Kindergartenwechsel, wann dem KV sagen?

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Beitrag von nubia77 - 07.01.12 - 23:34 Uhr

Hallo zusammen,

ich hab da mal eine Frage. Ich möchte mit meinem Freund zusammenziehen, dafür würden wir evtl in einen Nachbarort ziehen, d.h. mein Sohn müsste den Kindergarten wechseln. Demnächst findet der "Tag der offenen Tür" in meinem Wunschki-Garten statt. wenn es mir und auch meinem Kleinen dort gefällt, würde ich ihn dort gern auf die Anmeldeliste setzen und erst DANACH mit dem KV drüber reden. Der Umzug in den Nachbarort hängt mit der besseren Infrastruktur zusammen.

Für den KV würde der Umzug evtl. bedeuten, dass es mit den Ki-Wochenenden nicht mehr so klappt, da bisher liegt der Ki-Garten quasi auf seinem Arbeitsweg, das wäre in Zukunft nicht mehr so. Er hat ihn bisher alle zwei Wochen von Do bis Mo früh gehabt, sprich ihn auch in den Ki-Garten gebracht und abgeholt, und in der anderen Woche eine Nacht. Das ginge dann wohl nicht mehr. Inwieweit soll ich darauf Rücksicht nehmen? Ich mein, ich kann ja nicht mein ganzes Leben nach dem KV richten? Bzw. würde der KV weiter wegziehen, wäre es ja das Gleiche?

Wie seht Ihr das? Wann rede ich am besten mit dem KV?

Ach so der Umzug wäre nur 15km weiter weg, also ich bräuchte nicht sein Einverständnis.

#danke

nubia

Beitrag von comapo - 07.01.12 - 23:51 Uhr

Hi Nubia,

wenn ihr GSR habt, brauchst Du aber seine Zustimmung für den Kita-Wechsel.

Und diese 50km Grenze, die gibt es nirgendwo fixiert.

LG

Beitrag von nubia77 - 07.01.12 - 23:57 Uhr

Naja ich denke mal , dass er schon zustimmen wird. Wollte letztes jahr schon mal umziehen, um näher an der Arbeit zu sein, da hätte er auch zugestimmt und da wäre der Weg noch weiter gewesen. Wenn er nicht zustimmen würde, wäre ja der Hammer, hier in meinem Ort ist der Mietmarkt recht schlecht und wenn es mal was gibt, ist es extrem teuer :-(

Beitrag von babylove05 - 08.01.12 - 22:12 Uhr

Hallo,

Ja brauch sie des ? ich hab bei keinen meiner Wechsel oder anmeldungen meinen Ex oder seine Zustimmung gebraucht .... kein Hahn hat danach gekräht , ich wurde weder gefragt ob GSR besteht oder ob der Leiblichevater in der Nähe wohnt .

Lg Martina

Beitrag von lottchensmama - 09.01.12 - 16:46 Uhr

So ein Quatsch. Meine Tochter hat den KiGa ohne Zustimmung des KV gewechselt. Wir haben GSR und er weiß bis heute nicht von mir, wo sie hingeht... Warum auch- Umgang ist am WE und er hat dort nichts verloren (war in der Einrichtung vorher immer in der Mittagszeit da und hat die Kurze vom Schlafen abgehalten #klatsch#nanana)

Als bräuchte man ständig das Ja und Amen des KV #augen

Beitrag von juliz85 - 09.01.12 - 18:15 Uhr

Hallo!

Gemeinsames Sorgerecht heisst aber, man hat gemeinsam das Recht und die Pflich für ein Kind zu sorgen, da zählt die Entscheidung, welche Kita... mit rein und dem KV nicht zu sagen, wo sich das Kind befindet find ich sehr bedenklich! Da kannst du froh sein, dass er sich das gefallen lässt!
lg julia

Beitrag von lottchensmama - 09.01.12 - 20:12 Uhr

Der Vater hat eben auch Pflichten, nicht nur ich.... Da wäre eine Unterhaltspflicht, die Pflicht, sich regelmäßig und vernünftig um seine Kinder zu kümmern und nicht das Kindeswohl zu gefährden ;-) Alles wird gut ;-)

Beitrag von comapo - 09.01.12 - 18:38 Uhr

Da könnte er gegen die Kita bzw. deren Träger rechtlich vorgehen.

LG

Beitrag von lottchensmama - 09.01.12 - 20:10 Uhr

Absoluter Blödsinn. Auch die Schulanmeldung lief ohne ihn. Unterschrift von dem, wo sich das Kind aufhält!!! So wurde es mir von Anwalt, Schule und Kita gesagt!

