Um mal von dieser unsäglichem Wulff-Debatte abzulenken: Man darf auch ruhig mal über ganz kleine und eher unbedeutend erscheinenden Dinge sprechen. N-tv macht es vor:
http://tinyurl.com/7fj9pmn
Die Überschrift ist so charmant spitzfindig gewählt:
>> Die FDP (...) ist ein Wrack <<
Nur mal für die Langsamdenker der Hinweis, warum das so spitzfindig ist; "Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt's einen, der den Käpt'n vögelt" oder so ähnlich ging doch damals ein Satz um die Welt, nicht? Na, dämmert's?
Der erste Absatz des zitierten Artikels ist eine kleine Genugtuung,
>> Die erste Jamaika-Koalition auf Landesebene ist zerbrochen. Für die Ministerpräsidentin des Saarlandes ist die FDP nicht regierungsfähig. Ist sie es im Bund? Die Presse bescheinigt der Partei einen desolaten Zustand. Man kommt wohl auch "ganz gut ohne sie aus". <<
Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Ra
Danke n-tv
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Beitrag von radium - 07.01.12 - 11:03 Uhr
Beitrag von diskurs - 07.01.12 - 12:18 Uhr
Der wesentliche Punkt ist sicherlich das timing. Natürlich mit Wissen der Kanzlerin. Was das wohl zu bedeuten hat...
Beitrag von mamavonyannick - 07.01.12 - 15:57 Uhr
Hallo,
und man höre und staune: Die FDP, allen voran Herr Brüderle, übersehen die Zeichen der Zeit und sind immer noch optimistisch! Kann ja (irgendwann) nur besser werden.
vg, m.
Beitrag von adalgisa - 07.01.12 - 16:07 Uhr
Isch hanne des scho immer g'sacht, des die FDP un dera Anhänger niemand me brauche tut!

(Sorry Benedikte und Schleppi, Ihr als erzliberale Hardcorefans des gelben Elends seid bestimmt der Meinung, dass die Menschen einfach nur zu dumm sind, um die FDP zu mögen und zu wählen, gell?
)
Beitrag von kuestennebel - 07.01.12 - 21:14 Uhr
Für mich ist die FDP rein programmatisch immer noch ein wichtiger Bestandteil unserer Parteienlandschaft. Dass Herunterwirtschaften auf 2 % verdankt sie nicht falschen Programmen oder Inhalten sondern einem Personal, dass entweder eine bestimmte programmatische Vielfalt (die vorhanden war) nicht vermitteln wollte (Westerwelle) oder nicht vermitteln konnte (Lintner, Rösler etc.). Kommunikationspolitik vom allerschlechtesten und das ist der Anfang vom Ende für eine Partei in unserer modernen & schnelllebigen Medienlandschaft.
Und letztlich auch wenn sie lt. Umfragen unter 2% ist: Sie ist an der Regierung und wird das auch bis 2013 so sein.
Ich bin kein FDP-Wähler und werde auch keiner werden auch wenn mir von jeher einige Programmpunkte wie Bürgerrechte oder Minderheitenrechte sehr nahe sind.
Die Jugend wird sich 2013 möglichweise doch eher zu den Piraten und den Grünen hingezogen fühlen, wirtschaftsnahe Interessen sehen sich auch gut bei der CDU vertreten und personell ist bei der FDP kurzfristig keine Besserung in Sicht (wer auch?)
Aber: Totgesagte leben länger und die medialen Abgesänge könnten dann binnen Jahresfrist in Erstaunen umschlagen. Es bedarf oft nicht viel um den wankelmütigen Wähler doch wieder eines anderen zu belehren.
Beitrag von ninnifee2000 - 09.01.12 - 09:06 Uhr
Endlich mal jemand, der alles sauber zusammenfasst.
Und mal ehrlich, die Grünen wären auch schon längst weg vom Fenster, wenn sie solch desolates Personal hätten wie die FDP.
Beitrag von inter-oves - 08.01.12 - 00:17 Uhr
An nescis, mi fili, quantilla prudentia mundus regatur?
salve.
Beitrag von docendo_discimus - 08.01.12 - 00:25 Uhr
Difficile est satiram non scribere.
Salve.
Beitrag von inter-oves - 08.01.12 - 00:28 Uhr
Wie wahr, wie wahr!
Ergo bibamus.
Salve amicus.
Beitrag von care_care - 08.01.12 - 11:52 Uhr
Dulce et dec?rum est, pro patr?a mori.
Beitrag von care_care - 08.01.12 - 11:53 Uhr
tzä
Dulce et decorum est, pro patria mori,
Beitrag von seelenspiegel - 10.01.12 - 09:44 Uhr
O si taccuisses!
