Umfrage : wie ist Euere Einstellung zum Geld?

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Beitrag von Umfrage11111 - 30.12.11 - 16:01 Uhr

Hallo,

mich würde mal Eure Einstellung zum Geld interessieren, ist bei Euch Sicherheit wichtig und wird alles Geld gespart, wenn es nur irgendwie möglich ist oder gebt Ihr gerne Geld aus, es muß schließlich im Umlauf sein?

Wo spart Ihr, wo gönnt Ihr Euch was?

Könnt Ihr viel sparen, oder müsst Ihr eher überlegen knapsen?

Auf was würdet Ihr für ein Eigenheim alles verzichten?

LG

Beitrag von mamutschka2011 - 30.12.11 - 16:13 Uhr

Hi,

frag doch mal bei Finanzen und Beruf!

Aber ich will dir antworten: wir sollten sparen, können es uns aber leisten, damit ein bissele schludrig umzugehen. Aber seit 2 Monaten legen wir "regelmäßig" Geld zur Seite, da ich es eigentlich hasse, immer Angst zu haben, dass doch mal ein dicker Batzen auf uns zukommt. Ab jetzt haben wir einen Dauerauftrag für ein Tagesgeldkonto.

LG, MAmutsch

Beitrag von anne221b - 30.12.11 - 16:19 Uhr

Verzichten wuerde ich fuer ein Haus auf nichts. Ich brauche meinen Urlaub usw.. Wir gehen oft Essen usw., wenn ich was brauche, dann kaufe ich es mir. Mich für ein Haus verschulden ohne Eigenkapital, um der Bank Geld in den Rachen zu werfen? Ich denke, dass ich genügsam lebe. Gespart wird auch. Langfristig und kurzfristig lege ich Summen beiseite. Aber ich gönne mir, was ich brauche, ohne verschwenderisch zu sein. Wenn ich genügend gespart haette, dann wuerde ich mir auch ein Eigenheim zulegen. Aber unsere Wohnung in der Lage ist sehr günstig. Müssen uns dank der Verwaltung um nichts kümmern. Lg, Anne

Beitrag von biene81 - 30.12.11 - 16:22 Uhr

>>Wo spart Ihr, wo gönnt Ihr Euch was?<< Wie meinst Du die Frage? "Wo" spare ich? Ich spare auf der Bank. Oder meinst Du woran? Und ich goenne mir was in Laeden. Oder Urlaub. Oder sonstwas.

>>Könnt Ihr viel sparen, oder müsst Ihr eher überlegen knapsen?<< Wir koennen genug sparen, ich bin zufrieden.

>>Auf was würdet Ihr für ein Eigenheim alles verzichten?<< Auf nichts.

Beitrag von Gönnenkönnen - 30.12.11 - 16:44 Uhr

Hallo,

naja, Geld macht bestimmt nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein.

Wir haben für nur zwei Personen ein Einkommen, das nicht viele Leute in unserem Alter haben und lassen es uns davon auch entsprechend gut gehen, also häufiges auswärtiges Essen, häufige Kurztrips, kostenintensive Hobbys bis hin zu einer großen schönen Wohnung.

Eine 100%ige Sicherheit gibt`s eh nicht. Selbst das Eigenheim ist schneller wegversteigert als man gucken kann wenn man sich schlicht übernimmt. "Sicherheit" ist für uns eine Ausbildung und daraus erworbene Fähigkeiten, die es uns stets ermöglichen werden einen halbwegs ordentlichen Job zu finden. Zusätzlich noch ein Versicherungspaket, das den Fall der Fälle absichert. Gespart wird insofern, dass wir keinen Monat den Betrag ausgeben, der zur Verfügung steht, insofern kann mal mehr und mal weniger "zur Seite" gelegt werden.

