Hallo,
ich bin v. Beruf Kindergärtnerin...da ich in dem Beruf keine "stabile" Stelle finden kann, bzw. ich bekomme kein unbefristeter Arbeitsvertrag, möchte ich mich dieses Jahr zur Bürosachbearbeiterin umschullen. In den letzten 2,5 jahren war ich Zuhase, da ich meine Tochter bekommen habe. Davor habe ich nur mit Unterbrechungen in meinem Beruf gearbeitet, ansonsten Alles mögliche gemacht: als Bedienung gearbeitet, als Inventuraushilfe, Verkauf etc. Meine Umschulung mache ich bei ILS, da ich diese Zeit, als meine Tochter noch nicht in Kiga geht (sie ist erst 26 Monate alt), ausnutzen will....allerdings mache ich mir Sorgen, dass ich nach Beendigung der "Fernausbildung" keine Stelle bekomme, weil ich zu alt bin, um in ein neues Berufsleben einzusteigen....keine Erfahrung in dem Beruf usw....
Was meint ihr? Habe ich da eine Chance? Ich werde auf jeden Fall Tag und Nacht lernen, damit ich die Ausbildung so viel wie möglich verkürzen kann.....
Danke schonmal für eure Antworten!
LG und schöne Feiertage!!!
Thalia
Zu alt mit 32?
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Beitrag von thalia1979 - 25.12.11 - 23:25 Uhr
Beitrag von hedda.gabler - 25.12.11 - 23:47 Uhr
Hallo.
Ganz ehrlich ... rausgeschmissenes Geld und vergeudete Zeit ...
... Büroleute in jeglicher Art gibt es wie Sand am Meer ... sehr gut ausgebildet, spezialisiert, mit langer Berufserfahrung ... die Arbeitgeber können sich ihre Büroleute aus einem Riesenpool aussuchen ...
... und schon allein deswegen werden Leute, die z.B. über eine Umschulung eine schulische Ausbildung zur Bürokauffrau oder ähnliches machen, kaum für ernst genommen ... jemand der das über diese Fernbildungsinstitute macht, schon gar nicht ... diese Institute mögen gut sein, um sich weiterzubilden und ergänzend etwas berufsbegleitend zu machen, aber als Neuorientierung sind die Abschlüsse nichts wert, vor allem in einer dermaßen überlaufenden Branche nicht.
Dein Alter spielt weniger eine Rolle.
Wenn Du ausgebildete Erzieherin bist, solltest Du über einen Ortswechsel nachdenken ... es gibt Regionen, in denen Fachpersonal dringend gesucht wird (vor allem im öffentlichen Dienst).
LG
Beitrag von thalia1979 - 26.12.11 - 00:05 Uhr
Danke dir für die schnelle Antwort....mag sein, dass du Recht hast...aber ich habe mehr zu bieten, etwas was nicht die meisten kaufleute oder Bürosachbearbeiter können: kann 4 Sprachen sehr gut sprechen und anderen 2 gut.....das möchte ich in meinem Beruf auch einbringen...oder wäre es ratsam eine Ausbildung zur Fremdsprachkorespondentin zu machen?...
Ja...aber ohne kaufmänisches Wissen wäre es auch kompliziert...oder nicht?
Hmmmmm....
Ortwechsel? ja, eine Möglichkeit wäre es, allerdings ohne meinen Mann...er hat hier einen Superjob und kann nicht weg.......und das will ich auch nicht, ohne meinen Mann leben.....
LG, Thalia
Beitrag von hedda.gabler - 26.12.11 - 00:15 Uhr
Sei mir nicht böse, aber es klingt gerade so, als ob Deine Pläne zur beruflichen Neuorientierung überhaupt nicht Hand und Fuß hätten ... wenn Du 4 Sprachen beherrscht, dann bildest Du Dich natürlich in dem Bereich weiter, bzw baust darauf auf und machst nicht irgendeine Sache zur "Bürosacharbeiterin" (was soll das überhaupt sein, habe ich noch nie von gehört und auch in keiner Stellenanzeige gelesen ... wenn kaufmännisch, dann was richtiges, anerkanntes).
