Mein Schwager ist mit nur 17 Jahren letzten Monat ganz plötzlich an einer Herzmuskelentzündung gestorben nachdem er vom Fußballtraining kam.
Man kann das zwar nicht mit einander vergleichen, jedoch habe ich im November 2010 meinen Sohn im 6. Schwangerschaftsmonat verloren und weiß das Bücher in der bitteren Stunde helfen können. Die Tipps dafür habe ich von der Leitung der Selbsthilfegruppe bekommen, es sind jedoch nur Bücher über die Trauer / den Tod von Säuglingen bzw. Ungeborenen und somit sind sie nicht sehr nützlich für meine Schwiegereltern.
Kennt ihr vielleicht Bücher die passender wären?
LG Johanna
Suche gute Bücher über Trauerbewältigung bzw. Trauer ansich
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Beitrag von johanna89 - 01.01.12 - 20:43 Uhr
Beitrag von myimmortal1977 - 02.01.12 - 00:29 Uhr
Ich habe meine Eltern noch recht jung im Abstand von 10 Jahren verloren. Das Problem bei den meisten Trauerbewältigungsratgebern ist, dass sie oftmals, wenn autentische Biografien dahinter stehen, auf bestimmte Erkrankungen geschrieben sind.
Nun wird vieles von den Vorerkrankungen auf die Geschichte Deines Schwagers nicht zutreffen.
Was mich, neben der eigentlichen Trauerbewältigung immer am Meisten beschäftigt hat und das Thema gehört ja zur Trauerbewältigung dazu, ist die Frage, ob es meinen Eltern "da drüben" gut geht.....
Es gibt 2 Bücher zu dem Thema von Raymond A. Moody unter Mitwirkung der weltweit anerkanntesten Kommunikationsforscherin Elisabeth Kübler-Ross.
Und zwar wird dort das Thema "Nahtoderfahrung" bearbeitet. Der Moody hat über Jahre weltweit Menschen aufgesucht und deren Geschichten niedergeschrieben, die schon mal als klinisch tot galten und wiedergeholt werden konnten.
Diese Bücher beschreiben die Erfahrungen, was diese Menschen in den Sekunden, Minuten ihres Totseins erlebt haben, wie das "da drüben" so ist.....
Die Geschichten erzählen fast alle das Gleiche, zumindest im Ansatz. Von daher glaube ich ganz fest daran, dass es "da drüben" noch etwas gibt und das ich alle von der Welt geschiedenen irgendwann einmal wiedersehen werde.
Diese Bücher haben MIR sehr geholfen, loslassen zu können. Denn man kann leichter loslassen, wenn man davon überzeugt ist, dass die Verstorbenen in "eine schöne Welt" gewechselt haben.
Es ist das einzig existierende Werk, was so zustande kam. Es gibt etliche esoterisch angehauchte Bücher, komischen Ratgeber, die mehr Schaden als Nutzen anrichten können.
Diese beiden Werke "Leben nach dem Tod" und "Das Licht von drüben", wobeii man nur das erste lesen muss, ist halt kein Lebensratgeber, sondern basiert halt auf autentischen Geschichten von Betroffenen und dokumentiert eine höhere Ebene, die uns eines Tages erwarten wird.
Vielleicht auch was für Deine Schwiegereltern....
Ansonsten sollte man sich an das Beerdigungsinstitut, die Kirche oder auch caricative Vereinigungen (DRK oder AWO etc) in der Nähe wenden. Sie wissen, wo es Trauergruppen gibt und für Deine Schwiegereltern gibt es sicherlich explizite Trauergruppen, wo Eltern ihre Kinder vorzeitig gehen lassen mussten.
Euch alles nur erdenklich Gute!
Janette
Beitrag von asimbonanga - 02.01.12 - 10:14 Uhr
Hallo,
ich fand " Wir sterben nie" und " Begegnungen mit dem Jenseits"von Bernard Jacoby hilffeich.
L.G.
