Hallo, ich schreibe heute mal hier in der Hoffnung ein paar Meinungen zu bekommen.
Im Dezember war mein Sohn auf dem Weg von der Schule zur Schülerhilfe. An einer Bushaltestelle kam es zwischen meinem Sohn und einem anderen Kind (12 Jahre) zu einer Rangelei, wobei mein Sohn laut Aussagen der Zeugen (Polizei war vor Ort) nicht handgreiflich geworden ist. Das andere Kind hat wohl mehrmals mit seiner Tasche auf meinem Sohn gezielt und wohl auch einmal getroffen, als er dann nochmal ausholte, wich mein Sohn aus und landete dabei vor einem einfahrenden Bus.
Die Folgen waren ein Schädelhirntrauma, die Augenhöhle war zweimal gebrochen ( er musste operiert werden) und diverse Prellungen. 2 Tage Intensivstation und 6 Tage Krankenhausaufenthalt.
Es war zwar ein riesen Schock für uns, es hätte aber noch schlimmer ausgehen können.
Nun ist es allerdings so, dass alle irgendwie versuchen, die Geschichte unter dem Teppich zu kehren. Damit meine ich die Schule und erst recht die Dame von der Schülerhilfe.
Noch im Krankenhaus kam ein Fax an, welches die Kinder angeblich geschrieben haben, mit den besten Wünschen und einem Satz der meiner Meinung nach völlig fehl am Platz war.Es stand dort: ,, Wir hoffen du hast daraus gelernt, denn an Bushaltestellen spielt man nicht"
Die Mutter des Jungen hatte sich bis heute nicht einmal gemeldet. Das hatte ich auch der Betreuerin erzählt.
Da ich es aber für wichtig hielt, dass sich die Kinder einmal aussprechen, denn sie werden sich ja öfter mal begegnen und mein Sohn ist sehr sauer auf dieses Kind, hat die Vertrauenslehrerin die Mutter kontaktiert.
Eben hat sie mich angerufen und ist fast aus den Wolken gefallen, denn ihr hat man erzählt, dass ihrem Sohn keine Schuld trifft und es auch besser wäre mich nicht anzurufen. Das kam aus der Schülerhilfe!
Nun bin ich langsam wirklich sauer, denn ich bin schon der Meinung, dass auch ein 12 Jähriger für seinen Fehler gerade stehen muss. Es sollte doch wenigstens eine Entschuldigung kommen. Ich will diesem Kind nichts böses. Ich weiß selbst wie Kinder sind. Mein Sohn ist auch kein Unschuldslamm. Wäre es andersrum gewesen, ich hätte mich noch am ersten Tag mit der Mutter versucht in Verbindung zu setzen, um zu wissen wie es dem Kind geht und er hätte sich entschuldigen müssen.
Ok sie dachte ja nun, dass ihr Kind nichts damit zu tun hat, aber warum versuchen Außenstehende das alles runter zu spielen.
Sehe ich irgendwas verkehrt?
Liebe Grüße
Mein Sohn wurde vom Bus angefahren
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Beitrag von emily..erdbeer - 09.01.12 - 14:11 Uhr
Beitrag von redrose123 - 09.01.12 - 16:06 Uhr
Wenn das die Schülerhilfe so verzapft hat würde ich die Dame ansprechen was sie sich dabei denkt, der Mutter kann man irgendwo keinen Vorwurf machen, Ihr Sohn hat ihr sicher nicht gesagt ich bin schuld, und dann sagt die SChülerhilfe noch Ihn trifft keine Schuld....Ansprechen ich finde auch eine Entschuldigung ist fällig in diesem Fall.
Beitrag von emily..erdbeer - 10.01.12 - 08:05 Uhr
Guten Morgen!
Danke, dass denke ich auch. Es geht ja schließlich nicht um irgendwelche Schadensersatzansprüche sondern einfach nur um eine Entschuldigung. Auch wenn ihm alle einreden, dass ihm keine Schuld trifft, weiß er doch selbst, dass er Mist gebaut hat.
Wenn man sowas vertuscht, was passiert dann beim nächsten mal?
