Darf ich hier mal eine Umfrage machen??

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Beitrag von jessipoe - 08.01.12 - 21:02 Uhr

Hallo ihr Lieben!! #winke

Ich gehöre zwar noch lange nicht hier ins Forum, aber mich beschäftigt schon seit langem diese Frage! #schein

Also:

Welches Alter war für euch bis jetzt am "angenehmsten"? Das Babyalter weil sie dann noch pflegeleicht sind, Kindergartenalter oder doch Schulalter?

Ich bin so neugierig weil ich echt gespannt bin auf die Zeit wenn unsere beiden älter werden. Auch auf die Zeit wenn Louis jetzt im Sommer in den Kindergarten kommt.

Ich persönlich stelle es mir ja leichter vor wenn die Kinder selbstständig werden. Aber dann gibt es ja sicher wieder andere "Sorgen".

Ich bin einfach mal gespannt auf eure Antworten!!

LG
Jessi mit Louis (26 Monate) und Leon (6 Monate)

Beitrag von tattel - 08.01.12 - 21:26 Uhr

Hi,

ich finde das Alter zwischen 9 und 11 toll. Meine 2 Großen sind in diesem Alter. Sie sind schon so selbständig, ohne pubertär zu sein , auf gut deutsch sie brauchen mich noch, lach, und machen viel Dinge ohne große Diskussionen. Ich darf noch überall hin mit , ohne peinlich zu sein:-p.

VG

Tattel

Beitrag von liki - 08.01.12 - 22:46 Uhr

Hallo Jessi,

auf irgendeine Art ist jedes Alter schön :-) (unsere Kinder sind derzeit zwischen 19 und 14 Jahre alt).

Aber am schönsten fand ich die Zeit zwischen 8 und 12 Jahren.

Aber auch das, was danach kommt, hat seine Reize :-) und das was davor war, sowieso. Wie auch immer: Dir steht noch viel Stress und Sorge und ganz, ganz viel Freude und Schönes bevor.

Viel Freude mit Deinen Söhnen wünscht

Liki

Beitrag von jazzbassist - 08.01.12 - 23:24 Uhr

Also ich fand - bis jetzt - definitiv die Grundschulzeit am angenehmsten. Danach kam unserer in die Pubertät, und, dass ist m.E. das anstrengendste. Wobei - kann man so auch nicht sagen. Hmm … schwierig zu erklären, mir fallen da gerade nicht die richtigen Worte für ein. Also momentan finde ich es so - wie es jetzt ist (mit einem pubertären 12-Jährigen und all seinen Macken) an angenehmsten, und, im Regelfall ist das auch ein Dauerzustand. Das Problem ist nur: Wenn es hier mal pubertär eskaliert, dann eskaliert das immer so richtig und, dass ist dann gleichzeitig das mit Abstand anstrengendste von allem. Also es gibt immer mal wieder (wenn auch total selten) peaks, die einen dann so richtig in den Wahnsinn treiben können … dafür ist aber die restliche Zeit ganz ganz toll, weil die nahezu - ganz von alleine - läuft.

Als unser Sohn noch zur Grundschule ging, gab es diese peaks zwar überhaupt nicht (vielleicht eins-zwei in 4 Jahren) … aber … das ist so das Alter, wo die immer mehr auf Freiräume pochen (alleine zur Schule gehen, alleine zum Freund fahren, alleine draußen spielen, plötzlich alleine mit dem Zug in die Nachbarstadt fahren, Entscheidungen selbst treffen zu wollen etc.), und, gerade meine Frau hatte da immer total viele Schwierigkeiten, ihm diese zu geben (aus Sorge, und auch: man hatte immer das Gefühl: »Hilfe, er möchte zu schnell erwachsen werden; kann man das nicht irgendwie bremsen?«) … sei es, ihn alleine auf einen Skatepark loszulassen, oder, sei es, ihm zu erlauben, mal was zusammen mit seiner älteren Cousine (und deren Clique) zu unternehmen; sei es der erste Film / das erste X-Box Spiel, dass ab 12 freigegeben ist, obwohl das Kind noch jünger war… Also, diese Zeit war bei uns zwar total angenehm, nur, so richtig genießen konnte man es dann doch nicht, da man sich immer wieder - über irgendetwas - Sorgen gemacht hat.