Für ein Eigenheim würden wir gar nicht verzichten. Ganz einfach weil wir beide der Auffassung sind, dass es schnell eine ziemliche "Milchmädchenrechnung" ist, dem Vermieter nicht mehr das Geld in den Rachen werfen zu wollen. Rechnet man da mal die Betriebskosten des Eigenheims, Versicherungen, Rücklagen etc., die man als Mieter nicht trägt und sieht sich dann noch mal an, wieviele Euros man für einen von der Bank geliehenen Euro tatsächlich zurückzahlen muss nur um dann in 30 Jahren in einem abbezahlten Haus zu sitzen, das dann schon lange nicht mehr dem Stand der Technik entspricht... Ne, da bin ich mir in vielen Fällen echt nicht sicher, ob man als Mieter nicht das bessere Leben geführt hätte.

Naja, muss jeder machen wie er meint, aber wenn ich mir ansehe unter welchen Voraussetzungen sich die Leute hier über Jahrzehnte verschulden und sich dann noch nichtmal das Haus leisten können, was sie sich wünschen, da Hauptsache alles billig gemacht werden muss, dann wohne ich doch lieber auch noch die nächsten 50 Jahre zur Miete. Immerhin hat das letzte Hemd keine Taschen und ich gehe davon aus, dass etwaige Kinder sich ihr Auskommen genauso erarbeiten können, wie wir es uns erarbeitet haben.

VG

Beitrag von vwpassat - 30.12.11 - 16:51 Uhr

Hätte von mir geschrieben sein können.

Beitrag von Umfrage11111 - 30.12.11 - 17:11 Uhr

Mal als Hausnummer, es ist eh schwarz, was ist ein hohes Einkommen in Euerem Alter?

Danke

VG

Beitrag von Gönnenkönnen - 30.12.11 - 17:58 Uhr

Wir sind beide noch keine 30 (aber näher an der 30 als an der 20 ;-)) und haben zusammen rund 7500,- netto, wobei ich Dank ellenlanger Berufsausbildung aktuell ein noch recht geringes Einstiegsgehalt habe. Dafür leben wir aber auch in einer der teuersten Regionen Deutschlands.

VG

Beitrag von tollUND? - 30.12.11 - 18:03 Uhr

Glückwunsch, es gibt weit wichtigeres als in der teuersten Gegend DE's zu wohnen.

Beitrag von GönnenKönnen - 30.12.11 - 18:06 Uhr

Die Antwort galt der Nachfrage der TE und nicht der Befriedigung deiner Komplexe. Übrigens hat man in teureren Gegenden gemeinhin höhere Ausgaben, was das real verfügbare Einkommen durchaus schmälert #aha.

Neid soll hässlich machen - hab ich mal gehört...

Beitrag von LachMichTotxD - 30.12.11 - 18:14 Uhr

Das war kein Neid, sondern Mitleid das du so armselig bist und dich über das Geld definieren musst ;-)

Beitrag von GönnenKönnen - 30.12.11 - 18:23 Uhr

Lieber definiere ich mich über Geld als darüber im INet fremde Leute herunterzuputzen ;-).

Beitrag von thea21 - 31.12.11 - 12:19 Uhr

#rofl

Da du bist ja ne Nulpe.

Was ist das? Neid der Besitzlosen?

Wer hat der hat würd ich sagen.

Ich hätt auch gern das Einkommen des Schreibers, den du hier so blöd von der Seite anpinkelst, bin zufrieden mit dem was ich hab, kann aber gönnen und weiß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, das da ein Rattenschwanz an Bildung und Ausbildung hintersteckt.

Willste auch soviel Schotter, dann lern was.

Beitrag von Umfrage11111 - 30.12.11 - 18:47 Uhr

Wir wohnen in München.

VG

Beitrag von GönnenKönnen - 30.12.11 - 20:08 Uhr

dito.

VG

Beitrag von cinderella2008 - 30.12.11 - 17:28 Uhr

Hallo,

Sicherheit ist mir wichtig und ich spare jeden Monat eine feste Summe. Diese Summe wird auf mehrere "Konten" verteilt, die für verschiedene Zwecke verwendet werden und ein Teil davon geht in die Altersvorsorge.