Liebe Grüße
Beitrag von redrose123 - 10.01.12 - 08:41 Uhr
Ich denke der Junge weiss das er Schuld hat, aber ich denke nicht das er es zugeben würde vor seiner Mutter. Was sagt die Mutter des Jungen denn zu den Vorwürfen? Wie sieht sie die ganze Sache?
Beitrag von emily..erdbeer - 10.01.12 - 08:48 Uhr
Sie ist in erster Linie sauer, weil man ihr nicht gesagt hat, wie es wirklich passiert ist und man ihr davon abgeraten hat mich anzurufen. Das ist ja auch das was mich so verärgert. Sie ist auch der Meinung, dass da Gesprächsbedarf besteht.
Beitrag von redrose123 - 10.01.12 - 09:14 Uhr
Das ist doch gut, setzt euch zusammen unter Erwachsenen und besprecht wie Ihr vorgeht damit. Das sie nicht dicht macht ist gut....
Beitrag von karna.dalilah - 09.01.12 - 16:42 Uhr
Das siehst du nicht verkehrt.
Irgendwie scheinen viele solche Dinge gern runterzuspielen.
Mit unschönen Dingen befaßt man sich lieber nicht.
Alsein Kind mein Kind mit Steinen attaktierte, weil er sauer auf mein Kind war
(das Kind war 7 und meines knapp 4Jahre)..meinte der Vater zu mir :"Naja als wir Kinder waren haben wir uns auch mit ÄPFELN beschossen, wenn man bedenkt was dabei hätte passieren können...
Hallo? Das Verletzungsrisiko ist bei einem Apfel wohl anders gelagert als bei Steinen.
Mit einer Platzwunde wie bei meinem Kind ist da wohl kaum zu rechnen.
Den hat damals wohl ein Apfel ziemlich übel erwischt
In deinem Fall würde ich bei der Schülerhilfe auflaufen- das geht ja wohl gar nicht!
Hier geht es vielleicht um die Versicherung die die Schülerhilfe nicht bemühen will?
Ich finde dieses Verhalten geht mal gar nicht und glaub mir ich würde keinen Stein auf dem anderen lassen. Ich würde an die Leitung der Schülerhilfe gehen (an die zentrale Leitung) dann wird es wohl nicht so schnell unter den Tisch gekehrt.
Eine Entschuldigung für diese Frechheit ist ja wohldas Mindeste!
Alles Gute und weiterhin gute Besserung für deinen Sohn (denn mit der Heilung der körperlichen Wunden ist noch nicht alles überstanden)
Karna
Beitrag von emily..erdbeer - 10.01.12 - 08:11 Uhr
Guten Morgen! Eine Versicherung der Schülerhilfe muss nicht einspringen. Das Läuft über die Schule. Ich denke eher, dass man versucht das andere Kind zu schützen, damit es keine Schuldgefühle hat, vllt.auch weil es zu hause nicht sooo super läuft. Das ist aber meiner Meinung nach, der Falsche Weg. Der Mutter mache ich keinen Vorwurf und ich denke auch mit einem Schuldeingeständnis und einer Entschuldigung, wäre es dann auch getan.
Liebe Grüße
Beitrag von jazzbassist - 09.01.12 - 18:25 Uhr
Was ist denn diese Schülerhilfe überhaupt? Ich kann mit dem Begriff leider nichts anfangen ... also ... was hat die überhaupt mit der Sache zu tun, außer, dass das auf den Weg dorthin passiert ist? Waren die in dem Moment irgendwie verantwortlich für die Kids? Ist deren Aufgabe also z.B., dafür zu sorgen, dass die Kids sicher von Schule zu Hort (oder ähnlichem) kommen? Also hat da überhaupt Jemand einen Grund, irgendetwas herunterspielen zu müssen?
Das ein 12-Jähriger hier nicht selbst auf seine Eltern losgeht und sagt ... "Du, ich hab hier was ganz ganz blödes angestellt" ... finde ich in Ordnung ... ich denke ... der Schock auf dieser Seite ist auch nicht zu unterschätzen. Zum einen, dass zu sehen/erleben und zum Anderen die Schuldgefühle, zu wissen: "Hätte ich ihn nicht mit meiner Schultasche geschlagen, wäre das gar nicht passiert". Und wenn die Eltern hier von jemand verantwortlichem kommuniziert bekamen: "Alles halb so schlimm, ihr Sohn hat nichts damit zu tun" ... finde ich den Verlauf recht normal.
