Kind lebt beim Vater: Eure Meinung ist gefragt....

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Beitrag von ??!?!!?!? - 04.01.12 - 10:00 Uhr

Guten Morgen,

würde mich mal interessieren, wie Ihr darüber denkt, wenn das Kind beim Vater lebt.

Seit Ihr davon betroffen?

Wie geht Ihr damit um?
Wie geht Ihr damit um, wenn eine andere Frau ins Spiel kommt beim Ex-Partner?

Würde mich über reichlich Meinungen freuen.

Beitrag von .khushi. - 04.01.12 - 10:06 Uhr

Betroffen bin ich nicht, aber wie soll man damit umgehen?
Ich denke es kommt darauf an wo es dem Kind gut geht, das kann beim Vater sein aber auch bei der Mutter. Ist ja von Mensch zu Mensch und Lage zu Lage verschieden.

Was die andere Frau angeht, ich denke das würde ich genauso handhaben wie wenn er eine neue Partnerin hat, auch wenn er die Kinder nicht hat. Wobei ich auf ein Gespräch bestehen würde, nämlich das sie nicht versucht mich zu ersetzen, weil ich ja noch da wäre.

LG

Beitrag von netzhaut - 04.01.12 - 10:10 Uhr

Guten Morgen,

ich bin auch nicht betroffen,stelle es mir aber ziemlich hart für beide Seiten vor.
Wer sieht sein Kind schon gern nur jedes 2te WE?
Ich weiß,dass sie bei ihrem Papa gut aufgehoben wäre.Aber freiwillig würde ich sie nur bei ihm leben lassen,wenn SIE das wirklich will.
Mit einer neuen Frau hätte ich sicher auch meine Probleme...aber nur,wenn sie nicht gut mit meiner Tochter umgeht.
Eifersuchtsgeschichten sollte man da außen vor lassen.

liebe Grüße

Beitrag von snowwhite1974 - 04.01.12 - 11:19 Uhr

Hallo,

wo steht denn das man sein Kind nur jedes 2. Wocheende sehen kann/darf? Das ist doch total frei verhandelbar?

Gruß snowwhite

Beitrag von netzhaut - 04.01.12 - 11:49 Uhr

Da hast du Recht.
Ich bin jetzt einfach mal von der Regelung ausgegangen,die man am häufigsten hört.
Wie gesagt:Ich bin nicht betroffen und kann mich deshalb auch schlecht in die Situation hineindenken.
Je nachdem wie alt das Kind ist,ist es vielleicht auch nicht sinnvoll,es ständig von a nach b zu "verfrachten".Das schafft vielleicht mehr Verwirrung als das es Sinn hat.

lg

Beitrag von swety.k - 04.01.12 - 10:20 Uhr

Ich war als Kind selbst davon "betroffen". Mir ging's gut damit.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von falkster - 04.01.12 - 10:23 Uhr

Als Vater wäre ich froh, würde mein Sohn bei mir leben.

Von seiner Mutter würde ich erwarten, dass sie meine neue Partnerin und die Rolle im Leben unseres Sohnes voll akzeptiert und sich weitestgehend heraushält.

Momentan ist die Situation nämlich genau andersherum, und da wird von mir als Vater genau dasselbe wie selbstverständlich vorausgesetzt...

Ich habe damit kein Problem, sondern bin froh, dass mein Sohn mehrere Bezugspersonen hat. Ich glaube, dass Mütter hier nicht so sachlich an die Sache rangehen können.
Übrigens liebe ich meinen Sohn dadurch nicht weniger... ;-)

Beitrag von Arrrrrgh... - 04.01.12 - 10:27 Uhr

"Seit Ihr davon betroffen?"

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Beitrag von Korinthe123 - 04.01.12 - 10:46 Uhr

Shut up

Beitrag von NiveauistkeineHautcreme - 04.01.12 - 13:42 Uhr

Das sagt ja wohl alles über dich aus...

Beitrag von .....ohjemine - 04.01.12 - 14:23 Uhr

Och, sind alle Sprüche aus der Kiste "Neu'" alle gewesen?