Beitrag von badguy - 09.01.12 - 22:26 Uhr

Die Schule, auf der meine Ex unsere Tochter anmelden wollte, hat von mir die schriftliche Ansage bekommen, dass ich einer Anmeldung nicht zustimme, weil unserer Tochter die Schulempfehlung fehlt und somit war Ende im Gelände. Eine Anmeldung nur mit einer Unterschrift ist schwebend unwirksam und hängt von der Genehmigung des anderen Elternteils ab. Wenn der sich nicht meldet, ok, sein Bier. Deine Informationen sind einfach falsch.

Beitrag von witch71 - 07.01.12 - 23:58 Uhr

"Ich mein, ich kann ja nicht mein ganzes Leben nach dem KV richten?"

Aber hast Du nicht vielleicht mal dran gedacht, dass Du einen Teil Deines Lebens nach dem Kind richten solltest? Das sieht dann nämlich seinen Vater auch nicht mehr so oft. Und das wird sicher nicht in Deinem Interesse liegen, oder?

Ich bin etwas schockiert über Deine Sichtweise. Ist nicht böse gemeint. :-)

Beitrag von nubia77 - 08.01.12 - 00:01 Uhr

Wieso schockiert? Fakt ist, dass mein Sohn und ich immer noch in der gemeinsamen Ehewohnung leben, hier im Ort ist wie gesagt der Wohnungsmarkt sehr schlecht, wenn es was in der richtigen Grösse gibt, ist es extrem teuer. Der ander Ort - 15km weiter weg - liegt für mich näher an der Arbeit und für den Kleinen ist auch viel mehr geboten.

Wenn der Ex umzieht, um z.B. mit der neuen Partnerin zusammenzieht, frägt doch auch keiner, ob sein Sohn ihn noch oft genug sieht? In meinem beschriebenen Fall, hiesse es für den KV NUR, dass er halt morgens früher aus dem Haus muss und früher aus der Arbeit raus muss, aber das ist ja jetzt schon oft zuviel des Guten...

Ganz ehrlich, ich mache mir seit er sich von mir getrennt hat NUR Gedanken darüber, WANN sein Sohn und er sich sehen können, aber irgendwann muss ich auch mal wieder mein Leben leben, und wenn ichunglücklich bin, weil ich hier festhänge, ist mein Sohn auch nicht glücklich.

Beitrag von witch71 - 08.01.12 - 01:44 Uhr

Wenn der Ex umzieht sollte er genauso zum Kindeswohl handeln und den bestehenden Kontakt aufrecht erhalten. Wie kommst Du darauf, dass danach keiner fragt?

Ich verstehe halt nicht, wieso Du nicht zusammen mit dem Papa entscheidest, sondern ihn vor vollendete Tatsachen stellst. Sicherlich ist der auch an einer friedlichen Einigung interessiert und sei es nur, dass Du ihm einen Weg sparst und das Kind zu ihm bringst oder holst. Das kann ja nicht zu viel verlangt sein, dafür dass der bereits bestehende häufige Kontakt erhalten bleibt. ;-)

Du hattest gefragt, wann Du es dem Vater sagen sollst, dass ein Umzug ins Haus steht. Meine Ansicht ist: Morgen.

Beitrag von nubia77 - 08.01.12 - 11:26 Uhr

Hm also das Kind zu ihm bringen oder es abholen, würde ich nicht machen. Ich sehe das so: ich arbeite genauso Vollzeit wie der KV und ich bin der Meinung, wenn er sein Kind-WE so lange beibehalten will, dann schafft er das auch und dann muss halt mal ER früher aus der Arbeit gehen und nicht immer nur ich ;-) Aber meine Einstellung versteht man da glaube nur, wenn man mehr von mir bzw. seinem Verhalten kennt.

Also der Umzug wäre ja erst im September, sprich wenn der Ki-Garten dann anfangen würde. Ich denke, durch alles was ich jetzt hier gelesen habe und von Freundinnen gehört habe, ist es wohl am wichtigsten, dass ich mir erstmal klarwerde: Umzug in einen anderen Ort ja oder nein. Die Vorteile des neuen Ortes nutzen oder im alten Ort bleiben. Und solange ich das nicht weiss....ich werde dem KV auf jeden Fall früh genug Bescheid sagen, er darf auch beim Ki-Garten mitentscheiden, und bisher war es immer so, dass ich ihm für jede Änderung, die anstand, eine Alternative geboten habe. Aber ich bin nach wie vor der Meinung: wenn mein Sohn eine unglückliche Mutter daheim hat, hat der Kleine auch nichts davon....und das hat der Kleine eh schon oft genug erlebt :-(

Beitrag von redrose123 - 09.01.12 - 08:59 Uhr

Sind ja nur 15 km, aber ich denke auch das man es besprechen sollte, es ist beider Kind und er hat auch ein Recht überhaupt zu erfahren was sich da -ändert im leben seines Kindes.

