An alle Mamas die arbeiten gehen

Sie befinden sich im Archiv des urbia-Diskussionsforums.

Hier geht es zur vollständigen Version dieser Seite. Dort können Sie auch aktiv am Diskussionsgeschehen teilnehmen.

Beitrag von lollipop24 - 09.01.12 - 10:24 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal eine allgemeine (Um-)Frage an alle Mamas die arbeiten:

Wie kommt ihr damit zurecht das ihr arbeitet? Wie läuft der Tag bei euch so ab? Habt ihr genug Zeit für Kinder und Haushalt oder bringt euch das manchmal an eure Grenzen?

Ich selber habe zwei Kinder und möchte nun nach langer Zeit den Schritt zurück ins Arbeitsleben wagen :-)
Bisher ist es so, dass ich morgens (wenn die Kinder aus dem Haus sind) in Ruhe den Haushalt mache, in Ruhe einkaufen gehe usw....

Mittags um 12 Uhr, wenn die Kinder nach Hause kommen steht das Essen fertig und frisch gekocht auf dem Tisch und nachmittags habe ich genug Zeit für meine Kinder.

Natürlich wird das, wenn ich am Vormittag arbeite, wieder ganz anders aussehen. Dann steht das Essen eben nicht mehr pünktlich auf dem Tisch, sondern muss erst noch gekocht werden wenn alle schon zuhause sind, der Haushalt muss auch am Nachmittag erledigt werden, ebenso die Einkäufe usw.....

Es wird sicherlich alles gehen, aber irgendwie ist es eine komische Vorstellung #schwitz
Bei Anderen klappt es ja auch und andere Mamas arbeiten teilweise sogar den ganzen Tag.

War es für euch eine große Umstellung als ihr wieder angefangen habt zu arbeiten????

Übrigens: ich war jetzt 4,5 Jahre zuhause

Danke schonmal für all eure Antworten

lg lollipop

Beitrag von agostea - 09.01.12 - 10:29 Uhr

Ich gehe Vollzeit arbeiten. Und ich glaube, dass ist entspannter, als Halbtags und dann direkt zu Hause Gas geben zu müssen.

Gruss
agostea

Beitrag von .antonia - 09.01.12 - 10:35 Uhr

so in der Steppe, was macht man da für einen Job ?

Beitrag von agostea - 09.01.12 - 10:45 Uhr

Wat?

Beitrag von .antonia - 09.01.12 - 10:46 Uhr

deine VK#rofl

Beitrag von agostea - 09.01.12 - 10:50 Uhr

Ach so #klatsch#rofl

Affenbrotbäume stricken!

Beitrag von ayshe - 09.01.12 - 13:27 Uhr

##
Ich gehe Vollzeit arbeiten. Und ich glaube, dass ist entspannter, als Halbtags und dann direkt zu Hause Gas geben zu müssen.
##
#pro Das denke ich auch oft, wenn ich hier so lese.

Beitrag von janine2785 - 09.01.12 - 10:35 Uhr

Hi,

für mich ist es Entspannung pur wenn ich arbeiten gehen kann :-)
Ich war 3 Jahre zuhause und fand es schrecklich, klar man hatte unendlich viel Zeit für alles und jeden, aber als ich anfing vor Langeweile die Schlüssellöcher mit Q-Tips sauber zu machen wusste ich, das es nicht mein Ding ist Vollzeit Hausfrau zu sein.
Anfangs war es eine Umstellung aber das hat sich schnell geregelt, mein Haushalt läuft prima, und genug Zeit habe ich für meine Tochter immer noch.
Ich genieße es so sehr einen Ausgleich zum putzen, waschen, kochen, bügeln etc. zu haben, und freue mich jedesmal drauf wenn ich zur arbeit fahre.