Warum sind Sie nicht auf die Eltern des Jungen zugegangen, wenn Ihnen das so wichtig war/ist?
Beitrag von emily..erdbeer - 10.01.12 - 07:35 Uhr
Guten Morgen,
die Dame der Schülerhilfe hat eigentlich nichts damit zu tun. Unsere Kinder allerdings, gehen dort gemeinsam hin. Das ist eine Hausaufgabenhilfe. Ich habe halt das Gefühl, dass man das andere Kind schützen will, weil es zu hause nicht so prima läuft.
Außerdem mischt sie sich selbst immer gerne in Dinge ein, die sie nichts angehen. Sie hat zum Beispiel noch am selben Tag die Klassenlehrerin über den Unfall informiert, obwohl es meine Aufgabe ist.
Vielleicht ist das bei anderen Kindern nötig, ich kann mich jedoch, sehr gut selbst um solche Sachen kümmern.
Die Eltern des Jungen habe ich nicht informiert, weil man mir sagte, das es sinnlos wäre. Es wurde so dargestellt, als würde es den Eltern sowieso nicht interessieren.
Das der Junge bestimmt auch Schuldgefühle hat, glaube ich auch. Noch ein Grund mehr, dass man darüber sprechen muss.
Mich ärgert es einfach sehr, das man zu verhindern versucht, einen Kontakt mit den Eltern herzustellen und es so dargestellt wird, dass mein Sohn ja selbst Schuld hat. Sie war nicht dabei, als es passiert ist. Die Aussagen der Polizei, des Busfahrers und die meines Sohnes decken sich.
Beitrag von jazzbassist - 10.01.12 - 18:09 Uhr
Mich irritiert immer noch das passiv in ihrem Text: "MAN versucht zu verhindern" ... "MAN sagte mir" ... etc. Also wir reden aber eigentlich einzig und allein von dieser Dame bei der Nachhilfe, oder? Die nichts weiter mit der Sache zu tun hat, außer, dass sie beide Kids kennt und gerne tratsch? Also die Frau von der Nachhilfe erzählt der Klassenlehrin, dass das ihr Sohn selbst schuld war ... die Klasse bastet eine Genesungskarte mit diesem unpassenden Satz. Die Frau von der Nachhilfe erzählt ihnen, dass sie mit den Eltern erst gar nicht in Kontakt treten müssen ... sie treten mit den Eltern nicht in Kontakt usw.. Also Punkt 1 kann ich ernsthaft nachvollziehen, dass Sie sich darüber aufregen ... habe ich hier auf Urbia auch schon öfters gelesen, dass sich - auch Nachhilfelehrer - schnell mal in andere Angelegenheiten einmischen.
Der Rest ist mir aber irgendwie zu verworren - respektive zu unverständlich. Also entweder haben SIE die Dame von der Nachhilfe gefragt, ob man da mal mit den Eltern in Kontakt treten sollte ... dann dürfen Sie sich auch nicht wundern, wenn DIE Ihnen geantwortet hat. Oder die Dame ist an Sie herangetreten und hat geäußert, dass man da gar nicht auf die Eltern zuzugehen braucht ... dann kann man da recht höflich antworten, dass sie das das anders sehen und auch nicht möchten, dass die sich in diese Angelegenheiten weiter einmischt ... Thema erledigt. Also ich sehe hier gerade nicht, worüber Sie sich da noch aufregen ... vielleicht erzählt der Frisseur der beiden Kinder am Stammtisch: "Mensch ... war alles Schuld des Busfahrers; hätte der nicht geträumt und etwas besser aufgepasst..." Warum die Dame erzählt hat, dass das die Schuld Ihres Sohnes war ... fragen Sie sie doch einfach. Vielleicht hat sie das so einfach von einem der anderen Kids erzählt bekommen? "Du, der XYZ ist vor dem Bus gelaufen! Nein, geschubst hat ihn niemand oder so..."
