habe 14 tage nach entbindung meiner tochter eine seltene allergisch bedingte lungenerkrankung entwickelt, die jetzt auch das herz mit belastet und wo man nicht viel tun kann. wahrscheinlich als nebenwirkung eines blutdruckmedikamentes
.
seither geht es mir schlechter und schlechter, das herz wird immer schwächer. kann mittlerweile keine treppen mehr steigen, bin sehr schnell aus der puste.
bin selbst ärztin und weiss, wo das alles hin geht
. ich weiss, dass ich bald sterben werde (komisch, manche dinge weiss man einfach, bei dieser erkrankung wusste ich es von anfang an, dass das nicht mehr gut wird).
werde meine jetzt 6 monate alte tochter zurück lassen und meinen mann, den ich über alles liebe und der zum glück auch meine tochter abgöttisch liebt.
meiint ihr, dass es etwas nach dem tod gibt? habe angst, will auch keine schmerzen mehr haben, hatte genügend die letzten wochen 
meint ihr, ich kann von irgendwoher dann auf meine kleine schauen?
traurige grüsse
image10 33 jahre
werde sterben tochter 6 monate
Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.
Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.
Beitrag von image10 - 07.01.12 - 16:04 Uhr
Beitrag von kate27 - 07.01.12 - 16:36 Uhr
Hallo Image,
mir fehlen bei deinem Beitrag einfach die Worte 



Es ist schrecklich sowas zu lesen!!
Ich für meinen Teil denke aber, dass es ein "Leben" nach dem Tod gibt...Mein geliebter Bruder schaut seit 11 Jahren auf mich herunter und ich weiß, dass er da ist...
Ich wünsche Dir alles Gute dieser Erde
GLG Kathrin
Beitrag von scrollan01 - 07.01.12 - 16:42 Uhr
Ich umarme dich!
Bin sprachlos und finde keine Worte!
Du bist Ärztin und ich bin Krankenschwester!
Wir haben beide sicher schon sehr viel gesehen während unserer Arbeit, nicht wahr?!
Was meinst du denn?
Hast du nie erlebt wie bei manchen der "letzte Moment" glücklich war?!
Ich habe es ganz oft erleben können!
Dieses entspannte, keine Angst und keine Schmerzen, mit sich und allen im Reinen und irgendwas sehen sie ...
Ja!
Ich glaube ganz fest daran und ich habe es selber erlebt!
Mein 1. Kind war eine FG und sie erschien mir das 1. mal als ich noch nicht von meiner nächsten Schwangerschaft wusste. Sie hat es mir gezeigt - sie war sogar tatsächlich bei mir!!!
Ich kann dir heute noch sagen wie sie aussah damals, als sie etwa 7 Jahre alt wäre.
Und ich habe sie danach noch mehrfach gesehen - immer älter werdend!
Und Ja! Meine große Tochter hat sie auch immer wieder mal gesehen - als Schutzengel an ihrem Bett - mittlerweile schon groß!
Ja!
Auch Du wirst dein Kind sehen ... auch Du wirst immer in Verbindung zu deiner Familie stehen! Aber DU wirst selber zu ihnen kommen wenn du es entscheidest!
Es gibt einen Wasserfall, dahinter bist Du!
Auf einer wunderschönen Wiese und glücklich!
Auf der anderen Site des Wasserfalles ist diene Familie im hier und jetzt!
Manchmal wird dein Kind zu dir kommen können - in ihren Träumen und manchmal schaffst du es, zu ihr zu gehen!
Mehr kann ich dir nicht sagen!
Ich bin zu erschüttert ....
es tut mir unsagbar leid!


Beitrag von sinclaer - 07.01.12 - 17:21 Uhr
Liebe Image
Ich wünschte, ich würde die richtigen Worte finden - aber ich glaube, es gibt sie nicht. Nicht in so einer Situation.
Aber ich felsenfest davon überzeugt, dass es weiter geht nach dem Tod. Meine Oma ist vor 13 Jahren gestorben, aber sie war oft bei mir. Manchmal in meinen Träumen, manchmal so als kleiner Hauch, einfach als Gefühl. Früher hatte ich nie daran geglaubt, aber sie hat mir gezeigt, dass es doch so ist.
Du wirst Deine Kleine begleiten, zwar vielleicht nicht direkt an Deiner Seite, aber dennoch fühlbar für sie. Das Band der Liebe wird mit dem Tod nicht zerschnitten.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du keine Schmerzen mehr haben musst. Und auch keine Angst. Aber noch mehr wünsche ich Dir ein Wunder. Ein Wunder, das Dich wieder gesund macht. Manchmal geschehen Wunder und ich bete, das bei Dir eines geschieht.