LG
Beitrag von thalia1979 - 26.12.11 - 00:25 Uhr
Bin dir nicht böse, bin selber sehr unsicher....Bürosachbearbeiterin...das heißt so gut wie jemand mit etwas kauf. Wissen....habe gedacht, dass ich dadrauf immer wieder aufbauen kann, bzw. mich weiter bilden kann........
Weißt du, was für Berufe Z.z. gesucht sind?
Was meinst du, sollte ich vlt. etwas mit Fremdsprachen anfangen?
LG
Beitrag von hedda.gabler - 26.12.11 - 00:35 Uhr
>>> Bürosachbearbeiterin...das heißt so gut wie jemand mit etwas kauf. Wissen.... <<<
Na, was für eine Berufsbeschreibung ... das ist doch echt Schrott. Und weiterbilden ist ja schön und gut, aber Du hast in dem Berufsumfeld hochqualifizierte Leute, die sich auch immer wieder weiterbilden, da kannst Du so nicht mithalten.
Dein Beruf wird gesucht, in vielen Regionen (aber wirklich nur, wenn Du Erzieherin bist, Kinderpflegerinnen und Sozialassistentinnen gibt es auch wie Sand am Meer ... scheint das neue Auffangbecken für Leute ohne oder nur einem niedrigen Schulabschluss zu sein) ...
... und ja, natürlich baust Du auf Deine Sprachen auf, wenn sie Dein Kapital sind.
Ein Berufsumfeld mit ganz viel Potential ist übrigens die Altenpflege ... ansonsten werden Spezialisten in einigen Sparten gesucht, aber das kommt für Dich so nicht in Frage.
LG
Beitrag von thalia1979 - 26.12.11 - 00:07 Uhr
Entschuldigung für die vielen Tippfehler!!!!Finde meine Brille grade nicht!:(((((
LG
Beitrag von kleine1102 - 26.12.11 - 08:28 Uhr
Hallo Thalia!
Erstmal ist es ja durchaus positiv, sich beruflich verändern/weiter bilden zu wollen. Allerdings sollte das strukturiert und geplant erfolgen.
Warum baust Du nicht auf Deine ursprüngliche Ausbildung auf und studierst z.B. soziale Arbeit, Erziehungs-Wissenschaften (geht ja auch mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung) oder Lehramt aufgrund Deiner sprachlichen Kompetenzen?
Das ist durchaus (eine Weile) in Teilzeit möglich bzw. anteilig auch per Fernstudium. Und in absehbarer Zeit wird Eure Tochter ja in den Kindergarten gehen und Du etwas flexibler.
Viele Grüße & einen schönen zweiten Weihnachtstag!
Kathrin
Beitrag von caro300 - 26.12.11 - 08:35 Uhr
Ich würde mich auch nicht für den Bürobereich umschulen lassen. Da hast wirklich kaum eine Chance. Würde auch in dem gelernten Bereich bleiben. Zumal ich denke im Bürobereich ist es tatsächlich so, dass man je jünger man ist, desto mehr Chancen hat. Im Bereich Kindergarten findet man auch wenn man später älter ist, noch etwas.
LG
Carola
Beitrag von nicolina01 - 26.12.11 - 09:26 Uhr
Entschuldigung, aber Erzieherinnen werden gerade gesucht wie wie Bolle, gerade in der der Gegend, wo du laut VK wohnst. Wenn du keinen vernünftigen Job findest, dann hat das andere Gründe.
Beitrag von windsbraut69 - 26.12.11 - 09:45 Uhr
Wird tatsächlich eine "Umschulung zur Bürosachbearbeiterin" angeboten???
Das ist kein anerkannter Abschluß bzw. Beruf....und schon deshalb wäre ich skeptisch, aber auch deshalb, weil es Büro- und Industriekaufleute wie Sand am Meer gibt, mit umfassender und qualifizierter Ausbildung und viele Unternehmen ihre Leute auch branchenspezifisch selbst ausbilden.
Warum baust Du nicht mittels Fortbildung auf Deine vorhandene Ausbildung auf?
Gruß,
W
Beitrag von thalia1979 - 26.12.11 - 11:22 Uhr
Guten Morgen,
ich danke euch vielmals für die hilfreichen Antworten......ich werde mich auf jeden fll in meinem Beruf weiterhin umschauen...und evtl...weiterbilden....wenn das per Fernstudium geht.....
