Hallo ihr,
ich hoffe ihr könnt mir Ratschläge geben. Bin nun seit 10.01.2010 alleinerziehend von zwei Zwergen (5/3) und hab eigendlich mein Leben in Griff. Nun hatte ich eine lautstarke Diskussion mit dem Kindsvater, der mir nun droht das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder einzuklagen.
Mal ein paar Eckdaten um die Situation beurteilen zu können:
KV hat die Kids in den letzten 6 Monaten genau 5x gesehen.
Kinder haben ihren Lebensmittelpunkt hier, d.h. Freunde,Kindergarten, Oma&Opa.
KV wechselt ständig den Wohnsitz und die Freundinnen, was nicht unbedingt so schwerwiegend ist.
Kinder habe hier jeder sein eigenes Zimmer, beim Kv müssten sie in einem Zimmer schlafen.
Beim KV läuft zur Zeit eine Lohnpfändung vom Jugendamt, musste das letzte Mal als die Kinder bei ihm waren sogar ein Fresspacket packen.
Ich weiß die Infos und vll viel zu subjektiv, aber ich würde euch bitten seine Chancen einzuschätzen ob er eine Möglichkeit hat mir die Kinder wegzunehmen?
LG
Wie stehen die Chancen auf Aufenthaltsbestimmungsrecht?
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Beitrag von keya86 - 02.01.12 - 17:02 Uhr
Beitrag von scullyagent01 - 02.01.12 - 17:12 Uhr
Die Frage ist doch weniger was mit dem KV ist, sondern wie ist es bei Dir?
Nimmst Du Drogen?
Bist du Messi?
Kommt bei Dir regelmäßig das JA vorbei?
Nein?
Dann lehn Dich entspannt zurück
Scully
Beitrag von keya86 - 02.01.12 - 19:01 Uhr
Da ich alle Fragen beruhigt mit Nein beantworten kann, muss ich mir wohl keine Sorgen machen, aber es kam in mir eben eine absolute Unsicherheit auf in wie weit der KV in unser Leben eingreifen kann.
Beitrag von ocean80 - 03.01.12 - 00:19 Uhr
Also meiner Meinung nach bekommt der das Aufenthalsbestimmungrecht wo das Kind lebt, da kann der liebe KV machen was er will.
Würde mir beim Gericht auch so mitgeteilt.
Beitrag von redrose123 - 03.01.12 - 07:47 Uhr
Ich denke nicht das er es bekommt, solange die Kinder bei dir versorgt sind, wie die Zimmerlage ist ist doch total egal dann kann man vielen die Kinder nehmen wenns um die Platzfrage geht
Beitrag von parzifal - 03.01.12 - 09:16 Uhr
Manche Gedankengänge verstehe ich nicht.
Du nennst nicht auch nur Ansatzweise einen Grund weshalb er dir die Kinder wegnehmen könnte. Woher dann diese Ängste?
Der gesunde Menschenverstand sollte doch schon sagen "so einfach kann dies nicht funktionieren".
Bevor in Deutschland einer Mutter die Kinder "weggenommen" werden und zum Vater kommen (selbst wenn erstes passieren sollte ist zweitens noch lange nicht der Fall) müssen sehr negative Punkte bei der Mutter vorliegen. Welche sollten das sein?
Mach mal eine Liste was gegen Dich spricht. Bis jetzt istz die Liste ja leer. Weshalb also die Angst?
Wenn Du mal in Ruhe darüber nachdenkst wirst Du feststellen, dass es keine logischen Gründe für Deine Befürchtungen gibt.
Beitrag von keya86 - 03.01.12 - 11:35 Uhr
Angst ist es nicht wirklich eher eine Unsicherheit in wie weit er durch das gemeinsame Sorgerecht den Aufenthaltsort der Kinder bestimmen kann.
Aber ne Liste ist gut.
Hmm was spricht gegen mich?
Vll das die Kinder bei mir hauptsächlich fremdbetreut werden.
d.h. Kindergarten und Großeltern
da ich zur Zeit mein Abi in Vollzeit nachmache.
Ansonsten gibt es eigendlich nicht viel. Natürlich bin ich nicht die perfekte Mutter, ich hab auch meine Fehler, aber nichts das gravierend die Entwicklung der Kinder beeinflussen würde.
Inzwischen hab ich rausgefunden, das es ihm um den Unterhaltsvorschuss geht, den ich vom JA beziehe, er meint mit diesen "Schulden" würde ich sein Leben zerstören.
Beitrag von parzifal - 03.01.12 - 11:51 Uhr
Das sind doch keine negativen Punkte.
Und die Entwicklung der Kinder beeinflussen will man ja sogar. Es sollte halt nur nicht negativ sein. Und dafür gibt es keinen Anhaltspunkt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Du die Kinder "weggenommen" bekommst ist quasi null.
Und das mit dem Unterhaltsvorschuss ist kein Argument. Entweder hat er kein ausreichendes Einkommen und dann laufen auch keine Schulden auf oder er hat ausreichendes dann soll er auch zahlen.
Ich kann Dir versichern, dass Du dich ruhig zurücklehnen kannst. Sitz die Sache einfach aus. Und frag nach warum er keinen Unterhalt zahlt. Wenn er nicht kann kannst Du ihn ja wegen der "Schulden" beruhigen (weil keine auflaufen). Ansonsten ist er doch selbst schuld wenn Schulden auflaufen.
