Hallo
ab wann sollte ich die Arbeitslosigkeit im LL erwähnen? AB 1 Jahr oder ab einem halben?
lg
Ab wann muss ich Arbeitslosigkeit im LL erwähnen?
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Beitrag von engel0711 - 27.12.11 - 21:23 Uhr
Beitrag von biene81 - 27.12.11 - 21:26 Uhr
Gar nicht! Wuerde ich nie erwaehnen, sondern als "Weiterbildung" oder aehnliches bezeichnen.
LG
Biene
Beitrag von engel0711 - 27.12.11 - 21:36 Uhr
ja wie denn mit Weiterbildung wenn ich nix schriftliches habe???
lg
Beitrag von biene81 - 27.12.11 - 21:38 Uhr
Man kann sich auch privat zuhause weiterbilden, umorientieren oder oder oder.
Beitrag von engel0711 - 27.12.11 - 22:00 Uhr
GENAU
dieses oder oder oder
würde mich jetzt näher interessieren...und selbst da bräuchte man doch n Nachweis...oder?
Beitrag von biene81 - 27.12.11 - 22:09 Uhr
Stellst Du Dich eigentlich absichtlich so an?
Warum brauchst Du einen Nachweis, wenn Du Dir privat Zeit genommen hast um Dich umzuorientieren oder Dein Englisch aufzubessern?
Wenn Dir gar nichts passendes einfaellt, dann schreib zumindest "Berufliche Neuorientierung".
Beitrag von engel0711 - 27.12.11 - 22:10 Uhr
wiee??
absichtlich? so an ...
es geht darum, dass ich nicht als doofie dastehen möchte...ansonsten können sich die dann doch eh denken, dass ich arbeitssuchend war...
wie dem auch sei...danke
Beitrag von biene81 - 27.12.11 - 22:12 Uhr
Wenn Du es sowieso reinschreibst, wozu dann Deine Frage? Welchen Unterschied macht es ob 6 oder 12 Monate?
Beitrag von engel0711 - 27.12.11 - 22:55 Uhr
ich war mir nicht sicher ob ich es wirklich reinschreiben soll, bin dann aber zu dem Entschluss gekommen es zu machen. So wir mir angeraten wurde... danke dir trotzdem herzlich...
Beitrag von biene81 - 28.12.11 - 08:21 Uhr
Gern geschehen.
Beitrag von hippogreif - 28.12.11 - 11:00 Uhr
Ganz ehrlich, von Deiner "Idee" halte ich gar nichts.
Jeder vernünftige AG wird bei "privater Weiterbildung" genau nachfragen und sich das erklären lassen und ziemlich schnell drauf kommen, dass das einfach eine aus den Fingern gesogene Ausrede war. Und dann steht man als Bewerber auch noch als Lügner da.
Keine gute Idee und wirklich nicht zum Nachahmen zu empfehlen!
Beitrag von biene81 - 28.12.11 - 12:24 Uhr
Ja, man muss sich auf diese Frage natuerlich vorbereiten, wie man sich auf saemtliche Fragen vorbereiten muss. Wenn man sich dazu nichts einfallen laesst, ist es voellig klar, dass man auf die Nase faellt.
Beitrag von hippogreif - 28.12.11 - 12:48 Uhr
Das wird jeder sofort durchschauen, egal, wie gut Du das vorbereiten wirst. Niemand kündigt seinen Job oder nimmt freiwillig eine längere berufliche Pause, um sich privat irgendwie weiterzubilden. Es sei denn, man ist wirklich bei einem anerkannten Aus- und Weiterbildungsinstitut/Uni/Fachhochschule etc. und kann wirklich NACHWEISEN, dass man da bestimmte Kurse belegt und auch erfolgreich abgeschlosen hat.
Einfach mal so Englisch oder SAP im Selbststudium von zu Hause ohne Zertifikat... das klingt sofort nach Ausrede... das ist das gleiche wie "Mitarbeit in familieneigenen Unternehmen" oder "Pflege von nahen Familienangehörigen" - das nimmt einem eh keiner ab.
Beitrag von biene81 - 28.12.11 - 12:52 Uhr
Interessant das Du das so siehst, ich bin selbst AG und weiss was ich wem abnehme und was nicht. Ich weiss auch was ich auf einem LL mag und was nicht.
Ich habe meine Zeit als Hausfrau immer ausgeschmueckt, mich auf betreffende Fragen vorbeireitet und bin nie daran gescheitert.
Beitrag von hippogreif - 28.12.11 - 13:20 Uhr
Naja, ich bin Personaldisponentin und arbeite mit ca. 50 verschiedenen Unternehmen zusammen. Jeden Tag führe ich selbst Bewerbergespräche und/oder vermittle die Bewerber zu den unterschiedlichsten Firmen, angefangen vom einfachen Helfer bis hin zu Ingenieuren. Ich glaube daher schon einen gewissen Einblick zu haben in die "Bewerbungswelt". Und Bewerbungen von Hausfrauen, die meinen, ihre Zeit zu Hause "ausschmücken" zu können, habe ich jeden Tag auf dem Tisch. Das durchschaut man sofort. Meistens schon anhand der schriftlichen Bewerbung, spätestens aber im persönlichen Gerspräch. Da weiß man als Personaler genau, was man fragen muß, um die Wahrheit erfahren zu können.
Interessant finde ich jedoch, dass Du erst schreibst, die Bewerberin soll ihre Arbeitslosigkeit verschleiern und "ausschmücken", dann aber im gleichen Atemzug meinst, dass Du aber als AG sofort die Wahrheit erkennst, weil Du ja angeblich sofort weißt, was Du wem abnehmen kannst und was nicht... Das ist ein wirklich witziger Widerspruch...
