Hallo ihr Lieben!!
Ich bin normalerweise noch bis Juli diesen Jahres in Elternzeit, bekomme im April aber wieder ein Kind.
Da wir uns mündlich geeinigt haben, und unser Verhältnis am Schluss auch nicht mehr soooo toll war, wäre ich im Sommer allerdings sowieso nicht mehr in diese Firma zurückgegangen.
Jetzt möchte ich eine Kündigung an meinen AG schicken, weiß aber nicht, wie ich das formulieren soll.
Gilt während der Elternzeit die normale Kündigungszeit, die im Vertrag steht?
In der Kündigung möchte ich gleichzeitig um ein Zeugnis bitten.
Mein Vater meinte nun, ich soll mich noch irgendwie "bedanken" oder sowas...gehört das in eine Kündigung?
Sorry für die vielleicht blöde Frage, aber ich habe bisher noch nie ne Kündigung schreiben müssen 
Vielleicht könnt ihr mir ja mal ein paar Ideen schreiben.
LG und danke
koerCi
Kündigung während Elternzeit - wie schreiben?
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Beitrag von koerci - 02.01.12 - 14:01 Uhr
Beitrag von emmy06 - 02.01.12 - 14:09 Uhr
Also meines Erachtens wäre die Kündigung zum jetzigen Zeitpunkt völliger Nonsens - lass es, teile neue Elternzeit mit und erhalte Dir alle Optionen und Möglichkeiten der Elternzeit....
LG
Beitrag von koerci - 02.01.12 - 14:11 Uhr
Nee, das möchte ich nicht. Man stellt mich eh schon so hin, als hätte ich die Firma damals ausgenutzt und wäre absichtlich schwanger geworden 
Ich möchte mit dem Laden nix mehr zu tun haben!
Finanziell müßte mein AG ja sowieso nicht mehr aufkommen, wenn ich jetzt nicht kündige, oder??
LG
Beitrag von bi_di - 02.01.12 - 14:14 Uhr
In eine Kündigung gehört kein Grund und auch kein Danke.
'Hiermit kündige ich fristgemäss zum xx.xx.xxxx den mit Ihnen geschlossenen Arbeitsvertrag. Ich bitte um die Zusendung einer Bestätigung dieser Kündigung und ein qualifiziertes Arbeitszeugnis.'
Aber wieso willst Du denn jetzt kündigen? Damit handelst Du Dir doch nur Nachteile ein.
Grüsse
BiDi
Beitrag von koerci - 02.01.12 - 14:16 Uhr
Danke für deine Antwort!
Wieso ich kündigen will, siehe oben.
Welche Nachteile habe ich denn dann?
Finanziell macht es doch keinen Unterschied für mich, oder?
Und versichern werde ich mich über meinen Mann.
Sollte ich irgendetwas außer Acht gelassen haben, kläre mich doch bitte auf 
LG
Beitrag von bi_di - 02.01.12 - 14:52 Uhr
Nachteil ist in erster Linie, gar keinen Arbeitsplatz zu haben. Und selbst wenn Du dort nie wieder auftauchen willst - es bewirbt sich besser aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis. Und man weiss nie, ob man nicht irgendwann sehr froh ist, überhaupt Arbeit zu haben.
Zweiter Nachteil: Du hast keine Elternzeit beim zweiten Kind (die hat man nur, wenn man in einem Arbeitsverhältnis steht). Damit wird die Elternzeit bei der Rentenberechnung nicht berücksichtigt.
Dritter Nachteil: Sollten Dein Mann und Du sich trennen, müsstest Du Deine Krankenversicherung selber zahlen - Du bist ja nicht in Elternzeit.
Wie schon geschrieben: Jetzt zu kündigen ist Käse.
Grüsse
BiDi
Beitrag von koerci - 02.01.12 - 14:54 Uhr
Vielen Dank für deine Antwort!