LG

Beitrag von widowwadman - 09.01.12 - 10:36 Uhr

Ich werde ab Ende Februar wieder Vollzeit arbeiten und freu mich drauf - weil ich dann mehr Abwechslung habe, und weiss dass ich dadurch allein weniger genervt und geduldiger sein werde - war beim letzten Mal auch so. Meine Kinder haben dann eine tolle KiTa (Nr 1 geht auch jetzt 2 Tage/Woche) wo sie sich wohlfuehlen und die Arbeitsteilung daheim laeuft anders da wir dann wieder 50/50 teilen - jetzt mache ich natuerlich den Loewenanteil, da ich ja daheim bin und mag meinen Mann nicht so sehr dazu anhalten sich viel zu beteiligen, schliesslich ist er den ganzen Tag unterwegs und ich nicht - aber es bleibt halt viel an mir haengen - es ist einfacher fair zu teilen wenn beide arbeiten.

Beitrag von robingoodfellow - 09.01.12 - 11:03 Uhr

Hallo,

ich gehe 30 Std. in der Woche arbeiten und das in Früh- und Spätschicht. Früh ist 8.00 Uhr - 14.00 Uhr und Spät 13.00-19.00 Uhr. Dazu kommen insg. noch ca. 2,5 Std. Fahrweg.

Mein Mann ist intensiv eingebunden da ich alleine es mit den Kindern nicht auf die Reihe bekommen würde, würde ich auch nicht einsehen sind auch seine Kinder. Also bringt er die Kinder in Schule und KiGa wenn ich Früh habe und ich hole sie und wenn ich Spät habe ist es andersrum.

Wenn ich erst Mittags anfange mache ich Vormittags viel, Wäsche oder mal saugen. Putzen ist Aufgabe meines Mannes. Einkaufen gehe ich wenn ich Frühdienst habe.

Auf jeden Fall muss alles genau geplant und besprochen werden, sonst wäre hier Land unter. Vor allem bei Arztbesuchen und Co.

Mittagessen gibt es im Kindergarten und im Hort, wenn ich Frühdienst habe koche ich Abends. Allerdings werden es meistens Eintöpfe, Aufläufe oder Suppe. Schnelle Gerichte eben.

Es ist anders als wenn ein Elternteil zu Hause ist aber für mich auch viel schöner.

LG

Beitrag von cinderella2008 - 09.01.12 - 12:04 Uhr

Hallo,

ich habe immer Vollzeitgearbeitet mit 2 Kindern. Nach dem ersten Kind bin ich nach 5 Monaten wieder eingestiegen, nach dem 2. Kind nach einem Jahr.

Morgens habe ich die Kinder zu 6 Uhr in die Krippe/den Kiga gebracht. Frühstück/Vesper wurde mitgegeben, Mittagessen wurde dort frisch gekocht.

Gegen 16.30 Uhr habe ich die Kinder abgeholt, wir sind evtl. noch etwas einkaufen gegangen und dann nach Hause.

Dort wurde bis gegen 18 Uhr gespielt. Dann wurde gebadet, Abendessen gerichtet, manchmal gab es auch noch eine warme Kleinigkeit, je nachdem ob das Essen im Kiga/Hort geschmeckt hat oder nicht. Dann wurde noch mal gespielt. Meine Kinder waren Kurzschläfer, vor 20.30 Uhr brauchte ich nicht damit zu rechnen, dass sie schliefen. Im Bett wurden dann noch Geschichten erzählt oder vorgelesen.

Ab 21 Uhr habe ich dann den Haushalt gemacht bzw. die Waschmaschine habe ich vorher schon gefüllt. Im Haushalt wurde natürlich nur das erledigt, was sein musste und aufgeräumt. Grundlich geputzt wurde am Samstagvormittag. Großeinkauf wurde am Freitagabend erledigt.

LG, Cinderella

Beitrag von blackcat9 - 09.01.12 - 12:42 Uhr

Hallo.

Ich habe 2 leibliche Kinder (Lilian ist Silvester 1 Jahr alt geworden, Colin ist 3,5 Jahre). Zusätzlich lebt mein Stiefsohn Justin (an Silvester 7 Jahre geworden) bei uns. Mein Schatz macht die Elternzeit, so dass ich 8 Wochen nach der Geburt meiner Tochter wieder gearbeitet hatte. Aufgrund von Differenzen in meiner Firma leider nur 25 Stunden pro Woche (35 waren ausgemacht).