Wünsche euch noch schöne Feiertage!!!
LG
,
Thalia
Beitrag von manavgat - 26.12.11 - 16:28 Uhr
Geht.
Bildungswissenschaften an der Fernuni Hagen, z. B.
Gruß
Manavgat
Beitrag von anja1968bonn - 26.12.11 - 11:21 Uhr
Hi, also ILS sagt mir jetzt nichts, und "Bürosachbearbeiterin" ist keine anerkannte Berufsbezeichnung.
Tatsächlich ist es schwer, ohne Berufserfahrung in etwas fortgeschrittenem Alter was zu finden. Ich habe eine Kollegin, die wirklich als Quereinsteigerin (hat auch schon alles mögliche gemacht, dann Kinder bekommen, im Anschluss bei der IHK eine Umschulung zur Bürokauffrau mit sehr gutem Abschluss gemacht) in den öffentlichen Dienst gekommen ist und sich dort auch wohl fühlt, aber das ist schon eine ziemlich große Ausnahme.
Hätte auch gedacht, dass als Erzieherin doch was zu finden sein muss, und wenn Du Dich umorientieren willst, nutze auf jeden Fall Deine Sprachkenntnisse!
LG
Anja
Beitrag von bruchetta - 26.12.11 - 11:54 Uhr
Ich habe eine kaufmännisch/fremdsprachliche Ausbildung und würde an Deiner Stelle eher in Richtung Fremdsprachenkorrespondentin gehen.
Wäre doch schade um die Sprachen!!
Schau mal, ob es eine andere Möglichkeit als ILS gibt. Zum einen ist es schwieriger zu Hause allein diszipliniert den Stoff durchzuziehen als in einer Gemeinschaft, zum anderen ist ILS sehr teuer.
Zur Not würde ich es aber auch über ILS machen.
Bei uns in der Ausbildung haben die Sprachen schon sehr auf den kaumännischen Bereich eingewirkt. Wir haben z.B. gelernt französische oder spanische Geschäftsbriefe zu schreiben.
Das lernst Du bei "Bürosachbearbeiterin" nicht.
Wenn Du mit Sprachen im Büro tätig werden möchtest, mußt Du einen Beruf finden, Sprachen und Büro in Verbindung zu bringen.
Als Fremdsprachenkorrespondentin kommst Du ganz anders rüber als als Bürokraft mit der Aussage, Du sprichst 4 Sprachen!
Ich denke, das ist der Punkt!!
Mit dem Alter hat das alles weniger zu tun, solange Du qualifiziert bist und etwas kannst, was andere nicht können (4 Sprachen).
Beitrag von tigaluna - 26.12.11 - 14:40 Uhr
Wenn du 4 Sprachen sprichst, dich weiterbilden möchtest und doch in deinem Bereich bleiben möchtest, dann denke mal über ein Lehramtsstudium nach. Je nachdem kannst du das auch mit Fachhochschulreife oder Abitur machen. Auch ein Quereinstieg über deinen Beruf ist möglich.
Beitrag von kleine1102 - 26.12.11 - 21:21 Uhr
Hallo,
je nach Bundesland ist der Quereinstieg aus einem pädagogischen Beruf (selbst mit einem bereits abgeschlossenen Studium) ins Lehramt nicht mehr so einfach/ohne Weiteres möglich.
Das war in der Vergangenheit wesentlich leichter.
Viele Grüße,
Kathrin
Beitrag von thalia1979 - 26.12.11 - 21:55 Uhr
hallo,
danke euch vielmals ...
mir ist es nicht bekannt, dass man in unserer Gegend Erzieherinnen sucht...alle meine Bekannte oder Freundinnen, die diesen Beruf haben, bekommen nur befristete Verträge, und NUR in den guten Zeiten, wann die eine oder andere Erzieherin mit festem Vertrag länger krank ist oder in Mutterschutz geht...ansonsten sind sie arbeitslos....werde mich auf jeden Fall erkundigen und intensiv recherchieren.....und die Sache mit der Umschulung mus auch sehr gut bedacht werden.....ihr habt Recht!!!!