Ich werde mir das Ganze durch den Kopf gehen lassen und mich mal irgendwo informieren.
LG
Beitrag von schocorinna - 02.01.12 - 14:44 Uhr
Huhu Koerci,
ich würde auch nicht kündigen. Bin in einer ähnlichen Situation wie du. Der alte AG wollte mich nicht wiederhaben. Bin nun noch bis April in Elternzeit und mit dem 2. Kind schwanger. Im April tritt mein alter Vertrag wieder in Kraft. Ich werde mir ein BV ausstellen lassen und dann wieder mein volles Gehalt bekommen.
Klingt zwar so geschrieben echt scheiße... aber die Firma hat mich jahrelang ausgebeutet. In der Elternzeit falsche Hoffnungen gemacht und mich dann hängen lassen. Leider bin ich nicht die erste Mutti mit der die das machen. In der Hinsicht bin ich nun echt eiskalt... das Geld werde ich noch mitnehmen. 
WEnn du jetzt kündigst hast du doch echt nur Nachteile. Musst dich wieder arbeitssuchend melden, dadurch mindestens 15 Std Betreuung für dein Kind nachweisen.
Du könntest doch noch ein 3. Elternjahr einreichen. Das wäre auch noch eine Option.
Wünsche dir alles Gute
Beitrag von koerci - 02.01.12 - 14:53 Uhr
Oh man, wie verwirrend. Ich blicke gar nicht durch, was besser wäre und was nicht.
Ich bin ja bereits im 3.Jahr Elternzeit.
Im Juli wäre die Elternzeit vorbei, im April kommt allerdings schon Kind Nr.2.
Somit bekomme ich ja sowieso nur den Mindestbetrag Elterngeld und keinen Anteil von meinem vorherigen Gehalt!?
Arbeitssuchend melde mich dann sowieso vorerst nicht, sondern bleibe einfach zuhause und versichere mich über meinen Mann. Geht doch, oder?
Ach Herr je, vielleicht sollte ich mir mal eine Stelle suchen, bei der ich mich über alles informieren kann 
Wünsche dir alles Gute!
Und du hast Recht: mach das so, wie du es vor hast.
LG
Beitrag von susannea - 02.01.12 - 17:45 Uhr
Ganz ehrlich, jetzt zu kündigen ist ein herber finanzieller Verlust für die nächsten Jahre. Du bist dann nicht mehr in Elternzeit, du bekommst dann kein Mutterschaftsgeld (auch nicht die 13 Euro von der KK) musst dich entweder familienversichern oder selber krankenversichern, bekommst die Zeit nicht als Zeiten fürs ALGI angerechnet usw.
Ganz ehrlich, egal wie blöd die Firma ist, so einen Gefallen tut man denen doch nicht. ZUmal sie Zahlungen, die dir evtl. gezahlt werden müssen wegen Mutterschutz doch eh zu 100% ersetzt werden.
Beitrag von koerci - 03.01.12 - 13:06 Uhr
Vielen Dank für deine Antwort!!
D.h. ich muss jetzt meinem AG mitteilen, dass ich wieder schwanger bin, wann ET ist und wie lange ich Elternzeit nehme??
Und mein AG hat finanziell dadurch keine Einbußen??
Beitrag von susannea - 03.01.12 - 13:22 Uhr
MItteilen musst du ihm theretisch nur die Geburt und dann nach der Geburt, wie lange du Elternzeit nehmen willst.
Willst du ihm jetzt etwas sagen, kannst du ihm natürlich auch die Schwangerschaft mitteilen.
UNd ja, er bekommt alles ersetzt, was deine Schwangerschaft an Kosten verursacht.
Beitrag von koerci - 03.01.12 - 13:32 Uhr
Dann mache ich es wohl besser so.
Gut, dass ich hier nochmal nachgefragt habe...die Nachteile, wenn ich jetzt kündige, waren mir gar nicht so bewußt.
Vielen lieben Dank für deine Hilfe!!