Beitrag von biene81 - 28.12.11 - 19:44 Uhr
Nee, das ist kein Widerspruch.
Nur weil jemand seine "Zeit zuhause" ausschmueckt, ist er deshalb kein schlechter, potenzieller Mitarbeiter. Schade, wenn Du dadurch gute Mitarbeiter gleich vom Tisch wischst.
Bei mir werden die Menschen zum Vorstellungsgespraech geladen, deren Faehigkeiten zum Job passen. Wenn mir jetzt jemand schreibt, er haette zuhause seine Englisch- oder Excelkenntnisse erweitert, dann erwarte ich auch ein dementsprechend hohes Niveau auf dem Gebiet. Einfach irgendwas hinschreiben geht nicht - dann erkenne ich naemlich was los ist.
Von Hausfrauen habe ich uebrigens nicht geredet, sondern von Menschen, die eine gewisse Zeit arbeitslos waren oder sich ein paar Monate um persoenliche Dinge gekuemmert haben.
Mal abgesehen davon, kann ich nicht verstehen, wie jemand 6 oder 12 Monate arbeitslos war und sich in keinster Weise weitergebildet hat.
Beitrag von hippogreif - 29.12.11 - 08:34 Uhr
Mal abgesehen davon, kann ich nicht verstehen, wie jemand 6 oder 12 Monate arbeitslos war und sich in keinster Weise weitergebildet hat.
Ich auch nicht, aber das ist nunmal Realität in Deutschland.
Im übrigen finde ich Dein Herausreden jetzt langsam ein bißchen komisch. Du gibst den Tipp, jemand der offensichtlich keine Weiterbildung gemacht hat, soll das aber so im Lebenslauf hinschreiben. Das ist schlicht eine Lüge und wird von einem halbwegs fähigen Personaler sofort aufgedeckt. Das hat mit anderweitig vorhandenen oder nichtvorhandenen Fähigkeiten gar nichts zu tun.
Wenn jemand hinschreibt, er hätte sich in XYZ weitergebildet, dann erwarte ich auch, dass das der Wahrheit entspricht. Stellt sich heraus, dass das gelogen ist, dann ist das ganz sicherlich nicht vörderlich, um einen Job zu erhalten, denn dann beginnt man sich zu fragen, was denn ansonsten noch so "beschönigt" wurde...
Und dieses Zitat hier: Bei mir werden die Menschen zum Vorstellungsgespraech geladen, deren Faehigkeiten zum Job passen.
Damit widersprichst Du Dir doch schon wieder! Auch Du gehst doch dann davon aus, dass das, was im LL steht, der Wahrheit entspricht. Und wie würde4st Du Dich fühlen, wenn Du dann aufdeckst, dass alles erschwindelt war? Ganz ehrlich, ein Personaler, der diesen Bewerber NICHT vor die Tür setzt, ist ein schlechter!
Beitrag von biene81 - 29.12.11 - 09:03 Uhr
Ich glaube Du verstehst mich falsch.
Angenommen ich wuerde mich bewerben und waere 6 Monate arbeitlos gewesen oder haette "Zuhause" Zeit genommen.
Um keine Luecke zu haben, bzw. nicht "arbeitslos" zu schreiben wuerde ich persoenlich (und hier kommt es eben auf die Faehigkeiten eines jeden Einzelnen an) schreiben, ich haette mich privat in Excel und Powerpoint weitergebildet. Beide Dinge habe ich im Laufe meines Lebens gelernt, waren aber nie Bestandteil einer meiner Ausbildungen oder aehnliches, so das ich dies dort hinschreiben koennte.
Oder, wenn jemand gut Englisch kann, dies aber aufgrund der Ausbildung/der voherigen Jobs nicht zu erwarten waere, wuerde ich sagen das ich diese Zeit genutzt habe um mich in Englisch weiterzubilden.
Ich rede nicht davon irgendwelche Luegen auf den LL zu schreiben. Das habe ich auch in keiner meiner Posts gesagt. Es geht darum eine Faehigkeit zum einen hervorzuheben und gleichzeitig seine Zeit ohne Job etwas aufzuhuebschen.
Beitrag von leonie133 - 29.12.11 - 13:59 Uhr
Stimme dir voll zu. Dieses Geblubber von wegen "ich führ(t)e mein eigenes kleines und ERFOLGREICHES Familienunternehmen" ist fehl am Platz. Am besten ist es wohl, man bleibt bei der Wahrheit. Wenn man geradlinig und motiviert beim Personaler rüber kommt, ist das besser als verlegenes Gestammel à la "ich hab mal ein bisschen in Excel rumprobiert..."
LG Leo
Beitrag von hedda.gabler - 27.12.11 - 22:20 Uhr
Hallo.
Ein Lebenslauf sollte lückenlos sein ... und ob Du nun "arbeitsuchend" oder "Berufliche Neuorientierung" schreibst (wenn Du eben Weiterbildungszeiten nicht belegen kannst), ist eigentlich egal, da jeder Personaler genau weiß, was damit gemeint ist, nämlich arbeitslos ... trotzdem sieht es immer besser aus, wenn der Lebenslauf lückenlos ist, als wenn man nichts schreibt und dann meint, dass der Personaler schon darüber hinweg liest.
LG
Beitrag von manavgat - 28.12.11 - 11:44 Uhr
Besser ist gar nicht.
Alternativen: Auslandsaufenthalt oder Familienarbeit.
Gruß
manavgat
