich nicht als Belastung. Dafür habe ich mit meinem Sohn eben kein Pekip gemacht und gehe jetzt nicht in einen Musikkurs.
Es ist definitiv nicht das Ende der Welt, und wenn ich sehe, wie mein Sohn mit seinem Charme jeden um den Finger wickelt, kann ich nicht glauben, dass ich anfangs so traurig war.
Sein und unser Leben ist absolut lebenswert! Auch wenn wir zwischendurch schwierige Zeiten hatten, die ich nicht verschweigen will. Mein Sohn musste am Herz operiert werden, ist aber jetzt herzgesund. Aber bei welchem Kind hat man schon die Garantie, dass es wirklich 100 % gesund ist und vor allem bleibt?
Ich finde gut, dass Du Dich informierst, ehe Du Deine Entscheidung triffst. Ich will Dir noch die Seite www.dielila.de ans Herz legen, hier gibt es ein tolles Forum.
Alles Gute!
Kerstin
Beitrag von himmel1972 - 17.12.11 - 23:36 Uhr
Hallo Mausi,
auch von mir herzliche Glückwünsche zur Schwangerschaft.
Ich schreibe, obwohl ich gar nicht direkt auf deine Frage antworten kann (ich habe einen gesunden Sohn), allerdings fand ich beim lesen, du hättest dir die Antwort irgendwie schon selbst gegeben:"aber trotzdem ist es doch mein Sohn und ich würde mir wohl nie verzeieh, wenn ich ihn nicht auf die Welt kommen lasse".
Wie oben schon steht......hör auf dein Herz, es ist deine Entscheidung und euer Leben.
Alles Gute
Himmel
Beitrag von haci83 - 18.12.11 - 02:18 Uhr
Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft...
Meine Tochter Ceylin (4) hat das Down Syndrom.Wir haben es erst nach der Geburt erfahren, wofür ich sehr dankbar bin. Mir ging es nach der Diagnose sehr sehr schlecht, die Gedanken erdrückten mich, ich hatte furchtbare Zukunftsängste.Ich war erst 24 und mein Leben war futsch...Wie sehr ich mich doch geirtt habe. Hätte ich gewusst was für ein tolles, wunderbares, herzliches Kind ich da geboren habe, ich schwöre dir bei allem was mir heilig ist, ich hätte keine Träne vergossen.
Wie sieht unser Alltag mit Ceylin aus?Sie ist vor zwei Jahren große Schwester geworden.Wir haben beim 2.Kind alle möglichen Untersuchung bezüglich DS abgelehnt, auch ein 2. besonderes Kind hätten wir gewollt.Sie liebt ihre Schwester heiß und innig. Sie können sich aber auch ordentlich fetzen, wie ganz normale Geschwister eben. Ceylin konnte mit 20 Monaten frei Laufen, entwickelt sich allgemein sehr gut, vor allem ihre Sprache überrascht uns immer wieder. Du musst wissen, sie wird zweisprachig erzogen. Sie spricht auch beide Sprachen sehr gut. Ich gehe mit Ceylin zur KG, Ergo und Logopädie. Ab januar geht sie in einen integrativen Kindergarten und wird dort alles bekommen. Jetzt nehme ich die kleine Schwester einfach mit und sie machen alles zusammen.
Ich finde nicht das sie unser Leben anstrengender macht, sie braucht auch keine besondere Aufmerksamkeit, sonst hätte ich es mir mit dem 2.Kind nicht angetan. Wir können alles mit Ceylin machen. Sie ist sogar in vielen Dingen pflegeleichter als ihre kleine Schwester, die gerade ganz doll in der Trotzphase steckt
Die beiden Mäuse profitieren unheimlich voneinander und ich kann ruhigen Gewissens sagen, das keiner von ihnen zu kurz kommt.
Ich habe bis jetzt ein paar unüberlegte Meinungen zu hören bekommen, aber niemals war es wirklich böse gemeint, die Leute sind einfach manchmal überfordert mit diesen bis jetzt fast immer tabuisierten Thema Behinderung.Selbst wenn, würde es mir am Allerwertesten vorbeigehen.
Ceylin ist sehr tapfer, gefühlvoll, herzlich.Sie hat ihre Meinung, kann sie auch vehemment vertreten, aber sie kann auch Kompromisse eingehen. Was ich ganz besonders an Ceylin liebe ist, das sie immer und überall und plötzlich ihre Liebe zeigt. Wir sind z.B. einkaufen, sie läuft an der Hand, es ist etwas hektisch, sie dreht meine hand zu sich und gibt mir ein Küsschen auf den Handrücken
Sie hat eine "geistige Behinderung", sie ist nicht altersgerecht entwickelt, merk ich wenn wir mit anderen 4 Jährigen Kindern zusammen sind, aber so ist eben Ceylin und anders kann ich sie mir nicht vorstellen. Sie ist so perfekt wie sie ist.
