Hallo ihr Lieben,
da ich immer die GEburtsberichte gelesen habe, möchte ich nun auch mein Erlebnis mit euch teilen.
Nach 4 Jahren erfolglosem Basteln, wurde ich heuer im April mittels IVF aufs erste Mal endlich schwanger. Die Schwngerschaft verlief nicht so wie ich mir das vorgestelt hatte.
Anfangs 2 Mal Blutungen, extreme Krämpfe und BEttruhe. So kam es, dass ich ich glaube ab der 9. SSW krankgeschrieben war, und ab der 13. SSW freigestellt wurde. Denn ein Myom war der Verursacher der Probleme.
Zuerst hatte ich wahnsinnige Probleme mit dem Daheimbleiben, aber nach ein paar Monaten die wie im Flug vergingen, gewöhnte ich mich dran, naja den Sommer im GArten auf der TErrasse verbringen hat schon was 
Gut im September 23./24. SSW vorzeitige Wehen, 8 Tage KH mit Wehenhemmer, Antibiotika und Magnesium in Mengen, durfte ich dann wieder nach Hause. Jetzt hieß es hoffen, dass der Kleine drinnen bleibt, bis es soweit war.
Im November wurde der Termin für den Kaiserschnitt ausgemacht, der medizinisch nortwendig war, weil das Myom vor dem Gebärmutterhals saß. Dadurch hätte es für das Baby problematisch werden können, sich am Myom vrbeizuquetschen. Das wollte ich auf gar keinen Fall, und da ich ohnehin mit dem Gedanken an einen KS gespielt hate, war ich rundum zufrieden.
Am 21.12.2011 war es dann endlich soweit. Ich war heilfroh, dass der Tag endlich da war. Kamen doch in den letzten Wochen extreme Symphysenschmerzen und Ischiasschmerzen dazu, was das Bewegen sehr erschwerte.
Wir sind also um 9 Uhr im KH gewesen - wie ausgemacht. Mein MAnn und ich haben ein riesen großes Familienzimmer bezogen. Dann kam das übliche Prozedere...Venflon setzen, Blutabnehmen, Fragebögen und Einwilligungen ausfüllen...
Kurz nach 11 Uhr kam die Hebamme zu uns, die uns während der Geburt - trotz KS - betreute. Sie erklärte uns den Ablauf, wo mein Mann sich umziehen kann, was passiert wenn das Baby da ist... Tamara war uns auf anhieb sympathisch. Sie fragte ob ich schon aufgeregt sei, meinte ich noch nicht so ganz, das kommt erst wenn mein BEtt Richtung OP rollt. Ich wunderte mich über mich selber, denn es war unser erstes Baby, da müsste man doch super aufgeregt sein. Ich hatte schon ANgst, dass ich eine Zeit brauche bis ich den Kleinen in mein Herz schließen kann, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass da so ein kleines Lebewesen in mir wächst. Den Bewegungen in meinem Bauch nach, hätte es ein kleines Alien auch sein können 
Tamara ging nochmal kurz weg, kam aber eine viertel Stunde später wieder, denn um 12 Uhr sollte es losgehen. Tamara war kaum da, kam auch schon mein Chauffeur, der mich zum OP rollte. ICh sagte nur: " und jetzt werd ich nervös" Tamara lachte und meinte, hätte mich auch gewundert, wenn ich das nicht werden würde.
Im Voraum des OP angelangt wurde mein hübsches OP Nachthemd gegen ein grünes Tuch getauscht, und mein Kopf wurde mit der neuesten Frühlingskopfbedeckung dem OP_HAuberl bedeckt 
Dann kam ich auch schon aufs Förderband, das mich auf die Schlachtbank äh den OP-Tisch hiefte. IM OP angekommen, scherzten der OP-Helfer und der Anästhesist mit mir. Der OP-Helfer sagte mir, dass er sogar am selben TAg wie ich Geburtstag hat, allerdings ist er 3 Jahre älter als ich. Der Anästhesist war super. Er erklärte mir jeden Schritt, ich musste mich nocheinmal aufsetzen bekam einen Hocker, auf den ich die Beine stellen musste, Knie auseinander fallen Arme dazwischen. Da stand der OP-HElfer vor mir und stütze mich. Das war die Trockenübung. Mein Mann - schick in grüner OP-Bekleidung und MUndschutz, und Tamara waren auch zwischenzeitlich im OP eingelangt.