Ich gehe seit November wieder 40 Stunden arbeiten plus 1 Stunde Fahrtweg täglich. Mein Freund kümmert sich derzeit um den Haushalt, soweit er es neben Lili schafft.

Ich gehe 7 Uhr zusammen mit Colin aus dem Haus, bringe ihn in den Kindergarten und fahre dann auf Arbeit. Mein Freund bringt gegen 7:35 Uhr Justin in die Schule. Danach gehen sie wieder heim. Dort wird gespielt, getanzt, Blödsinn gemacht, aufgeräumt, Staub gesaugt, Abwasch gemacht, eventuell Essen machen). Er holt dann zusammen mit Lili gegen 15 Uhr erst Colin aus dem Kindergarten ab, anschließend gleich Justin aus der Schule. So sind sie gegen 16:15 Uhr wieder zu Hause. 16:30 Uhr habe ich dann auch Feierabend. Entweder gehen wir dann gegen 17 Uhr alle zusammen einkaufen oder ein Erwachsener nimmt ein Kind mit, so dass es zu Hause nicht zu stressig wird. Gegen 18:30 Uhr gibts dann Abendessen für alle. Vorher gehts regelmäßig, nicht täglich in die Wanne. Wenn nicht, ziehen sich die Jungs nach dem Essen um, Zähne putzen. Klappt alles, gabs kein Theater und sind sie pünktlich gegen 19/19:15 Uhr im Bett, dürfen sie noch einen kleinen Film schauen. Ansonsten bleibt der Fernseher aus. ;-) dann hat Lili noch etwas Zeit, bevor sie gegen 20:15 Uhr ins Bett geht. 20:15 Uhr ist auch für die Jungs allerspätestens die Zeit des Wachseins vorbei.

Je nach Stimmung machen wir es uns gemütlich oder machen noch ein paar Kleinigkeiten, die tagsüber liegen geblieben sind. Aufräumungen größerer Art finden am Wochenende statt. Wir nutzen die Zeit mit den Kindern so gut wie möglich. Es wird gespielt mit ihnen oder sie wollen manchmal auch allein spielen. Dann kümmern wir uns nur um Lili (wenn sie nicht grad mit ihren Brüdern spielt).

Mein Freund geht ab März wieder arbeiten nach einem Jahr Auszeit. Dann wirds etwas stressiger, weil wir nur ein Auto haben. Ich werde morgens die Kinder in der Schule, bei der Tagesmutter und im Kindergarten absetzen und mich dann auf den Weg zur Arbeit machen. Mein Freund fängt eher an zu arbeiten, so dass er die Kids auf dem Rückweg mit einsammelt. Ich musste mit meinem AG absprechen, dass ich später anfangen muss, da die Tagesmutter erst ab 8 Uhr da ist. Habe sonst 7:40 Uhr angefangen zu arbeiten. Das geht dann nicht mehr. Muss aber auch länger arbeiten. Wir werden sehen, wie es funktionieren wird.

LG
Franzi mit Lilian, Colin und Justin

Beitrag von clazwi - 09.01.12 - 14:00 Uhr

Hallo Lollipop,

*****************************************************
Bisher ist es so, dass ich morgens (wenn die Kinder aus dem Haus sind) in Ruhe den Haushalt mache, in Ruhe einkaufen gehe usw....

Mittags um 12 Uhr, wenn die Kinder nach Hause kommen steht das Essen fertig und frisch gekocht auf dem Tisch und nachmittags habe ich genug Zeit für meine Kinder. *****************************************************

mein Eindruck ist hier, dass Du sehr großen Wert auf das legst, das Du mit ebendiesen Worten zum Ausdruck bringst.

Im Prinzip kannst Du nur in Dir selbst nachspüren, wie es Dir geht, wenn diese Dinge eben nicht mehr so laufen wie im Moment.

Wie bewertest Du denn Mütter, die arbeiten gehen und die Dinge anders regeln als Du?

Denn: so wie Du diese Mütter bewertest, würdest Du Dich dann ja selbst bewerten.

Auf meine eigene Situation zu kommen:
ich bin mit Handkuß wieder ins Berufsleben eingestiegen und arbeite jetzt vormittags. Rest steht in meiner VK (da muss ich nicht immer alles neu schreiben).