Zu ihrem 2. Beitrag. Das einem 12-Jährigen keine Schuld trifft, haben wir im deutschen Strafrecht zumindest schon mal mit der (strafrechtlichen) Unschuldigkeit des Kindes verankert. Ob zu recht oder zu unrecht ... also die Diskussion würde ich gerne vermeiden, da sie mir zu politisch wird. Aber soviel zu diesem Thema: Mein Sohn ist 12 Jahre alt, wächst in England auf - wo ein 12-Jähriger bereits strafmündig ist - und, ich finde diese Strafmündigkeit geht - zumindest bei meinem Sohn - durchaus in Ordnung, solange das dahinterliegende Rechtssystem einwandfrei funktioniert.
Ob ein 12-Jähriger zivilrechtlich für seinen Fehler gerade stehen muss, oder nicht ... also die Deliktsfähigkeit finde ich in Deutschland bei einem 12-Jährigen sehr gut gelöst. Man fragt hiernicht, ob ein durchschnittlicher 12-Jähriger hätte erkennen können, welche Gefahr damals gedroht hat ... sondern man müsste fragen: "Konnte genau DIESER 12-Jährige erkennen, welche Gefahr damals gedroht hat und welcher Schaden hätte entstehen können". Kann ich jetzt hier nicht beurteilen, da ich den Jungen nicht kenne. Juristisch wird man hier aber sehr streng argumentieren müssen. Wobei die deliktsrechtliche Diskussion hier m.E. uninteressant ist, weil "für seinen Fehler gerade stehen" hier eigentlich nur heißt, dass Papas Haftpflichtversicherung für alle Unannehmlichkeiten aufkommt.
Ob ein 12-Jähriger menschlich für seinen Fehler gerade stehen muss. Absolut! Eine Entschuldigung ist da wirklich das absolute Minimum. Ich habe da aber an keinem 12-Jährigen Kind (nicht mal an meinem eigenen Sohn) die Erwartungshaltung, dass ein Kind das - bei diesem tragischen Ausgang, der dort vorgefallen ist -, von sich aus tut, anstelle das einfach zu verheimlichen. Ich denke, Kinder in diesem Alter brauchen - bei so etwas -, einfach die Unterstützung und Hilfe ihrer Eltern, weil da einfach der Schock zu groß ist und das eben kein kaputter Gartenzwerg mehr ist, den man mal mit dem Fussball angeschossen hat. Ich denke, die meisten 12-Jährigen würden dass in sich hineinfressen in der Hoffnung, dass die Eltern das niemals erfahren werden. Nur - so - wie ich ihren Beitrag interpretiere, wurde zu diesen Eltern kommuniziert: "Nein, ihr Sohn hatte nichts mit der Sache zu tun.". Also scheint er hier diese Unterstützung nie gehabt zu haben ... was ich auch zu tiefst schade finde. Klar kann man sich hier jetzt wieder über die Dame von der Nachhilfe aufregen ... aber ... wenn sie auf diese hören...
Und ansonsten - zu Ihrer abschließenden, rethorischen Frage. Glauben Sie denn, dass der Junge Ihren Sohn absichtlich vor dem Bus gestoßen hat? Respektive glauben Sie, dass ihm diese Gefahr/das Risko (Dass es dort zu einem solchen Unfall kommen könnte) bewusst vor Augen war ... also das er das bewusst (oder grob fahrlässig) in Kauf genommen hat, dass Ihrem Sohn das zustößt? Für mich ließt sich das nämlich in erster Linie wie ein tragischer Unfall, für den der Junge die kausale Schuld (und Verantwortung) trägt. Ich denke, wenn 12-Jährige hier so eine Art "bossing" mit anderen/jüngeren/schwächeren/kleineren Kindern veranstalten (und das scheint es ja in erster Linie gewesen zu sein), wird es dafür irgendeinen tieferliegenden Grund geben. Vielleicht beginnt diese Kausalkette auch bereits viel viel früher? Ein "was kommt als nächstes" finde ich hier jedenfalls ziemlich unangebracht.
