Hallo zusammen,
ich bin zur Zeit in Wiedereingliederung nach einem Bandscheibenvorfall.
Nun ist es so, das mein Mann diese Woche Urlaub hat, da ich bis Freitag 5h tägl arbeiten muß.
Leider hat nsre Große Tochter jetzt heute so Bauchschmerzen, das sie Heute Mittag wenn ich beim Arbeiten bin mit meinem Mann und ihrer Schwester ( sie hat leider Nesselsucht und keiner weiß wovon), zum KIA fährt.
Falls es sich nicht um einen Magen Darm Virus handelt, und sie nun doch ins KH muß, wie läuft das dann mit der Wiedereingliederung ab?
Ich darf ja laut der DRV bis zu 7 Kranktage während der WE haben, doch wie verhält es sich bei Kindkranktagen???
Kann leider niemanden vom Personalrat oder Persoabteilung erreichen, da es ja zwischen den Feiertagen ist!
LG Tanja ( Die hofft das sich Ihr Verdacht auf Blinddarmreizung für Ihre Große Maus nicht bestätigt!)
Wiedereingliederung und Kind krank!
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Beitrag von tvsch - 27.12.11 - 12:35 Uhr
Beitrag von vwpassat - 27.12.11 - 12:39 Uhr
Wenn ein anderer im Haushalt ist, gibt es kein Kind-Krank!
Beitrag von vwpassat - 27.12.11 - 12:40 Uhr
Ich meinte, wenn ein Anderer im Haushalt "da" ist, in dem Falle Dein Mann.
Beitrag von tvsch - 27.12.11 - 12:52 Uhr
Ist mir auch klar, doch was wenn das eine Kind ins Krh. muß, und das zweite Kind daheim ist, da kein Kiga und auch krank?
Gruß Tanja
Beitrag von vwpassat - 27.12.11 - 13:12 Uhr
Ich kann Dir nicht folgen.
Beim 6-jährigen Kind im HK muss doch keiner dabei sein.
Beitrag von tvsch - 27.12.11 - 13:54 Uhr
Ganz ehrlich, ein 6 jähriges Kind, wo ohne Mama und Papa im Krh. bleibt, muß schon ganz schön Taff sein!
Abgesehen davon, das dort keine intensive Betreuung gewährleistet wäre.
Übrigens meines Wissens zahlt die KK die Begleitperson bis zum 10 ten oder 11ten Lebensjahr.
Aber das war auch net meine Frage, sondern wie das mit der Wiedereingliederung abläuft, zwecks Kostenträger Rentenversicherung usw.. oder ob die Wiedereingliederung dann als abgebrochen gelten würde?
Gruß Tanja
Beitrag von vwpassat - 27.12.11 - 14:07 Uhr
Ok, ok.
Dann frage ich mal so rum:
Ist Dir Deine berufliche Zukunft so wenig wert, dass Ihr hier nicht irgendetwas organisieren könnt (Oma. Opa, Onkel, Tante, Freunde) um die kleinste unzubringen und Dein Mann geht im Worstcase mit ins Krankenhaus???
Beitrag von hexlein77 - 27.12.11 - 20:57 Uhr
Normalerweise würde ich das auch so sehen!
ABER ein 6 Jähriges Kind im Krankenhaus braucht weder Oma, Opa, Tante, Onkel oder Freund sondern es braucht MAMA und zur NOT geht auch PAPA!!
Beitrag von windsbraut69 - 27.12.11 - 22:26 Uhr
Er schreibt doch, Papa zur Not mit ins Krankenhaus und jemand anderes betreut das kleine Geschwisterchen die 5 h, die die Mutter arbeitet.
Warum ist der Vater aber grundsätzlcih die 2. Wahl?
Beitrag von susannea - 27.12.11 - 22:31 Uhr
Weil diese Wahl nicht die Eltern treffen werden, sondern die Kidner und es wird auch Kinder geben, wo die Mutter die 2 Wahl ist oder beide gehen, aber das werden wohl deutlich weniger sein!
Beitrag von hexlein77 - 27.12.11 - 23:09 Uhr
Weil Papa nun mal nicht Mama ist! 
Ein krankes Kind und dazu noch im Krankenhaus wird wohl in den meisten fällen nach Mama rufen!
Und diesen Argumenten: "Damals...." und "...wir haben das auch überlebt..." oder dergleichen setze ich entgegen: Damals....hatten wir noch nen Kaiser! 
Außerdem sind heutzutage nun mal die Möglichkeiten so gegeben das es machbar ist! Und dann sollte ein 6 Jähriges Kind durch sowas nicht alleine durch müssen!
Beitrag von masina - 27.12.11 - 13:56 Uhr
Als meine Nichte das erste mal mit 6 Jahren wegen dem Nephrologischen Syndrom ins Krankenhaus gekommen ist, war mein Bruder auch die ganzen 2 Wochen dabei.