Ich kann mich den Mamas mit DS Kindern nur anschließen, ich würde mir in den Hintern beißen, hätte ich all das Schöne verpasst. Denn bei uns überwiegen die schönen Momente die anstrengenderen bei Weitem.
Deinen Zeilen nach zu urteilen hast du dich bereits für dein besonderes Kind, was eigentlich nicht anders als seine Geschwister sein wird, entschieden. Bitte höre auf dein Herz und uns. Es ist wirklich ein lebenswertes Leben.
Ich wünsche dir und deinem Krümel alles alles Gute
Beitrag von fuenfermama - 18.12.11 - 11:20 Uhr
Hallo,
Ich habe zwar kein Kind mit DS, aber ich kann mich ein Stück weit in Deine Lage hineinversetzen. Bei meiner fünften Schwangerschaft (geplant) wurde in der 21. Woche beim großen Screening ein mild hyperechogenenr Darm festgestellt, ein Softmarker für DS, und mir ein erhöhtes Risiko bescheinigt. Die Ärztin wollte mir sofort eine Fruchtwasserpunktion aufdrängen (geht ganz schnell, keine große Sache, kaum Risiko, dann wissen sie Bescheid,...), ich kam mir vor wie bei einer Verkaufsveranstaltung! Ein Satz wie " Das lässt sich doch dann lösen" kam auch so ähnlich! Ich hab mir dann erst mal Bedenkzeit ausgebeten und nach einer durchwachten (und teilweise ehrlichgesagt such durchheulten) Nacht gegen eine weitere Untersuchung entschieden. Mir war klargeworden, dass ich mein Kind nicht mehr hergeben könnte! Ich glaube, ich hätte eine Abtreibung psychisch nicht durchgestanden und mir ein Leben lang Vorwürfe gemacht. Mir ging es auch so, dass ich Angst hatte, woher ich die Kraft für ein behindertes Kind nehmen sollte, ob wohl die Großen darunter leiden müssten, ... . Aber ich konnte mich letztendlich nur für das Kind entscheiden und hoffen, dass alles gut gehen würde.
Mein Sohn ist inzwischen vier Monate alt und völlig gesund, aber auch wenn er behindert wäre, wäre ich froh, ihn zu haben.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die richtige Entscheidung, viel Hilfe und Unterstützung von Deiner Familie und alles, alles Gute! Geh DEINEN Weg, egal was andere meinen, Du wirst es schaffen!
Beitrag von kati543 - 18.12.11 - 11:50 Uhr
Hallo,
ich selbst habe kein Kind mit Trisomie 21. Meine Söhne haben aber genügend andere Baustellen, die allerdings alle nicht in der SS erkennbar waren. Durch meine Söhne kenne ich natürlich viele andere Eltern mit behinderten Kindern - eben auch Eltern mit Kindern mit Trisomie 21.
Zunächst einmal kann ich dir nur aus meiner Erfahrung eines sagen: Das ist nur ein Name. Dein Kind hat eben dieses Chromosom in dreifacher Ausfertigung. Welche Folgen sich daraus ergeben, weiß keiner. Die leichteste Form wäre, dass man es deinem Kind noch nicht einmal ansehen würde und es auch keinerlei andere gesundheitlichen Probleme hat - das gab es auch schon! Ein Junge, den ich kenne, hat "nur" eine beidseitige Schwerhörigkeit, die mit Hörgeräten versorgt wird. Aber, und das will ich nicht verschweigen, auch das Gegenteil kann passieren. Es gibt eben auch Kinder, die ewig schwere Pflegefälle bleiben.
Dein Kind wird viele Hilfen bekommen, aber auch du musst viel dafür tun. Sehr viele Therapien werden auf euch zukommen, Frühförderung, Arztbesuche,... Aber du wirst auch bemerken, dass du vieles sehr viel intensiver erlebst, als bei deinen gesunden Kindern. Jeder einzelne Entwicklungsschritt, jedes Lächeln,... sind etwas gaaaanz besonderes.
Informiere dich doch mal bei www.rehakids.de. Dort gibt es viele Eltern von behinderten Kindern. Eben auch von Kindern mit DS.