Beitrag von emily..erdbeer - 11.01.12 - 08:59 Uhr
Ich versuche es mal genauer zu erklären. Diese Schülerhilfe ist eine Einrichtung die vorrangig Kinder aus Problem-Familien betreut. Das heißt 6 von 9 Kindern sind dort, weil zu Hause sich gar nicht um die Hausaufgaben gekümmert wird. Finanziert wird es bei diesen Kindern, von der,, Hilfe zur Erziehung". Für mich wird sie wie eine Tagesmutter berechnet, denn es ist für meinen Sohn und 3 anderen Kindern einfache Nachilfe. Das kann sie aber irgendwie nicht auseinander halten. Sie kümmert sich um Dinge, mit denen sie nichts zu tun hat. Wir hatten schon vor diesem Vorfall mehrere Auseinandersetzungen. Weil sie sich z. B ständig bei den Lehrern über meinen Sohn erkundigt. Ich hätte kein Problem damit, wenn sie mich fragen würde. So hat sie aber nicht das Recht dazu. Das mag ja bei den anderen Kindern anders aussehen.
Dadurch das sie sich selbst immer gerne reden hört und sich auch gerne in den Mittelpunkt stellt, hat sie alles was mit diesem Vorfall zu tun hat, falsch gemacht.
Gestern gab es in der Schule endlich ein Gespräch mit den Kindern. Ich habe schon vor den Ferien oft mit der Klassenlehrerin gesprochen und darum gebeten, es wurde sich aber nicht gekümmert. Gestern rief mich dann die Vertrauenslehrerin an und sagte mir, dass sie nun doch auch sehr verärgert sei. Der Junge hat zugegeben Bockmist gebaut zu haben und hat sich dafür entschuldigt. Er sagte auch das er seit dem Vorfall nicht mehr gut schlafen kann. Außerdem erzählte er, dass er und ein paar andere Kinder aus dieser Schülerhilfe meinen Sohn im Krankenhaus besuchen wollten, sie hat es aber nicht erlaubt.
Die Vertrauenslehrerin hat immer nur gehört, dass es beim Toben passiert ist und hat gedacht, dass wir nun einen Schuldigen suchen. Auch sie hat sich entschuldigt und ist wohl auch nicht mehr so gut auf die andere Dame zu sprechen.
Der Brief wurde übrigens nicht von der Klasse geschrieben, sondern auch in der Schülerhilfe. Der andere Junge erzählte auch, dass sie den Kinder grob gesagt hat, was dort drin stehen soll.
Zum 2. Absatz: Ich habe vor den Ferien erwähnt, dass ich die Mutter anrufen möchte und um die Nummer gebeten, weil die Schule sich ja bis dahin nicht um ein Gespräch bemüht hat. Ich wollte nicht, dass die Kinder ohne sich vorab unterhalten zuhaben, aufeinander treffen. Daraufhin sagte sie mir, dass es nicht gut wäre ohne einer neutralen Person mit ihr zu sprechen, außerdem glaube sie auch nicht, dass die Mutter sich da kümmert. Ich hätte nicht auf sie hören sollen aber in dem Moment klang es einleuchtend.
Ich habe bei ihr eben das Gefühl, dass sie meinen Sohn nicht besonders mag, weil ich sie öfter mal in ihre Grenzen weise. Sie wollte einfach, dass mein Sohn da selbst schuld dran hat. Und hat es so auch überall erzählt. Sie war aber nicht dabei, als es passiert ist.
Ich wollte nicht mehr, als das sich dieses andere Kind entschuldigt. was aber durch dieser Frau verhindert wurde. Was auch nicht gut für den anderen Jungen war. Ich denke, dass es auch ihm nach diesem Gespräch besser geht.
Zum letzten Absatz: Nein, ich glaube natürlich nicht, das es mit Absicht war. Allerdings ist dieser Junge sehr schnell aggressiv. Vor ein paar Monaten hat er einem Kind einen Stein am Kopf geworfen. Es gab eine kleine Wunde. Er denkt wohl manchmal nicht an die Konsequenzen wenn er wütend ist. Und wenn sowas dann noch runtergespielt wird, ist es glaube ich jedenfalls nicht so gut.
Beitrag von enelya - 11.01.12 - 09:16 Uhr
Warum sprecht ihr denn nicht einfach mal die Frau von der Schülerhilfe an und fragst, was das sollte? Am besten mit der anderen Mutter zusammen, dann kann sie euch auch nicht wieder ausspielen.
