Liebe Mama, jetzt steht es an, das erste weihnachten ohne dich
, Meine Gefühle fahren Achterbahn, Papa war eben gerade kurz da, uns fehlen nach wie vor die Worte dafür. Warum musstest du am 5.12. gehen? Warum gleich für immer?
Ich komme aus dem Kopfschütteln und Weinen kaum heraus, ich vermisse dich so unendlich doll. Wie gerne würde ich dich anrufen??? Das ist die erste Trauer, die ich ohne dich durchstehen muss und dazu ist es die stärkste Trauer
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Ich weiß nicht, wie ich Weihnachten überstehen soll, ich kann es einfach nicht fassen, du fehlst mir und den Kindern so doll
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Ich hätte soviel, was ich dir erzählen könnte von deinen Enkeln, aber jetzt hab ich die Möglichkeit nicht mehr
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Mama, feier schön weihnachten, dort wo du jetzt bist, und knuddel deine beiden Enkel dort oben 
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Ich hab dich sooooooooooo lieb



Mama, du fehlst mir so
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Beitrag von 2mama - 23.12.11 - 11:30 Uhr
Beitrag von annesusanne - 24.12.11 - 22:31 Uhr
Es ist jetzt schon spät am Abend, am Heiligen Abend, und wir haben es fast geschafft!!!!! Der schlimmste Tag meines Lebens (der allerschlimmste wird noch kommen, am 3.1. zur Beerdigung meiner Mutter) ist überstanden, und du hast es auch geschafft! ![]()
Ich habe heute auch schon daran gedacht,wieviel liebe Antworten ich hier im Forum bekommen habe, auch von dir. Und nun sehe ich dein Post von gestern...
Es war schlimm heute, nicht wahr? Ich war ein Glück den ganzen Tag über beschäftigt, musste vormittags Kartoffelsalat, Kürbissuppe und sonst die Sachen vorbereiten, die eigentlich bis jetzt immer meine Mami gemacht hat (was für ein Akt... Aber ich hab ja auch noch ein Kind "am Bein" und eins im Bauch, und das alles allein). Von daher ging es.
Aber als mein Vater und mein Bruder kamen, hatte ich einen dicken fetten Kloß im Hals. Und der löst sich erst jetzt langsam. Den ersten Heiligabend ohne Mama bzw. Oma für unsere Kinder haben wir hinter uns und wir haben es geschafft!! Ich bin super erleichtert.
Was mich aber sehr erschreckt, ist, dass ich nicht wirklich geweint habe. Ich musste oft Tränen runterschlucken, gerade heute Nachmittag, als wir vier spazieren waren, Opa, Onkel, Mama und Kind, und zur Kirche spaziert sind und die ganze feierliche Stimmung mitbekommen haben und alle sich frohe Weihnachten gewünscht haben. Es war so, als stünden wir abseits. Wir haben alle so getan, als wäre nichts, haben es verdrängt. Aber ich habe auch nichts anderes erwartet von den Männern meiner Familie, die sind so.
Aber es kommt mir nicht vor wie Weihnachten. Bin innerlich immer noch versteinert. Die Tränen versiegen immer mehr und ich merke, wie ich immer mehr abstumpfe. Ich hoffe sehr, dass ich sie wieder rauslassen darf, wenn ich bei meinem Exfreund, dem Vater meines Großen, bin ab dem 27.12. Dort kann ich mich fallen lassen. Aber im Moment bin ich einfach nur innerlich ein Stein, der funktionieren muss, für den Großen...
Wie erging es dir heute? Musstest du oft weinen? Hast du den Trost und die Unterstützung erhalten, die du brauchtest? Ich hoffe es sehr... Klar, wir haben einen riesigen Verlust erlitten, ein großes Loch klaffte heute bei der Feier, aber mir kam es nicht vor wie eine Feier. Es war alles eine große Show für das Kind, und, dem Himmel sei Dank!, hat der Große nichts gemerkt, hat sich wie ein Krümelkeks auf seine Geschenke gefreut und hatte ein schönes Weihnachten. Mehr habe ich mir nicht gewünscht und erhofft...
Wann unser Schmerz weggehen wird, oder wann es leichter wird... Ich weiss es nicht... 
Liebe Grüße
Anne mit Jonathan (4 Jahre, 5 Monate) fest an der Hand und
30+5
Beitrag von 2mama - 24.12.11 - 23:45 Uhr
Ich hoffe es ist ok, aber ich schreib dir jetzt mal über vk