LG und nochmals vielen, lieben Dank!!!!!
Thalia
Beitrag von moulfrau - 26.12.11 - 14:46 Uhr
Hi Thalia,
meine Freundin ist vor 10 Jahren nach Schwäbisch Hall gezogen. Sie ist Industriekauffrau und hat laaaaaaaaaange nach einem einigermasen guten Arbeitsplatz gesucht.
Sie verdient weniger als eine Erzieherin und was ist schon schlimm an einem befristeten Arbeitsvertrag. Leider mußten wir 2x feststellen, daß ein Festvertrag gar nichts Wert ist.
Sie zu das Du wieder als Erzieherin unterkommst. Denn Bürosachbearbeiter ist man automatisch, wenn man Kaufmann gelernt hat und z. B. dann im Verkauf arbeitet.
Aber Du lernst ja weder Industrie-, Büro-, Speditions- oder It-Kaufmann. Deine Ausbildung, die Du da vorhast wird nur teuer sein und nichts bringen. Damit kommst Du, normaler Weise nicht unter, bzw. sie würden Dich auch so nehmen und ordentlich einarbeiten, denn das ist dasselbe.
Gruß claudia
Beitrag von miau2 - 26.12.11 - 15:24 Uhr
Hi,
wieso findest du in dem Beruf keine "stabile" Stelle?
Allein in unserem Kindergarten sind 2 Stellen, wo seit Monaten (bzw. über einem halben Jahr) verzweifelt jemand gesucht wird. In nahezu allen anderen städtischen und konfessionellen Einrichtungen (die privaten haben andere finanzielle Möglichkeiten, da sieht es z.T. anders aus - aber auch nicht überall) sieht es ähnlich aus. Nur - der Markt an Erzieherinnen ist leergefegt.
Ja, die Stellen sind i.d.R. befristet. Aber die Chance, dass nach 2 Jahren kein anderer Vertrag folgt (ggfs. andere Einrichtung, aber fließender Übergang) ist hier so ungefähr bei 0.
Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch aussieht. Aber wenn HIER eine Erzieherin keine Stelle findet dann hat das andere Gründe als die der mangelnden Jobangebote...wie gesagt, wie weit unsere Stadt da representativ für Deutschland ist - keine Ahnung.
Ansonsten -ich habe gerade MIT Berufserfahrung, mit "normalem" Studiumsverlauf (kaufmännisch, sehr gute Noten, Auslandsaufenthalte...) - und mit 2 kleinen Kindern - die Jobsuche hinter mir. Und es hat mich fast ein Jahr gekostet, eine Stelle zu finden.
Ich weiß aus dem Bekanntenkreis, dass es fast unmöglich ist, unbefristete Stellen zu bekommen. So hart es klingt, aber erst recht als Frau in einem Alter, wo durchaus noch weitere Kinder drin sind. Ist halt die Arbeitgeberlösung für das Problem "Mutterschutzgesetze usw.". Und gerade im kaufmännischen Bereich ist es für viele aus unserem Bekanntenkreis auch mit Berufserfahrung schwer, wieder Fuß zu fassen - wie schwer würde es da erst für einen Neueinsteiger werden?
Glück kann man immer haben, ich hatte es, und das gleich mehrfach (unbefristet, teilzeit, flexible Arbeitszeiten) - aber mal ganz klar gesagt: HIER hättest du (wenn es keine anderen Gründe gibt) als Kindergärtnerin 10000mal bessere Chancen. Und die Einrichtung könntest du dir aussuchen. Und die Stundenzahl auch. Zumindest, wenn nichts wirklich gegen dich spricht.
Hier wäre diese Umschulung komplett unlogisch - hier werden im Gegenteil Langzeitarbeitslose aus allen möglichen Bereichen (auch kaufmännisch) umgeschult - als Erzieherinnen.
Viele Grüße
miau2
Beitrag von hebigabi - 26.12.11 - 15:28 Uhr
Es bgibt hier immer wieder Erzieherinnen, die Englisch können müssen, weil sie es im KiGa mit den Mäusen anwenden sollen.