Außerdem würde ich ihr klar machen, dass sie sich in Zukunft aus Dingen raushalten soll, die sie schlicht und ergreifend nichts angeht. Verbitte dir, dass sie andere Leute nach deinen Sohn ausfragt und sag ihr, dass sie einfach nur ihren Job machen soll. Nachhilfe geben.
LG,
Enelya
Beitrag von emily..erdbeer - 11.01.12 - 09:28 Uhr
Ich habe mit ihr schon so oft diskutiert und wirklich langsam keine Lust mehr. Es wird aber bestimmt noch ein Gespräch stattfinden, denn ich werde für meinen Sohn wohl eine andere Lösung finden müssen. Er fühlt sich selbst nun auch nicht mehr wohl dort.
Liebe Grüße
Beitrag von jazzbassist - 11.01.12 - 13:12 Uhr
So langsam wird alles klarer! ... wobei es scheint sich ja gerade ohnehin - im Zusammenspiel mit der Vertrauenslehrerin der Schule - zu lichten. Was mich aber verwundert, ist, warum Sie Ihren Sohn dann überhaupt zu dieser Schülerhilfe geschickt haben, wenn sie dort mit einer der Hauptverantwortlichen? überhaupt nicht klar kommen (respektive mit deren Arbeitsweise nicht einverstanden waren). Ist ja dann wahrscheinlich auch für Ihren Sohn sicherlich nicht ganz sooo angenehm gewesen, wenn Mama und die Vertrauenslehrerin sich da häufiger mal in den Haaren hatten. Und nach diesem Vorfall ist die Situation ja auch nicht gerade besser geworden.
Gab es gegen diesen Jungen denn - wegen des Vorfalls - eine Strafanzeige (ugs.)? Das nützt zwar juristisch nichts (mangels Strafmündigkeit des Kindes wird natürlich kein Verfahren eröffnet), hat aber - wie ich hier auf Urbia gelernt habe - eine höchst interessante Nebenfolge. Das geht dann nämlich automatisch zum zuständigen Jugendamt weiter ... vielleicht macht es da ja mal
, wenn die lesen, was vorgefallen ist, und, wie das ganze endete.
Beitrag von emily..erdbeer - 11.01.12 - 13:44 Uhr
Ja es ist schwierig, alles was damit zusammenhängt, hier kurz aufzuschreiben. Ich habe meinen Sohn dort weiterhin betreuen lassen, weil es hier kaum Tagesmütter gibt, die eine umfassende Hausaufgabenhilfe anbieten. Dort gibt es noch zusätzlich Schüler aus höheren Klassen, die bei den Hausaufgaben helfen. Ist eigentlich eine super Sache, wenn die Gründerin nicht so merkwürdig wäre. Dazu kommt auch, dass sie wie oben geschrieben, berechnet wird wie eine Tagesmutter und somit für mich recht günstig ist, weil es dann die Zuschüsse für Tagespflege gibt. Wir hatten uns schon mal für andere Möglichkeiten erkundigt, doch das ist um einiges teurer.
Jetzt will mein Sohn dort aber selbst nicht mehr hin und wir werden dann wohl doch in den sauren Apfel beißen müssen.
Das andere Kind möchte ich nicht anzeigen, ich denke er hat mit seinem schlechten Gewissen schon genug zu tun.
Vielen Dank für das Lesen und Antworten der ganzen Story
Beitrag von emily..erdbeer - 10.01.12 - 07:48 Uhr
Bei einem Erwachsenen hätte man auch nicht gesagt, dich trifft keine Schuld und dann wäre die Sache aus der Welt gewesen. Auch ein 12 Jähriger muss für seine Fehler gerade stehen. Denn was kommt als nächstes?