Herzlich,
Sinclaer
Beitrag von alex2406 - 07.01.12 - 18:03 Uhr
ich hoffe auf ein wunder für dich....
sowas darf doch nicht sein!!!
Deine Tochter wird wohl den besten Schutzengel da oben haben den man sich nur wünschen kann.......ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute und keine Schmerzen mehr! Mir fehlen die Worte...
alex
Beitrag von meje.8303 - 07.01.12 - 18:35 Uhr
Es tut mir so leid. Aber sei dir sicher, du wirst immer bei deiner Familie sein können.
Wenn jemand stirbt kehrt er zurück nach Hause, von einer Reise die wir das Leben nennen.
LG Melanie
Beitrag von tauchmaus01 - 07.01.12 - 18:54 Uhr
Als meine Oma starb war ich 6 und alle waren traurig. Nur ich nicht! Sie hatte doch jetzt keine Schmerzen mehr, ich wußte einfach dass es ihr gut geht.
Ein Stern am Himmel war für mich der Platz von dem meine Oma mich sehen und beschützen kann. Noch heute schau ich hinauf und denk an meine Oma.
Vielleicht kannst Du mit Deiner noch so kleinen Tochter am Abend in den Himmel schauen und Dir Deinen Stern aussuchen. Zeig ihn Deinem Mann und bitte ihn darum, Deiner Tochter zu sagen, dass Du von dort aus über sie wachen wirst.
Im Traum ist mir meine Oma viele Jahr später erschienen. Sie stand einfach da und sah mich an, dann sagte sie :"Du bist aber groß geworden meine Kleine!" Es war so real, ich bin mir irgendwie sicher, dass sie es war die im Traum zu mir fand und ich war ja nun auch schon groß als ich von ihr träumte.
Solange man in den Herzen der Menschen ist die man liebt, ist man nicht ganz weg. Ich bin mir sicher dass sie Dich und Deine Liebe immer spüren wird.
Was mir noch einfällt, schreib doch einfach alles auf was Du ihr noch mit auf ihren Lebensweg geben möchtest, handschriftlich in ein schönes Poesiealbum, mit Bilder von Euch. (Ich habe so einige Hefte schon voll, es ist das persönlichste was man seinen Kindern hinterlassen kann)
Gibt es denn gar keine Hoffnung mehr?
Ich weiß nicht was ich sonst noch sagen soll.......
traurige Grüße
Mona
Beitrag von maschi68 - 07.01.12 - 18:59 Uhr
Es tut mir unsagbar leid deinen Bericht zu lesen,und bin mit ganzer Seele berührt
1
Aber glaub mir,du wirst bei deinen Lieben sein wann immer du möchtest,und kannst
Es gibt ein Leben danach ,aber eben doch unter uns,bezw bei deinen Lieben!
Ich wünsch dir eine schmertzfreie und glückliche Restzeit auf unsere Erde mit deinem Kind und deinem Mann!
Alles gute un einen guten Übertritt(wenn man das so sagen darf/ kann)
Lg
Beitrag von liebelain - 07.01.12 - 19:30 Uhr
Liebe image,
das nehme ich nicht so hin. Gib Dich nicht auf. Gib Dich bloß nicht auf! Du bist so jung, hast eine Familie, die Du liebst und die Dich liebt und die Dich dringend braucht. Ich akzeptiere nicht, dass das alles jetzt schon zu Ende gehen soll. Als gnadenloser Optimist schicke ich Dir ganz viel Kraft und Mut und Durchhaltevermögen. Ich wünsche Dir das kleine Wunder, das Du brauchst, um so schnell wie möglich wieder gesund zu werden.
Das Leben danach kannst Du in 50 oder 60 Jahren anpeilen. Jetzt bleibst Du hier! Deine Enkelkinder werden schon längst erwachsen sein, wenn sie ihre Oma zu Grabe tragen.
Angst davor brauchst Du nicht zu haben, auch wenn Du noch Jahrzehnte hast, um Dich darauf vorzubereiten. Du wirst von denen erwartet und empfangen, die Dich schon vor gefühlten Ewigkeiten geliebt haben und die vielleicht schon lange nicht mehr hier sind.