So ein Kind hat doch auch Angst grade beim ersten mal im Krankenhaus. Sorry ich würde auch mit gehen.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 27.12.11 - 14:09 Uhr
Hallo
Als ich 6 war, wurde ich operiert. Ich war damals 10 Wochen im Kh, ohe Eltern. Das war da nicht so üblich, das die Eltern dabei blieben. Das war 1983. Überlebt haben es die KInder damals auch.
Heute würde ich meinen Sohn auch nicht alleine lassen. Auch nihct mit 6. Da wäre ich schon dabei.
Bianca
Beitrag von vwpassat - 27.12.11 - 14:15 Uhr
Ja, aber warum müssen wir uns denn heutzutage "so anstellen".
Die Kinder heutzutage haben die große Klappe, können aber nicht mal alleine paar Tage im KH bleiben?
Ich war mit 6 auch alleine ne knappe Woche im KH.
Zumal im geschilderten Fall ja auch die berufliche Zukunft eines Ernährers mit dranhängt.
Beitrag von nele27 - 27.12.11 - 14:49 Uhr
"Früher" ist kein Argument.... siehe mein Beitrag unten.
Die Eltern sollten schon versuchen, das Kind zu begleiten bzw. sich anderweitig Hilfe zu holen....
Beitrag von susannea - 27.12.11 - 22:32 Uhr
Früher sind die Kidner auch ohne Kidnersitz gefahren und ohne anschnallen und die meisten haben keine Schäden genommen, würdest du es deswegen heute auch so machen?
Man weiß es inzwischen einfach besser und versucht sich danach zu richten!
Beitrag von nele27 - 27.12.11 - 14:47 Uhr
"Damals war das so" und "wir haben es überlebt" sind eben keine Argumente 
"Damals" vor 60,70 Jahren haben die Kinder auch auf die Schnauze gekriegt und es überlebt - machen wir heute auch nicht mehr so.
Ich denke, mit 6 Jahren sind die Kinder noch so klein, dass sie an den Erwachsenen hängen, aber so groß, dass sie sich die schlimmsten Dinge ausmalen könnten - kein schönes Alter um allein ins KH zu gehen. Ich würde auch mitgehen und zur Not versuchen unbezahlten Urlaub zu bekommen.
LG, Nele
Beitrag von ohiticawin - 27.12.11 - 19:09 Uhr
"Damals" waren die Krankenhäuser aber auch darauf eingerichtet, dass die Kinder ohne Eltern dort sind. "Heute" haben die Schwestern für alleingelassene Kinder schon dreimal keine Zeit. Die Schwestern sind auf die Mitpflege der Eltern angewiesen, u.a. deswegen zahlen die KK ja auch die Mitaufnahme eines Elternteils, denn sie sparen damit am Personal.
Beitrag von zwiebelchen1977 - 27.12.11 - 20:15 Uhr
Naja. Also das kann man so auch nicht sagen. Gespielt hat mit uns auch keiner. Da mussten wir uns schon selber beschäftigen
Bianca
Beitrag von hexlein77 - 27.12.11 - 23:11 Uhr
Es geht da glaube ich nicht um die Vollbeschäftigung den ganzen Tag sondern um die Pflege!
Waschen, füttern (wenn nötig), Trinken besorgen und und und..... Leider können sich die Schwestern heute eben nicht mehr so um die kleinen Patienten kümmern wie es DAMALS der Fall war. Heute müssen in den meisten fällen die Eltern/ANgehörigen mit ran.
Beitrag von nick71 - 27.12.11 - 19:19 Uhr
Meine Güte...wie haben wir damals nur überlebt, wo unsere Eltern nicht als Begleitperson mit ins Krankenhaus durften.
Beitrag von arienne41 - 28.12.11 - 09:40 Uhr
Hallo
Ja früher
Ich war selber als Kind allein im KH, die Folgen sind heute noch da.
Arbeit ist wichtig aber mein Kind ist noch wichtiger.
Aber von Kindern hast du eh keinen Plan man kann sie auch nicht mit einem Auto vergleichen
Beitrag von thea21 - 27.12.11 - 12:45 Uhr
....Hö?
Beitrag von nele27 - 27.12.11 - 14:55 Uhr
Hi Tanja,
Dein Mann hat Urlaub, also kann er ja mit der Großen ins KH gehen, nicht wahr?
Und die Kleine ist auch krank? Habt Ihr einen Babysitter? Oma oder so? 5 Stunden arbeiten ist ja nicht der Untergang, wenn Du danach da bist...
Ich würde zumindest, wenn Du keinen erreichen kannst, nicht einfach wegbleiben.
Bei uns ists oft vorgekommen, dass ich mit der Kleinen ins KH musste (Stillkind, ich musste gehen) und wir haben uns von der Patenoma oder einem Babysitterdienst dann und wann Hilfe geholt um den Großen zu betreuen. Unsere Kurze war und ist so viel krank, dass mein Mann nicht genug Pflegetage und Urlaub hatte...
LG, Nele
Beitrag von sanny23 - 27.12.11 - 22:14 Uhr
Was mich mal interessieren würde,warum sind die Stunden der Wiedereingliederung so hoch???
25 Std. die Woche???Geht das nicht mit 2-3 Std. pro Tag los???
LG Sanny