Trotzdem vergesse ich nicht zu Leben und gönne mir regelmäßig neue Klamotten, gehe mehrere Male im Monat Essen, ins Kino. Gebe recht viel Geld für Kultur/Freizeit/Urlaub aus.

Für ein Eigenheim würde ich persönlich auf gar nichts verzichten, da ich auf ein Eigenheim keinen Wert lege. Dafür bin ich einfach nicht der Typ. Ein Haus möchte ich nicht und eine Eigentumswohnung auch nicht. Schon aus dem Grund, weil ich da nicht einfach ausziehen kann, wenn mir irgendetwas nicht passt oder ich meine Lebensplanung ändere. Ich möchte flexibel sein und das auch bleiben.

LG, Cinderella

Beitrag von bruchetta - 30.12.11 - 17:49 Uhr

Meine Einstellung lautet, soviel wie möglich rein und so wenig wie nötig raus.

Wir gönnen uns einmal im Jahr einen Urlaub, haben 2 Autos und ein Haus, aber ich achte schon sehr auf's Geld.
Je mehr ich sparen kann, desto besser.

Beitrag von suppenhenne - 30.12.11 - 18:02 Uhr

Zu Geld habe ich ein schlampiges Verhältnis. Ich kann nicht gut damit umgehen, ich hänge nicht daran, habe auch nie vorgesorgt, als ich noch Single war und hatte auch Lebensphasen, in denen ich buchstäblich nichts zu beißen hatte.

Mein Mann ist in dieser Beziehung bedächtiger als ich, rechnet, sorgt vor, gemeinsam leben wir im bescheidenen Wohlstand, haben ein Haus mit Garten und ein geregeltes Einkommen. Reich sind wir nicht, aber ich fühle mich so als ob.

Würde der Fall eintreten, daß wir finanziell auf die Nase fallen, würde es mir um die Alterssicherung meines Mannes leid tun. Mich würde es nicht besonders interessieren. Es ist komfortabel, sich Kleidung, Auto und Heizung leisten zu können, man lebt damit ruhig, aber wenn ich nichts habe und mir eine Tasse Kaffee leisten kann bin ich eigentlich auch zufrieden.

Dem entsprechend fühle ich mich sicher, ich habe keine Zukunftsängste, hatte ich noch nie.

Das wäre wahrscheinlich anders, wenn ich Kinder hätte.

Beitrag von clementi - 30.12.11 - 18:22 Uhr

Hallo,

ich habe mein Erspartes nach der Trennung von meinem Mann nahezu komplett in eine kleine Eigentumswohnung gesteckt.

Das bedeutet zwar, dass meine Tochter und ich uns ein wenig einschränken müssen, aber wenigstens bleiben mir die hohen Mieten in München erspart.

GLG

Beitrag von clautsches - 30.12.11 - 21:16 Uhr

Meine Familie ist vermögend, das hat meinem Umgang mit Geld in jüngeren Jahren nicht grade gut getan. Ich wusste immer: die Familie wird´s schon richten.

Seitdem ich selbst ein Kind habe, hat sich mein Bezug zu Geld aber stark gewandelt, ich kann jetzt haushalten, spare monatlich usw.
Wenn ich mir was gönne, dann mit Genuss, aber oft brauch ich das nicht. Luxusgüter, Marken, Schmuck, etc. lösen in mir absolut gar nichts aus.

Wofür ich gern Geld ausgebe ist gutes, hochwertiges Essen. Und bei Büchern, Gartenutensilien und Pflanzen kann ich ganz schlecht nein sagen..

Habe keine Ausgaben für´s Wohnen und wenn meine Kinder und ich mit dem Erbe gut haushalten, müssen wir uns um´s Alter keine Sorgen machen. Das ist ein tolles, sicheres Gefühl, für das ich sehr, sehr dankbar bin.