LG
Claudia

Beitrag von lollipop24 - 09.01.12 - 14:29 Uhr

Hallo Claudia,

danke für deine liebe Antwort #liebdrueck

Ja, du hast Recht, mir ist es schon wichtig das meine Wohnung sauber ist (also nicht nur oberflächlich ordentlich, sondern richtig sauber. Ich mag es überhaupt nicht wenn ich mal 2 oder 3 Tage nicht zum Putzen und Aufräumen komme #schein).

Deshalb ist die Vorstellung, das nicht mehr in Ruhe machen zu können irgendwie seltsam für mich #schwitz Ich möchte natürlich die Nachmittage dann mit meiner Familie GENIEßEN und nicht erstmal 1 oder 2 Stunden lang putzen wenn ich nach Hause komme!

Ich denke diesbezüglich MUSS ich einfach lockerer werden und einfach mal drüber wegsehen können was den Haushalt betrifft.

Zum Thema Mittagessen: ja, auch das ist mir sehr wichtig, dass meine Kinder frisches und gesundes Essen auf dem Tisch haben .... aber nun gut, das wird sich ja nicht ändern, sie müssten nur lernen sich zu gedulden, das es eben erst etwas später Essen gibt.

Allgemein stehe ich dem Arbeitsleben POSITIV gegenüber! Ich finde es toll wenn Mamas trotz ihrer Kinder arbeiten gehen und ich habe großen Respekt vor allen Müttern die das machen!

lg und danke nochmal für deine Antwort

lollipop

Beitrag von widowwadman - 09.01.12 - 14:45 Uhr

Nur vor Muettern, vor Vaetern nicht?

Beitrag von lollipop24 - 09.01.12 - 16:35 Uhr

Nein, natürlich genauso vor den Vätern :-)

Beitrag von enelya - 09.01.12 - 14:12 Uhr

Hallo,
ich hab 1 Kind (3 Jahre alt) und arbeite seit 09/10 wieder Vollzeit. Vorher war ich 2 Jahre daheim.

Ich finde Vollzeit arbeiten sehr viel enstpannder (aus~ bzw. erfüllender) als Vollzeit-Mutti zu sein. Ich bin seitdem wieder viiiiel besser gelaunt und auch geduldiger mit Junior.

Klar hab ich nach Feierabend nicht immer Bock auf spielen und würde lieber erstmal auf die Couch. Aber Junior liegt spätestens 20Uhr im Bett, da bleibt dann noch genug Zeit.

Unter der Woche wird nämlich nur das nötigste im Haushalt gemacht. Mal Einkaufen, kochen (aber eher einfache, schnelle Sachen), bisschen gesaugt und Tisch abgewischt. Aber der Rest und damit Hauptteil wird am Samstag oder Sonntag in einem Rutsch gemacht, während die Männer dann das Auto waschen fahren oder Getränke und Einkauf besorgen, mach ich flott alles fertig.

Ach so, wir stehen um kurz vor 6 auf, um 7 müssten wir am Kiga sein (meist ist es 7.10-7.20), um 15.30Uhr mach ich Feierabend und um 16Uhr sind wir daheim.

LG,
Enelya

Beitrag von lollipop24 - 09.01.12 - 14:31 Uhr

DANKE für all eure Antworten!

Ich finde es toll wie ihr das alles meistert .... Kinder, Haushalt und Arbeit!

Ich finde auch das das großen Respekt verdient :-)

Ich hoffe ich werde es genauso gut hinbekommen ;-)

lg lollipop

Beitrag von davies - 09.01.12 - 14:59 Uhr

Hallo,

ich arbeite 25 Stunden, 5 davon von zu Hause.

Im Kindergarten bekommt die Kleine Mittag, die Große und ich essen mittags dann zu Hause, ich koche täglich frisch.

Natürlich ist es eine Umstellung, aber Organisation ist echt alles. Ich kaufe ca. 2x nachmittags in der Woche mit den Kindern gemeinsam ein, wenn sie nicht gerade zum spielen oder zum Sport sind. Die kinder und ich sind um 13.15 hr zu Hause.

