Hallo, ich wollte mal eure meinung dazu hören,
Folgendes:
meine Kids gehn alles 2.We zu ihrem vater. Immer wenn sie nach hause kommen stinken meine Kids total nach rauch so das ich alles waschen muss und auch die kinder duschen muss. Meine kinder erzählen mir dann das der Papa jedes We wenn sie bei ihm sind , er ständig eine neue freundin hat und sie da auch immer mit hin müssen. Mein sohn (6) wird nur vor der Xbox geparkt. Und meine tochter weint immer wenn sie daheim wieder ist weil der papa ja nie zeit hat für sie und mit ihnen nix macht.Hab ihn auch schon mal drauf angesprochen auf das, er sagt denn immer ja er ändert das, aber der redet nur und handelt nicht. Mein Mann und ich haben jetzt bschlossen ihnm die kinder nur och einen nacht zu geben anstatt ein ganzes we.
Was würdet ihr machen??
Lg Christine
Umgangsrecht mit dem Kindsvater
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Beitrag von teletubbis - 09.01.12 - 18:26 Uhr
Beitrag von comapo - 09.01.12 - 18:42 Uhr
Hi,
einen Termin beim JA oder einer anderen Einrichtung machen (Familienberatung) und vor einer eigenmächtigen Umgangskürzung das Gespräch mit einem außenstehenden Dritten suchen.
Das grundsätzliche Problem löst sich ja nicht dadurch, dass es an dem Umgangs-WE einen Tag kürzer existiert.
LG
Beitrag von zitronenschnittchen - 09.01.12 - 19:50 Uhr
Hallo Christine,
ich würde ich auch erst mal an eine Erziehungsberatungsstelle oder Familienberatungsstelle wenden und dann nach einem Vorgespräch ggfls. mit dem Kindsvater dort einen gemeinsamen Termin ausmachen. Sollte sich dennoch nichts ändern, musst Du -wenn die Situation untragbar für Dich ist- den Schritt zum JA machen. Von einer eigenständigen Kürzung des UR halte ich nicht viel, denn zum einen ändert sich die Situation für die kids nicht und zum anderen kann dies einen riesen Wirbel nach sich ziehen, denn wer sagt dir, dass der KV dies so hinnehmen wird?
Ich wünsche Euch alles Gute
zitronenschnittchen.
Beitrag von blackcat9 - 10.01.12 - 09:44 Uhr
Mmh, schwierige Situatuation. Der Kindsvater liebt seine Kinder ja sicher, aber so ein Umgang ist natürlich mehr als ungeeignet.
Colins Papa hatte auch mal so eine Phase, wo er entweder keine Zeit hatte, weil er sich lieber mit anderen Weibern getroffen hat oder er stolze 8 Wochen umgezogen ist.
Normalerweise ist Colin aller 10 Tage für 2 Tage dort (wegen Schichtdienst seines Papas). Wenn Colin (3,5 Jahre) dann doch dort war, hat er viel geweint, weil er wieder zurück wollte. Sein Vater hat ihn oft vor den Fernseher geparkt oder ihn allein ins Zimmer zum Spielen geschickt.
Das ging soweit, dass Colin gesagt hat, dass er nicht mehr zu seinem Papa möchte.
Ich habe dann oft Gespräche mit meinem Ex geführt. Er war das eine oder andere Mal ausfallend gewesen. Hat mir vorgeworfen, einen Keil zwischen ihn und Colin zu treiben und dass ich Colin einrede, dass er nicht mehr zu seinem Papa will. Was totaler Quatsch ist. Ich möchte, dass der Kontakt gut zwischen den Beiden ist, aber ich will nicht, dass er sich dort quält.
Wir haben dann nach vielen Diskussionen beschlossen, dass er anfängt, seinen Sohn ein paar Stunden zu nehmen. Sie sind dann viel rausgegangen oder haben intensiv zu Hause bei ihm gespielt. Zuerst gabs noch Theater, aber Colin hat es beruhigt, dass er bald wieder zu uns kommen konnte. So konnte auch sein Vater sein Leben in geregeltere Bahnen lenken.
Colin hat dann ein paar Wochen später von sich aus gesagt, dass er gern beim Papa schlafen möchte, aber nur eine Nacht. Sein Papa hat sich gefreut und Colin auch. Irgendwann wollte mein Sohn dann 2 Nächte dortbleiben.
Es hat sich also wieder normalisiert. Colin ist wieder gern bei seinem Papa, weil dieser begriffen hat, dass mehr dran hängt, als seinen Sohn in gewissen Abständen zu nehmen. Sondern man sich auch mit ihm beschäftigen muss. Sonst zerstört man die Beziehung zueinander. Kinder verzeihen das nicht so leicht.
LG
Franzi mit Colin (3,5), Lilian (1) und Justin (7)