Vielleicht lassen sich da dein erlernter Beruf und deine weiteren Sprachkenntnisse gut verbinden- Büro"tanten" gibts auch reichlich und sind (je nach Berufsvoraussetzung) noch unterbezahlter als/wie?? Erzieherinnen.
LG
Gabi
Beitrag von sanny23 - 27.12.11 - 22:27 Uhr
als*ggg
Beitrag von jurbs - 26.12.11 - 20:24 Uhr
seltsam, die Erfahrung, die Du da beschreibst ... hier werden Erzieherinnen händeringend gesuch ... sie stellen Kinderpflegerinnen ein, weil es einfach keine Erzieher gibt ... wenn man da gut verhandelt, bekommt man sicher auch nen Festvertrag!?
Beitrag von jeannylie - 27.12.11 - 21:30 Uhr
Hallo Thalia!
Für mich auch schwer vorstellbar als Erzieherin keine feste Stelle zu bekommen, hier werden sie händeringend gesucht.
Allerdings, wenn es Dein Wunsch ist umzuschulen finde ich das ok. Zu der Ausbildung kann ich nichts sagen, eine Art Fernstudium muss ja nicht schlecht sein, entscheidend ist was dort vermittelt wird und woran es sich orientiert. Ich habe vor Jahren von Krankenschwester auf Büro umgeschult. Ich habe auch eine (abendschulische) Ausbildung begonnen, die vom Namen her nicht allzu bekannt ist. Allerdings hat sich diese an der Ausbildung der Bürokauffrau orientiert und man konnte sich somit den Titel von der IHK anerkennen lassen. Damit habe ich mich damals auch beworben, meine Erfahrung ist, dass sich Argeitgeber genau informieren und wissen wollen was Inhalt der Ausbildung war und welchen Umfang sie hat. Ein Personaler kennt sich da ja aus.
Im übrigen kann ich nicht bestätigen dass man als Bürosachbearbeiter schlecht einen Job bekommt, im Gegenteil. Klar, allzu wählerisch wirst Du nicht sein dürfen, aber wenn es nicht an anderen Dingen scheitert, dann stelle ich mir das nicht allzu schwer vor.
LG
Beitrag von lejana - 27.12.11 - 22:26 Uhr
Hallo,
ich finde es gut, dass Du was machen willst. Das zeigt Engagement und wird auch von Arbeitgebern gern gesehen. Aber warum in einem anderen Beruf? Magst Du Deinen Beruf nicht mehr oder was versprichst Du Dir von einem kaufmännischen Beruf?
Also ich bin ja auch ne "Bürotante" auf der Suche und kann Dir sagen, da ist der Arbeitsmarkt auch nicht besser. Auch im Bürobereich bekommt man nur noch befristete Verträge. Ganz davon abgesehen, das "Bürosachbearbeiterin" praktisch keinen Wert hat. Wie schon geschrieben wurde, es gibt einfach zu viele Bürokaufleute, ect.
Befristete Verträge werden immer mehr die Regel, unbefristete für neue Mitarbeiter sind echt Glücksfälle. Und das ist praktisch in allen Berufsbereichen so. Das man heute eine Stelle sozusagen von der Ausbildung bis zur Rente hat, wie es früher war, das gibt es gar nicht mehr. Damit muss man leider lernen zu leben.
Wenn es nicht am Beruf an sich liegt, würd ich mich in Deinem Bereich weiterbilden. Ich kenn mich da nicht so aus, aber es gibt bestimmt was. Spontan fällt mir z.B. Montessori ein. Das hat eine Bekannte von mir (auch Erzieherin) gemacht. Da gibt es doch sicher noch mehr Sachen.
Ansonsten, wenn Du unbedingt in den kaufmännischen Bereich willst, würd ich eher über die IHK was machen. Das wird von den Arbeitgebern dann auch anerkannt. Obs was bringt, so ganz ohne Berufserfahrung und dann noch nach der Erziehungszeit, das ist natürlich eine andere Frage. Ich selber hab mich echt immer weitergebildet und über 10 Jahre Berufserfahrung und tue mich trotzdem schon nach einem Jahr Auszeit schwer, wieder was zu kriegen (hatte leider nen befristeten Vertrag).
LG
Lejana mit Junior 11 Monate