Haushalt usw. muss ich natürlich auch machen und wir haben ein großes Haus, es ist aber wirklich alles machbar. Und tatsächlich können sich die Kinder auch mal sehr gut allein bzw. miteinander beschäftigen.

Ich glaube, je länger man zu Hause war (ich habe auch 2x Elternzeit von 3 bzw. fast 3 Jahren genommen), desto schwerer fällt einem der Wiedereinstieg, weil man immer mehr Probleme findet - die dann vielleicht gar keine sind ;-).

Beitrag von nana141080 - 09.01.12 - 15:09 Uhr

"Ich glaube, je länger man zu Hause war (ich habe auch 2x Elternzeit von 3 bzw. fast 3 Jahren genommen), desto schwerer fällt einem der Wiedereinstieg, weil man immer mehr Probleme findet - die dann vielleicht gar keine sind ;-). "

Ja, das ist definitiv so! Ich bin nach 2x3 Jahren EZ im August/September wieder arbeiten gewesen....statt nur vormittags sollte ich plötzlich nur noch nachmittags arbeiten...
Das ging mit Erstklässler einfach nicht! Aber in den Wochen hab ich gemerkt wie "anders" alles läuft und das gefiel mir nicht.

Nun bewerb ich mich wieder! Aber entweder nur als Home-Office oder nur im Büro vormittags. Früher hab ich mir um die Stundenzahl nie Gedanken gemacht. (Jugendpflege+Soz.-Amt=auch oft am We. und Nachts!)

VG Nana

Beitrag von berry26 - 09.01.12 - 17:12 Uhr

Hi,

ich arbeite Teilzeit aber ich habe mich absichtlich gegen das Halbtagsmodell entschieden. Ich arbeite 3 Tage Vollzeit. In den 3 Tagen gehen die Kinder auch Vollzeit in die Kita. An meinen 2 freien Tagen, gehen die Kleinen vormittags in die Kita und in der Zeit mach ich meinen Haushalt. Das reicht mir vollkommen. Warm gegessen wird bei uns so oder so abends und nicht mittags. Das macht für mich also keinen Unterschied.

Von "Umstellung" kann man bei mir kaum reden. Ich war nur einmal ein halbes Jahr zuhause und einmal 1,5 Jahre zuhause. Ich bin einfach nicht zur Hausfrau gemacht und werde dadurch nur faul und träge.;-)

LG

Judith

Beitrag von nele27 - 09.01.12 - 17:41 Uhr

Hi!

Warum sind die Männer hier nicht mit eingeplant bei der Umfrage?

So für mich allein kann ich leider nicht antworten.

Ich arbeite Vollzeit, mach 50% Haushalt und werktags ca. 30% Kinder. Meine Kinder sind von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr in der Kita.

Alles andere, Du ahnst es schon angesichts der Lücken, macht mein Mann...

--------------------

Ich war gerade ein Jahr in Elternzeit und habe somit den direkten Vergleich: Beides hat seine angenehmen und seine stressigen Seiten.

Hausfrau: Extrem viel Tagesfreizeit. Kaffee hier, telefonieren da. Schön tagsüber durch die Museen schlendern.

Das geht im Job nicht. Zu meinem Sohn kann ich "ich kann gerade nicht" sagen und das Baby vor den Bauch schnallen, wenn ich gerade keinen Bock habe. Im Job geht das mit meinen Gesprächspartnern nicht. Da MUSS mir was einfallen.

Andererseits hat man auch niemals wirklich Pause. Man ist immer auf Standby, absolut fremdbestimmt. Wenn das Baby schläft, darf ich die Füße hochlegen. Schreit es muss ich ran. Meine Sitzung dagegen habe ich um 19 Uhr und ich kann mich drauf verlassen.

Arbeit: Entscheidungsdruck, Verantwortung, immer Verhandeln, Taktieren - das hatte ich zu Hause nicht in dem Maße. So gesehen ist das anstrengender als mit dem Vierjährigen am Wohnzimmertisch Blümchen zu malen.