Ein beeindruckendes Buch zu diesem Thema ist das hier
http://www.amazon.de/Wir-sterben-nie-Jenseits-wissen/dp/3499624222/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1325960133&sr=1-1
Nachdem ich das gelesen hatte, ist meine Angst vor Sterben und Tod deutlich in den Hintergrund getreten. Ich kann Abschied seither leichter akzeptieren.
Du wirst jetzt noch nicht Abschied nehmen. Du bleibst hier!
Meine Gedanken und nur die allerbesten Wünsche gehören in diesem Moment Dir alleine. Mein Fokus liegt auf Dir. Du wirst gesund. Bitte gib nicht auf. Streng Dich an!
Herzlichst und hoffnungsvoll,
liebelain
Beitrag von fiori_ - 08.01.12 - 15:56 Uhr
Hallo,
das hast Du ganz schön geschrieben, aber manchmal müssen die, die zurückbleiben einfach akzeptieren das dies kein "aufgeben" ist, sondern das feine Gespür für den eigenen Körper. Mein Vater hat lange gekämpft, irgendwann hat er gewusst das er umsonst kämpft, das es einfach keinen Sinn mehr hat. Wir wollten das bis dahin immer noch nicht verstehen....haben auch gesagt "gib Dich nicht auf" aber ein gesunder kann sich einfach nicht in einem sterbenskranken hineinversetzen, ich bin davon überzeugt das man manchmal weiß wann seine Zeit gekommen ist. Meine Oma wusste es, wir haben Ihr die Küche neu renoviert, Sie wollte es nicht, sagte" Wer weiß wie lange ich noch lebe" und wirklich, 10 Tage später hatte Sie einen Hirnschlag und starb 14 Tage später.
Es ist schön wenn man jemanden Mut machen will und Kraft schenkt, manchmal reicht das aber nicht.
LG
Beitrag von liebelain - 08.01.12 - 17:10 Uhr
Ja, Du hast leider völlig Recht: manchmal reicht das nicht. Aber den Versuch, da stimmst Du mir sicher zu, ist es dennoch immer wert.
Deine herzliche Antwort an die Autorin des Originalbeitrags weiter unten trifft bei mir voll ins Schwarze. Das in meiner Antwort erwähnte Buch behandelt just das Thema Nahtod-Erfarungen, das Du ansprichst. Auch in meiner Familie gibt es dieses Erlebnis, das dem Bericht des betroffenen Familienmitglieds zufolge nach der "Rückkehr" eine Art von Beruhigung und Erleichterung zurücklässt. Die Erfahrung, dass es nicht schwarz wird, wenn man seine Augen für immer schließt, sondern unvorstellbar hell und bunt, wurde als überaus tröstlich empfunden. Deinem Vater ging es sicher sehr ähnlich.
Es tut mir leid, dass Du Deinen Vater und Deine Oma schon gehen lassen musstest, aber vermutlich wird auch Dir die Hoffnung auf ein Wiedersehen bleiben.
"Ich gehe zu denen, die mich liebten und warte auf die, die mich lieben" hatte ich einmal in eine Traueranzeige für eine sehr liebe Freundin gesetzt. Das bringt es ziemlich auf den Punkt, woran ich mich klammere. Es gibt mittlerweile schon sehr viele Menschen, die dort auf mich warten. Das wird dereinst ein Fest, sie alle wiederzusehen. Aber eilig habe ich es dennoch nicht, dorthin zu gelangen.
Ein herzlicher Gruß nochmals an image, an die ich meine allerbesten Gedanken schicke.
Und ein herzlicher Gruß auch an Dich.
liebelain
Beitrag von fiori_ - 08.01.12 - 17:58 Uhr
Danke....ja und ein versuch ist es immer wert.![]()
LG
Beitrag von karna.dalilah - 07.01.12 - 19:37 Uhr
Klar gibt es eine Form von Existenz nach dem Tod!
Es gibt schließlich auch ein Leben nach der Geburt!
Für das Leben nach dem Tod braucht man keinen Körper.
Du wirst wendiger sein und mehr empfinden können.
Die letzten Worte meines Vaters an mich waren:
Es wird alles wieder gut... und jeder Regenbogen erinnert mich daran.
Habe keine Angst!
Beitrag von scrollan01 - 07.01.12 - 19:48 Uhr
Image, was für eine Erkrankung soll es denn sein????
Kann ich dir helfen? Fachlich, ärztlich, Hilfe finden????