Ich kann dir nicht sagen, wie du dich entscheiden sollst. Ich kenne auch deine Situation nicht. Aber eines kann ich dir sagen: Wenn ich vorher gewusst hätte, was auf mich zukommt bei meinen Söhnen, ich hätte sie trotzdem bekommen. Man bekommt so unglaublich viel zurück von solchen Kindern.
Beitrag von tigaluna - 18.12.11 - 18:36 Uhr
Hallo Mausi,
verzweifelt darfst du sein - noch.
Glaub mir, Trisomie 21 ist kein Weltuntergang. Natürlich wird es Menschen geben, die dich Fragen, warum du dir "sowas antust". Menschen können gemein sein.
Viele werden aber später wieder auf dich zu kommen und sehen, das so eine Bemerkung echt fehl am Platz war.
Oder du lernst viele neue Leute kennen. Ob ins Krabbelgruppen oder Online, durch Blog´s. Du wirst sehen, du wirst nur eine andere Welt kennen lernen, vielleicht sogar eine schönere als die Jetzige, weil du offenheit erlebst und gemeinsamkeit.
Also nimm deine inneren Gefühle ernst und treibe nicht ab.
Damit du dich ein wenig einlesen kannst, kann ich dir noch ein paar Blogs empfehlen. Dort kannst du wirklich alle Lebensschritte sehen. Und wenn du deine Angst überwindest, nimm einfach Kontakt mit den Eltern auf. Sie werden dir viele Infos geben, dir Ansprechstellen nennen und vielleicht berichtest auch du dann über deinen Schatz in einem Blog.
Alles Gute!
http://liebenswerte-turbulenzen.blogspot.com/
http://aspecialedition.blogspot.com/
http://jolina-noelle.blogspot.com/
http://pauli-paulotto.blogspot.com/
http://felixkral.blogspot.com/
http://ml22.blogspot.com/
http://47xyund21.blogspot.com/
http://samirabelz04.blogspot.com/
Beitrag von supermaus72 - 18.12.11 - 19:08 Uhr
Hallo,
kenne durch unseren I-Kindergarten ein paar Down-Kinder und ihre Eltern, z.Zt. sind 2 in der Gruppe meines Sohnes.
Beide sind gesundheitlich total verschieden drauf, der eine hat außer dem typischen Aussehen und die leichte geistige Behinderung nichts, der andere hat über Herzfehler, einem massiven Hörschaden und fehlende Zahnanlagen noch so einige Baustellen.
Aber Du siehst, in wie weit Dein Kind geschädigt ist, kann Dir keiner sagen.
Von diesen Eltern weiß ich, Du kannst Dich z.B. an die Lebenshilfe wenden, die haben Listen mit Eltern, die eingewilligt haben, daß Fauen wie Dir die Adressen weitergegeben werden dürfen.
So könntest Du Dir vielleicht real ein Bild machen.
Ich wünsch Dir viel Kraft! Supermaus
Beitrag von carenka - 18.12.11 - 21:27 Uhr
Hallo Mausi,
schau doch mal bei http://www.dielila.de/phpBB2/index.php vorbei.
Dort sind ganz viele Eltern mit tollen Kindern unterwegs.
Unser Sohn kam auch mit dem Down-Syndrom auf die Welt.
Wir haben inzwischen Kontakt zu vielen Eltern, die auch (und teilweise schon ältere Kinder/junge Erwachsene) mit Down-Syndrom haben.
Glaub' mir, deren Leben ist alles andere als schrecklich.
Du kannst mir auch gerne eine PN schreiben falls Du Fragen hast.
Liebe Grüsse, Carenka
Beitrag von ah2011 - 18.12.11 - 21:35 Uhr
Hallo,
unsere Maus hat uns bei ihrer Geburt mit DS überrascht. Ich bin froh, dass wir nix wussten. Wir haben uns bewusst gegen eine NFM usw. entschieden, da ich nie abgetrieben hätte. Somit hatte ich eine entspannte Schwangerschaft aber eine sehr sehr harte Zeit nach der Geburt. Zukunftsängste usw. hab ich natürlich immer noch und manchmal auch eine Depri Phase, aber eigentlich ist alles so toll im Moment. Sie entwickelt sich super, hat eine sehr gute Muskelspannung, isst und trinkt gut, schläft gut, ist ein pflegeleichter Schatz, den ich nicht anders haben wollte. Wir gehn zur KG und die Hausfrühförderung kommt zu uns ins Haus. Leider hat sie einen Herzfehler, der mir im Moment noch die größten Sorgen macht, da ich nicht weiß, was da noch kommt!
Aber ich würde mich immer wieder für meine Maus entscheiden und auch wenn das 2. Kind DS hätte, würde ich es bekommen.