Beitrag von knutschkugel4 - 09.01.12 - 20:58 Uhr
du -ich möchte dir nicht zu nahe treten-weil was passiert ist -heftig!!!!
aber meine frage-er war auf dem weg von der schule zur schülerhilfe-woher soll die frau der schülerhilfe, denn wissen was wirklich passiert war-war sie augenzeuge?-weil das kann ich nicht wirklich rauslesen-ob sie dabei stand
wenn sie es nicht gesehen hat -öhmmm würde ich dort aufschlagen
wenn sie es gesehen hat -fordere die zeugenaussage von ihr an
und dann entscheide wie du weiter vorgehen wirst
auch diese dame hat einen vorgesetzten
ich hoffe, dass es deinen sohn wieder gut geht


lg dany
ach -mal ne frage -wer hat die kosten der behandlung getragen?-weil eigentlich ist es ja ein wegeunfall?
Beitrag von wasteline - 09.01.12 - 22:12 Uhr
"ach -mal ne frage -wer hat die kosten der behandlung getragen?-weil eigentlich ist es ja ein wegeunfall?"
Schülerhilfe ist eine Nachhilfe, also Privatsache.
Beitrag von emily..erdbeer - 10.01.12 - 08:00 Uhr
Die Dame der Schülerhilfe war nicht dabei als es passierte. Es war ein Schulwegunfall, das heißt, die Landeskasse ( glaube ich jedenfalls) muss dafür aufkommen. Sie ist selbstständig, hat also keinen Vorgesetzten und kann machen was sie will.
Ich bin einfach der Meinung, dass auch ein 12 Jähriger für sein Fehler gerade stehen muß. Beim Erwachsenen wäre es zu einer Anzeige gekommen. Da hätte auch niemand gesagt: du kannst ja nichts dafür.
Liebe Grüße
Beitrag von bambolina - 10.01.12 - 13:44 Uhr
Ich finde nicht dass es herunter gespielt wird, sondern eher... was mich an deiner Stelle interessieren würde ist, warum überall der Eindruck erstanden ist, DEIN Sohn hätte an der Rangelei Schuld und seinen Unfall selbst zu verantworten.
Was hat die Schülerhilfe damit zu tun - weshalb kontaktiert die die andere Mutter????
Du sprichst mit der Schülerhilfe, kontaktierst die Leherin - warum nicht die andere Mutter?
lg bambolina
Beitrag von emily..erdbeer - 11.01.12 - 09:32 Uhr
Ich habe leider nicht so viel Zeit, weil hier noch ein Kleinkind rumtappst, darum nur ein Link. Sorry!
http://www.urbia.de/forum/7-jugendliche/3434357-mein-sohn-wurde-vom-bus-angefahren/21848057
Liebe Grüße
Beitrag von bambolina - 11.01.12 - 12:29 Uhr
Hallo
der Link reicht vollkommen 
Wegen der Schülerhilfe... wenn die Dame sich in Dinge einmischt, die sie nichts angehen - wem gehört die Schülerhilfe denn? Gibt es einen "Vorgesetzten" bei dem du dich beschweren kannst?
Notfalls hilft drohen - wenn sie mit der Einmischerei nicht aufhört, suchst du dir ne andere Einrichtung.
Würde das nicht auf mir sitzen lassen und da mal mit dem Hammer aufn Tisch hauen. Wenn sich nix bessert - würd ich da echt kündigen. Es gibt noch andere Nachhilfen...
lg und alles Gute
bambolina
Beitrag von emily..erdbeer - 11.01.12 - 13:50 Uhr
Sie hat diese Schülerhilfe selbst gegründet. Zusammen mit ein paar Schülern aus höheren Klassen, wird dort Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe angeboten. Das ist eigentlich super und für mich sehr günstig, weil sie wie eine Tagesmutter berechnet wird. Alle anderen Möglichkeiten sind um einiges teurer.
Jetzt bleibt mir aber keine andere Wahl. Mein Sohn möchte dort auch nicht mehr hin.
Liebe Grüße
Beitrag von bambolina - 11.01.12 - 16:18 Uhr
Hallo
wenn dein Sohn schon nicht mehr hinmöchte, sagt das ja eigentlich alles... hm ich weiß zwar nicht ws ihr bezahlt habt, aber bei meiner Freundin hat eine Studentin auch recht günstig Nachhilfe gegeben, vielleicht wäre das als Alternative etwas.
lg bambolina
P.S bevor hier gleich wieder ein paar an die Decke hüpfen, ich hab nicht gefragt ob das angemeldet war oder nicht...