Andererseits habe ich im Büro zumindest die Hälfte der Zeit ein halbwegs geregeltes Leben, habe meine Termine und mein Tagewerk (wenn nichts passiert). Da schreit keiner und ich muss sofort hin. Keiner hat plötzlich Fieber und alle Verabredungen müssen abgesagt werden und stattdessen zum Arzt.
Und ein Vorteil im Job: Wenn ich krank bin, lasse ich mich krankschreiben. Mit Kindern muss man immer körperlich funktionieren oder einen riesen Orgaaufwand starten...

Also ich hätte gern 2 Leben: Eins z.H und eins im Beruf :-)

LG, Nele

Beitrag von corny123 - 09.01.12 - 17:54 Uhr

In Ruhe ist hier nix. Allerdings weiß ich nicht, wie es ohne Arbeit wäre, weil ich immer gearbeitet habe. Ich habe mich aber rechtzeitig selbständig gemacht und kann mir meine Arbeitszeit (daheim am PC) ein bißchen einteilen, das ist natürlich eine große Erleichterung.

Wir haben Tage (wie heute), an denen ich im Haushalt nur das nötigste schaffe, dann gibt es ruhigere Tage, da putze ich halt dann. Wir leben quasi von Tag zu Tag :-9

Beitrag von mrschocolat - 09.01.12 - 20:29 Uhr

Ich war nach der Geburt 3 Wochen zu Hause bzw. Habe nur auf termin gearbeitet. Ich bin selbständig, daher war das gar keine Frage. Meine Tochter habe ich mitgenommen. Sie war die ersten 8 wochen im manduca bei der Arbeit. Mit knapp elf Monaten kam sie in die Kita. Das war vergangenen September. Nun stellte sich bei mir gar nicht die Frage ob und wann ich arbeiten gehe. Aber für mich war es wichtig, auf dauer wäre ich zu Hause eingegangen. Einen Vormittag habe ich frei, da mache ich den Haushalt. Und den Rest am WE und abends. Viel Zeitmfür mich bleibt nicht, aber das stört mich nicht. Ich bin zufrieden.
Lg

Beitrag von geralundelias - 09.01.12 - 20:56 Uhr

Hallo,

natürlich ist es eine Umstellung und anfangs denkt man manchmal, dass man dem Ganzen nicht gewachsen ist...

...aber das vergeht ganz schnell! :-)

Den ganzen Stress erträgt man von Tag zu Tag besser und irgendwann empfindet man ihn nicht mehr als solchen.

Gestresst bin ICH morgens - Und zwar ganze 9 Minuten lang! Das ist die Zeit zwischen erstem Weckerklingeln, der Suche nach der Schlummertaste und dem zweiten Weckerklingeln. In dieser Zeit wehrt sich mein Körper so extrem dagegen, sich aus dem Bett zu pellen und auf die kalten Fliesen zu treten...wie im Horrorfilm, ehrlich!
Anschließend ist hier zwar viel Aktion und der Wahnsinn kündigt sich an, allerdings nehme ich das inzwischen eher mit Humor.

Man muss lernen, dass Haus/ Wohnung nicht immer aussehen können, wie im Katalog...
Natürlich ist´s hier nicht dreckig und auch nicht sonderlich unordentlich (wir sind aber auch den ganzen Tag weg), aber das Ein oder Andere bleibt eben doch mal ein paar Tage liegen - Dreckwäsche zum Beispiel :-P Ich wasche nur noch am Wochenende...unter der Woche habe ich ganz einfach keine Lust, abends noch in den Keller zu watscheln und Wäsche aufzuhängen. Am Wochenende wasche ich dann ein paar Maschinen und die Schränke sind wieder voll.

Gekocht wird bei uns nur am Wochenende. Die Kinder essen in Kita/Schule und ich entweder gar nicht, oder ich schmeiße mir abends eine TK-Pizza in den Ofen oder stopfe mich mit Chips voll ;-)

Freue dich auf deinen neuen Alltag, der dich erwartet! Ich bin mir sicher, dass dir die bisher noch komische Vorstellung dann doch ganz gut gefallen wird!

LG und einen schönen Abend!