Als es dann ernst wurde - mein HErz pumperte inzwischen doch recht stark, stand plötzlich niemand vor mir. Ich sagte nur kann mich bitte jemand stützen, denn ich hatte Angst vorne runter zu kippen. Aber Tamara war schon zur Stelle, ich konnte meinen Kopf auf ihrer Schulter abstützen, und kaum dass ich denken konnte, saß die Spinalanästhesie. Ich hab gar nicht gemerkt, als der Arzt reingestochen hat. Er sagte vorher in der Armbeuge ist der Stich unangenehmer, ja er hatte recht damit.
Ich legte mich wieder hin, mein linker Arm wurde festgeschnallt, falls etwas ist, damit die mir gleich die NArkose verpassen können oder so. Den rechten haben sie nicht angeschnellt, damit ich mein Baby berühren konnte. ICh musste aber versprechen ihn nicht mehr zu bewegen. OK kein Problem.
Plötzlich stand mein Arzt schon da - hätte ihn fast gar nicht erkannt - logisch hinter dem Mundschutz und so.
Mein Mann und er Anästhesist quatschten noch mit mir, als der Anästhesist meinte: Sie sind schon aufgeschnitten. ICh war so erstaunt, weil ich bis dahin gar nix mitbekommen hatte. Kurzfristig wurde mir schwindelig, aber spritze mir der Anästhesist etwas, und damit war der Schwindel auch gleich wieder weg.
12:17 Uhr und ein kurzes "wääähhh" und unser Baby war da. TAmara stand mit dem Handtuch bereit und zeigte ihn mir kurz, aber in der Hektik, dass der Kleine nicht auskühlt, hab ich ausßer dem Popo und den Hoden gar nix gesehen... UNd flutsch waren Tamara und mein Mann mit dem Baby auch schon weg - zur Erstuntersuchung waschen anziehen und so.
Um 12:43 Uhr war ich fertig zugenäht und kam in den Aufwachraum. Bis dahin hatte ich noch keine Schmerzen. Nicht einmal der Sandsack der auf der NArbe lag störte mich diesmal (kannte den Sack von meinen vorherigen OP's, allerdings hatte ich da immer eine Vollnarkose)
Um 13 Uhr, rief Schwester Monika vom Aufwachraum auf der Kinderstation an, damit mein Mann und das Baby wieder runterkamen. ICh kann euch sagen, als mein Mann mit dem Kleinen im Arm in den Aufwachraum kam, hats mir schon die Tränen rausgedrückt...ein Bild das lässt den härtesten dahinschmelzen.
Wir genossen die restliche ZEit im Aufwachraum, die Kinderschwester, legte mir den Kleinen auch gleich an. Der auch gleich brav zu sagen begann.
Um 3 Uhr gings dann ab ins ZImmer. UM halb 2 in der Nacht rief ich die Nachtschwester, weil ich aufstehen wollte. Das dauerte zwar eine Weile bis ich es geschafft habe, aber der Wille versetzt ja bekanntlich Berge.
Ich bin dann in der Nacht noch zweimal allerdings alleine aufgestanden, und am nächsten Tag schon spazieren gegangen.
Am 23.12. durften wir trotz Kaiserschnitt die Klinik verlassen, da es mir so gut ging, ich keine Schmerzmedis mehr nach, und kaum merkte dass ich einen Schnitt habe. Dem Baby gings auch gut, also hielt uns nichts mehr.
Heute 8 Tage später merke ich vom Schnitt gar nix mehr.
Die Geburt unseres Luca war für mich das schönste Erlebnis, das ich je erlebt habe, bzw. erleben werde.
Es ist jetzt leider etwas länger geworden.
LG
Alex
Luca's Geburt per Kaiserschnitt
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Beitrag von dbuzzi - 29.12.11 - 11:06 Uhr
Beitrag von muddi-88 - 29.12.11 - 13:28 Uhr
ein sehr schöner bericht
wünsche euch eine ganz tolle kennenlernzeit
hast du auch noch die eckdaten für uns von deinem sohn
lg lina
Beitrag von dbuzzi - 29.12.11 - 14:43 Uhr
ja klar, ganz vergessen 
Größe: 48 cm
Gewicht: 2860 g
Kopfumfang: 34 cm
LG
Alex