Beitrag von Deppendorf - 04.01.12 - 10:55 Uhr

und du kannst keinen Link richtig posten #rofl

Beitrag von Ichaberschon... - 04.01.12 - 13:43 Uhr

... http://www.seitseid.de/

Beitrag von sonnenkind1977 - 04.01.12 - 10:28 Uhr

Hm, wo ist denn jetzt der Unterschied dazu, wie sich der Vater fühlt, wenn die Kinder bei der Mutter leben? Und wenn die einen neuen Partner hat, der mit den Kindern Weihnachten und Silvester feiert, in den Zoo geht und Pflaster auf aufgeschürfte Knie klebt? #kratz

Schwierig ist es immer, wenn jemand neues in ein Leben tritt, der "Liebe wegnehmen" könnte. Als ich 15 war, zog die gleichaltrige leibliche Tochter meines Stiefvaters zu uns. Ich kenne ihn, seit ich 3 war, er war immer Papa für mich, und auf einmal war da noch jemand, der zur Familie gehört und den mein Papa liebt! Ich hatte Angst, dass er mich jetzt weniger liebt, mich irgendwie vergisst... ich denke, dass ist mit Kindern so ähnlich. Was, wenn der neue Partner einzieht und die Kinder irgendwann Mama oder Papa sagen wollen?? Sie haben doch schon eine Mama bzw einen Papa! Ich habe damals verstanden, wie sich mein leiblicher Vater gefühlt haben muss, als mein Stiefvater einzog...

Wie geht denn der Vater damit um? Stellt er die Neue als "das ist jetzt Eure neue Mama" vor? Oder ist das einfach Susanne, Natalie oder wie auch immer, die die Freundin vom Papa ist? Wie alt sind die Kinder, verstehen sie, dass es verschiedene Formen von Familie gibt? Dass der Mann nicht immer Papa sein muss, und die Frau nicht immer Mama? Dass Mama und Papa nicht zusammen mit den Kindern wohnen können, sie aber trotzdem so sehr lieben wie niemand sonst auf der Welt?

Ich habe heute noch Kontakt zu meinem leiblichen Vater, seiner Frau und meinen Halbbrüdern. Genauso wie zu meinem Stiefvater, obwohl er von meiner Mutter seit ein paar Jahren getrennt ist. Beide sind mir wichtig, beide sind mir ein Vater, ich habe beide lieb. Ist das nicht das, worauf es ankommt?

Beitrag von anja-jay - 04.01.12 - 10:36 Uhr

Hier! Ich! #winke

Mein Sohn lebt bei seinem Dad, und das sooo weit weg #heul !

Wie geht ihr damit um?
- Ich besuche ihn so oft es geht und er kommt manchmal zu mir. Mehr kann man da nicht machen. Ich versuche, so viel wie möglich mit ihm in Kontakt zu stehen und immer für ihn da zu sein (sei es nun telefonisch, via Internet oder persönlich). Aber er lebt gerne bei seinem Vater und solange er glücklich ist, akzeptiere ich das und freue mich mit ihm.

Wie geht ihr damit um, wenn eine andere Frau ins Leben des Ex-Partners kommt?
- Wie soll man schon damit umgehen. Wenn ich sie kennenlerne schüttle ich ihr die Hand, sage "Nice to meet you" und lächle. Mein Sohn ist ein sehr ehrlicher Mensch, wenn er Probleme mit der Frau hat, dann sagt er das auch. Diesbezüglich musste ich mir nie Sorgen machen. Natürlich ist da immer die Befürchtung, dass einem jemand den Platz wegnehmen will, aber so weit ist es nie gekommen. Mein Ex ist genauso beziehungsunfähig geworden wie ich. Da hielt nichts sonderlich lange. ;-)

Wenn es so gewesen wäre, müsste ich natürlich das Gespräch mit meinem Sohn suchen (je nach Alter) oder ggf. mit der neuen Frau. Letztendlich hätte mein Sohn aber nur davon profitiert, wenn er eine weitere Bezugsperson dazu gewonnen hätte, auch wenn es mir vielleicht weh getan hätte.

Beitrag von felis02 - 04.01.12 - 10:42 Uhr

Gefällt mir, deine Einstellung! :-)

Beitrag von maschm2579 - 04.01.12 - 20:39 Uhr

Super Einstellung! Deine Visitenkarte find ich schon super und die Beschreibung von Deinem Leben...

Beitrag von felis02 - 04.01.12 - 10:43 Uhr

Wenn das Kind beim Vater gut aufgehoben und versorgt ist, warum denn nicht?