Es hört sich so an, als wärst du dir schon fast sicher, dass du dein Kind bekommen willst. Bestimmt kann man so eine Abtreibung nicht verkraften. Ich könnte es nicht!
Wünsch dir viel Kraft und das du die für dich richtige Entscheidung triffst!
LG
Beitrag von elvi912 - 19.12.11 - 08:56 Uhr
Hallo mausi,
ich habe drei Kinder. Mein Mittlerer (11Jahre) hat DS. Am Anfang war es für uns auch schockierend, da wir vor seiner Geburt uns nicht mit dem Thema Behinderung auseinandersetzen konnten. Du hast die Möglichkeit dich schon bis zur Geburt auf die erste Zeit mit einem besonderen Kind einzustellen. Der Start ist nicht leicht. Immer wieder gibt es Höhen und Tiefen....aber bei "normalen" Kindern gibt es die auch.
Meine Jüngste Tochter (bald 5 Jahre) kam als Frühchen zur Welt.Die erste Zeit bangten wir täglich um ihr Leben. In ihrem ersten Lebensjahr hatte sie 3 OPs sowie eine Herzkatheteruntersuchung. Inzwischen wurde ausserdem ein zu kleiner Lungenflügel diagnostiziert. Bei ihr können wir nur abwarten, wie die Lunge mitwächst. Ein Kind mit DS kann man aber sehr gut in seiner Entwicklung unterstützen und fördern. Diese Tatsache belastet mich wesentlich mehr als das Leben mit einem DS-Jungen.
LG Elvi912
Beitrag von twins - 19.12.11 - 20:49 Uhr
Hi,
Wir waren bei einer einwöchige Sprachtherapie in Baiersbronn und da waren fast nur DS Kinder, was soll ich sagen, ich fand die bewundernswert. Meine Tochter hat sofort Anschluss gefunden und man konnte eigentlich fast alles mit diesen tollen Kindern machen.
Es war ein älterer von 14 Jahren dabei und den hat man es kaum angesehen.
Ich hatte bis dato keine Erfahrung mit DS Kindern und hatte auch Angst davon aber die war ab dem zweiten Tag total unbegründet. Und viele Eltern haben oft noch ein jüngeres gesundes Kind dabei gehabt, ganz normale Familie.
Ich muss sagen so wie ich es diese Woche erlebt habe, hätte ich keine Angst mehr gehabt. Aber denn man gar nicht weiß oder kennt....die Ärzte lassen einen da oft alleine.
Grüße
Lisa
Beitrag von elvi912 - 20.12.11 - 16:51 Uhr
Hallo Lisa,
da habt ihr aber einen weiten Weg nach Baiersbronn.
bei uns hält sich die Anfahrt noch in Grenzen.
LG Elvi
Beitrag von twins - 20.12.11 - 22:04 Uhr
Wieso, von wo bist du denn....bist du dort auch in Behandlung? Wir fahren im April wieder hin
Lisa
Beitrag von hermiene - 20.12.11 - 20:31 Uhr
Wie wars?
Hab witzigerweise noch am Wochenende an Euch gedacht. Baiersbronn ist nicht weit weg und mein Sohn muß nach Maulbronn (allerdings nicht wegen der SPrache, seine Klappe würde ich eher zunähen lassen
), da kamt Ihr mir wieder in den Sinn bei den ähnlichen Namen.
Hattes Ihr Erfolg? Kann man das nach so kurzer Zeit überhaupt sagen?
War es sehr stressig oder konntet Ihr die Umgebung genießen?
Viele Grüße
Hermiene
Beitrag von twins - 23.12.11 - 21:47 Uhr
Hi,
Die Woche war Super gut und wir fahren Ende April wieder hin.
Meine Maus hat viele Tricks mitbekommen und ich viele Anleitungen wie ich zu Hause arbeiten kann.
Auch leider der Hinweis, das unsere derzeitige Logopädin shit ist...haben jetzt eine tolle gefunden, mit der wir zwei Std. Die Woche zusammen arbeiten.
Auch habe ich das gefühlt das es ihr geholfen hat zu sehen, das sie nicht alleine diese probleme hat und sie ist auch viel offener geworden mit den Kids dort, hat sehr viel mit fremden Kindern gespielt, obwohl sie sonst sooo schüchtern ist
.
Also, im großen und ganzen war es echt Super....wenn auch der Ort mehr als bescheiden ist...irgendwie hatten alle Restaurants dicht gehabt....haben uns die Woche von Kuchen und Brötchen ernährt.....
.....
Und Rückfahrt....2 Std. Stau da LKW auf der Autobahn ausgebrannt ist....