Beitrag von alocado0815 - 08.01.12 - 00:11 Uhr

Ich finde dein Verhalten sehr egoistisch!
Ich lebe auch nicht mit dem KV meiner Tochter zusammen.
Allerdings bin ich der Meinung, dass er ein Recht hat zu erfahren und auch mitzubestimmen, in welche Richtung sich das Leben seines Kindes entwickelt.
Egal ob gemeinsames Sorgerecht oder nicht.

Scheinbar scheinst du zu vergessen, dass nicht der KV ein Recht auf das Kind, sondern das Kind ein Recht auf den KV hat.

Und wenn du ihm VOR einem Kindergartenwechsel oder auch nur der Überlegung eines Kidnergartenwechsels darüber informierst hat das für mich nichts mit Rücksichtnahme zu tun, sondern es sollte vielmehr eine Selbstverständlichkeit für dich sein ihn am Leben und der Entwicklung EURES Kindes teilhaben und auch Mitentscheiden zu lassen!!!

Würde der KV umziehen wäre es nicht das gleiche, da ein Kindergartenwechsel immer ein Einschnitt in das Leben des Kindes ist, ebenso der Wohnungswechsel oder sogar der Wohnortwechsel und sei es auch "nur" 15 km. Für ein Kind ist das eine sehr große Entfernung...

Vielleicht solltest du dir eher Gedanken darüber machen, was für dein Kind gut ist und nicht, was für dich gut ist....

Ihr seit BEIDE Eltern, also tragt ihr auch BEIDE Verantwortung, gemeinsames Sorgerecht hin oder her....!!!

Unmöglich sowas!!!

Beitrag von nubia77 - 08.01.12 - 00:21 Uhr

Also erstmal: Du kennst mich doch gar nicht. Ich stehe dem Kontakt zwischen Kind und KV nie im Weg, im Gegenteil JEDER längere Aufenthalt bei dem KV geht von mir aus! Momentan ist der Kleine NEUN Tage am Stück bei seinem Vater, also sag mir nicht, was gut ist für den Kleinen.

Zudem kennst Du den Ort nicht, in dem ich wohne: der Wohnungsmarkt ist mies, ich wohne in der EHEwohnung, sprich mein Freund wird hier sicher nicht einziehen, wir müssten fast 2000Euro Miete einberechnen, wenn wir hier was finden sollten, mein Arbeitsweg beträgt TÄGLICH EINFACH 30km. Ich gehe Vollzeit arbeit, sprich der Kleine muss TÄGLICH von 7 bis 17Uhr in den Ki-Garten. Würde ich mit ihm in den anderen Ort umziehen, hätte das viele Vorteile, der EINZIGE der sich umstellen müsste, wäre der KV.

Wenn eine "normale" Familie umzieht, ist das doch auch ok, warum dann bei mir nicht? Ich würde ja nichts sagen, wenn ich so weit wegziehe, dass die Papa-WEs nicht mehr möglcih wären, aber das sind sie doch....

Und es ging jetzt nur drum, ob ich mir den Ki-Garten ERSTMAL anschaue und DANN mit ihm rede, dass ich EVTL umziehen werde. Wenn mir der Ki-Garten nämlilch nicht gefällt, machen wir das erstmal nicht.

Beitrag von alocado0815 - 08.01.12 - 00:26 Uhr

Ich habe ja auch nichts gegen deinen Umzug gesagt.

Allerdings verstehe ich nach wie vor nicht, wenn der Kontakt zum KV so gut ist, warum du ihn dann nicht in die Entscheidung welcher Kindergarten für euer Kind am besten ist mit einbeziehst.

Das geht ihn auch etwas an. Und sowas sagt man einfach vorher und nicht hinterher, frei nach dem Motto, ich hab da mal geschaut, der gefällt mir, unser Kind geht da hin.

So denke ich nunmal.
Du wolltest Meinungen. Das war meine.

Ich denke nun mal, dass das in jedem Fall eine Entscheidung für BEIDE Elternteile ist und nicht nur für einen.

Beitrag von nubia77 - 08.01.12 - 00:30 Uhr

Ok, gut, also es ich wollte vor 2 Jahren nach der Trennung schon umziehen. Näher zur Arbeit. Das hat er akzeptiert, obwohl es für ihn nur Nachteile gegeben hätte. Da hatten wir ausgemacht, dass ich mir die Einrichtungen anschaue und er sie sich im Internet anschaut. Diesmal würde ich aber ja mit einem anderen Mann zusammenziehen, das wäre ja irgendwie war anderes. Emotionaler? Immerhin würde sein Sohn einen andern Mann öfter sehen als den Papa. Auch wenn das nie was an seiner Bindung zu seinem Sohn ändern würde, aber ich denke, dass das für ihn auch schwer ist. Deshalb dachte ich, dass ich erstmal nichts sage und erst wenn ich weiss, der Ki-Garten wäre was, dass ich dann mit ihm spreche. Die Anmeldung wäre ja eh erst im April oder so.