Und mittlerweile … also die einzige Sorge, die wir gerade haben … keine Ahnung. Er hat bald Geburtstag und wünscht sich eine Prepaid Kreditkarte … da sind wir uns gerade noch nicht einig, ob er die auch bekommt … also … das kann man ernsthaft nicht »Sorgen« nennen, befürchte ich. Wir wundern uns manchmal über die Lebensdauer seiner Hosen … die ist bedenklich kurz und erweckt häufiger mal den Anschein, dass die Hosen dazu genutzt werden, beim Skateboarden die Knieschoner vor dem Aufprall zu schützen. Also da ist momentan nichts bei, was mehr als ein Schmunzeln bei uns Eltern auslöst ... in - das ist, auf seine Art - schon irgendwie das angenehmste. Auch wenn ich weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das hier mal wieder wegen Uhrzeiten #wolke

Beitrag von 280869 - 09.01.12 - 05:15 Uhr

Ich habe 3 Kinder 18,15 und 11.
Ich persönlich würde sagen "angenehm" war keine Zeit.Wenn es eine angenehme Zeit gibt muß es ja auch unangenehme Zeiten geeben und das trifft bei uns nicht zu.
Bis auf ein paar rotzphasen haben unsere Kinder uns nie ärger gemacht.
Wir haben und geniesen die Zeit mit unseren 3 Kindern, leider geht dei Zeit so schnell vorbei.
Ich selbst fand und finde jede Zeit einfach nur als schön,oder mal anstrengend. Klar es gibt Momente wo ich meine Kinder hätte an die Wand takkern können, aber es ist nur ein Moment.
Es ist wie bei einer Geburt, in den Wehenschmerz denkt man, nie wieder,und kaum hat man das Baby auf den Arm ist die Geburt der schönste Moment,So emfinde ich es mit meinen Kindern.

Babyzeit ist schön

Kleinkindzeit auch mit Trotzphasen ist schön
Grundschulzeit ist schön

Schulzeit ist schön zu sehen wie aus dem Kind kleien Erwachsene werden
Nun ist die Große eine eigenständige Frau und trotzdem noch die kleine Tochter die am Wochenende nach Hause kommt und die Zeit ist schön.

Geniese jeden Moment mit deinen Kindern, wie schnell ist die Zeit vorbei.

Beitrag von hanni2007 - 09.01.12 - 10:22 Uhr

HAllo

Allso die Zeit wo man aus dem Krankenhaus kam mit dem Kleinen Bündel war immer am schönsten..lach.
Und danach wird es immer anders.
Nicht schlecht,nicht immer schön,nicht schwer,nicht immer leicht.
Man kann es so nicht sagen welches Alter am schönsten ist.
Ich finde es hängt immer davon ab was man so mit den Kindern macht,wie man sie erzieht und so.
Es gibt Tage da ist alles super toll und einen Tag (wenn nicht schon einen Moment) später ist alles anders.
Ich selbst habe 5 Kinder 14,13,10,4 und 7 Monate alt und alles Mädchen.

Lg.Miri

Beitrag von clementi - 09.01.12 - 13:33 Uhr

Hallo Jessi,

meine Tochter ist jetzt 8. Und ich muss sagen, die Zeit jetzt gefällt mir bis dato am besten. Sie wird immer selbständiger und lässt mir mehr Freiräume für mich.

Ich freu mich schon auf die Zeit, wenn sie 18 ist und anfängt, 100 % für sich selbst zu sorgen.