Lisa
Beitrag von a79 - 20.12.11 - 23:14 Uhr
Hallo,
ich habe kein Kind mit Down-Syndrom, habe aber schon mit mehreren Kindern zusammengearbeitet, die ein Down-Syndrom haben.
Es gibt sehr unterschiedliche Ausprägungen von Down-Syndrom. Viele Kinder lernen ganz gut sprechen, manche nicht. Ich kenne einen Jungen, der mit hilfe von Gebärden spricht und sich so verständigt, langsam beginnt er auch, ein paar Wörter zu sprechen (er ist 5).
Wie ausgeprägt die geistige Entwicklung ist, kann Dir vorher niemand sagen.
Es hat schon Kinder gegeben, die einen Schulabschluss gemacht haben in einer Regelschule, andere werden in eine Behinderten-Schule gehen und vielleicht später in einer Werkstatt für Behinderte arbeiten.
Es ist so vieles möglich.
Und eines habe ich bei all diesen Kindern mitgenommen: Sie haben ein sehr fröhliches Gemüt, sind sehr hilfsbereit und freundlich.
Ich sage nicht, dass es einfach wäre, wenn Du dieses Kind bekommen würdest aber Du würdest es nicht bereuen.
LG
Andrea
Beitrag von narzisse86 - 07.01.12 - 01:29 Uhr
Hallo.
Mein Neffe(16 Monate) hat das Down-Syndrom. Er ist ein lieber,süßer Junge.
Eine Krankenschwester hat Mal zu meiner Schwester gesagt:
"Kinder suchen sich ihre Eltern aus und nicht umgekehrt, Gott weiß wo er welches Kind hinschicken kann"
Dieser Satz hat meine Schwester in gewisser Weise stolz gemacht. Sie hat eine ganz liebe gesunde Tochter (3Jahre), die ihren Bruder über alles liebt.
Jedes Kind hat es verdient zu leben. Stell dir vor jemand würde zu dir sagen dass du nicht leben darfst nur, weil du z.B. blond,klein oder dunkelhäutig bist. Viel Down-Kinder haben keine gesundheitlichen Schäden, sie haben nur das Down-Syndrom. Warum darf so ein Kind nicht leben, nur weil es anders aussieht?
Beitrag von taschka1309 - 07.01.12 - 22:58 Uhr
Nimm es an, es ist ein Geschenk und es wird deine ganze Familie bereichern! Versprochen! =)
ich wollte es damals auch nicht glauben, aber es ist so.
Gott schickt diese Kinder nur in bestimmte Familien, und ich bin dankbar das ich auch so ein Geschenk bekommen habe!
Mein Schatz ist jetzt 16 Monate!
Alles Gute!
Beitrag von strudelnudel - 13.01.12 - 11:12 Uhr
WIr haben eine gesunde TOchter von drei Jahren, einen Sohn mit Down Syndrom von 20 Monaten und bekommen erneut ein Baby (gewünscht und geplant) im April. Mein Alltag ist sicher manchmal stressig, aber ich denke nicht, daß das ohne Down Syndrom anders wäre. Sicher läuft einiges anders, er ist zwar organisch gesund, entwickelt sich aber motorisch deutlich langsamer als andere Kinder, kann sich noch nicht alleine aufsetzen, geschweige denn laufen. Aber er ist ein sehr liebenswertes Kind und ich möchte ihn um nichts auf der Welt wieder hergeben. Er ist, wie er ist, so wie meine Tochter auch so ist, wie sie eben ist.
AUs eigener Erfahrung würde ich sagen, wenn Du das Kind einfach ganz offen so annimmst, wie es ist, dann könnt Ihr eine tolle Zeit miteinander haben! Falls Du mehr wissen möchtest, jederzeit gern
Lg
Beitrag von kakichrini - 21.01.12 - 22:45 Uhr
Hallo
Ich habe auch einen Sohn mit Down Syndrom.in der schwangerschaft wurde nix festgestellt.nach der geburt wurde mir gesagt das der verdacht auf down syndrom besteht..Natürlich ist das ein schock gewesen....sicherlich ist mein kleiner Nils ganz schön anstregend....aber auch zuckersüß.....auch in manchen dingen auch sehr pflegeleicht.
leicht ist es nicht.....hätte ich es vorher gewußt hätte ich mich trotzdem für ihn entschieden.bin nur froh das es ihm körperlich so gut geht.
Aber all das lohnt sich wenn du spürst wie lieb dein kind dich hat.Hab mitterlweile nach Nils noch ein kleines Mädchen bekommen,die ihren Bruder sehr liebt.
Lg kirsten