Ich finde es nur immer etwas schwer, wenn man hier so angegriffen wird und so getan wird, als würde ich nicht an mein Kind denken :-( Das stimmt nicht, und ich denke jede allein erziehende Mutter weiss, wie oft man hin- und hergerissen ist und wie sehr man oft mit seinem Kind mitleidet etc.. :-( ganz ehrilch, ich zerbreche mir das da echt den Kopf und es fliessen oft Tränen wegen dieser Entscheidung.

Beitrag von alocado0815 - 08.01.12 - 00:41 Uhr

Das hört sich nun schon anders an, wie dein Ausgangsposting... dann kam das wohl falsch rüber.

Allerdings finde ich, dass du auch darüber frühzeitig mit dem KV reden solltest, damit er sich auf die neue Situation einstellen kann. Auch denke ich, dass du ihn in die Entscheidung für oder gegen den Kindergarten mit einbeziehen solltest. Vermeidet eventuellen Ärger...

Ich lebe nun auch mit einem anderen Mann zusammen, wir bekommen zusammen ein Kind und trotzdem könnte und will er nie den Platz des KV streitig machen.
Könnte er auch garnicht.
Es wäre vielleicht angebracht, dass du mit dem KV darüber redest, eventuell auch zusammen mit deinem Freund.

Bei uns klappt das Problemlos. Sowohl der KV als auch ich leben mittlerweile in einer neuen Beziehung und bis auf die üblichen Unstimmigkeiten bezüglich der Erziehung klappt alles reibungslos.
Allerdings habe ich auch alles vorher mit ihm abgesprochen, ihn in sämtliche Entscheidungen mit einbezogen...

Beitrag von nubia77 - 08.01.12 - 00:45 Uhr

Ich beziehe ihn schon immer überall mit ein, er weiss ja sogar z. B. über jeden Arzttermin Bescheid. Kenne allein Erziehende, die sagen sowas dem KV nicht. Und mit dem Ki-Garten gebe ich Dir ja vollkommen recht, für mich ist es nun einfach so, dass ich keine Pferde scheu machen will, solange ich mir nicht sicher bin. Mein Partner sieht das lockerer, er bekommt ja oft genug mit, wie oft mich der KV hängen lässt - wenn Kind z.B. krank ist - deshalb findet er auch, ich soll jetzt erstmal alles anschauen und erst dann mit dem KV reden.

Mei ist das alles kompliziert #schock

Beitrag von alocado0815 - 08.01.12 - 00:49 Uhr

Naja... aber der Umzug steht doch für dich fest, oder habe ich das nun auch falsch verstanden?

Wenn dem so ist, hat das für mich nichts mit "Pferde scheu machen" zu tun, sondern mit Fakten offen legen.

Und ganz ehrlich...
Ich will deinem Freund und dir nicht zu nahe treten... aber mir wäre es egal ob er das "locker" sieht oder nicht.
Der KV ist nun mal der Vater und hat das Recht das zu wissen, egal ob er nun groß Wert darauf legt oder eben nicht.
Allerdings möchte ich als Mutter mir da nichts vorwerfen lassen...

Beitrag von nubia77 - 08.01.12 - 11:30 Uhr

Das Problem ist halt, dass ich noch so schwanke. Neuer Ort oder alter Ort #kratz Alles hat Vor-und Nachteile und am meisten mach ich mir natürlich Sorgen wegen der Umgewöhnung meines Sohnes. Wobei mir jeztt schon soviel gesagt wurde, dass das einfacher wäre, als ich jetzt denke #gruebel Ich denke, ich muss mir jetzt erstmal den neuen Ki-Garten anschauen und wenn der mich überzeugt und alle meinen anderen Zweifel aus dem Weg räumt, dann rede ich mit dem KV. Weil nur weil ich mir einen Ki-Garten anschaue, entscheide ich ja nichts über seinen Kopf hinweg #kratz

Beitrag von alocado0815 - 08.01.12 - 00:27 Uhr

Mal ganz davon ab, dass ich diesen Satz

" Ich mein, ich kann ja nicht mein ganzes Leben nach dem KV richten? "

nicht nachvollziehen kann, wenn der Kontakt zum KV doch so gut ist.....
Und das man Rücksicht aufeinander nehmen muss, wenn man ein gemeinsames Kind hat, ist für mich auch eine Selbstverständlichkeit, allerdings auch beiderseits.

Beitrag von nubia77 - 08.01.12 - 00:31 Uhr

Ja bei dem BEIDERseits scheitern wir manchmal :-) grad wenn es um die unangenehmen Dinge geht, ist der KV oft so dünn wie Luft #schmoll