LG Scrollan
Beitrag von image10 - 07.01.12 - 21:22 Uhr
hallo.
exogen allergische alveolitis mit cor pulmonale. unklares antigen, evtl. ausgelöst durch delix (ramipril). nehme bereits cortison, ist aber progredient, und habe seit dem ausbruch der erkrankung keinen einzigen tag mehr, wo es mir gut geht.
Beitrag von scrollan01 - 07.01.12 - 21:51 Uhr
Okay - ich werde suchen!
Beitrag von scrollan01 - 07.01.12 - 22:08 Uhr
Wenn die Ursache gefunden wird und gemieden werden kann, ist die Prognose der akuten Exogen Allergischen Alveolitis sehr gut. Es kommt in aller Regel zu einer vollständigen Wiederherstellung, ggf. nach Cortison-Behandlung.
-----------------------
Ich habe mir diverse Professoren mal abgespeichert und schreibe sie an ...
Vielleicht hat ja einer einen Rat!
Beitrag von image10 - 08.01.12 - 14:30 Uhr
liebe scrollan01,
vielen lieben dank für deine mühe, ich bin pneumologisch angebunden und würde wenn, mich noch mal dort vorstellen. daher brauchst du niemanden anschreiben, ich habe einiges an arztkontakten hinter mir. mir ging es bei diesem tread eher um etwas trost und zuspruch.
vielen herzlichen dank und schönen sonntag noch.
image10
Beitrag von wolke7000 - 08.01.12 - 16:33 Uhr
naja aber schaden kanns doch nix oder ????
Beitrag von silk.stockings - 08.01.12 - 13:13 Uhr
Ich musste bei deinem Beitrag gleich an diese Sendung denken. Ist deine Diagnose verifiziert?
Es ist der dritte Fall in dem Video - musst ein wenig vorspulen.
http://www.ndr.de/fernsehen/media/abenteuerdiagnose219.html
Beitrag von tina.78 - 07.01.12 - 20:03 Uhr
Hallo,
ich weiß gar nicht was ich sagen soll..
Ich bin gleich alt wie du und finde es fürchterlich was du durchmachst.
Gibt es denn keine Medikamente die noch helfen oder irgendwelche andere Behandlungsmethoden ??
Du bist noch so jung.....da muss es doch was geben.....
LG und alles Gute
Tina
Beitrag von iceheart - 07.01.12 - 20:38 Uhr
hallo image10!
es ist schrecklich so etwas zu lesen oder wie du durchmachen zu müssen!
ich bin auch aus dem medizinischem gebiet und es ist schlimm das man schon vorher so viel weiß.
allerdings glaube ich an ein leben danach oder zumindest an eine wiedergeburt. ich hatte meine beiden kinder bekommen, als jemand aus meiner familie ging. ein freund starb und ich war ss, mein opa ging und ich war ss. einer kommt und einer geht und ich sehe beide (opa und freund) in meinen kindern wieder. sie zeigen die selben eigenschaften auf, sind ganz verschieden.
ich glaube jeder hat angst vor dem sterben, aber du hast die chance dich zu verabschieden und es wäre für dein kind toll, wenn du jedes jahr zum geburtstag einen brief vorher schreibst. so erinnert sich dein kind jedes jahr an dich und freut sich etwas von dir zu lesen 8ähnlich wie p.s. ich liebe dich). du kannst abschied nehmen und dein kind auch danach begleiten. schreibe was du deinem kind wünscht, das du immer bei ihm bist, auch wenn nicht immer alles so läuft wie es will....) auch von deinem mann kannst du abschied nehmen und genieße die zeit die du hast!
ich hoffe du genießt die restliche zeit,a uch wenn ich hoffe dass sich für dich doch noch alles zum guten wendet!
Alles Liebe
Kati
Beitrag von iceheart - 07.01.12 - 20:42 Uhr
Achso, eine Frage:
ist es COPD??? sarkoidose, alveolitis...??? gibt es keine neuen medikamente? kenne solche patienten und es dauerte jahre bis sie starben!
Beitrag von image10 - 07.01.12 - 21:25 Uhr
hallo. es ist exogen allergische alveolitis mit cor pulmonale.
Beitrag von solrhyce - 07.01.12 - 20:49 Uhr
Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich denke du wirst keine schmerzen mehr haben und deine kleine Beschuetzen und immer ein waches auge auf sie haben. Bin ich der festen Ueberzeugung von.
Ich wuensche dir alles erdenklich Liebe und mit deiner Familie noch unzaehlige glueckliche stunden gemeinsam.
PS: kannst du kein spenderherz bekommen???