LG Claudi

Beitrag von 1familie - 30.12.11 - 22:17 Uhr

Hallo,

wir sind ein Ehepaar mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Ich gebe mein Geld aus und mein Mann spart gern ;-)

Also ist mein Kont jeden Monat +/-0, weil ich weiß mein Mann macht das schon ;-)

Wir hätten auf keinen fall Häsuder gebaut, wenn wir uns hätten einschränken müssen.
Wir fahren/fliegen gern 2-3 mal im Jahr im Urlaub. Wir gehen gern Essen und all dies. genau deswegen haben wir nur 2 Kinder um all das machen zukönnen.

Uns ist geld wichtig, denn es heisst wir haben ein zufriedenes, ausgefülltes Leben.

Gruß

Beitrag von thea21 - 31.12.11 - 12:15 Uhr

Ich finde ein Haus toll, wäre sicherlich glücklich in einem großen wohnen zu können, allerdings bin ich da ein alter Geizknopf und würde das nur tun, wenn ich im Gegenzug auf nix verzichten müsste.

Aktuell ist es so, dass beide sehr gut verdienen, wir Geld ausgeben können ohne groß zu schauen und die Prioritäten noch anders liegen als: Eigenheim ist das einzig große und wichtige.

Wir sind früh bis spät arbeiten und den Rest meist unterwegs, frische Luft und so. Für die Zeit die wir zuhause sind, reicht uns der gemütlich eingerichtete Platz, der da ist.

Sparen ja, kleine feste Rate, allerdings halte ich nie den Vorsatz: "Mal mehr zu sparen", da immer irgendwas ist.

Da ne hübsche Bluse die ich unbedingt kaufen MUSS, hier ein Abend mit der Freundin.

Will sagen: Leben ist gerade Prio 1.

Beitrag von ayshe - 31.12.11 - 14:30 Uhr

Ich finde deine Frage schwierig.

Ich spare eben bei Dingen, die brauche indem ich versuche, sie zum günstigen Preis zu finden. Also ich kaufe nie einfach so drauflos, wenn es keine alltäglichen Dinge wie eine Tüte Nudeln ist (wobei ich da auch keine für 3 Euro kaufen würde).

Generell sehe ich bei einigen Sachen nicht ein, einen gewissen Preis zu zahlen, wenn es auch günstiger geht.
Und ich brauche keine Wohnzimmermöbelwand für 6000 Euro oder so ein Zeug.

Tja, wo gönnt man sich was? Gute Frage, ich kaufe recht günstigen, aber sehr guten Champagner bei einer französischen Kollegin, also direkt, den gönne ich mir manchmal.

Wir sparen schon kontinuierlich, geben aber auch dann wieder einen Haufen für die Haussanierung aus, immer mal wieder eben. Und dafür mußten wir auch mal den Gürtel sehr eng schnallen, als wir eine Doppelbelastung hatten, weil wir ein anderes Haus entmietet und saniert hatten, also den Mietverlust für eine sehr lange Zeit zu tragen war nicht ganz so einfach.

Beitrag von alegria72 - 31.12.11 - 15:17 Uhr

Hallo,

wir können zum Glück jeden Monat was zur Seite legen und können uns trotzdem noch vieles leisten.
In meinem Elternhaus war eigentlich immer genug Geld da. Keine Reichtümer aber meinen Eltern ging es immer gut u. sie konnten gut leben.
Trotzdem bin ich so erzogen worden, daß man auch spart bzw. schaut, wo man sein Geld ausgibt.
Bei mir ist es zB. so, daß ich (mit mittlerweile 39 Jahren) erst mein 2. Handy habe. Ich brauche es nicht oft u. deshalb ist es mir auch nicht wichtig.

Andererseits gibt es Dinge, da überlege ich nicht lange u. kaufe einfach.

Ich denke, es ist wichtig, daß man da ein passendes Maß findet.

Immer nur sparen ist unsinnig u. immer nur ausgeben genauso.

Ach so, wir haben ein eigenes Haus aber dafür hätte ich nicht auf alles mögliche, wie zB Urlaube verzichtet. Dh. in dem Jahr als wir eingezogen sind, waren wir nicht im Urlaub. Hätte ich jetzt aber die letzten 5 Jahre darauf verzichten müssen, wäre es für mich nicht in Ordnung gewesen.

lg Eva