GLG

Beitrag von jasahe - 09.01.12 - 22:12 Uhr

Ja, viele Mütter, die kleine Kinder haben, glauben, dass es leichter wird, wenn die Kinder älter werden. Ich fand bisher jedes Alter schön. Wenn sie ganz klein sind, ist es anstrengend, aber sie sind sooo süß. Schulzeit ist auch ok, die ganzen Verpflichtungen sind dann wiederum anstrengend. Hausaufgaben, Instrument üben. Urlaub nur in den Schulferien, früh aufstehen (wir könnten ohne Schulkinder aller später aufstehen). Dafür ist es schön, mit den Kindern ihr Leben zu leben. Pfadfindertheater, dafür Texte üben. Schi fahren lernen etc. Mein Großer ist jetzt fast 13 und ein ganz lieber. Er lernt sehr viel, ist sehr fleissig, ist ein toller Schüler und wir geniessen es, mit ihm schon Sachen für Große zu unternehmen. Zum Beispiel machen wir jedes Jahr mit ihm eine Städtereise in eine bedeutende Stadt. Rom, Venedig, Prag, Kopenhagen etc. Dafür hat er schon Sorgen, die ihn schon sehr plagen - Freunde, Mädchen, Aussehen. Da leide ich schon mit ihm.

Mein Kleiner ist erst vier, und sein Leben kommt mir sehr einfach und unkompliziert vor. Er ist auch sehr brav und pflegeleicht und wir haben viel Freude mit ihm. Insgesamt habe ich bisher jedes Alter geliebt und bin sehr sehr traurig, dass die Kinder schon so groß sind.

Beitrag von locke1910 - 10.01.12 - 16:43 Uhr

#winke
Deine sind ja noch "klein" **gg** - würde mir keinen Kopf machen...
Meine sind zwischen 12 und 4, dazu habe ich einen Neffen (10) und zwei Nichten (21 und 7) und hatte viele Tageskinder (das älteste ist inzwischen 13) - und jedes Alter hat seine "Tücken"...
Was ich geniesse: Ich werde erst wieder meinen Enkel die Windeln wechseln - ich habe fast 12 Jahre ununterbrochen Hintern geputzt; DAS vermisse ich nun wirklich nicht mehr;-)
Was ich vermisse: Diese spontane ungebrochene Freude, wie sie nur ganz kleine Kinder zeigen, die sich in feuchten Küssen und heftigen Umarmungen äussert - die Kleinen aus meiner Krabbelgruppe (zwischen 9 Monaten und 3 Jahren alt) waren darin Weltmeister#verliebt
Schön: Meine sind sehr selbstständig; beschäftigen sich super miteinander und wenn Cousin/Cousine da sind, sind sie über Stunden "weg" (bin dann nur Proviantmeister...)
Auch schön: Sie verstehen irre viel - grade die Großen hinterfragen die Welt, entwickeln ein Bewußtsein für größere Zusammenhänge (Umweltschutz, Politik etc) und zeigen bereits Iniative, um für die Zukunft Sorge zu tragen (rate mal, wer hier gerne recycelt?).
Weniger schön: Wenn grade die Großen sich "ungerecht" behandelt fühlen, ist es mit "Trösten" wenig getan - sie wissen, dass Eltern ihre Kinder immer für die besten Kinder halten und das halten sie einem auch vor #nanana
Pupertät läßt grüssen - manchmal ist es schwerer, einem 12jährigen zu verklickern, dass manche Dinge eben Zeit und Erfahrung brauchen bzw etwas Durchhaltevermögen als einem kleineren Kind...
Aber alles in allem geniesse ich jede der Zeiten mit ihnen und freue mich auch auf die nächsten Jahre - ich habe vor, so lange zu leben, dass ich noch meinen Urenkeln von dem Kindheitsblödsinn ihrer Eltern erzählen kann!:-p
GlG, Locke