LG
Suse

Beitrag von nightwitch - 04.01.12 - 11:16 Uhr

Hallo,

ich denke, wenn man Eltern ist, sollte man vernünftig und frei von persönlichen Empfindungen gemeinsam entscheiden, wie die Wohnregelung des Kindes / der Kinder nach einer Trennung am besten gelöst wird.

Von dem starren "die Kinder bleiben bei der Mutter, weil sie es dort besser haben" halte ich sowieso nichts.
Wenn es aufgrund der persönlichen Lebensumstände für den Nachwuchs besser ist bei dem Vater aufzuwachsen, wieso nicht.

Letztendlich ist es für mich als Mutter entscheidend: was ist das Beste für meine Kinder und wie fühlen sie sich dabei. Meine persönlichen Empfindungen sind dann nur zweitrangig. Wenn ich mein Empfinden über das Wohlfbefinden der Kinder stelle, reagiere ich in meinen Augen mehr als egoistisch!

Gruß
Sandra

Beitrag von polar99 - 04.01.12 - 11:23 Uhr

Meine Tochter hat sich mit 10 Jahren entschlossen beim Papa zu leben. Wir haben gemeinsames Sorgerecht und er hat sich schon immer gut gekümmert.

Sicherlich war es vor allem für mich als Mutter sehr schwer sie "ziehen" zu lassen. Man muss aber dazu sagen, dass wir schon immer keine starren Besuchswochenenden hatten. Sie durfte ihren Papa sehen, wann sie wollte.

Ich konnte sie und auch ihren Papa verstehen, zwischen den beiden passt kein Blatt.

Mein Kind ist ja auch nicht mein Eigentum. Wir haben alles besprochen zusammen und seit 2 Jahren klappt das Modell sehr gut. Sie ist aber auch öfters in der Woche bei mir. Ihr Papa gönnt mir umgekehrt ebenfalls ein großzügiges Umgangsrecht ;-)

Nach anfänglichen emotionalen Schwierigkeiten meinerseits haben wir für unser Kind die beste Lösung gefunden.

Beitrag von falkster - 04.01.12 - 13:52 Uhr

vorbildlich!

Sehr schön zu sehen, dass es auch so geht... :-)

Beitrag von white-blank-page - 04.01.12 - 12:23 Uhr

Ich habe meinem NochMann gesagt, dass wenn eines der Kinder lieber bei ihm leben möchte, wir darüber reden müssen, weil ich den beiden keine Steine in den Weg legen möchte.
Tja.
Sein Kommentar dazu: "Ich bin kein alleinerziehender Vater, sag den Kindern NICHT, dass sie zu mir können."
Ich akzeptiere das, weiss aber genau, der Grosse würde gern wenigstens die Wahl haben. Sein Vater ist dazu aber nicht bereit.

Nun, vielleicht entwickelt sich das noch, Menschen ändern sich ja ständig.

Also, ich hätte prinzipiell nichts dagegen, wenn eines der beiden Kinder beim Vater lebte. Allerdings könnte ich auf beide zusammen irgendwie nicht verzichten. Das mag ein egoistischer Zug sein, aber ich könnte es einfach nicht. Zumindest nicht momentan.

Beitrag von agostea - 04.01.12 - 12:51 Uhr

Schwierig. Ich würde mich wie amputiert fühlen. Aber die Frage wird sich nie stellen bei uns. :-)

Gruss
agostea

Beitrag von nele27 - 04.01.12 - 14:04 Uhr

Hi!

Sollten mein Mann und ich uns trennen, könnte es gut sein, dass die Kinder beim Papa leben würden.

Mein Mann hat einfach insgesamt mehr Zeit mit ihnen verbracht, va. mit dem Großen. Ich arbeite Vollzeit, bis auf das eine Elternjahr mit der Kleinen. Also vor Gericht hätte er gute Chancen.

Wir würden aber zunächst das Wechselmodell anstreben und dann eben im selben Stadtteil wohnen bleiben.

LG, Nele

Beitrag von alkesh - 04.01.12 - 16:51 Uhr

Ich bin kein Freund von: Die Kinder bleiben bei der Mutter!

Man sollte immer im Interesse des Kindes handeln, und da ist eben nicht immer die Mutter die erste Wahl.

LG