Hallo
so habe mich nun entgültig von meinen Mann getrennt, nachdem ich immer wieder einen Rückzieher gemacht habe, aber hat genug Mist gebaut und das Fass ist nach 10 Jahren und davon 3 1/2 jahren Ehe voll.
Bin ganz stolz auf mich und war heute auch wegen Unterhalt auf dem Jungendamt. Er muss nun eine Selbstauskunft geben und sein Arbeitsgeber muss was ausfüllen.
Ehrlich...finanziell habe ich große Angst, da alles über mein Name läift(kredit, seine hohe Handyrechnung, Ratenzahlungen). Ich v´bin im öffentl. Dienst und alle denken ach die hat doch geld aber habe es ausgerechnet und komm nicht über die runden.
Wie habt ihr das gemacht, hab wohngeld beantragt und bekomm stolze 36€ .
Wie geht es euch so und wie habt ihr das mit den Möbeliar gemacht?
Wäre schön wenn es anderen auch schon so ging und mir ihre erfahrungen weiter geben könnten..
lg diana
Toller Anfang für 2012- Trennung
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Beitrag von meisnerlauramaus - 05.01.12 - 20:33 Uhr
Beitrag von schnulli78 - 06.01.12 - 15:03 Uhr
hallo,
mir geht es genauso wie dir. hab mich am 2. von meinem mann getrennt nach 11 jahren beziehung und fast 7 jahren verheiratet.
drück dir die daumen dass du alles hin bekommst.
Beitrag von schmusimaus81 - 07.01.12 - 18:19 Uhr
Hallo,
meine Schwiegermutter ist grad in einer ähnlichen Situation. Sie bekommt 700 Euro Erwerbsunfähigkeitsrente und ihr Mann hat sie am Neujahrstag vor die Tür gesetzt. Nun ist sie vorübergehend bei uns bis sie eine eigene Wohnung findet, was hier im Ort (wo sie gern bleiben möchte wegen ihren Enkeln) aber recht schwierig. Der Ort ist sehr beliebt zum Wohnen, weil stadtnah, aber halt doch nicht IN der Stadt. Hier sind selten Wohnungen frei. Außerdem darf die Wohnung ja auch nicht zuuuuu teuer sein.
Wir haben uns vorhin eine angeschaut. Gar nicht weit von uns weg. Aber die war 1. zu kalt und 2. zu teuer (Nachtspeicherheizung). Für 55qm mag sie warm keine 500 Euro zahlen (mit Strom). Dann hat sie ja nur noch 200 Euro zum "Leben". Das muss günstiger gehen. Ich weiß ja nicht, ob sie eventuell Unterhalt bekommt von ihrem Ehemann, weil sie KANN ja nicht arbeiten gehen durch ihre Erwerbsunfähigkeit. Das muss ich erstmal sehen. Einplanen tue ich das jetzt mal nicht.
Wegen dem Mobiliar werde ich mich bei ebay bzw. bei quoka umschauen. Bei quoka gibts ganz günstige gebrauchte Einbauküchen, hab ich letztens festgestellt. Klar, man muss die richtige Größe finden für eine künftige Wohnung. Aber meine SchwieMu kann sich neu nichts leisten. Sie hatte, nachdem ihr früherer Ehemann gestorben ist vor 4 1/2 Jahren, einen riesigen Schuldenberg. Den konnten wir bereits gut reduzieren seitdem sie mit ihrem letzten Partner zusammen war. Nicht, dass er da was zugeschossen hat. Sondern einfach die Tatsache, dass jeder die halbe Miete gezahlt hat, sie die Wocheneinkäufe erledigt hat und er den Wochenendeinkauf, konnten wir nach und nach einige Schulden abbezahlen.
Wieso zahlst du eigentlich SEINE hohe Handyrechnung? Das wäre das allererste, was ich kündigen würde. Soll er doch zusehen... Bei Krediten und Ratenzahlungen könntest du bezüglich einer Zahlpause nachfragen. Viele akzeptieren das für ein Jahr. Das ist vielleicht sinnvoller als wegen niedrigerer Ratenhöhe zu fragen.
Liebe Grüße
P.S. Ich weiß, dass man im öffentlichen Dienst nicht soooo viel verdient. Hab selbst mal als Verwaltungsfachangestellte gearbeitet. Bin dann aber (auch aufgrund befristetem Arbeitsvertrag) wieder in die Privatwirtschaft gewechselt und verdiene deutlich mehr.
Beitrag von tiana1978 - 11.01.12 - 12:27 Uhr
Hallo,
ich arbeite auch im öd und bin auch seit kurzen getrennt, also willkommen im Klub.
Als erstes gab es bei uns Stress wegen dem Trennungsgeld, lass das bitte mal ausrechnen, da werden dann auch solche Positionen (sein Handy, gemeinsame Kredite egal auf welchen Namen) etc. berücksichtigt.
Damit wird ermittelt ob und wenn ja, wer wem was zu zahlen hat. Das machen entweder BEratungsstellen oder Anwälte, die brauchst Du für die Scheidung eh, kann ich also nur empfehlen.
Möbel zählen zum Hausrat und der muss ebenfalls geteilt werden, dabei gilt, wenn er z.B. die Couch mit in die Ehe gebracht hat (auch wenn ggf. Ersatz angschafft wurde), so hat er Anrecht auf die Couch. Alles was gemeinsam gekauft wurde muss auch entsprechend getrennt werden, also so nach dem Motto Du nimmst A und ich nehm B, oder verkauft werden und der Erlös wird geteilt, egal wer das Stück maßgeblich finanziert hat. Gleiches gilt für jedes Messer etc...
Sachen die Du daher neu brauchst kannst Du entweder günstig bei Ebay oder, wenn es das bei Dir gibt, der Diakonie kaufen. Die haben häufig "Sozialkaufhäuser", die für ALLE Bürger zugänglich sind. Ok. sind dann vielleicht immer die Topmodernsten Sachen, aber für den Anfang reicht es. Neu kaufen kann man ja dann immer noch, wenn man ein bisserl was beiseite geschafft hat.
Du schaffst das, einen Schritt nach dem anderen, den schwersten hast Du schon geschafft. Such Dir eventuell auch noch eine Trennungsberatung bei der Kirche oder ProFamilia, die machen da auch eine gute praktische Beratung und es hilft mal mit jemanden neutralem alles zu besprechen!
Tiana
